Nein, es sollte keine Beldeidigung sein und schon gar nicht denjenigen gegenüber, die Beschnitten sind bzw. eine Beschneidung hatten, und damit klarkommen, oder dabei sind das zu erreichen. Ich meinte mit "Krüppel" diejeigen, die so wie ich, nicht damit klarkommen, bzw. nicht mehr "kommen" können und momentan oder dauerhaft "ihrer Männlichkeit beraupt" sind oder dies so empfinden.
Posts by Danphimo
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Hallo Danphimo,
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Und warum der psychische Absturz ?
...Ich wollte nochmal separat auf die Frage eingehen. Jeder, dem plötzlich und aus heiterem Himmel seine Sexualität komplett genommen wurde, jeder Mann der "Entmannt" wurde, wird meinen Schmerz und meinen Absturz verstehen, und die Operation, die Amputation von Vorhaut und Frenulum hat mir dies angetan.
Ins Krankenhaus kam ich als jemand mit einem Problem das leicht behinderte bei meiner Sexualität, was aber noch erträglich war, und rausgelommen bin ich als sexueller Krüppel.
Das Schlimmste ist, das niemand bisher - Operateur, Hausarzt - dies als Tatsache versteht, sagt/meint das dies nicht sein kann. Das der Operateur auf meinen Einwand mit der Vorhaut dies "belächelte", und dass das Thema Vorhaut und erogene Zone "Vorhaut" (und Frenulum) nicht auf dem Lehrplan zu stehen scheint. Es gibt keine weiteren Forschungen in der Richtung, und ich bin ein als "bedauerlicher Einzelfall" abgeschrieben. -
Hallo Danphimo,
erstmal tut mir leid für das was die widerfahren ist. Ich kenn das auch.
Aber ich will nicht von mir Reden. Ich hab einen Satz gelesen, der mich nachdenken lässt und mir Fragen aufwirft, vielleicht bist du so gut und erläutert das noch näher. Und zwar der hier: Penis sieht wie gesagt aus wie Frankensteins Monster, nicht mehr viel übrig von dem stolzen Krieger.Wie meinst du das ? Worauf ist das bezogen ? Auf die Ansicht kurz nach der Operation, oder grundsätzlich danach ?
Und warum der psychische Absturz ?
Vielleicht kannst du das noch mal genauer angeben.
Kein stolzer Krieger eher wie Frankensteins Monster:
Wegen dem jetzigen Anblick. Es ist wie gesagt ein kleiner Blutpenis, war errigiert knapp 1cm unter deutschem Durchschnitt. Der Operateur hat geschätzt wie groß dieser bei Erektion wird, hat ca.5mm Haut von der Vorhaut nach hinten geschoben, und ich denke das er unnötigerweise viel zu viel Haut weggenommen hat. Ich hätte ja beim Vorgespräch auch zeigen können wie groß er wird, wollte keiner. Und bei OP mit lokaler Betäubung hätte man mich noch fragen können...
Normalerweise beginnt die Haut von Hodensack (Penis Unterseite) am Schaft auf ca. gleicher Höhe wie von oben gesehen, an der Peniswurzel, und nicht wie jetzt bei mir viel weiter in Richtung Eichel bzw. 5mm von der Eichel entfernt. Der Anblick gleicht bei Erektion einer dicken, "handgestopften Wurst, keine Ahnung ob man hier Bilder einstellen darf. Von oben sieht er mehr oder weniger "normal" aus, unten jedoch ist gleich der Hodensack dran. Ich habe leider kein Vorherbild, meine Frau meint sich aber noch daran zu erinnern, und er sah nicht "so" nur ohne Vorhaut aus - sondern "normal". Dann noch die nachempfundene Naht des Frenulums, ohne Funktion Eben als wenn jemand einen Gruselfilm drehen wollte, zumindest etwas gruselig.
Ich habe keinen Ekel wenn ich uriniere, bei Erektion - also z.Zt nicht - sieht er nicht schön aus."Und warum der psychische Absturz ?":
Ich habe bisher nur mit meinem Kollegen richtig darüber reden können. Er meint, die Sexualität (Selbstbefriedigung+Sex) war mein Anker im Leben, mein sicherer Hafen, da es immer gut funktionierte, mich nie enttäuscht hat. Hatte ich Stress: Sex oder Selbstbefriedigung, konnte ich nicht Schlafen das Gleiche. Der Anker ist weg.
Dann ist letzte Woche Meine Mutter gestorben, war zwar schon älter, kam aber plötzlich für uns (innerhalb zwei Wochen von der Diagnose Krebs, bis nicht mehr Ansprechbar und Tod).
Das war und ist zuviel für mich.
Hoffe das war verständlich!
Lg -
Hallo Brokendream,
ich habe die Phimose (nicht Spitze der Vorhaut, sondern etwas weiter hinten) vor ca.2Jahren entdeckt, da war es nocht nicht so schlimm. Vor 1.5 Jahren etwas schlimmer, erste leichte Schmerzen nur beim Sex, nicht bei der SB. Vor einem 3/4 Jahr dann, schlimmere Schmerzen beim Sex und konnte es "nicht mehr genießen". Dann auch bei SB - musste es vorher "dehnen", indem ich die Vorhaus mehrere Male zurückgeschoben habe, dann ging es.
Dann "kurz zum Urologen", nach der Vorsorgeuntersuchung nachgefragt, hatte wenig Interesse, dann noch ein paar Monate gewartet, mit Cortisonsalbe gecremt, nicht besser, zum Hausarzt...(siehe Anfangspost oben).Nach OP immer wieder unter etwas Schmerzen nächtliche Erektionen gehabt, dann nach 3Wochen+ nach OP vorsichtig SB probiert, Eichel massiert an der/über die Harnröhre, Erektion bekommen, jedoch sehr sehr flaches Gefühl, nicht lange angehalten und abgeschlafft. Wenn bei Frau "gekuschelt/gelöffelt" gelegentlich Erektion bekommen (Penis sieht wie gesagt aus wie Frankensteins Monster, nicht mehr viel übrig von dem "stolzen Krieger").
Dann psychischer Absturz, zum Hausarzt, Antdepressiva verschrieben bekommen, da sehr instabil. Vor Medikamenteneinnahme es nochmal versucht, doch da regte sich schon nichts mehr. Dann Medikament genommen da schlimme Gedanken. Seitdem ist gar nichts mehr möglich.
Als nächstes kommt jetzt diese Woche das Vorgespräch bei einem Psychotherapeut, hoffentlich übernimmt er meinen Fall und hat freie Therapieplätze.
Unfassbar!
Soweit bis jetzt. -
Genau so ist es! Da hast Du vollkommen recht, gut erkannt! Genau der Kern meiner Aussage. Ich habe lediglich zitiert, was hier in diesem Forum wieder und wieder geschrieben wird. Muß ich wirklich explizit darauf hinweisen, dass das KEINESFALLS meine Meinung ist? Au weia ...
Tut mir leid, ich war komplett "getriggert", klar dass dies ein Betroffener nicht sagen würde. Und das wird in diesem(!) Forum so geschrieben? Traurig!
Lg Dan -
Hallo, ich bin mitte/Ende 40 und wurde am 20.12.24 wegen Phimose im Krankenhaus beschnitten, bzw. meine Vorhaut komplett amputiert.
Ich wurde nicht von meinem Urologen dort hin zur Beschneidung geschickt. Nachdem der kein großes Interesse an mir und meiner Phimose hatte, er sagte nur "das müsse man beschneiden", kann er nicht tun. Die Überweisung ins Krankenhaus erhielt ich dann von meiner muslimischem Hausärztin. Als ich ihr erzählte das ich ein Problem hätte, beim Sex Schmerzen hätte, empfiehl sie mir die Klinik und den - ebenfalls muslimischen - Oberarzt. Dieser guckte mich nichtmal richtig an, meinte jedoch, das er nicht so "eng" beschneiden könne, er wisse ja nicht wie groß "er" bei Erektion noch wird. Ich bin mir nicht sicher ob der Operateur, ein anderer "Oberarzt", dies berücksichtigte. Bis dahin hoffte ich, das ich nur eine Teilbeschneidung erhalten würde, war aber von der überzeugenden Beschreibung des ersten Oberarztes eingeschüchtert. Das dieser dann sagte "das mein dicker Bauch" die nach der OP notwenige "Lagerung nach oben", unmoöglich machen würde, hätte mich - eher kleiner Blutpenis, der garantiert nicht mit meinem Bauch kollidiert - aufhorchen lassen müssen!
Ich war danach noch drei Mal im Krankenhaus, zweimal wegen Blutungen, ein drittes Mal da ich dem Operateur eigentlich erzählen wollte, das die Vorhaut ja ungefähr doppelt so viele Nervenenden wie die Eichel hätte - ich hatte zuvor das erste Mal versucht mich selbst zu befriedigen und es nicht geschafft - und dieses Forum entdeckt. Er meinte nur "dass er das nicht glaubt". Ich erwähnte, das er zu kurz beschnitten habe, er meinte er hätte 1-2 cm länger lassen können, lobte sich selbst für die gerade Naht. Dann wurde ich rauskomplementiert.Ich habe quasi keine Vorhaut mehr, der Schaft zum Hodensack ist nahezu sofort hinter der Eichel vernäht worden. Ich meine es fehlen ca.5-7cm Haut. "Er" ist ziemlich klein, entfaltet sich zu knapp unter Durchschnittsgröße und habe jedoch nie Probleme damit gehabt oder Komplexe. Weder der Sex noch der Orgasmus war je ein Problem und schon gar nicht die Selbstbefriedigung, die ich mehrfach.pro Woche praktizierte und es genoss das dies so gut funktioniere.
Eingentlich ist eine Nachsorge Sache "meines Urologen" hieß es. Dort ins Krankenhaus ging ich "nur wegen der Blutungen", die durch "feste Drücken" und Zeit verschwanden. Und auch nur wenn ich vorher in die Notfallambulanz ging und sagte ich habe Probleme, durfte ich dann ich die Urologie bzw. Urologische Ambulanz der Klinik.Das Resultat ist erbärmlich, kurz abgeschnitten, extremer Turkey Neck. Ich habe seitdem noch 1-2× versucht mich selbst zu befriedigen, schaffe es aber nicht. Ich bin erstmal impotent. Ich habe drei wunderbare Kinder und eine Frau, die mich "noch" hält und zu mir steht. Sollte es aber so bleiben, drohe ich daran zu zerbrechen. Ich war bei meiner Hausärztin, diesmal war Ihre Kollegin da, die mir gleich Depressiva - die zu dauerhaftem Verlust der Libido führen können - verschrieb. Ich nehme diese nicht, werde mir für den "Notfall" andere verschreiben lassen, welche nicht dauerhaft schädigen. Interessant war, das sie erwähnte, sie wolle ich bei Ihrer Verwandschaft, die Doktoren in irgend einer Klinik für Urologie sind, umhören - ob das mit der Vorhaut stimmt oder so. Vielleicht höre ich ja dann wieder "kann nicht sein", oder "kann passieren", zuviel sollte man da nicht hoffen.
Tragisch noch, das ich diese Phimose und die Beschneidung im Geschäft aus Scham verheimlichte. Nach der OP und den Problemen erzählte ich meinem Geschäftskollege davon, ich war sehr sehr niedergeschlagen. Das hilft, nahm ich an. Er erzählte dann, das auch er eine Phimose hatte, die er mit "gewaltsamen Zurückziehen" quasi "löste". Er meinte, das es danach zwar einige Narben an der Vorhaut gab, doch nach der Verheilung alles gut war und selbst die Narben noch einiger Zeit fast ganz verschwanden Jetzt wird er bald zum 1.MalVater, der Glückliche!Soviel etstmal zu mir.
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Andere leben auch damit, bei anderen ist es schlimmer, es funktioniert doch noch alles (Urinieren und sich Fortpflanzen), etc ...
Nein, nicht bei jedem funktioniert "alles".