Weitere Nebeneffekt,weniger Hodenschmerzen bei längeren sexuellen Aktivitäten.Hatte ich schon immer und hab es nie hinterfragt,aber jetzt wo es weg ist,merkt man erst,dass vllt. etwas falsch war.
Beiträge von nevergiveup93
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Da wäre ich dann wieder,die letzten Monate waren wild,es war viel zu tun.Restoring habe ich für leider auch 3 Monate schleifen lassen...
Positive Erkenntnis ist allerdings,dass der Längenzuwachs und die Haut geblieben sind.,bin nun wieder seit 3 Wochen dabei.
Der Längenzuwachs ist natürlich im Prinzip ein Mittelwert (und klar ohne befestigtes Gewicht etc.)Ich denke dieser Punkt spiegelt auch klar wieder,dass einem doch Länge genommen wird,sei es durch strammes Narbengewebe etc.
Da der Zuwachs über 3 Monate geblieben ist,spricht es klar für sich.
Auch deutlich härtere Erektion,da mehr Stimulationsfläche vorhanden ist sprechen für sich.Interessant ist auch,dass die neugewonnene Vorhautfläche ,sofern man sie so nennen kann,sogar auf Zug reagiert.Klar sind vllt.Nervenenden weg,aber es ist schon schön zu sehen,wie man den Körper nach und nach upgraded und immer etwas Neues auftaucht,von einer vollständigen Bedeckung bin ich zwar weit entfernt,aber die Faltenzunahme innerhalb der letzten Wochen ist gut sichtbar.Insofern glaube ich,entgegen der allgemeinen Meinung,das gelegentlich Ruhephasen nicht schaden,3Monate waren zwar etwas viel,aber hay es geht weiter!
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Im schlaffen Zustand ist es ziemlich zu merken,erigiert nur ca.10 mm.
Restliche Figur ist unverändert,daran liegt es eher weniger.
Mann weiss ja nie,wie es sonst ausgesehen hätte,bzw.wieviel Haut wirklich weg ist.Vllt.zeigt sich auch nur eine weitere Folge der Beschneidung.Bevor ich angefangen habe,war halt immer alles stramm,weil echt wenig Haut vorhanden war.Das hat sich deutlich geändert.Damit wäre bei mir zumindest erwiesen,dass eine Beschneidung die schlaffe Länge sogar ziemlich deutlich beeinflussen kann. 7,5 cm oder 10,5 cm sind schon auffällig
Schön ,dass sich das dann wieder reguliert.Jetzt muss ich zwar noch mehr haut erdehnen,aber dann ist es so.
Da ich viel mit Gewichten dehne ,aktuell 500 Gramm,hatte ich da gewisse Parallen zu Berichten aus PE Foren gezogen.
500 Gramm klingt viel ,ist aber tatsächlich kompakt von der Größe,verfügt über gut Zugkraft und ist 10x angehmer als ein Gummizug
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Moin,ich habe hier nun lange nichts mehr geschrieben,mich hat es ehrlich gesagt auch manchmal in ein tiefes Loch gezogen,da meine Geschichte zwar hart ist aber die von anderen teilweise echt noch härter sind.
Aber nun zum eigentlichen Anliegen.
Das Restoren läuft bei mir in eine echt merkwürdige Richtung.Ich konnte binnen 6 Monaten (hab zwischendurch länger ausgesetzt) 7-8 mm Hautzuwachs an innerer Vorhaut feststellen .Ich ziehe die Haut etwas auf Spannung und ermittle die Länge der Haut von der Eichel bis zur Narbe mittels Messschieber(ja klingt vllt.speziell,ist aber genau ).Das waren ganz zu Anfang mal 2-4 mm mit leichter Hautbrücke und nach mehrern abgebrochenen Restoringversuchen mittlerweile 14-15 mm gesamt.
An den Seiten ist es deutlich mehr,an der einen Seite gute 40 mm und an der anderen 35 mm.
Die Hautbrücke existierte sowieso nur im schlaffen Zustand.Mittlerweile ist sie meist durch eine kleine zusätzliche Hautfalte bedeckt.
Jedoch gibt es einen anderen Effekt.Das Glied an sich wird länger ,Zuwachs ca.10-15 mm.
Die gewonnene Haut wird also scheinbar an "anderer" Stelle eingesetzt.Stört mich zwar als solches nicht unbedingt,aber ich habe das Gefühl ich drehe mich da irgendwie im Kreis.Die Haut sollte ja eigentlich über die Eichel wandern.
Im schlaffen Zustand sind es locker 30 mm,Sonst war es ganz klar ein Blutpenis ,aber das Verhältnis kippt.Leihern da ggf.Bänder aus?Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?Einen Urologen frage ich dazu ganz sicher nicht,die unbeholfene Antwort kann ich mir sparen.
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Moin,ihr könnt diesen Thread gerne löschen.Hatte auf konstruktive Hinweise gehofft.Wenn der jetzt so zugespamt wird,finde ich das sinnfrei.
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Es war echt eine Befreiung hier mal zu schreiben
Ich glaube Alter,Mitspracherecht und Ideologie tragen einen ganzen Teil dazu bei wie es jemandem langfristig mit dieser Sache ergeht.
Auch denke/hoffe ich,dass die Nerven/Nervenenden in der neuen Haut mehr können als man vermutet.Bzw. die restlichen Nerven durchaus in die neue gewonnene Haut hineinwachsen,bzw.einfach über eine größere Fläche gestreut werden.Nach mehrern chirurgischen Eingriffen an 2 Fingern,u.a.nahezu abgetrennte Fingerkuppe, war ich auch ziemlich erstaunt,wie schnell sich die durchtrennten Nerven erholt haben.Klar wird das eine Ausnahme darstellen und ist eine andere Körperstelle.Aber Hoffnung bringt es schon mit sich.
Zu den Haaren.
Schwierige Sache.....es sind vereinzelt sehr dünne lange Haare ca.10 mm,wenn nicht gezupft.Es sind vllt.15 Stück oder so.Allerdings laufen diese bis zur Narbe
Wenn nicht soviel Haut fehlen würde,wäre es warscheinlich eher weiter unten am Schaft.Da spannt sich jetzt allerdings kein Segel was die Hoden mit hochzieht oder so.
Ich bin jetzt am überlegen die einfach weglasern zu lassen....Die Hautbrücke schaut sich ein Chirurg im Juni an.Die wird zwar nach und nach flacher ,allerdings wird sie langfristig stören.Auf der Oberseite mittig waren es zu beginn vll. 3-4 mm innere Vorhaut ,nun sind es locker 9-10 mm und sogar durchaus sensibel.Dieses Gefühl,dass auch etwas an der Oberseite ausser der Eichel empfindlich sein konnte,kannte ich bis vor kurzem nicht.Davon hätte ich gerne mehr

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Allerdings habe ich ab und zu angefangen die Haut manuell zu dehnen,bei annähernd CI-1 ist es ganz schön schwer einen Anfang zu bekommen.Zwischenzeitlich habe ich mir den DTR zugelegt.Habe es mal ab und an für 2,3 Wochen probiert,selbst da war der Unterschied schon klar zu spüren.Zum Glück sind mir der Großteil des Frenulums und partiell bis zu 25 mm innere Vorhaut geblieben.Mir ist da allerdings klar geworden ,dass an der Beschreibung mit dem Leitungswasser und dem Springbrunnen einiges dran ist.Da ich ja insgesamt 2,3 mal angefangen bin ist mir der Unterschied ziemlich bewusst.Spielt sich dort gerade eine Ejakulation mit einem leichten Kribbeln ab oder geht es über mehrere Augenblicke durch den ganzen Körper bis in die letzten Regionen? Schon schade,dass ich das erst mit knapp 30 in dieser Intensität kennenlernen durfte,aber umso schöner,dass es zumindest jetzt besser wird
.Jetzt bin ich allerdings seit 5 Wochen wieder stramm mit dem DTR dabei und nein,die Erfolge stellen sich nicht nur subjektiv ein.Man freut sich über jede Falte und jede Empfindung die mehr wird.
Ich bin wirklich neugierig ob es wohl klappt.Allerdings habe ich am Schafft vereinzelt Haare bis zur Narbe,wie habt ihr das bei der Wiederherstellung(falls betrieben) gehandhabt?Es gibt einen Hautbrücke(wenn sie denn wirklich eine ist) Zwischen Eichel und Narbe ,diese ist winzig und verschwindet im erigierten Zustand komplett. Ein wirklich netter und auch für dieses Thema offener Urologe meinte er sähe es eher bei der plastischen,kosmetischen Chirurgie als im OP Saal der Urologie.Und ja mir ist klar,dass das Original nicht zurückkomt,aber so wie es sich gerade entwickelt ist es einfach schön.
Das Empfinden was ich nun mehr erlange überwiegt die Gedanken über die Empfindungen welche mir vllt. fehlen.Ein Happyend ist das noch lange nicht,aber ein Anfang.Was meine Eltern betrifft....diese Wunde wird nie heilen.Also falls das hier Eltern lesen,überlegt euch was ihr euren Kindern antut,denn eigentlich möchte man doch ,dass man auch noch sorgenfrei miteinander umgehen will wenn die Kinder erwachsen werden?
Nachdem ich gestern ein langes Gespräch mit meiner Partnerin hatte,dachte ich muss hier einfach mal schreiben.(Der 24. Jahrestag der Amputation nähert sich).Ich habe ehrlich gesagt nicht damit gerechnet,so viel Akzeptanz und Zuneigung erfahren zu dürfen.Dass jemand mal so ein offenes Ohr hat.Mir Mut macht vllt. mal mit einem Therapeuten zu sprechen oder es gar hier im Prinzip öffentlich zu schreiben.
Nevergiveup93
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Moin,
ich bin neu hier,mehr oder weniger zumindest,habe hier immer mal wieder reingeschaut und mitgelesen.
Seit langem möchte auch ich hier mal reinschreiben ,meine Geschichte erzählen und auch ein paar Fragen stellen.Kurz zu meiner Geschichte:
Ich wurde kurz vor meinem 6. Geburtstag beschnitten und genau hier nahm das Übel seinen Lauf.Es kam die in den 90ern übliche Untersuchung zum Schuleintritt,bei dieser wurde festgestellt,dass man meine Vorhaut nicht zurückziehen konnte.Festgestellt haben das 2 ältere Damen welche die Untersuchung durchführten.Ich erinnere mich noch recht genau an das Rumprobieren an meinem meinem Glied.Die Schmerzen.Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nie Schmerzen.(ich bin mir bis heute sicher,dass keine mediznische Indikation vorgelegen hat.)Ich habe nicht verstanden was genau vor sich ging. Kurze Zeit später wurde ich zum Hausarzt geschleift und bekam die Überweisung zur Beschneidung.Erklärt wurde mir auch dort nicht was vor sich ging.Mir wurde immer nur erzählt da unten müsste etwas beschnitten werden.Wirklich abstrakt und seelisch schmerzhaft wurde es kurze Zeit vor der OP. Die Kindergärtnerin teilte den anderen Kindern mit,dass ich nun längere Zeit nicht dort wäre weil ich da unten beschnitten würde und kicherte dumm los,natürlich kicherten die anderen Kinder dumm mit.Das war der erste Moment in meinem Leben als ich mich begang dafür zu schämen.Wie es kommen musste wurde ich also beschnitten.-Bis zu diesem Augenblick wusste ich nicht genau was passieren würde-
Ich wurde noch benommen von der Narkose ins Auto verfrachtet und heim gefahren.
Problematisch und auch traumatisierend war auch der erste Gang zum WC.Als meine Mutter den Verband abnahm kippte sie vor Entsetzen fast hintenüber,ich glaube sie ist gerade noch auf dem Hintern gelandet.In diesem Augenblick hat sich für mein gesamtes Leben der Gedanke eingebrannt, dass ich zu einem gewissen Grad ja ganz schön abstoßend sein muss.
Naja die Wunden heilten,die Seele nicht.2 Jahre später war Schulschwimmen angesagt.ist es normal ,dass ein Kind sich 6 Wochen der Sommerferien jeden Tag in den Schlaf weint,weil es Angst hat sich in der Umkleide nackt präsentieren zu müssen?Ich denke nicht,mit 7/8 Jahren sollte man solche Sorgen nicht haben. Zu meinem Entsetzen war ich leider wirklich der bis dahin der einzige Beschnittene.Mir wurde klar,ich war anders,ich konnte nicht nackt herumalbern oder sonstiges.Zu groß war die Scham.Fortan war es nun mein Geheimnis.So albern oder verzweifelt es nun klingen mag.Es kam früher oder später dennoch raus,Hänselein etc. folgten.Ich reagierte mit blinder Wut (latente Aggressionen,die auf den Ausbruch warteteten)ICh gebe auch zu,dass ich ein wenig schadenfroh war,als die entsprechenden Personen später auch beschnitten wurden,heute tun sie mir gewissermaßen Leid.
MIt diesen ganzen merkwürdigen Erfahrungen,Gedanken und Komplexen gingen die Jahre dann auch immer weiter rum.Jahr um Jahr.Ich habe still gelitten und mich nahezu immer nackt und unvollständig gefühlt.Wie hätte ich es in einem Alter von 10,12 Jahren definieren oder ausdrücken sollen.IN gewisserweise sah ich mich als Freak,als anders ,gar als weniger wert.Man kann seine Emotionen nicht so einfach kontrollieren. Nicht in dem Alter.
Im Laufe der Entwicklung 13/14 fing es natürlich auch an,das ich an mir herumprobiert habe.Alles sehr merkwürdig dachte ich.Mütze-Glatze Witzeleien welche man in der Schule mitbekommt,wer kann schon etc.Ich habe es für mich wie immer betrieben.Mich rausgehalten.
Ich dachte irgendwann ich wäre fürs Onanieren einfach zu blöd,unfähig,wie auch immer.Pornographie hat mir geholfen. Ich wurde einfach mit Reizen überflutet,ging auf einaml alles wie von allein.Glücklicherweise war ich auch immer zu sehr an Frauen interessiert als mir manchmal lieb war,die Scham sich zu zeigen hatte ich in Bezug auf Frauen merkwürdigerweise auch nie.Auch das Feedback war meist positiv.
Wirklich nachdenklich wurde allerdings ich bei meiner ersten wirklich langen Beziehung.Die damalige Partnerin,(Urologie-Krankenschwester) war die härteste Beschneidungsbefürworterin welche ich im Leben je getroffen habe.Häufig bekam ich wirklich abstoßende Geschichten zu hören ,was sie tagtäglich bezüglich Phimosen im Erwachsenenalter sehen müsste.Ich war zu dieser Zeit sogar ganz froh beschnitten zu sein,wenn ich ehrlich bin.Allerdings kam auch das böse Erwachen.Nach nun ca. 15 Jahren freiliegender Eichel stellte sich ein dezenter Gefühlsverlust ein. Anfangs dachte ich,es käme einfach durch eine gewisse Gewöhnung an Sex etc.Wie es kommen musste ploppte irgendwo im Netz ein Artikel zum Thema Beschneidung auf.
Und da begriff ich es.
Die lebenslangen Zweifel,Angstgefühle,Kastrationsängste,das Kind hatte nun einen Namen.
Ich fand die Bewegung der Amis welche ihre Vorhaut zurückwollten etc.Mir wurde schlagartig bewusst was ich verloren hatte,unwiederbringlich für immer.Man hat nur ein Leben,nur eine Sexualität,einen Penis,eine Vorhaut.Ich wurde nahezu depressiv.
Ich versuchte 2,3 Jahre alles auzublenden.Zuviel Berufliches (Immerhin habe ich mir hier alles möglich gemacht was ich je in diesem Bereich wollte
)
Ich war gut abgelenkt,die Sorgen ließen sich gut zurückstellen,ich war nicht todunglücklich oder sowas.Allerding höhlt der stete Tropfen den Stein,wie man so schön sagt.Es kam für mich immer mehr die Frage auf,wie mein Leben intakt wäre,wie ich Frauen fühlen würde und andersrum.
Mit 24 ließ ich die Bombe meinen Eltern gegenüber platzen.
Ich suchte das Gespräch.Man sollte doch über alles reden können.....dachte ich.Langfristig hat mich diese Erfahrung mehr traumatisiert als die Beschneidung selbst.
Es war ein Sonntagmorgen ,ich war bei meinen Eltern zum Frühstücken.Vllt. nicht der optimalste Zeitpunkt,aber welcher ist schon der Richtige?Als ich das Thema anschnitt ahnten die beiden nichts so wirklich .Das übliche Blabla,von wegen Phimose etc.Daraufhin habe ich angefangen wirklich wissenschaftlich fundiert zu argumentieren.Als Antwort sagt mir meine Mutter unverblümt ins Gesicht,dass mein Bruder und ich aufgrund des Kaiserschnitts auch Schuld seien,daran,dass Sie kein Gefühl mehr im Bauch hätte.Das ist kein Vergleich.Da ich bei solchen Sachen absolut kalt und sachlich weiterargumentieren kann,habe ich eben dieses genauso weiterbetrieben.Auf einmal wurde mir die Geschichte meinnes Bruders erzählt.(Er wurde später beschitten,er hatte Schmerzen,heute sind er und ich uns einig,dass er auch anders hätte behandelt werden können).Keine Einsicht.Ihr Hauptargument war ,dass es doch so viele gäbe und das nicht falsch sein kann.Mein Vater hat den Vogel allerdings richtig abgeschossen.Er argumentierte ,dass eine Vorhaut ja eh nichts für mich mit meinem Hygienefimmel wäre etc....Ich könnte ja kein Krebs dort bekommen etc. Ja wenn ich jemandem die Leber entferne,bekommt er für gewöhnlich auch kein Leberkrebs mehr,allein dieser Gedanke .Dann fing er an mit Sprüchen wie ,in der Vorhaut wäre doch eh kaum Gefühl und ohne wäre es doch besser.Da er nicht beschitten ist hinkt der Vergleich.Ich denke Sex mit zurückgezogener Vorhaut und feuchter Eichel dürfte anders sein als eine 20 Jahre ausgetrocknete Eichel.Ich habe ihm auch an den Kopf geworfen,das ersich doch beschneiden lassen soll,wenn er so überzeugt ist.Es endete in Geschrei und Rumgepolter.
Es war das erste mal in meinem Leben ,dass ich darüber nachgedacht habe meinen alten Herren zu vertrimmen.Zu vertimmen bis er den Fehler zugibt.Da waren Sie wieder,diese latenten kaum zu bändigenden Aggressionen.Denkt bitte nicht ich wäre ein Mensch mit Aggressionsproblemen etc.Ich bin grundsätzlich echt friedlich.Allerdings triggert mich diese Dummheit,die Gleichgültigkeit ,diese Ignoranz bis zum Äußersten.Gleichzeitig bin ich zutiefst verletzt und entäuscht von meinen Eltern. Den Menschen die man doch eigentlich auch als erwachsener noch lieben sollte.
Es tat so unfassbar weh,es ist kaum zu beschreiben.Die Reaktion,auf das was mich 20 Jahre lang quälte so abtun zu wollen.Wie kann man so empathielos sein?Seit diesem Tag kann ich meine Eltern nicht mehr wirklich in den Arm nehmen.Nicht nur dass,ich kann Sie auch nur noch bedingt für voll nehmen.Sie haben in allem was sie mir anerzogen haben,ihren eigenen Prinipien zu wider gehandelt und fühlen sich im Recht.Der Schaden ist geblieben.
Gebracht hat dieses Gespräch einfach nichts,ausser den genannten Folgen für mich.
Das Gespräch hat so wenig gebracht,dass mein Vater auf einer Familienfeier 2,3 Monate später wirklich einen blöden Witz über Vorhautlose machte.Den kennt ihr bestimmt,-40 Südländer in einem Bus und was fehlt?-Ich führe den Witz hier nicht weiter aus,kennt jeder und ist absolut unlustig.
Ich wäre so aufgestanden und gegangen ,wenn mir nicht 2 Leute gegenüber gesessen hätten,die mich unbewusst echt gerettet haben.Der Kumpel meines Vaters,stumpf wie er immer war,äußerte nur,dass es ja nur ein Stück Haut wäre und er den Witz nicht verstehe.Seine Lebensgefährten packte ihm in den Schritt und sagte es wäre doch eh viel geiler so wie es ist.Die beiden haben glaube ich nicht gemerkt,dass ich das mitbekommen hab.Ich fand es schon schön mitzubekommen,dass jemand so grundzufrieden ist und dahinter steht.Ich habe mir in dem Augenblick nichts mehr gewünscht als so cool zu reagieren wie dieser Mensch.Naja jetzt 5 Jahre später hat sich das Verhältnis zu meinen Eltern nicht wirklich gebessert.Ich hatte die letzten Jahre auch viel um die Ohren.