Beiträge von R2D2
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Die daraus folgende Aussage ist, wer sich wäscht, ist beschnitten nicht besser dran. Wer also sein Kind mit diesem Argument d beschneiden lässt, muß also davon ausgehen, dass sich das Kind mit einiger Wahrscheinlichkeit später nicht wäscht. Fragt sich, worin diese Annahme begründet wäre
Aber ganz im Ernst, das Argument ist dämlich, also ist es seine Umkehrung auch. -
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Was thematisiert die Who denn da? Sie setzt sich ja über den eigenen Einwand völlig hinweg.
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Urlaub hilft da auch nicht. Bin nämlich in demselben, daher weiß ich das.

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Ich finde, er berührt einen Punkt auf den ich auch immer wieder zurückkomme: die Folgen der Beschneidung reichen ein Leben lang, also weit über die Kindheit hinaus. Für einen sagen wir mal, dreissigjährigern Mann macht es im Ergebnis keinen Unterschied, ob er mit 2 oder mit 20 beschnitten wurde. Sein Zustand ist der gleiche. warum aber dürfen Eltern diesen Zustand dem 30jährige zumuten, wenn sie es ihm als zweijährigen antun und nicht als zwanzigjährigem? Die einzige Erklärung wäre, dass nicht der Zustand sondern nur das Herbeiführen des Zustand verboten wäre, also beispielsweise aufgrund des Operationsrisikos und der Schmerzen. Das aber wiederum ist völlig unplausibel, denn es steht völlig außer Zweifel, dass die Beschneidung an einem Dritten auch dann illegal wäre, wenn man die negativen Aspekte der Durchführung der Beschneidung eliminieren könnte. Selbst wenn die Beschneidung selbst keinerlei Risiko bergen, keine Schmerzen mit sich bringen und vom Betroffenen (abgesehen vom Ergebnis) völlig unbemerkt vollzogen würde, wäre dies klar illegal. Warum ist also der Zustand des 30jährigen in dem einen Fall ok und in dem anderen nicht?
Alle anderen elterlichen Rechte enden mit der Volljährigkeit. Nur wie der Penis aussehen soll, dass dürfen Eltern für das gesamte Leben bestimmen. Und da hilft auch der Vergleich mit der Impfung nicht. Diese unterliegt einer (auf Wahrscheinlichkeit und die Gesamtpopulation bezogenen) medizinischen Indikation.
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http://m.jme.bmj.com/content/40/8/567.short/reply
ZitatForced circumcision of children also unethical
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Und warum beweist er seine Toleranz nicht an den aus Afrika stammenden Frauen, die an ihren Töchtern ein jahrtausendealtes Ritual vollziehen wollen? Pharaonische Beschneidung legalisieren wäre doch der ultimative Beweis dafür, was Norwegen doch für eine tolerante Gesellschaft ist.
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Die kreativsten Menschen sind die, die als Kinder alle Gliedmaßen verloren haben, oder wie? Sorry, aber diese Theorie ist hanebüchen. Umgekehrt wird allenfalls eher ein Schuh draus: Dem Gehirn fehlt Stimulanz und es muss den fehlenden Korperteil kompensieren. Aber auch das wäre unbelegter, spekulativer Blödsinn.