Beiträge von R2D2

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    Neither male nor female circumcision (M/FGM) are found in the Quran. Again, however, both are mentioned in the hadith. When Aslan discussed FGM, he neglected to mention that of the four Sunni schools of jurisprudence, the Shafi'i school makes FGM mandatory based on these hadith, and the other three schools recommend it. This is why Indonesia, the largest Muslim country in the world, mostly Shafi'i, where Aslan said women were "absolutely 100% equal" to men, has an FGM prevalence of at least 86%, with over 90% of families supporting the practice. And the world's largest Arab Muslim country, Egypt, has an FGM prevalence of over 90%. So yes, both male and female genital cutting pre-date Islam. But it is inaccurate to say that they have no connection whatever to the religion.


    http://www.huffingtonpost.com/ali-a-rizvi/an…_b_5930764.html

    Statt Sonderrechte für Religionsgemeinschaften zurückzuführen, stattet man einfach weitere mit diesen aus.

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    Dort heißt es: "Islamische Religionsgesellschaften und ihre Mitglieder sind berechtigt, Kinder und Jugendliche durch alle traditionellen Bräuche zu führen und entsprechend den religiösen Geboten zu erziehen." Dieser Passus ist auch nicht im ebenso erst modernisierten Israelitengesetz zu finden, das als Blaupause für das Islamgesetz verwendet wurde.

    http://www.heute.at/news/politik/a…9gjsandg64o1#__

    Der mehrheitlich gefasste Beschluss 7.c) besagt nichts anderes, als dass "säkulare"/unreligiöse/atheistische jüdische Eltern ihren Söhnen nicht die Vorhaut abschneiden lassen dürfen.


    Mir hat eine die Beschneidung verteidigender Jude auf diesen Einwand hin gesagt, dass es das bei Juden nicht gäbe, das ließe sich bei Juden gar nicht trennen und wäre alles religiös-kulturell und daher sei dieser Einwand nichtig. Mit anderen Worten, die Gewissensprüfung sollen mal bitteschön nur die Muslime machen.

    Sehe da noch keinen relvanten Unterschied. Sowohl der alte als auch der neue Code kennen "Adherent prepuce of newborn", oder nicht?

    Dass man noch keinen Code für die alleinige Existenz eines Penis bei Kindern hat, erstaunt mich dann aber doch. 8|

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    Religiöse kämpfen gegen Vorurteile

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    Die Beschneidungsdebatte vor zwei Jahren habe ein „enormes Unverständnis“ für religiöse Rituale offenbart. Es herrsche ein „grundlegendes kulturelles Unbehagen“ in Fragen des Glaubens vor. „Religionskonflikte werden zu einem Kulturkampf“, folgerte Schieder.

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    Die Rabbinerin Gesa Ederberg erklärte, sie habe sich während der Beschneidungsdebatte geradezu „hilflos“ gefühlt.

    So ist das nun mal, wenn man ohne rechtfertigenden Grund an Kindergenitalien chirurgische Eingriffe vornehmen möchte. Wer keine Argumente außer "Tradition", "Schon immer so gemacht" und "steht in der Bibel" hat, kann sich ruhig ein wenig hilflos fühlen. Wie hilflos sich ein Kind fühlt, dem man ohne Erklärung und ausreichende Betäubung ein Stück vom Penis abschneidet, darüber macht sie sich ja auch nur wenig Gedanken.

    http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detail…rurteile-89509/

    Vorsicht. Genau so wenig wie ein Restoring der Vorhaut einen unbeschnitten macht, genau so wenig lässt sich eine Infibulation aufheben. Die Verwachsungen die schon da sind, werden durch ein OP eventuell nur verschlimmbessert.

    Für die Freunde der Zulässigkeit der Beschneidung, die sich argumentativ auf dem Niveau von "bei der Beschneidung entsteht ja kein Schaden" bewegen, sind das doch Kinkerlitzchen, Guy. (würg) Relevant ist für die doch lediglich die Frage, ob man Kinder zeugen bzw. bekommen kann. Mit solchen physioligischen Details, wollen sich die Juristen doch bitte nicht beschäftigen. :cursing:

    Beschlusslage des Juristentags gibt weibliche Beschneidung analog zur männlichen Beschneidung frei und möchte Gesinnungsjustiz einführen. Wenn man dem Beschluss folgt, machen sich Eltern, die sagen, "Beschneidung gehört zu unserer Kultur" strafbar und nur Eltern, die sagen "Beschneidung gehört zu unserer Religion" nicht. Das Juristen sich nicht schämen, etwas derart Absurdes von sich zu geben.

    http://www.djt.de/nachrichtenarc…ung-strafrecht/

    Ich weiß gar nicht, worüber ich mich mehr ärgern soll:

    • dass da Juristen ernsthaft eine Gesinnungsjustiz mit Gewissensprüfung vorschlagen ("dem Vorgang ein ernsthaftes religiöses Selbstverständnis zu Grunde liegt"). Wer prüft das? Anhand welcher Kriterien? Darf ein nicht-gläubiger Jude oder ein atheistischer Türke jetzt seine Söhne beschneiden lassen? Man fasst es einfach nicht.
    • oder dass sich selbst Frau Hörnle anhören muss, dass sie "die Anforderungen an die Hygiene [überspanne], wenn sie Beschneidungen nur in Arztpraxen und Operationssälen zulasse. Schließlich machten Ärzte auch Hausbesuche und leisteten eine hygienisch einwandfreie Notversorgung bei Unfällen. Deutlicher kann man wohl kaum sagen, dass man mit "ärztlicher Kunst" nie ärztliche Kunst, sondern macht wie ihr wollt" meinte und dass einem die Gesundheit der Jungen mehr oder weniger egal ist, solange das Messer nicht allzu rostig ist.

    Wenn das unsere juristische Elite ist, dann aber gute Nacht.