Ist eine Anzeige und kein redaktioneller Beitrag. Insofern weniger ein Kritikpunkt an Chrismon als daran, dass wir auch diese Anzeige über das jüdische Museum mit unseren Steuergeldern bezahlt haben.
Beiträge von R2D2
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Nein, das hätte es eben nicht. Es kommt eben nicht darauf an, ob Vater oder Mutter dafür bzw. dagegen ist, sondern um das Kindeswohl. Dass ein deutsches Gericht es im Kindeswohl sieht, dass ein gesunder Junge beschnitten wird, wenn ein Elternteil dagegen ist, ist zwar theoretisch denkbar, in der Praxis halte ich das aber für ausgeschlossen. Was glaubt ihr, was nach einer solchen Einschätzung eines Gerichts in Deutschland in Bezug auf das Thema Beschneidung los wäre, wenn selbst israelische Gerichte zugunsten der Kinderrechte entscheiden? Nein, eine Beschneidung ohne elterliches Einvernehmen dürfte in Deutschland auch mit §1631d BGB stets rechtswidrig sein.
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Das Urteil kennen wir ja schon länger. Die Darstellung in der Presse ist desöfteren missverständlich, weil es (anders als die Überschriften oft andeuten) nicht besagt, dass die Mutter grundsätzlich entscheiden darf, sondern nur in diesem konkreten Einzelfall. Das Gericht hätte ebenso abwägen können, dass der Vater die Entscheidungsbefugnis haben sollte, wenn die Mutter sich für und er sich dagegen ausgesprochen hätte. Und es ist damit auch nicht gesagt, dass ein Gericht nicht auch die Entscheidung für die Beschneidung als dem Kindeswohl dienlich ansehen könnte (analog dem Fall in den USA). Das halte ich aber in Deutschland für äußerst unwahrscheinlich. Man kann davon ausgehen, dass die Rechtssprechung unter §1631d BGB zwingend die einvernehmliche Zustimmung beider Sorgeberechtigter voraussetzt und jedem Elternteil somit ein unumstössliches Vetorecht zusteht.
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Zitat
And then there was home, I think our first here in Melbourne, about which I have only the dimmest memories, vague and foggy memories of the dark brown couches and the light brown carpet in the living room that I vomited all over after seeing a bloody bandage in my pants and assuming – no, knowing – that my penis had fallen off.
Zitat“Would I do it again?” And my answer is “I don’t know yet”. I like not knowing.
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Übrigens: Im Gegensatz zur völligen Entfernung der Vorhaut ist das Stempeln von Eiern klar illegal, auch wenn ich letzteres vermutlich vorziehen würde.

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https://www.facebook.com/NovoArgumente?fref=ts
ZitatWas für ein erhellender Artikel. Jetzt wissen wir endlich, dass die chirurgische Entfernung eines Teils der Geschlechtsorgane annähernd so schlimm wie eine Ballettstunde sein kann. Und wenn es keine "offene, freie Debatte" gab, dann doch wohl durch die Verteidiger dieses Rituals, die jegliche Diskussion als "unverhandelbar" und "undenkbar" und als Beweggrund für den Exodus bezeichnet haben und den Bundestag, der ein Gesetz in einem einzigartigen Rekordtempo durch die Gremien gepeitscht hat, nicht ohne z. B. im Rechtsausschuss mehrheitlich handverlesene Befürworter zu laden und Betroffe, die mit ihrer Verstümmelung nicht einverstanden sind, erst gar nicht anzuhören. Dazu der auch hier gleich Eingangs gemachte Versuch, jegliche Diskussion mit dem Wort Antisemitismus zu diffamieren. Soll das also eine freie und offene Debatte gewesen sein? Frau Beppler-Stahl, bei allem Verständnis für das, was die Debatte bei Juden für Spuren hinterlassen hat, mit solchen Texten werden Sie keine Sympathien für dieses Ritual erzeugen. Allzu offensichtlich ist, dass Sie hier anderen pauschal eine Unredlichkeit unterstellen, die durch nichts zu rechtfertigen ist.
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Denn sie weiß nicht, was sie schreibt.
Haltet euch fest: Beschneidung ist fast so schlimm wie Ballettstunden und natürlich:
ZitatEs gehört einiges an Unaufrichtigkeit dazu, zu behaupten, die Diskussion habe nichts mit Antisemitismus zu tun.
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/no…sen_was_sie_tun
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Zitat
Das hat aber auch den praktischen Grund, dass man die Beschneidung innerhalb von acht Tagen ohne Betäubung durchführen kann.
Man kann auch ohne Betäubung einen Weißheitszahn ziehen. Alles eine Frage, was man dem Patienten zumuten muss und möchte und ob der sich wehren kann und wird.
Zitat»If it ain’t broke, don’t fix it«
Korrekt.
ZitatMan muss schon ein starkes religiöses Gefühl haben, um das anders zu empfinden.
So empfinde ich das auch. Leider ist es offenbar aber so nicht. Tradition und Kultur reichen da schon für aus.
ZitatUnd wie habt ihr euch gefühlt, nachdem ihr euch gegen die Beschneidung entschieden hattet und der achte Tag vorbei war?
Signe: Ich war, ehrlich gesagt, sehr glücklich darüber. -
Obwohl keine bleibenden Schäden zurückblieben, 20 Monate Haft. Hätte er die Vorhaut entfernt und so bleibende Schäden verursacht, wäre das aber natürlich nicht so schlimm.
http://www.stimberg-zeitung.de/staedte/dorste…art1341,1455227
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Ist ganz meine Meinung. Die angemessene Kritik reicht ja bei weitem für ein Verbot aus.
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"uns religiösen Religionen"???

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Und körperliche Unversehrtheit hat jetzt also keinen "Gemeinschaftswert"?
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JMBerlin meint: "Dieses Video zeigen wir nicht in der Ausstellung. Der nächste Film im Begleitprogramm "Montagskino" ist am 8.12.2014 "Partly Private" von Danae Elon, ein ebenfalls sehr persönlicher Blick auf die Frage: Beschneidung, ja oder nein? http://www.imdb.com/video/wab/vi1492582937"