Wie Ärzte und Betroffene Jungen vor medizinisch unnötigen Beschneidungen schützen wollen.
Beiträge von R2D2
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Eigentlich wollten die ganz was anderes schreiben:
Verein verwirrt Eltern: Der Verein Kinderschutz Schweiz führt den Slogan "Mein Körper gehört mir!".
Ein Vater eines Berner Zweitklässlers wurde stutzig, als sein Sohn googelte, dass dieser Verein, der sich Kinderschutz auf die Fahnen schreibt, dafür ist, dass sein Körper ihm gar nicht gehört, sondern seinen Eltern. Der Vater sagte, sein Sohn sei jetzt sehr verwirrt, als er erfuhr, dass sein Körper ihm gar nicht gehöre. Dass der Verein Kinderschutz Schweiz dafür eintritt, dass der Vater seinen Sohn anlasslos und ohne Notwendigkeit einer Amputation unterziehen könne, würde den Titel "Mein Körper gehört mir!" doch ad absurdum führen. Traurig fügte der Junge hinzu: Dass ein Verein, der vorgibt, mich zu schützen und meine Rechte zu verteidigen, dafür Eintritt, dass ich und meine Rechte verletzt werden, das kann ich nicht verstehen.
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Du musst dir mal ansehen, in welcher Folge er da steht. Gut, ist nicht Sachsen, aber aufzuräumen und Widerstände hat er da sicherlich reichlich. Insofern vielleicht gar keine schlechte Wahl. Und solange der Verfassungsschutz nicht gegen die Bundestagsabgeordneten ermittelt, die für §1631d BGB gestimmt haben...
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Nein, das lese ich anders. Der "ethische Kernbestand" existiert trotz eines Abschmelzens, das Ethikbeiräte betreiben, fort und bezieht sich allgemein auf ethische Bewertungen und nicht auf die Beschneidung. Die Sensibilität wird als Gegensatz zum Abschmelzen gesetzt, addiert also dazu und die erhöhte ethische Sensibilität ist, dass man überhaupt über das Thema diskutiert hat, wärend man es früher gesamtgesellschaftlich wenig bis gar nicht hinterfragt wurde.
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Aber welchen Umfang das Ergebnis haben wird, davon hat der Bundesvorstand sicher eine konkrete Vorstellung: Keinen.
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Ist doch ein Eingeständnis, dass es da ein ethisches Problem gibt und dass dieses zunehmende Relevanz hat.
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Kunststück, wenn man die säkularen Gesetze so macht, dass auch sehr religiöse Menschen ihre Handlungen erlauben.
Das ist in etwas so, als ob der Verkehrsminister sagt: "Ihr müsst euch alle an ein Tempolimit halten, auch die, die gerne viel zu schnell fahren. Ach übrigens, alle Tempolimits sind mit sofortiger Wirkung aufgehoben, aber haltet euch dran."
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Frau Anderegger wird in diesem Beitrag als jüdisch bezeichnet und sagt, man habe gewollt, dass man das als humorvoll, charmant und liebevoll erlebt. Kein Wunder, dass der Junge es schon ganz ok findet, im Krankenhaus zu landen.
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"Dabei geraten die Figuren niemals zu Karikaturen oder Klischee-Hampelmännern"
Peniskostüm und Ode an die Vorhaut hat mit Karikatur und Klischee natürlich nichts zu tun.
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Die Kassen stehen doch tendenziell eher auf der richtigen Seite, siehe die Diskussion um den Abrechnungsbetrug. Allenfalls das Urologien die Kassen als Verbrecher bezeichnen, würde da doch lebensnah sein.
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Funktioniert bei euch eigentlich die Bewertung beim NDR? Man kann bewerten, so oft man will, es bleibt bei 4 Sternen bei 4 Bewertungen.
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FSK 12 vermutlich nicht wegen der blutigen Genitalbeschneidung sondern wegen des blutigen Tampons der Rabbinerin, an dem Simon schnuppert. Das ist dann ja nun auch wirklich zuviel für Kinder.
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Vorab im Internet, aus Jugendschutzgründen nur zur Abendzeit.
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Insgesamt kann man sagen: ein jüdisches American Pie inkl. Schnuppern an gebrauchten Tampons. Wer nicht wissen will, wie die Sache ausgeht und erst selbst gucken möchte, sollte nicht weiterlesen.
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Der kulturelle Druck und die Verliebtheit in die Rabbinerin führt dazu, dass der Junge zur Selbstamputation mittels Ring greift, was natürlich im Krankenhaus endet. Finden alle aber nicht so schlimm. Man diskutiert nur darüber, ob die halbe Beschneidung zählt oder ob der Junge noch mal nachbeschnitten werden soll, worauf man dann aber doch verzichtet. Die progressive Reformrabbinerin will zwar viele Veränderungen auch gegen ihre Gemeinde, Beschneidung von Jungen findet sie aber doch notwendig. Einzig der tiefreligiös gewordene orthodoxe Papa kommt anfangs nicht so gut weg, das Problem löst sich aber irgendwie in Luft auf, da ihm das irgendwie auf einmal offenbar doch nicht mehr so wichtig ist. Fest steht: Simon vermisst wenige Tage nach seiner Selbstamputation seine Vorhaut nicht und wird dann zum Abschluss ein richtiger Mann.
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Ich guck mir gerade den Film an und weiß echt nicht, ob ich mir das zu Ende angucke. Da wird der Simon zu einer Maennerselbsthilfegruppe für Beschnittene geschleppt, die ordentlich durch den Kakao gezogen wird. Einer skurriler als der andere, inkl. Peniskostüm und Ode an die Vorhaut.
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ich: Ich hatte das so verstanden, dass es um US-amerikanische Krankenversicherungen geht, die damit beschneidungswillige Eltern ködern. Dass Versicherungen dort keine Beschneidungen mehr bezahlen ist da ja noch gar nicht alt und so wie die AAP sich da aufstellt wird man da wohl eher die Krankenversicherung wechseln müssen als dass man diese zwingen kann, derlei Leistungen einzustellen.