"Die Hand des Chirurgen ist nicht unfehlbar, sein Auge genauso wenig. Es kam zu einem unvorhergesehenen Moment, der einen bedauerlichen Unfall verursachte. Ein Versehen reicht nicht für einen Schuldspruch, dafür bräuchte es einen Fehler"
Beiträge von R2D2
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"Männliche Beschneidung ohne medizinische Indikation ethisch nicht vertretbar"
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"Der jüdische Körper ist ein heikles, auch politisches Thema"
"Deswegen kann man auch Gebote außer Kraft setzen, wenn es darum geht, einen Menschen zu retten oder um seine Gesundheit zu erhalten. Das gleiche gilt auch für die Speisegesetze. Das hat schon Maimonides, ein berühmter mittelalterlicher Arzt und Rabbiner gesagt: Da kann man sogar als Jude Schweinefleisch essen, wenn das nach der damaligen Auffassung gut für den Körper ist."
http://www.deutschlandfunk.de/der-koerper-im…ticle_id=381471Aber am Dogma Beschneidung, da muss man festhalten, egal wie sehr es im Widerspruch zu allem anderen steht.
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Zitat
Im Zuge der Imprägnierung gegen den politischen Islam und der Auflösung von Parallelgesellschaften, gilt es, die Gleichheit vor dem Recht konsequent durchzusetzen. Es darf keine rechtsfreien Zonen geben. Dies darf jedoch nicht zu einer unangemessenen Gleichmacherei führen.
a) Beschneidung & Schächten
Die jüdische Beschneidung und das koschere Schächten sind konstituierende Bestandteile der jüdischen Religion. Ihre Bedingungen und Umstände sind jetzt bereits hinreichend geregelt.Auf gut Deutsch: Haut den Muslimen ruhig eins auf die Mütze, aber bitte nur da, wo es uns nicht auch weh tut. Wir brauchen einen neutralen Rechtsstaat und Gleichheit vor dem Recht, aber bitte nicht so neutral und gleich, dass Jungen dieselben Rechte wie Mädchen hätten. Klarer und deutlicher kann man die ganze Absurdität dieses Denkens eigentlich nicht auf den Punkt bringen. Das ist ein selbstgeschriebener Offenbarungseid.
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Die Autoren sind eben nicht alle von der "freien christlichen Hochschule Deiningen". Die sind fachlich, regional und soweit ich das sehe auch kulturell aus ganz unterschiedlichen Ecken. Was aber offenbar allen gemeinsam ist, denn das dringt durch fast jeden Satz in deren Bewertung, dass sie einen Beitrag zu der Beschneidungsdebatte leisten wollen und dass ihr Anliegen, diese Studie durchzuführen, weit über das medizinisch, fachliche Interesse hinausgeht und ihre Grundthese von Anfang an "Ambivalenz" heisst. Auch die Auswahl der Gruppe deuted auf diese grundsätzliche Zielrichtung hin.
Im übrigen sind die meisten untersuchten Marker auf Selbstauskunft beruhend. Ob und inwieweit das Untersuchungsziel bekannt oder erahnt werden konnte, bleibt unklar. Alleine durch die Gruppenauswahl und die Fragen nach Beschneidungsstatus und Durchführungsart steht zu vermuten an, dass der Zweck der Studie leicht erahnt werden konnte. Die Autoren geben zwar an, daß sie Plausibilitätsprüfungen durchgeführt haben, die unauffällig waren, inwieweit das aber aussagekräftig ist, gerade bei n=20 (eigentlich sogar n=9), möchte ich mal dahingestellt lassen.
Das einzige, worin sich die Autoren übrigens sicher sind ist, dass Studien die zu anderen Ergebnissen gekommen sind, alle falsch und unzureichend sind. Ich bezweifle überhaupt nicht, daß die Ergebnisse da so waren wie beschrieben, die gezogenen Schlussfolgerungen, sind aber viel umfassender, als zu rechtfertigen. Was sie evtl zeigen konnten, ist dass sich ein Trauma so nicht nachweisen lässt. Aber gerade bei n=9 ist das auch schon Unsinn, denn niemand sagt, dass ein Beschneidungstrauma lebensbestimmend sein muss, noch dass das statistisch bei 9 Probanden signifikant derart erkannt werden kann.
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OMG, die müssen ja sehr verzweifelt sein. In der Studie ist n=20.11 Unbeschnittene und 6 Beschnittene. Und das bei diesem Teilnehmerkreis: "The investigation took place in the framework of a seminar by the German Central Jewish Council in September 2014",also einer Gruppe, die Ihrer anderen Studie zufolge grundsätzlich ein erhöhtes Stressniveau hat, weil sie aus Russland immigriert sind und unter Antisemitismus leiden.
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https://islaamu.wordpress.com/2017/03/15/med…e-circumcision/
Zitat
[*] The secretions of the labia minora accumulate in uncircumcised women and turn rancid, so they develop an unpleasant odour which may lead to infections of the vagina or urethra. I have seen many cases of sickness caused by the lack of circumcision.
[*] Circumcision reduces excessive sensitivity of the clitoris which may cause it to increase in size to 3 centimeters when aroused, which is very annoying to the husband, especially at the time of intercourse.
[*] Another benefit of circumcision is that it prevents stimulation of the clitoris which makes it grow large in such a manner that it causes pain.
[*] Circumcision prevents spasms of the clitoris which are a kind of inflammation.
[*] Circumcision reduces excessive sexual desire. -
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"Aber Herr Doktor, natürlich nehme ich immer Kondome auch wenn ich beschnitten bin. Ich schwöre!"
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Kann doch gar nicht sein:
"We find no evidence for risk compensation following circumcision in a community in rural KwaZulu-Natal. The often-hypothesized risk compensation phenomenon is unlikely to reduce the impact of VMMC campaigns on population HIV incidence in this and similar real-world settings."
http://www.croiconference.org/sessions/male-…al-south-africa
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"Gegen meinen Willen wurde ich als kleines Kind mehr oder weniger vergewaltigt. Mir wurde einfach ein Körperstück abgeschnitten gegen meinen Willen."
http://www.deutschlandradiokultur.de/areligioesitae…ticle_id=379441
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