Er war doch die ganze Zeit dagegen, weil das ja alles so schwierig sei.
Beiträge von R2D2
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Das christliche Pro Medienmagazin ist mal wieder ganz unchristlich:
https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2018…h-ums-kopftuch/
ZitatSeit Dezember 2012 hat Deutschland ein Beschneidungsgesetz. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben damals lange und hart mit dem Thema gerungen. Am Ende stand die Entscheidung der Mehrheit, jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland und die religiösen Vorstellungen und Wünsche von Eltern höher zu achten als eine eher unwahrscheinliche Gefährdung des Kindeswohls durch den entsprechenden Eingriff. Die Beschneidung bei Kindern ist seitdem ausdrücklich erlaubt, sei es bei Heranwachsenden wie im Falle der Muslime oder bei Säuglingen wie im Falle der Juden.
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Zitat
Die vorerst einzige Perversion, die sich in dieser Debatte spiegelt, ist jedoch die Verkehrung des Problems. In Religionsfragen die kindliche Selbstbestimmung prinzipiell gegen das Elternrecht auszuspielen, führt geradewegs in einen deutlich dramatischeren Konflikt, jenen um die religiöse Beschneidung von Jungen, wie Muslime und Juden sie oftmals für unverzichtbar halten. Es ist dem Staat nicht von vornherein verwehrt, in solche religiösen Angelegenheiten mit Verboten hineinzuregieren – aber wenn, dann sollte er es zunächst bei schweren und vor allem irreversiblen körperlichen Eingriffen und gegenüber allen Religionen gleichermaßen tun. Eine Vorhaut ist kein Kopftuch, das man einfach an- und ablegen kann. Dass verantwortliche Politiker hier „pure Perversion“ ausmachen, ist allerdings bisher nicht bekannt geworden.
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Was soll sie antworten? Bla und Blubb natürlich. Bei Mädchen unvergleichbar und ganz was anderes. Wenn es hoch kommt, wird ein "bei Jungs im Grunde auch nicht so ganz ok, aber das müssen die selber regeln" dabei herauskommen.
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Nein, er meint damit offenbar, dass keine Religion bevorzugt werden darf, nicht dass Religionen nicht bevorzugt werden dürfen.
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Das ist doch Realsatire, oder?
Zitat
Cihan Sinanoglu, a spokesperson for the Turkish Community in Germany, an umbrella interest group, told DW that a big issue shouldn't be made out of the Good Friday circumcision party case.
"I would find it better if religion actually plays no role, if the state was neutral on religion. But it is clear that there are certain traditions here and the state has an interest in maintaining these traditions," he said. -
Prognostiertes Enddatum ist derzeit der 20. Mai 2018.

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Das sehe ich anders. Denn genauso, nein, eigentlich noch viel mehr, wie die Genitalverstümmelung ließe sich auch die Feier mit Religionsfreiheit begründen und anders als die Beschneidung selbst stünde eine Feier und Zeremonie auch klar unter dem Schutz des GG. Wenn man die Beschneidung als religiöse Handlung akzeptiert, müsste das für die Feier erst recht gelten.
In dieser Absurdität zeigt sich die ganze Wertigkeit in unserem politischen System. Es zeigt, wo und für wen der Staat bereit ist einzugreifen. Verstümmelt eure Kinder ruhig, aber macht es nicht zu laut, ist eine ethische Bankrotterklärung.
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Wir sind wirklich Absurdistan, eine echte Komikernation halt:
Genitalverstümmelung auch an Karfreitag erlaubt, sie zu feiern hingegen nicht. Mehr Schizophrenie geht kaum.
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Auf welchem Niveau er sich bewegt, kann man hier sehen:
https://screenshots.firefox.com/nARYUBsUllkG4EBt/twitter.com
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Irgendwie geht die Diskussion da offenbar jetzt erst so richtig los. Tagelang wurde da fast kein Kommentar veröffenlicht und jetzt kommt man mit dem Lesen plötzlich kaum hinterher.
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Mein Favorit war ja:
ZitatWhen one side shows pictures of innocent babies
Wenn die Realität gezeigt wird, ist das offenbar ein Problem. Oder sind die Babies etwa gar nicht so unschuldig wie sie da auf den Fotos tun, diese kleinen Monster, diese? -
30.000 sind geknackt. 20.000 fehlen noch. Eine Kleinstadt.
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Er äußert sich auf Twitter dahingehend, daß er das als rechtspolitisches, temporäres Zugeständnis sieht.
Kommentare veröffentlicht die Zeit bislang auch nur homöopathisch.
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http://www.zeit.de/2018/12/religi…komplettansicht
ZitatDas Gesetz, das der Bundestag vor fünf Jahren verabschiedete, stellt religiöse Gebote über das Grundgesetz. Es sollte reformiert werden.
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