Das ist leider nichts Neues. Dass Herr Freedman sich als Mediziner nicht entblößte zu erwähnen, dass er seinen Sohn auf dem Küchentisch beschnitten hat, ist ein klares Zeichen dafür, auf welcher Basis diese AAP "Empfehlung" zu Stande gekommen ist.
Beiträge von R2D2
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Falls erneut eine Debatte über diese sehr sensible Thematik anstehen sollte
Ist das ernst gemeint ode verhöhnt der die Gegner der Beschneidung, wohlwissend, dass der BT hierzu so schnell nicht mehr debattieren wird?
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Interessant daran fand ich, dass dort behauptet wird, dass die Juden dort von Ärzten beschneiden ließen, was bei uns ja angeblich überhaupt nicht ginge, und die Muslime nicht.
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Jedes Gericht würde eindeutig auf Notwehr anerkennen. Aber deshalb macht man es ja bevorzugt an kleinen Kindern, die können sich eben noch nicht so richtig wehren, man gesteht ihnen ja nicht mal ein "natürliches" Veto zu.
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"However, no procedure has been found to eliminate pain; the gold standard procedure to make MC totally painfree has not yet been established."
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Im Grunde ist Kramers Argumentationskette, zwar etwas getarnt, aber letzlich doch, worauf er seine Leser bringen möchte: keine Beschneidung => keine Religion => keine Mitmenschlichkeit und keine grundlegenden Werte. Ohne Beschneidung gäbe es also kein Gebot, den anderen zu töten, so seine Logik, bzw. umgekehrt, wir müssen Körperverletzungen an Kindern zulassen, um nicht in einer morallosen und zutiefst unethischen Gesellschaft zu enden und dafür kann man das bisschen Vorhaut doch wohl opfern, nicht wahr?
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Zugleich fühle ich mich verpflichtet, mich in der gesellschaftlichen Debatte weiter für die Ermöglichung der Beschneidung aus religiösen Gründen durch medizinisch geeignete Personen einzusetzen.
Und das man es dafür gleich aus beliebigen Gründen erlaubt hat, ist halt nur ein Kollateralschaden.
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Das war ja, so traurig es ist, bereits abzusehen. Und in zahlreichen Beiträgen wurde ja bereits dem Baby die Schuld gegeben, dass etwas mit dem Baby nicht in Ordnung war und nicht dass etwas damit nicht in Ordnung war, ein solches Baby einer derartigen Prozedur zu unterziehen.
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Viele Männer haben sich jedoch für immer von Kondomen verabschiedet, nachdem sie sich einer Beschneidung unterzogen hatten. Die UAC zitiert einen Jugendlichen mit den Worten: "Wir sind stolz auf unsere Beschneidung, weil wir jetzt kein Aids bekommen und unser Sexleben voll genießen können."
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"Of course, we can't ask children if they feel any pain":
http://www.medpagetoday.com/MeetingCoverage/SLEEPNeuro/39646
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Und die ganzen Verharmloser werden das mal wieder als bedauerlichen Einzelfall abtun, den es in Deutschland natürlich nicht geben könne, weil man ja nach den nicht definierten Regeln der ärtzlichen Kunst arbeiten würde, wohlweislich ignorierend, dass es für den Jungen des Kölner Falls wohl auch alles andere als lustig war und seine Beschneidung gutachterlich bestätigt nach den Regeln der Kunst ausgeführt wurde. Doch solche Dinge passieren auch in Deutschland.
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Nein, das wäre ja Verstümmelung an Frauen. Der bessere Vorschlag wird wohl sein, Männer aufzufordern, sich die Zunge oder den Gaumen herauszutrennen, jenachdem, wo man die Übertragung gerade vage vermutet. Das hat auch weitere viele Vorteile, beispielsweise kommt es gar nicht so selten vor, dass Männer an ihrer eigenen Zunge erstickt sind.
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Ich bin für Strafverschärfung für Körperverletzungsverharmloser im Bundestag.
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Die meinte zweifelsohne das Gesamtpaket, ansonsten wäre eine Brit Schalom ja eine Alternative.
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Bis zum März war die Forderung von Graumann? Ansonsten war mein Beitrag auch durchaus von leichtem Sarkasmus geprägt. Insbesondere, wenn man sich andere Gesetzesverfahren anguckt (z. B. bzgl. Fristen bei Kindes-Missbrauch etc.) und wie lange soetwas normalerweise dauert, wird klar, dass das Tempo absolut rekordverdächtig war. Ich würde soweit gehen, dass ich ein solches Tempo bisher allenfalls in Diktaturen für möglich gehalten hätte. Aber da sag noch einer, die Legislative könnte nicht, wenn sie wollte.
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War doch gar kein Schnellschuss. Die Vorstellung der Zentralräte im Juli war doch, dass der Bundestag sich gleich am nächsten Tag zusammensetzt und beschließt, dass Körperverletzung an Jungen legal sei, wenn es eine der drei großen Weltreligionen fordert. Die Frist, die der ZdJ vorgegeben hat, waren allenfalls 8 Tage und nicht bis Dezember. Da musste sich SLS ja ordentlich rechtfertigen, warum das nicht so schnell ging. Und wir haben es ja in den Textbausteinen der Abgeordneten lesen können: Die Abstimmung erfolgte wohlinformiert und auf Basis umfangreicher Beratungen und jetzt ist alles klar und paletti, Rechtssicherheit wiederhergestellt. Und das Ergebnis ist ja auch klar, wenn man sich von Frau Deusel und anderen mit eh schon feststehendem Ergebnis beraten lässt.
Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass die Haltung der EKD in dieser Frage für mich der Grund war auszutreten? So eine Schweinebande.