Posts by Carlossos54

    Hallo,

    bei mir war es ähnlich. Ich hatte von meinem Arzt einen Notfallkontakt erhalten und wurde am nächsten Morgen in die Praxis bestellt.

    Ergebnis war bei mir, dass nichts gemacht wurde. Angeblich würde erneutes Vernähen keinen kosmetischen Vorteil bringen und in dem Moment nur Schmerzen bedeuten.

    Auch wenn es eventuell nicht danach aussieht, ist ein geschulter Blick für eine mögliche Entzündung sicherlich gut! Daher würde ich ebenfalls einen Arztbesuch empfehlen.

    Eventuell reicht ja auch der ärztliche Bereitschaftsdienst, was vermutlich auch kürzere Wartezeit bedeutet.

    Hey!

    Ja, das ganze ging jetzt 4 Jahre und ich hatte die ganze Zeit Probleme/Schmerzen während und nach des GV - da war irgendwie nicht mehr viel "Leichtigkeit" vorhanden.

    Aktuell ist es noch ganz schön geschwollen, aber selbst in diesem Zustand ist die Eichel fast komplett bedeckt. Ohne es gemessen zu haben, würde ich sagen, es wurde etwa die Hälfte des inneren Blatts entfernt.

    Moin!
    Mal wieder ein Update von mir: Nach einer erneuten Entzündung, dadurch wieder verstärkter Phimose und sehr sehr langem Zögern wurde ich nun doch Beschnitten.
    Mein Urologe war sehr kooperativ und verständnisvoll. Er hat auf meinen Wunsch hin vorhauterhaltend eine Teilbeschneidung durchgeführt und auch das Fremulum erhalten. Obgleich er zu einer vollständigen geraten hatte, um ein Rezidiv zu vermeiden.

    Jetzt hoffe ich mal, dass alles gut verheilt und das Rezidiv ausbleibt.

    Beste Grüße

    Hallo zusammen,

    ich wollte mal ein Update von mir geben:
    Seither hat sich an der Situation nicht viel verändert, die relative Phimose ist weiterhin da, trotz Cortison und dehnen. Diese macht auch immer mal wieder Probleme.
    Beim Hautarzt wurde beim Screening nun doch der Verdacht auf LS geäußert.

    Was ich jetzt machen soll weiß ich nicht. Ich habe bei meinem Urologen nun mal ein Vorgespräch zur Beschneidung ausgemacht. Diese hatte nur bei der letzten Kontrolle (1J +) schon "gedroht", dass er wegen Rezidiv komplett beschneiden würde.

    Gemäß der aktuellen EU Guide-Line wäre das ja korrekt, wobei das Fremulum erhalten bleiben sollte.
    Mittlerweile kann ich mich fast damit anfreunden, solange es dann besser ist...

    Nun die Frage an euch: habt ihr Ratschläge?
    Vielen Dank

    Hallo Carlossos
    Ich befasse mich zurzeit mit dem Exakt gleichen "problem" wie du. Wie ist es bei dir ausgegangen? hast du dich für die beschneidung entschieden?


    Gerne gebe ich mal ein Update:
    Anfang des Jahres war ich zum Hautkrebs-Screening und wo die Hose schon mal unten war, hat meine (reguläre) Hautärztin das Ganz mal noch untersucht - Drittmeinung kann ja nichts schaden…
    Ergebnis:
    - Vernarbung durch vorherige Entzündung (vermutlich durch Bakterien)
    - Keine Anzeichen von (aktivem) LS

    Sofern ich keine größeren Probleme beim GV habe, würde sie mir von einer Beschneidung abraten, da der Sensitivitätsverlust sehr groß sein kann (wie ihr berichtet wurde).

    Kurz darauf war auch die Salbentherapie beendet. Nach der Kortison-Therapie war die Haut extrem trocken, schuppte massiv und spannte auch immer wieder.
    Beim geplanten Kontrolltermin bei meinem Urologen hat dieser mir zu Feuchtigkeitscreme geraten.
    Sollte es nicht besser werden und mich weiter Stören oder ich Schmerzen haben, würde er zu einer radikalen Beschneidung raten. Bei einer schonenderen Variante könnte es wohl zum Rezidiv kommen.
    Der nächste Termin ist hier in ca. 4 Wochen zur Kontrolle.

    Aktuell habe ich den Eindruck, dass sowohl durch die Feuchtigkeitscreme, als auch kontinuierliches Dehnen es besser geworden ist. Ganz weg ist die Enge allerdings nicht - die Narben sind auch deutlich erkennbar. Mein Leidensdruck ist aber aktuell deutlich geringer als noch Anfang des Jahres.

    Wurde bei dir Mal Diabetes ausgeschlossen?

    Ich gehe jährlich zum Check-up und der Langzeitwert war immer gut.
    Einen Glukosetoleranztest habe ich aber bisher nicht gemacht. Das würde ich aber beim nächsten Hausarzttermin mal ansprechen.
    Spannend ist, dass daran mein Hausarzt als erstes gedacht hatte, als ich mich damit vorstellte und dann gleich die alten Blutwerte rauskramte und „entwarnte“.

    Wenn das weiter dehnen etc. über Monate nichts mehr bringt, würde ich eine Erweiterungsplastik/Triple Incision probieren und falls diese nichts bringt (kommt ja auch vor) maximal eine high loose Beschneidung im Betracht ziehen, wo die verengte Stelle weggeschnitten wird. Das ist aber alle erstmal hypothetisch.

    Das würde mich aber auch noch interessieren:
    Gibt es da einen grobe Idee, wie das Dehnen zeitlich verläuft?
    In der Phimocure Anleitung steht, man solle alle 2-3 Tage eine Ringgröße größer einsetzen…
    Da bin ich sehr weit weg - ich brauche eher eine oder zwei Wochen oder mehr mit einer Größe.

    Ja, das ist eine gute Frage!
    Das Bändchen ist sicherlich leicht zu kurz (dies hatte der erste Urloge auch beläufig erwähnt), bereitet aber bisher garkeine keine Probleme.

    Es ist eher so, dass ich eine sehr lange Vorhaut habe - bei eine Erektion ist die Eichel noch vollständig bedeckt. Beim Zurückstreifen der Haut gibt es an der Eichel keine Probleme oder Schmerzen. Daher müsste an sich der Schaft, bzw. die Peniswurzel dicker sein als die Eichel an ihrer dicksten Stelle.
    Ich vemutel, dass die Haut durch die Dehnung in lateraler Richtung (also entlang des Schaftes) beim nach hinten ziehen so weit gedehnt wird und dann für eine laterale Dehnung (also bezüglich des Penisumfangs) nicht mehr genug Dehnung zulässt... irgendwie so...

    Aus welcher Ecke aus DE kommst du denn?

    Es gibt ja die Erweiterungsplastik in verschiedensten Formen, wo ohne Hautverlust eine Weitung erzielt werden kann. Ist natürlich auch Abhängig vom Zustand deiner Haut und des weißen Ringes.

    Hast du denn Probleme oder Schmerzen bei SB oder Sex? Wenn nicht, stresst ja nichts. Dehnen dauert eben seine Zeit. Immerhin hältst du schon lange durch, was das dehnen angeht.
    Hast du mit den Urologen gesprochen, ob er nur Beschneiden kann und welcher Stil?

    Vielen Dank für deine Rückmeldung!

    Regional bin ich im nördlichen BaWü verortet.

    Ja, ich muss beim Sex und SB schon etwas aufpassen um die Haut nicht zuweit zurück zu ziehen, da es dann schon äußerst unangenehm und schmerzhaft ist.
    Mit meinem aktuellen Urologen habe ich noch nicht konkret über eine Beschneidung gesprochen. Er hatte es nur im letzten Termin "angedroht", sollte es nicht besser oder wieder schlechter werden.

    Hallo zusammen,

    gerne würde ich meine Geschichte hier niederschreiben, in der Hoffnung Tipps, Meinungen und Ermutigung zu erhalten.

    Angefangen hat es vor nun 1,5 Jahren, dass ich an meiner Vorhaut sehr kleine Risse erkannt habe, die nach „Beanspruchung“ auftraten. Da es zu dieser Zeit sehr viele neue äußere Einflüsse gab (Stress, neues Duschgel, neues Waschmittel, Kondome) habe ich erstmal versucht das Ganze konventionell als Kontaktreaktion zu behandeln. Nachdem, dies nichts änderte verdächtigte ich eine Pilzinfektion - eine entsprechende Behandlung blieb ebenfalls erfolglos.

    Daraufhin bin ich zum Hausarzt, der mich naturgemäß zum Hautarzt überwies. Dieser diagnostizierte ein Ekzem und verschrieb 2 Wochen Kortisonsalbe + Ausschleichen. Abstriche auf Pilze und Blutanalyse auf Allergien wurden ausgeschlossen. Leider wurde die Wiedervorstellung verschoben und daher bin ich zusätzlich noch zu meinem bisherigen Urologen. In dieser Zeit stellte ich auch fest, dass ich mittlerweile ein relative Phimose entwickelt hatte und die Falten in meiner Vorhaut immer tiefer wurden:
    Bei einer Erektion kann ich die Vorhaut zwar vollständig über die Eichel zurückstreifen, aber „ganz hinten angekommen“ zeigt sich ein weißlicher Schnürring.
    Der besuchte Urologe konnte dann kein Ekzem feststellen - schloss aber Lichen aus - und meinte, sowas kommt vor und ich solle es mit Olivenöl pflegen. Sollte es mich langfristig stören, müsste man Beschneiden.

    Die dann endlich stattfindene Wiedervorstellung beim Hautarzt brachte dann auch nichts mehr, außer ein Empfehlung zu einem sehr guten "Beschneider". Ich sollte mir eine Beschneidung doch gleich üerblegen, wäre ja auch viel hygienischer...

    Das Ganze lies mir dann keine Ruhe, da es dann auch zu starken Spannungsschmerzen beim GV kam, dass ich einen weiteren Urlogen aufsuchte. Dieser war sehr einfühlsam und schlug 2 Monate Kortisontherapie (gemäß Leitlinie) vor. Lichen konnte er ebenfalls nicht diagnostizieren.
    Nach zwei Monaten hatte ich einen Kontrolltermin und konnte bis dahin eine Besserung der Phimose und des Hautbildes feststellen. Daher wurde um weitere 4 Wochen die Therapie verlängert. Parallel zur Salbe nutze ich die Ringe von Phimocure (vielen Dank ans Forum für diesen Tipp!) - auch hier bilde ich mit Fortschritte ein.
    Nun sind die 3 Monate Kortisontherapie rum, die Phimose ist aber immer noch da. Der Urloge hat mir eine Wiedervorstellung in 5 Monaten empfohlen - bei Bedarf früher. Zudem merke er an, sollte die Phimose nicht besser sein, oder wieder stärker werden und ich weiterhin Schmerzen beim GV habe, müsste man über eine Beschneidung nachdenken.


    Nun, soviel zu meiner Story…
    Mittlerweile bin ich total verunsichert, was ich (noch) tun soll.
    Auf der einen Seite habe ich bisher eine gute Beziehung zu meiner Vorhaut gehabt und möchte mich eigentlich nicht beschneiden lassen. Zum anderen beschäftigt mich das Ganze sehr stark und macht Probleme beim GV und ich hätte das Problem gerne „endlich gelöst“.

    Bisher gab es keine konkreten Gespräche mit meinem Urologen über eine Beschneidung - das wäre je nach Status, dann wohl der Inhalt der Wiedervorstellung in 5 Monaten.


    Vielen Dank fürs Lesen!