lymphflüssigkeit ist zwar auch gelblich, wenn sie eingedickt ist, aber ich denke auch das das eher eiterig aussieht
Beiträge von ventus
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Ich lese gerade das Buch "Das Drama des begabten Kindes" von Alice Miller. Das Buch ist zwar inhaltlich eher auf andere Themen in der Psychologie gerichtet (Narzissmus, Depression und Grandiosität), jedoch gibt es ein sehr interessantes Kapitel "Die Demütigung des Kindes" im Überkapitel "Über die Verachtung". Das Kapitel ist extrem lesenswert und beschreibt auch Herkunft der Circumfetischfantasien, dernach eine Mutter am Penis des Sohnes unter dem Deckmantel der Phimosevermeidung herummassiert. Ich dachte immer das wäre ein schlechter Film, aber Alice Miller erklärt plausibel was da intrapsychisch falsch gelaufen ist in der Entwicklung der nun Erwachsenen, und nennt dabei Konkret eben genau jene erwähnte Phantasie als Beispiel.
Im Weiteren ist das Buch auch ein Plädoyer an Erwachsene sich in Kinder einzufühlen und ihre Leiden ernst zu nehmen, statt seine eigenen Schwächen durch (verdeckte) Demütigung der Kinder zu verschleiern, und statt der Aufrechterhaltung der eigenen Fassaden das Leid von Kindern nicht zu verachten. Ich empfinde es als Argumentationshilfe um zu verstehen, warum es zur hartnäckigen Verteidigung der Beschneidung und zur Verleumdung möglichen Leides kommt. -
Artikel auf n-tv unter NTV
dort heißt es:
"Frauen ab 20 Jahren können im Rahmen der von den Krankenkassen übernommenen Krebsfrüherkennung einmal jährlich die Untersuchung in Anspruch nehmen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin sterben heute in Deutschland mit rund 1500 bis 1600 Frauen nur noch halb so viele Frauen an Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) wie vor 30 Jahren. Eine Infektion mit Humanen Papillomviren ist zwar die erste Voraussetzung dafür, dass überhaupt Gebärmutterhalskrebs entstehen kann. Eine bloße HPV-Infektion ist allerdings allein noch kein Grund für schlaflose Nächte: Die Viren sind so weit verbreitet, dass der Kontakt mit ihnen für sexuell aktive Frauen - und Männer - fast unvermeidbar ist."In 98 Prozent der Fälle heilt die Infektion völlig folgenlos wieder aus", erklärt Susanna Kramarz, Sprecherin des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). Der Verband rät daher vom HPV-Test als Früherkennungsmethode ab - er empfiehlt den jährlichen Pap-Test."
Wenn man also den Kontakt mit HPV sowieso nicht vermeiden kann, dann ist eine Beschneidung auch müßig und die Früherkennung scheint gut zu sein.
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Bin heute fündig geworden und habe den entsprechenden Artikel aus dem Zentralblatt der Chirurgie No26 von 1901 bekommen. Bei Gelegenheit werde ich ihn mal einscannen.
Interessantes:
Schloffer war 1901 Assistenzarzt in Prag. Er schreibt:
"Die gebräuchlichsten Methoden der Phimosenoperation, die Circumcision und die Dorsalincision (Roser), haben gegen sich, dass die erstere in gewissem Sinne verstümmelt, die letztere vom kosmetischen Standpunkte aus in Folge des Herabhängens der bekannten zwei seitlichen Vorhautlappen oft nicht befriedigt....1901... Österreicher in Prag... redete schon damals von Verstümmelung...bemerkenswert.
und:
Wenn diese OP-technik vom Schloffer befolgt wird, ließe sich sogar in der Art und Weise die Vorhaut erweitern, daß eigentlich am Frenulum gar nichts gemacht werden muss.
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plus die 68er generation in deutschland... gabs was analoges im ausland zu gleicher oder früherer zeit?
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Zitat
Im Rahmen dieser Entwicklung muss das Kind erst die kognitiven Fähigkeiten erwerben, die nötig sind, um selbstbestimmt handeln zu können. Die Fähigkeit zur Selbstbestimmung beinhaltet die Fähigkeit zur Selbstreflexion, welche durch die Entwicklung des Charakters ausgebildet wird. Es ist nicht möglich, diese Bildung des persönlichen Charakters zu umgehen. Die Caretaker–in der Regel die Eltern–haben die Aufgabe, positiv auf die Charakterbildung des Kindes einzuwirken. Die Talente des Kindes und seine Fähigkeit zur Selbstverwirklichung sollten durch die Caretaker gefördert und gestärkt werden. Die Aufgabe eines guten Caretakers besteht demnach darin, die Persönlichkeit eines Kindes zu erkennen und dessen offene Zukunft sicher zu stellen (Archard 2004, S. 83–84).
"Auf Grund des Persönlichkeitsrechtes muss der Minderjährige aber in jedem Fall aufgeklärt werden, auch wenn er noch nicht
einwilligungsfähig ist. Bei Minderjährigen unter 10 Jahren beinhaltet die Aufklärung zumindest den Verlauf der Therapie [...]. Wird ohne vorherige Aufklärung an einem minderjährigen Patienten eine Behandlung durchgeführt, macht man sich wegen Körperverletzung nach § 223 StGB strafbar (Rothärmel 2004, S. 69)." - so bei mir geschehen... -
Ein insgesamt recht positiv geschriebener Artikel mit abzügen in der B-Note:
http://www.elternwissen.com/gesundheit/kin…r-abwarten.html"Wird, entwicklungspsychologisch günstig, kurz vor der Einschulung operiert, ist jedoch zu bedenken, dass dabei über 80 Prozent der Jungen umsonst operiert werden. Bei ihnen würde sich die Phimose auch ohne Operation zurückbilden! "
Warum sollte diese Zeit günstiger sein als andere? es bleibt offen.
"Bei folgenden Problemen muss eine Vorhautverengung
operiert werden:
bei starker Phimose, die zu einer Behinderung des Wasserlassens führt (Vorhaut bläht sich beim Wasserlassen auf, Harnstrahl ist nur dünn oder tröpfelnd),
bei wiederholten Entzündungen von Vorhaut und Eichel,
bei Vernarbungen (können sich von selbst nicht zurückbilden).
"
wird direkt konterkariert durch die empfehlung von Sitzbädern bei Entzündungen und der Anwendung von Kortison- oder Östrogensalbe. Womit 2 der 3 Punkte obsolet werden.Der Schwerpunkt des Artikels liegt wenigstens im Aufklärerischen bereich.
Interessant ist noch der Tipp:
"Ist die Vorhaut bei Ihrem Jungen sehr eng, gibt es mit den Glasstäbchen und der Salbe wahrscheinlich Geschrei, weil die Öffnung in der Vorhaut durch die Entzündung zusätzlich zugeschwollen ist und das Einbringen der Salbe recht unangenehm ist. Alternativ können antibiotische Augentropfen (verschreibungspflichtig!) in Ein-Dosis-Behältern verwendet werden, die sich direkt in die Vorhaut eintropfen lassen. Jeden Tag einen frischen Behälter verwenden!"
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naja, vergiss nicht, daß es seither eher mehr als weniger beschneidungen heute gibt.
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Hallo stan90, willkommen im Forum.
Die Situation die Du beschreibst habe ich selbst auch so erlebt. Nachdem bei mir das Entdecken von Masturbation durch die Erschwernis der Beschneidung einerseits deutlich (zumindest meiner Meinung nach) später als eigentlich möglich stattgefunden hat, und auch die dafür nötige Dauer und Stärke der notwendigen Stimulation mich vor meiner Zeit mit Frauenerfahrungen aufgefallen war bzw. erstaunt hatte, tauchten bei mir die gleichen Fragen auf. Ich hatte mir damals zur Antwort gegeben abzuwarten und zu schauen wie das wohl sein würde, was Frauen da so spezielles haben und wie es mich stimulieren würde. Für mich selbst haben sich die damals gewonnenen Befürchtungen leider dann später bewahrheitet, daß vaginaler Coitus nicht annähernd für mich ausreichend ist.
Aber eine Antwort darauf wirst Du für Dich vermutlich nur finden in dem Du es ausprobierst, und das ist auch für jeden verschieden.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber wenn Du nicht zuuu verklemmt bist und du es mit dir ausmachen kannst, könnte möglicherweise ein Besuch bei einer "Professionellen" helfen, weil ich der meinung bin, daß du dich dort einmal ganz auf dich konzentrieren kannst, ohne den ganzen Beziehungs- und zwischenmenschlichen Kram. Dafür sind die ja auch da. Ich selbst hatte immer lange Zeit auch an diese Möglichkeit gedacht, konnte mich aber aufgrund von Vorbehalten nicht rechtzeitig dazu durchringen. Es ist zumindest keine Schande sowas mal auszuprobieren.Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig mit meinem Gedankengang helfen.
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Man braucht nicht unbedingt zwingend Vergleichsmöglichkeiten um feststellen zu können, daß die Beschneidung etwas schädliches ist. Wenn die Umstände nach der Beschneidung entsprechend sind und/oder die aus der Beschneidung resultierenden sexuellen Probleme nur groß genug sind, kann man daraus auch indirekt zurückleiten, daß es sich auf die Beschneidung abstellen lässt, weil kein anderer dazu in der Lage wäre. Mir persönlich war das im Grunde mit 14-15 Jahren klar, nur konnte ich das Problem nicht benennen.
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Im Spiegel gibt es heute einen Artikel mit der Überschrift: "Von wegen Revierkampf – Liebesspiele unter Tieren"
Es geht dabei um ein schwules Geierpärchen in Jerusalem:
"Zwei Geier leben im Zoo von Jerusalem, sie heißen Doschik und Jehuda. Beide männlich, beide schwul und einander derart zärtlich zugetan, dass die Zoodirektorin sich zu etwas durchrang, was man einen Tabubruch nennen könnte: Sie schob dem gleichgeschlechtlichen Paar, zur Abrundung ihres Lebensglücks, ein brutwarmes Geierei unter. Und siehe da: Sorgfältig pflegten die beiden Geier-Männer das Ei, sie brüteten es aus, das Küken schlüpfte nach wenigen Wochen."
Im fortgang des Artikels wird darauf eingegangen, daß das Konzept der Sexualitätslehre, wie sie vom Menschen verstanden wird, evolutionär verstanden kein Misskonzept ist.
Daher verwundert dann auch nicht: "Das weltweit erste offiziell schwule Geierpaar mit adoptiertem Ei führte die orthodoxe jüdische Gemeinde in Jerusalem vor ein Problem: Für ultrastrenggläubige Juden ist Homosexualität eine Sünde, auch wenn sie sich natürlich und unter Tieren ergibt, die kein Glaubensbekenntnis abgelegt haben. Es brach Streit aus unter den Rabbinern der Stadt: War der Anblick von Doschik und Jehuda samt ihrer Brut religiös zumutbar? War der Zoo zu ächten und zu meiden?"Womit man sich so beschäftigen kann wenn man zu viel Zeit zu haben scheint... Ist die Welt die Gott für uns erschuf in allen ihren Facetten religiös zumutbar?
Die letztliche Bearbeitung der Frage endet mit folgendem:
"Homosexualität im Tierreich wechselt als Forschungsgegenstand gerade die Seiten – vom umgangenen Tabuthema zur wissenschaftlichen Modeerscheinung. Was jetzt notiert, beobachtet, neu bewertet und analytisch trocken festzustellen ist, hat auch ein sozialpolitisches Motiv. Schwulsein im Tierreich, also in der sich eigengesetzlich entwickelnden Natur, gibt den Geiern im Jerusalemer Zoo göttliche Schöpfungsgeschichte, göttlichen Willen und Rechtfertigung mit. Vasey sagt: "Die Schwulenbewegung nutzt die Forschungen als politisches Instrument. Allerdings fühlen sich beide Seiten bestätigt: So greifen auch Anti-Homosexuellen-Verbände oder konservative Christen auf diese Forschungen zurück. Jeder nutzt und dreht die Fakten in seine Richtung."Und genau da hatte ich ein dejavu in der Art und Weise wie gearbeitet wird.
Leider schließt der Artikel sehr schwach:
"Ich halte beide Argumentationen für unvertretbar. Was an schwulen Tieren als natürlich zu gelten hat und was nicht, ist mit wissenschaftlicher Methodik nicht feststellbar."
Warum? Will er sich nicht äußern? Müsste man sonst die Konsequenz ziehen, Tiere in ihr "Normal" umzuerziehen?
Lediglich das Prinzip des "Let it be" wird hier deutlich, und sollte genauso für Menschen gelten. -
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gute analogie finde ich @ nocut
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also wenn du nur ein bischen schiss hattest wegen der wundheilung und daher ein bischen schultertätscheln brauchtest, dann würde ich dir einen psychologen oder das eurocirc-forum empfehlen, für letzteres sieht ein halb abgefallener penis nach der op noch völlig normal aus und alle sind dort stolz auf dich für diesen mutigen schritt(schnitt).
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ich hab dir ne PM geschickt.
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sry, ich hatte 1/20 gelesen als einer von 20. aber stimmt schon, auf 0,05% kann man bei 100 befragungen eigentlich nicht kommen, wenn die antwort binär ist.
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... einer von 2000...
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ich werde von hannover aus fahren, sehr wahrscheinlich mit dem auto.