Beiträge von Tara

    Hallo Urolüge!

    Vielen Dank für die Begrüßung.
    Mein Sohn ist bereits 16.
    Er hatte niemals irgendwelche Beschwerden, keine Entzündungen, nichts.
    Im Kleinkindalter hat der Kinderarzt auch nie etwas gesagt. Ich dachte, es ist alles in Ordnung und sah keinen Grund, mir das genau anzusehen (Hemmschwelle).
    Er kam kürzlich zu mir und erzählte, dass er die Vorhaut nicht weit genug ziehen kann.
    Ich zuerst mal gegoogelt , denn ich hab in meinem Leben so viele schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht, und bin hier gelandet.
    Wir waren nach dem Infosammeln auch beim Urologen. Unglaublich, dieser Mensch. Er hat sich das 3 Sekunden angeguckt, kam dann zu mir in den Vorraum und sagte "Operation". Er hatte kein freundliiches oder ermunterndes Wort für meinen Sohn, als ob er eine Sache sei, die da sitzt.
    Er hat nichts gefragt. Ob mein Sohn Beschwerden hat , nichts.
    Ich habe dann selbst nach Cortisonsalbe gefragt, das hat er widerwillig abgetan , als sei es dafür längst zu spät. Verschrieben hat er sie aber. Aber ich sollte in zwei Wochen wiederkommen. Was soll ich da, so schnell lässt sich das nicht dehnen? (Ach richtig, den Aufkärungsbogen für die Zirkumzision sollte ich ja lesen). Abgesehen davon will ich diesen Menschen nicht wiedersehen, wenn er mein Kind so behandelt. (Ich hab sooo einen Hals)

    Auch meine Frage, ob man das wirklich radikal beschneiden muss - da hat er die anderen Möglichkeiten schlecht geredet.
    Nachher hab ich gesehen, er ist "Belegarzt" an dem Krankenhaus. Ich vermute, er verdient dann auch selbst an den OP`s.

    Ich hab jetzt die PDF mit den Leitlinien gesehen - da steht ja drin, 2 Wochen eincremen, danach bei Wärme dehnen. Und wenn es ein Jahr oder länger dauert - wir haben doch überhaupt keine Eile, wenn keine Beschwerden da sind

    Ich bin Euch so dankbar für die vielen Informationen. Und es tut mir so Leid, dass einige so schlimme Erfahrungen gemacht haben, zumal man das nicht rückgängig machen kann.

    Viele Grüße
    Tara

    Hallo!

    Ich würde gern in diesem Thread folgende Information ablegen:
    Ich fand im Internet auf der Suche zum Thema Phimose die Information, dass Eltern das

    Damm Massage Öl von Weleda benutzt und damit gute Erfolge erzielt haben.
    Es ist "zur besseren Elastizität der Haut" und eigentlich für Frauen unter der Geburt gedacht, damit der Damm nicht reißt. Es ist also sowieso für Schleimhäute/Genitalien und müsste daher gut verträglich sein.
    Ich hab die Flasche erst gekauft und noch nicht ausprobiert, mein Sohn fängt erst mit Cortison an.
    Bei Rossmann habe ich es nicht gefunden, da hatten sie nur ein Öl gegen Streifen. Aber bei Budnikowsky (gibt es nur im Hamburger Raum) war es und vermutlich müsste es auch bei DM zu haben sein. Man muss das Regal für Babys suchen und da gibt es auch etwas für Frauen und Schwangere und da steht es dann. Im Internet findet man es sowieso.
    Vielleicht ist es für jemanden nützlich.

    Viele Grüße
    Tara

    Hallo Rian!

    Ich habe mich eben freigeschaltet. Bin Mutter eines Sohnes mit Phimose und habe jetzt zufällig auch Deinen Beitrag gesehen.
    Lichen ist ja eine Autoimmunerkrankung. Ich habe selbst eine Autoimmunerkrankung, wenn auch eine andere.
    Und hab mich immer gefragt, warum das passiert ist.
    Es gibt ja immer mehr Autoimmunerkrankungen. Und es gibt Hinweise, dass es am Vitamin-D-Mangel liegt. Die Menschen sitzen ja nur noch drin -im Vergleich zu Zeiten, als man 8 Stunden draußen war im Sommer. Wenn man Autoimmunerkrankung und Vitamin D googelt, bekommt man ziemlich viel. Ich hab damals, als ich die Krankheit bekam, viele Überstunden geschoben und war mit Sicherheit wenig an der Sonne, hatte aber auch Stress.

    Vielleicht liest Du mal das Buch "Gesund in sieben Tagen" von Raimund Helden. Er propagiert eine viel höhere Vitamin-D-Aufnahme als die meisten Ärzte. Und es gibt viele Gruppen im Internet, die sich damit befassen.
    Man muss sich aber gut damit beschäftigen. VItamin D soll immer mit Magnesium und Vitamin K eingenommen werden. Zuerst lässt man seinen Vitamin D Status bestimmen, dann gibt es so einen Rechner im Internet, da kann man sein Gewicht, seinen Wert und anderes eingeben und bekommen ausgerechnet, wieviel man einnehmen sollte. Bei Autoimmunkrankheiten braucht man mehr Vitamin D. Ich nehme oft ca 10.000 Einheiten am Tag, dazu 400- 600 mg Magnesium.
    Ich denke, man kann den Fortschritt der Krankheit damit aufhalten. Aber Ärzte und Apotheker machen einen gern verrückt, man bekäme Nierensteine davon. Ich hab jedenfalls noch keine Nierensteine. Und es gibt Leute, die noch viel mehr Vitamin D einnehmen, wo ich dann auch schon denken: Nein, das ist vermutlich wirklich zu viel.

    Eine andere Sache wollte ich noch schreiben, Auf der Suche nach Hilfen für die Phimose meines Sohnes las ich auch, dass Eltern folgendes benutzt und damit gute Erfolge erzielt haben:

    Weleda Damm Massage Öl.
    Es ist eigentlich für Frauen, damit ihnen unter der Geburt der Damm nicht reißt. Es steht extra drauf "erhöht die Elastizität der Haut" (sinngemäß, hab die Packung gerade nicht da).

    Jedenfalls haben Eltern damit offenbar gute Erfahrungen gemacht. Ich habe es gekauft, aber wir fangen jetzt erstmal mit Cortison an.
    Ich bin so froh, dass es Euer Forum gibt und Ihr Eure Erfahrungen teilt.
    Tausend Dank!

    Viele Grüße
    Tara