Beiträge von zuka

    Mandela bleibt trotz guten Image nur ein Demagoge, der das Kollektiv über das Individuum stellt, ähnlich wie Gandi (Sexist und Rassist, Kastensystem),
    Dalai Lama (Tibets Monarch mit diktatorischem Führungsstil) oder Mutter Teresa (Sadistin und radikale Christin, verweigerte Medikation an sterbenskranken Menschen und sackte Spendengelder ab)

    Problem ist das durch ihr gutes Image auch die falschen und menschenverachtenden Aussagen wie oben angeführt unters Radar laufen.

    1. Die innere Vorhaut hat ja soweit ich rausfinden konnte die Faehigkeit Feuchtigkeit zu produzieren. Kann man diese Funktion durch das staendige eincremen ebenfalls wiederherstellen?

    Zu der Fähigkeit Feuchtigkeit zu produzieren kann ich dir nichts Genaueres sagen, ich denke, wenn die Funktion einmal weg ist, wird sie nicht rekonstruierbar sein.
    Ich kann mich aber auch irren.


    2. Kann ich, wenn der Manhood endlich da ist, darunter auch eincremen oder ist das dann nicht mehr noetig?

    Ja definitiv, steht auch auf der Seite das man das machen kann/soll. So simulierst du ja quasi die beiden Funktionen zum gewissen Teil wieder.
    Ich denke das der Manhood in Kombination mit täglichen eincremen und Gleitmittel beim Sex viel helfen wird.
    Zumindest wird deine Eichel + innere Vorhaut+ Frenulum wieder vor Austrocknung und Reibungen besser geschützt sein.

    warum wenn meine eichel jetzt immer frei liegt auch in der Boxershorts warum keine beschneidung wenn das Bändchen verkürzt ist und sie nur noch selten vorne ist

    Sorry aber denk doch mal nach, dich stört die freie Eichel, wenn die Vorhaut weg ist deine Eichel für immer ungeschützt!
    Nehme dir die Zeit und lese dich doch durch ein paar Erfahrungsberichte von beschnittenen wie mir, dann wirst du merken, wieso
    das ganze auf gut Deutsch eine Scheiß-Idee ist von deiner Ärztin.
    Das auf der Überweisung Phimose steht, zeigt, dass Sie mit der Situation nicht umgehen kann und dich falsch berät.

    Hier mein Bericht als Beispiel:
    Meine negativen Erfahrungen mit der Beschneidung als vorher Intakter

    ja aber sie rutscht jedentag beim saubermachen wenn ich sie dann vorziehen wieder zurück und deshalb würde ich gerne wissen welcher stil gut wäre ich habe ja keine Probleme das sie zurück geht und freiliwgt ich wollte nur wissen ob es normal ist

    Nochmal, nim dir bitte die Zeit und such mehrere Urologen/Ärzte auf und hohl dir unterschiedliche Meinungen dazu.
    Solange du keine schwerwiegenden Probleme hast, gibt es keinen Grund für eine Beschneidung, egal welcher Art.
    Sie würde nur alles schlimmer machen.

    das macht mich natürlich noch wütender das 20 Jahre später mein Sohn wieder nach der gleichen alten Schosse fehlbehandelt wurde...

    Das die Beschneidung negative Konsequenzen für das sexuelle Erleben hat ist schon seit der Antike bekannt, sonst hätten die Ägypter ja nicht ihre Sklaven Zwangs-beschnitten als Abstufung zu sich.
    Das Problem sind dem hartnäckigen Beschneidung-Befürworter die permanent mit der auch so lächerlichsten Argumentation und einer Riesen-Lobby ihre Fehlinformationen über die Jahrhunderte bis heute verbreiten.

    ne bleibt sie nicht welcher stil wäre für mich gut kennen sie sich aus mit Stilen oder du meine vorhaut rutsch immer wieder hinter die eichel und die liegt oft frei und es nervt

    Bevor du aus zu viel Zeitdruck eine falsche Entscheidung triffst hohl dir doch erstmal den Manhood, kostet nicht viel und deine Eichel wäre somit erstmal geschützt.
    Der Vorschlag deines Hausarztes ist natürlich wieder eine medizinische Meisterleistung, dein Problem ist eine ungeschützte Eichel und Sie schlägt vor den Restschutz abzuschneiden.
    Such dir vielleicht einen anderen Artz/Urologen und hohl dir mehrere Meinungen, bis dahin benutzt den Manhood.

    https://manhoodcanada.com/shop/manhood-bundle/

    Hallo Spacecat!

    Ich bin ebenfalls Mitte 20 und kann viele deiner Erfahrungen 1zu1 nachempfinden.

    Gluecklicherweise habe ich dieses Bändchen noch dass die Eichel und restliche Vorhaut verbindet.

    Das klingt zumindest nicht nach einer radikalen low und tight Beschneidung. Das ist gut, wenn es um das Thema Dehnen der Vorhaut geht.
    Bei mir wurde beispielsweise beides restlos entfernt + den Großteil der inneren Vorhaut.


    Ich moechte auf jeden Fall etwas tun und retten was noch zu retten ist.

    Hast du über den Manhood und das Dehnen gute Chancen zumindest ein Teil des Normal-Zustandes zurückzuerlangen.
    Was ich vielleicht noch als Tipp mitgeben kann, wäre ein gutes Gleitgel. Spucke und Wasser trocknen sehr schnell auf der
    Hornhaut der Eichel aus was bei einem Gleitmittel nicht so schnell passiert. Das würde vielleicht ein wenig das Stoßen beim
    Sex angenehmer gestalten. Du kannst es auch in die Innenseite des Kondoms tun.


    Jedenfalls frage ich mich wie mein bisheriges Leben wohl gewesen waere wenn man mir nichts abgeschnitten haette.

    Ja diese Frage stelle ich mir auch immer mal wieder, wirklich los lässt der Gedanke einen nie wirklich.
    Schließlich fühlt sich niemand für das ganze verantwortlich, man wird alleine gelassen.
    Auch die Tatsache das die männliche Beschneidung im Mainstream leider immer noch als unproblematisch gilt verstärkt das Ungerechtigkeitsgefühl.
    Vielleicht hilft es dir ja das du mit diesen Gedanken nicht alleine bist.


    und mich damit abgefunden dass wenigstens meine Freundin zufrieden war. Das war mir zu dem Zeitpunkt genug

    Ich glaube damit erwähnst du einen wichtigen Punkt.
    Die Sexualität des Mannes hat sich aus dem alten Eroberer-Bild nicht emanzipiert.
    Für viele Männer und auch Frauen gilt leider das Prinzip, das der Sex dann gut ist, wenn der Mann gut performt und der Frau es gefällt.
    Inwieweit sich der Mann dabei fühlt oder ob er überhaupt etwas fühlt, was man intensiv oder einzigartig nennen könnte wird dabei ignoriert.

    darum erschließt es sich mir auch absolut nicht ,dass es wirklich Mütter geben soll, die ihre Söhne aus dem eigenen Vorlieben und dem Hygiene Aspekt beschneiden lassen wollen... das ist doch krankhaft.. wie gesagt, was soll am natürlichen Körper unhygenisch sein!??

    Zum einen die Sozialisation, gerade die amerikanische Gesellschaft kennt seit Jahrzehnten zum Thema Sex nur Extreme.

    Als Beispiele:
    Beschneidung als Prophylaxe gegen Masturbation <=> größter Exporteur von Pornos weltweit
    Beschneidung als Hygiene/Gesundheitsmaßnahme <=> größte Übertragungsrate von Geschlechtskrankheiten in der westlichen Welt, generell höherer Ablehnung gegenüber Kondomen.
    Verbot von Sexarbeit <=> riesiger unkontrollierter Schwarzmarkt für Prostitution.

    Man könnte das jetzt endlos weiterführen, Fakt ist die USA diese Extreme mit vielen Ländern aus dem afrikanischen/arabischen Bereich teilen.
    Deswegen finden man in diesen Gesellschaften viele Parallelen, ein großer Teil der amerikanischen Frauen lehnen unbeschnittene ab, kann man in arabischen Kulturkreisen ähnlich beobachten (kein echter Mann).

    Hintergrund ist immer eine religiös vorgeschriebene Prüderie (USA, naher/mittlerer Osten) oder ein Opferkult dessen Jungen sich unterwerfen müssen um ihre "Männlichkeit" unter Beweis zu stellen (Afrika, Naturvölker).
    Das lockert sich zwar in der Gegenwart ein wenig, aber diese negativen kulturellen Meme wieder aufzubrechen braucht sehr viel Zeit.

    Zum anderen ist es wie häufig erwähnt die Unaufgeklärtheit über die männliche Beschneidung und die diskriminierende Rhetorik.
    Die meisten haben sich nie mit dem Thema beschäftigen müssen/können oder haben eine über ihr subjektives Empfinden voreingenommene Meinung darüber.
    Unbeschnitten (das Wort ist schon falsch) oder beschnitten werden wie 2 Varianten angesehen, das eine ist so das andere halt so, und wem was besser gefällt bleibt relativ und des subjektiven Urteils dritten überlassen.
    Der objektive Konsens darüber wird dabei völlig ignoriert (Die eigentliche Wahrheit stellt einen zu starken Kontrast zur Debatte dar, wie viele Eltern/Ärzte müssten einsehen das ihr Handeln falsch war und Menschen darüber ihr Leben lang drunter leiden? Dann lieber doch die sanfte Lüge/Verdrängung), weswegen es in den Debatten darüber nie über das bloße Austauschen von Meinungen hinaus ging, obwohl der Großteil der Bevölkerung instinktiv weiß, wenn man sie fragt, das es falsch ist.

    Und dann frag ich mich immer: wie kann es sein das in unserer modernen Zeit religiöse Beschneidungen immer noch erlaubt sind und das die Folgen einer Beschneidung in der breiten Öffentlichkeit immer noch nicht bekannt oder anerkannt sind!?? warum geht da nichts voran??

    Man bemerkt den Doppelstandard schon anhand der Rhetorik.
    Bei weiblicher Beschneidung wird immer von Genitalverstümmelung gesprochen (was auch vollkommen richtig ist).
    Bei männlicher bleibt es bei der "Beschneidung", obwohl dieser Begriff völlig irreführend ist, weil in der Realität Organe komplett abgeschnitten werden und somit ebenfalls verstümmelt.

    Als Beispiel über die Verniedlichung der Folgen einer männlichen Beschneidung habe ich mal ein Video von einer beliebten YouTuberin verlinkt.

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    Ab 10:01 spricht sie über beschnittene Penisse, oder wie sie es nennt "geschälte Banane".
    Man denke sich einen solchen Ausdruck für die weibliche Beschneidung, geschälte Pflaume oder was auch immer.
    Was für einen berechtigten Aufschrei es gebe.
    Hier erntet sie keinerlei Kritik, im Gegenteil das Video ist durchweg positiv bewertet.

    Man findet im Netz haufenweise Videos wo Frauen und Schwule über ihre sexuellen Erfahrungen mit un/beschnitten austauschen als würde es über den Austausch eines guten Restaurants gehen.
    Pervertiert wird das ganze von einer ablehnende Haltung meistens amerikanischen Frauen, die unbeschnittene Penisse als Grundweg eklig ansehen und sie kategorisch ablehnen.
    Das alles passiert in unserer westlichen Gesellschaft , undenkbar würde man so über un/beschnittene Frauen reden und urteilen.

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    Wirklich ein tolles Video wie Joe Rogan dieser diskriminierenden Rhetorik Einhalt gebietet.

    Differenzierung, gerade wenn es um die möglichen Folgen einer Beschneidung geht.
    Nicht nur liegen zwischen Intakt und beschnitten große Unterschiede, sondern schon zwischen Teil- und radikal beschnitten.
    Und das wird zumindest in der öffentlichen Diskussion nie gemacht.
    Ich für meinen Teil würde sogar so weit gehen die low and tight Variante gänzlich zu verbieten, den sie stellt nichts weiter als
    eine Verstümmelung da, was nicht heißen soll das die weniger radikale Varianten nicht ähnlich schlimme Konsequenzen mit sich ziehen können.

    Subjektive Erfahrungen...kann...darf man die vergleichen?

    Darum geht es ja, wir reden häufig von "der Beschneidung", die aber je nach Stil völlig unterschiedliche Auswirkungen haben kann.
    Die Daten dazu sind meistens viel zu pauschalisiert, von denen die keinerlei Beeinträchtigungen verspüren weiß man meistens nie
    wie radikal sie beschnitten worden sind und wann, im Gegensatz zu den Personen die über schwerwiegende Probleme berichten und in der Regel
    sehr radikal beschnitten worden sind. In den meisten Diskussionen darüber werden aber beide Fälle so behandelt als würden sich beide in der gleichen
    Situation befinden, was nun mal nicht stimmt.
    Und das verwässert den Konsens.

    aber ich muss es versuchen!!! Dann hab ich zumindest das Gefühl was getan zu haben.

    Solange die Kosten für dich übersichtlich bleiben kann man nur jeden juristischen Input bezüglich dieses Themas begrüßen.
    Den gerade durch den Mut so etwas rechtlich aufarbeiten zu wollen hat immer einen großen Impact für ein mögliches Umdenken der
    verantwortlichen Ärzte/Personen.

    Das klingt für mich auch absolut logisch.... aber jetzt mal wirklich ganz wertungsfrei betrachtet, warum gibt es dann Männer die sich im Erwachsenenalter beschneiden lassen und sagen sie können
    keinen großen Unterschied oder nur eine leichte Veränderung empfinden? Lügen die alle???? ganz ehrlihc??? warum sollten sie???

    Die unterschiedlichen Beschneidungs-arten + die ungleichen Ausgangspositionen (Beschneidung nach Geburt/Kindesalter, im erwachsenen Alter…)
    machen die subjektiven Erfahrungen noch schwieriger zu vergleichen.

    Die subjektiven Erfahrungen sind beim Thema Beschneidung schwer vergleichbar.
    Um es deutlicher zu sagen: Wir reden alle über das Thema Beschneidung, aber wir sind alle mehr oder weniger unterschiedlich beschnitten und das zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt.
    Unter anderem fallen deswegen subjektive Erfahrungen zum generellen Thema Beschneidung unterschiedlich aus.
    Wir reden nicht immer alle über das gleiche auch, wenn wir es denken.

    ich war einfach naiv als ich der OP zugestimmt habe und dachte, wie viele andere Menschen auch, beschnitten oder nicht ist nur ein optischer Unterschied, noch nie hat man was davon gehört das ´Männer deswegen sexuelle Probleme haben, sonst würden die Moslems und die Juden das ja schon lange nicht mehr machen wenn es so schlimme Auswirkungen hätte..... so waren leider meine Gedanken dazu!

    So wie der meine. Das ist nicht ihr Fehler, wenn sie der Arzt mit der Expertise nicht aufklärt.
    Wir sind nun mal gewöhnt bei medizinischen Fragen unseren Ärzten zu vertrauen, und grob geschätzt geht das in 9/10 Fällen gut.
    Das Thema Beschneidung bildet hier die krasse Ausnahme, weil hier anatomische Fakten über Jahrzehnte hinweg ignoriert wurden.

    Lügen die alle???? ganz ehrlihc??? warum sollten sie???

    Nein nicht alle, aber wie schon häufig erwähnt geht es um das Thema Selbstdarstellung und ehrlich zu sich sein.
    Wir sollen alle sexy und attraktiv auf das gegenüber wirken, Genitalverstümmelung passt in das Bild, was wir anderen von uns zeigen wollen, nun mal nicht rein.
    Deswegen kommen auch unter anderem solche Sätze wie beschnitten kann länger, es klingt positiver, obwohl dahinter nur die deutlich geringere Empfindsamkeit steckt.

    Oder um ein anderes Beispiel zur Verdeutlichung heranzuziehen: eine Frau wird an der Klitoris-spitze beschnitten, sie beschwert sich nicht.
    Das ändert nichts daran das die weibliche Beschneidung weiterhin geächtet wird, weil sie negative Folgen haben wird.
    Nur bei der männlichen scheint man gerne wieder nach Meinung statt Faktum zu gehen. Solange es welche gibt die sich nicht beschweren wird es wohl schon ok sein. Man kann ja auch ganz gut nur mit einem Auge sehen ;)

    den eigenen Maßstab, die eigene Wertung umzulegen auf andere, dass sehe ich als das größte Problem an...

    nd welche, die sagen "ich leide darunter, ergo müssen ALLE beschnittenen Probleme haben, und die behaupten keine zu haben, Lügen, verdrängen...

    Sorry aber das ist mir bei so einem ernsten Thema zu relativistisch.
    Eine Beschneidung, ich nehme jetzt mal die radikale als Basis, hat für jeden negative Folgen der körperlichen Funktionen des Penis.
    Das ist ein anatomischer Fakt.
    Unabhängig davon wie sehr diese Beeinträchtigung jeder individuell wahrnimmt, sind sie da.
    Die unterschiedlichen Beschneidungs-arten + die ungleichen Ausgangspositionen (Beschneidung nach Geburt/Kindesalter, im erwachsenen Alter…)
    machen die subjektiven Erfahrungen noch schwieriger zu vergleichen.

    Mir ging es nicht darum generell Menschen, als Lügner zu bezeichnen, die sich zu diesem Thema nicht äußern, obwohl sie davon betroffen sind.
    Ich wollte lediglich das Argument der Selbstdarstellung mit einfügen, wieso wahrscheinlich die Dunkelziffer derjenigen, die unter den Folgen der Beschneidung leiden höher sein wird
    als die die sich öffentlich dazu äußern.

    ist aber nicht das subjektive empfinden und erleben der Betroffenen der entscheidende Punkt?

    Eine (Be)wertung anderer...immer falsch,immer übergriffig?

    woran es letztendlich liegt ob ein beschnittener "Probleme " hat , hat denk ich viele Faktoren!

    Es geht um den rationalen Konsens, der in den Diskussionen um Thema Beschneidung fehlt:
    Es gibt sicherlich viele Leute die nur mit einem Auge, einer verstümmelten Hand oder querschnittsgelähmt ein erfülltes Leben führen TROTZ ihrer Behinderung/Beeinträchtigung/Verstümmelung.
    Das ändert nichts an der Tatsache das es eine Behinderung/Beeinträchtigung/Verstümmelung bleibt, die mein Leben immer negativ einschränken und nie positiv erweitern, unabhängig des subjektiven Empfindens.
    Jeder würde sich ein Leben ohne dieser Einschränkungen wünschen, wenn er die Wahl dazu hätte. Dass die Beschneidung nicht von allen als Verstümmelung angesehen wird, hängt einfach mit der generellen Unaufgeklärtheit und bewussten Missinformation zu diesem Thema in Kombination der Gefahr der eigenen Selbstdarstellung gegenüber Frauen/Partnern/Gesellschaft allgemein.
    Eine sanfte Lüge oder Verdrängung ist für die meisten die erste Wahl gegenüber der harten Wahrheit. Welcher Mann würde den bitte gerne von sich behaupten, dass er im Intimbereich Probleme hat oder sogar verstümmelt wurde?

    Bei mir war es damals so, dass in dem Bogen sogar etwas zur Sensibilität stand. Ich habe sogar nachgehakt und der Arzt meinte nur, dass ich mir keine Sorgen machen müsse, ich hätte keinerlei Einschränkungen und es habe sich bisher noch nie jemand beschwert, es würde sogar besser werden. Die ersten Tage werden etwas unangenehm, doch die Empfindlichkeit wird dann wieder normal.

    Die Auswahl Radikal- oder Teilbeschneidung verlief ähnlich wie du es beschrieben hast. Er hat quasi direkt Radikal angekreuzt und die Teilbeschneidung als zu problematisch ausgeschlossen. Damit hätte man nur Probleme und Radikal wäre deshalb besser und würde alle Vorteile der Beschneidung sicherstellen.

    In beiden Punkten hätte ich damals schalten müssen, habe es aber nicht.

    War bei mir damals eins zu eins genauso.

    Ich habe mich dann nach Monaten den Eltern meines besten Freundes anvertraut und die haben es dem Jugendamt gemeldet. Mit 12 kam ich dann ins Heim und musste vor Gericht auch sagen was alles passiert war.

    Hallo Max, es tut mir wirklich leid welche Grausamkeit dir angetan wurde.
    Durch das Lesen deines Textes habe ich einige Fragen.

    Wie ist denn das Gerichtsverfahren ausgegangen?
    Gab es keinerlei Einwände seitens deiner Mutter? Was sagt sie den dazu oder entzieht sie sich jeglicher Verantwortlichkeit?
    Auch der "Artz" gehört definitiv vor Gericht falls noch nicht geschehen, alleine er hätte an dem Verhalten des Stiefvaters sehen müssen das ein Kind zu
    einer Handlung gezwungen wird die dieser nicht ein willig und sicherlich nicht im Wohle des Kindes geschieht.