Posts by Alan75

    Hallo zeppelin1, ich konnte meine Vorhaut auch weder im schlaffen noch im erigierten Zustand zurückschieben. Ich bin davon überzeugt, dass es auch eine Verengung und nicht nur eine Verklebung war, denn ich erinnere mich noch an den weißen "Ring", den man im erigierten Zustand an der Verengungsstelle sah. Da war auch das stärkste Spannungsgefühl. Kann sein, dass diese Verengung "weiter hinten" lag im vergleich zu anderen Verengungen. Das kann ich nicht beurteilen, weil ich keinen Vergleich mit anderen Phimosen hatte. Insofern würde ich nicht sagen, dass diese Methode nur bei Verklebungen und nicht bei Verengungen funktioniert.

    RalfRalf schreibt: "Um die Vorhaut wie beschrieben aufzublähen und dabei trotzdem zuverlässig festhalten zu können, braucht es ja schon min. einen halbe Erwachsenen-Finger-breiten Überschuss zum wirklich festhalten können." Dazu kann ich nur sagen, dass ich die Vorhaut problemlos erstmal etwas nach vorne ziehen konnte. Dann hatte ich auf jeden Fall genug Haut, die ich festhalten und blähen konnte, ohne dass Urin durchkonnte. Zum "Sauerei"-Faktor: Auch hier gibt es wahrscheinlich einen Unterschied, ob die Verengung "weiter vorne" oder "weiter hinten" liegt. Klar, wenn man nur sehr schwer Vorhaut zu fassen kriegt, kann sie einem leicht entgleiten. Aber wenn man es über Keramik macht - so what? Das WC-Mobiliar ist doch nicht wichtiger als meine Vorhaut. Meine Hose auch nicht (übrigens kann man diese auch ganz ausziehen). Die "Sauerei" ist kein Problem, das sich nicht lösen ließe. Wenn man ganz sicher gehen will, pinkelt man halt solange, wie man die Methode ausprobiert, immer in der Badewanne. Aber richtig ist: Wenn man keine Vorhaut zu fassen kriegt, weil die Verengung zu weit vorne ist, und sich dadurch kein Druck aufbauen kann, kann auch die Methode nicht funktionieren. Wie gesagt, ich hatte genug Haut, die ich immer festhalten konnte.

    Lieber zeppelin1, ich finde es toll, dass Du Dich selber informierst und bereit bist, nach Alternativen zur OP zu suchen. Klar ist: Wenn die Vorhaut einmal ab ist, ist sie ab. Deswegen, falls die Verengung bei Dir die Konz-Methode "technisch" zulässt, gib Dir doch einen Zeitrahmen, den Du für das Ausprobieren dieser Methode einzuräumen bereit bist, und wenn es ein Jahr dauert. Probier es einfach aus, und wenn es nicht klappt, hast Du's jedenfalls versucht. Man kann dabei, so wie ich das sehe, nichts wirklich kaputt machen...

    Dusche. Oder Waschbecken. Pissoir wäre natürlich am Besten, aber wer hat das heutzutage schon (noch). Mir war Dusche auf Dauer zu aufwendig. Deswegen habe ich das Waschbecken genommen. Ist auch nur aus Emaille. Kann man alles wieder sauber machen. War mir die Sache allemal wert. Aber ich war auch schon 22. Ist wahrscheinlich schwieriger, wenn man noch kleiner ist.

    Viel Glück! :o)

    Hallo ChrisCross, ja, ausprobieren kostet nichts. Die Methode ist ja auch völlig logisch, durch dauernden Druck von innen wird die Verengung eben geweitet. Und vor allem kann es nicht gefährlich werden.

    In welchem Zustand war meine Phimose?

    Ich kenne da die Kategorien oder Skalen der Schulmedizin ehrlich gesagt überhaupt nicht und verschiedene Formen von Phimose auch nicht. Im Nachinein würde ich sagen, es war auf jeden Fall eine Verklebung mit dabei. Das war deutlich zu spüren, als sie sich dann auf einmal gelöst hat.

    Der Zustand sonst war so, dass die Eichel eben nie freilag, es aber ansonsten - solange man sie nicht gewaltsam freilegen wollte - auch nicht wehtat. Auch eine Erektion tat nicht weh, es gab aber eine Spannung in der Vorhaut, die nicht so toll, aber auch nicht wirklich dramatisch schlimm war.

    Ich weiß nicht, woher Franz Konz diesen Trick kannte, aber ich vermute, das sowas in der Art bei sogenannten Naturvölkern mehr oder weniger Allgemeinwissen sein könnte.

    Also mit Zeige- und Mittelfinger die Vorhaut abklemmen, Wasser kommen lassen, Vorhaut dabei weiter zuhalten, Druck von innen entsteht, Vorhaut bläht sich...halten...halten...halten...bis es wirklich nicht mehr geht, dann loslassen und Wasser lassen. Und das dann eben mehrmals täglich.

    Richtig schmerzhaft wehgetan hat bei dieser Methode zumindest bei mir gar nichts. Es ist nur höchstens so, dass das Wasserlassen dabei zur Ferkelei werden kann, weil dann halt sozusagen immer eine kleine Bombe platzt, wenn man loslässt.

    Vielleicht ist eine Standard-Toilette auch nicht der beste Ort für diese Methode. Pissoir wäre optimal.

    Viel Glück beim Ausprobieren! Und ich stehe jederzeit für Rückfragen zur Verfügung!

    Hallo, ich hatte als Kind eine Phimose. Meine Mutter ging mit mir zum Kinderarzt, der dazu riet, ich solle meine Vorhaut regelmäßig selber dehnen. Das war sehr schmerzhaft, weswegen ich es recht schnell verweigerte. Der Kinderarzt hat auch selber gedehnt, eine qualvolle Situation für mich und meine danebenstehende Mutter. Ein anderer Arzt riet zur Operation, meine Mutter nahm davon aber glücklicherweise Abstand und wir ließen das Thema letztlich auf sich beruhen.

    Als ich 22 Jahre alt war, geriet ich an ein Buch von Franz Konz. Es ging in diesem Buch eigentlich um Ernährung. In einer winzigen Fußnote erwähnte er eine natürliche Methode, Phimose zu behandeln. Ich probierte sie aus und sie funktionierte. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Dehnungsprozeß mit einem im wahrsten Sinne des Wortes naheliegenden "Bordmittel", nämlich dem eigenen Urin. Das funktioniert so:

    Über einige Wochen oder je nach Lage der Dinge meinetwegen auch Monate hinweg hält man beim Urinieren zunächst für einige Zeit die Vorhaut zu. Dadurch drückt der Urin von innen immer erstmal gehörig gegen die Vorhaut, was diese nach und nach weitet.
    Das ist es auch schon.
    Ein vollkommen logisches und natürliches Prinzip.


    Die Vorhaut zuzuhalten, bevor man uriniert, tut nicht weh. Der so entstehende Druck fühlt sich, verglichen mit herkömmlichen Dehnübungen, nicht wirklich schmerzhaft an. Aber die Kraft von Wasser ist bekanntlich nicht zu unterschätzen und steter Tropfen höhlt den Stein.

    Eines unerwarteten und glücklichen Tages war die Vorhaut geweitet genug, eine letzte Verklebung löste sich und - voilà...


    Ich habe mir oft gewünscht, dass dieser einfache Trick, den ich wie gesagt Franz Konz verdanke, bekannter wäre.

    Sehr gerne stehe ich zur Verfügung, um über meine sehr guten Erfahrungen mit dieser mechanischen Methode
    "mit Bordmitteln" weiter Auskunft zu geben.

    Ich danke meiner Mutter, dass sie mich nicht zur Operation gedrängt hat.

    Mögen alle Wesen glücklich sein.