Beiträge von Koko1316

    immer wieder kommt die Frage in mir auf: hätte ich Anfang 2017 die infos gefunden die ich gebraucht hätte.... ich finde das wirklich schwierig.... ich glaub nicht das ich das Wort Beschneidung gegoogelt hätte... weil ich Beschneidung für mich damals einfach was religiöses war.. und wir machten es ja aus medizinischen Gründen... hätte ich das Forum gefunden wenn ich Vorhautverengung oder Phimose gegoogelt hätte... wenn ich das jetzt tu kommen Medizinseiten oder Mama Foren und was da geschrieben wird , wisst ihr ja alle , dass hätte mich in unsere Entscheidung wahrscheinlich nur bestärkt....ich suche wirklich keine Ausreden dafür wie alles lief aber ich probiere auch zu verstehen warum alles so gelaufen ist und welche Chancen ich eigentlich hatte, außer meinem Mütterlichen Bauchgefühl...

    Selbst wenn ich heute Phimose OP google, kommt das hier als erste Seite:

    https://www.infomedizin.de/krankheiten/phimose/

    hier steht immer noch:
    Zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr lässt sich die Vorhaut des Jungen normalerweise hinter die Eichel zurückschieben.
    Hält eine Phimose hartnäckig über das fünfte Lebensjahr hinaus an, ist sie meist behandlungsbedürftig

    Häufig ist das Wasserlassen deutlich erschwert. Der Harnstrahl ist dünn und schwach und mitunter zur Seite hin abgelenkt. Im Extremfall kann der Betroffene sogar nur tröpfchenweise Wasserlassen und die Entleerung der Blase kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. In manchen Fällen entsteht durch eine enge Auslasspforte auch ein Rückstau. Dann sammelt sich der Urin unter der Vorhaut an. In der Folge bläht sie sich auf wie ein Ballon (Ballonierung).


    Hätte ich das damals so gelesen, wäre ich der Meinung gewesen das der Arzt uns soweit richtig nach aktullem Stand behandelt....


    Hier hab ich jetzt einen Beitrag zum Thema Phimose aus Juni 2021 gefunden:

    https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/se…himose-therapie

    Hier ist zwar auch nicht alles 100% richtig, aber es geht in die richtige Richtung, es wird zum Abwarten bis zur Pubertät geraten und auf den Einfluss auf das sexuelle Empfinden wird auch aufmerksam gemacht!
    Das muss man sich mal überlegen, 4 Jahre nach der neuen Leitlinie werden endlich auch mal online die Infos angepasst... aber auch nur teilweise, es ist immer noch so viel falsche Aufklärung im Internet zu finden, unglaublich!

    Wenn es dir keine emotionalen Probleme bereitet. Warum nicht.

    War das eventuell der Aufklärungsbogen von Thieme-Verlag? Hier kann man ihn im Detail sehen: https://eref.thieme.de/cockpits/clavc…Chr00120/4-2412

    ich hab ehrlich gesagt lang gezögert und etwas Angst davor.. was wenn da doch was steht was wir einfach überlesen oder nicht wahr genommen haben??? dann wären meine Vorwürfe an mich selbst natürlich noch größer als sie eh schon sind!!! Aber auch dem muss ich mich dann stellen!

    Also ich bin mir nicht ganz sicher, ist ja jetzt auch schon wieder über 2 Jahre her, aber ich glaub der Aufklärungsbogen vom Thieme Verlage war es nicht weil bei unserm (bild ich mir ein) nur ein Bild von der Teil- und radikal Beschneidung dabei war und keines von der Erweiterungsplastik!!

    Ich kann mich natürlich aus meiner Erinnerung raus auch total irren.. die ganze Zeit um die Diagnose etc. läuft eh immer wie so eine Dauerschleife in meinem Kopf ab aber vieles ist nur teilweise noch da oder verzerrt ...
    Ich weiß aber noch das der Bogen lange bei uns in der Küche lag bevor ich ihn dann unterschrieben habe und das da auf der ersten Seite ein Bild war von der Ganz- und Teilbeschneidung.. weil ich eben noch ewig hin und her überlegt habe ob doch nur Teil ..

    ich hab schon überlegt in der Praxis den von mir unterzeichneten Bogen anzufordern! Ich ärger mich so das ich ihn mir damals nicht kopiert habe!!!

    Wir haben ihn 2x zusammen durchgelesen und uns ist nichts "komisches" aufgefallen.. wenn da gestanden hätte kann zu Sensibiltätsverlust oder beeinträchtigung des sexuellen Empfindens führen, dann hätten
    wir beide sofort erschrocken reagiert... weil wir , wie den meisten, von sowas noch nie gehört hatten! Wir hätten dem Eingriff mit diesem Wissen nicht zugestimmt sondern rechechiert und eine 2 oder 3 Meinung eingeholt!!
    Es standen die standard Sachen drin die während und kurz nach der OP auftreten: Wundheilungsstörung, Blutungen, Narben etc. pp ... auch alles nicht schön aber halt die "Standard"-Risiken und auch alle mit sehr geringen Risiko angegeben.

    Heute weiß ich, dass auch keine anständige Aufklärung Seiten des Arztes statt gefunden hat, es ist auch meine Schuld da nicht genauer nachgefragt zu haben ... aber ich dachte mir, wir kriegen den Bogen ja mit heim und meine Mann und ich entscheiden dann zusammen ob wir der OP zustimmen wenn wir ihn in Ruhe gelesen haben, wenn es ausergewöhnliche Komplikationen gäbe würde doch der ARzt oder der Bogen darauf hinweisen!! Wie naiv von mir....
    Auch das ich die Erklärung zur radikalen und Teilbeschneidung einfach so stehen habe lassen und nicht nochmal genauer nachgefragt habe.... mein erstes Mama-Bauchgefühl war, warum mehr wegschneiden als nötig.. ich wusste auch ehrlich gesagt bis dato garnicht das es da Unterschiede bzw. eine Option gibt.. ich dachte: beschnitten ist beschnitten.. da gibts nur eine "Art" .....
    Mein Mann und ich haben dann aber nach der Meinung des Arztes uns doch für die radikale Variante entschieden ( führt er aus chirurgischer Sicht lieber durch / seine Empfehlung weil dann "Ruhe ist" sich nichts mehr verengen kann und bei der Teilbeschneidung muss schon am Tag nach der OP und mehrere Monate täglich die Vorhaut bewegt werden, dass klang für mich grusselig und schmerzhaft ehrlich gesagt) ....

    Sollte ich den Bogen anfordern? ich würde ihn gern nochmal genau lesen und dann die Praxis darauf ansprechen ob die NAchfolger immer noch das gleiche Formular benutzen oder eines wo wirlkich auch über alle Folgeschäden aufgekälrt wird!?

    ich hab mal eine Frage, wer macht denn diese Aufklärungsbogen den man als Mann oder als Eltern vor der Beschneidung unterschreiben muss? Wird der zentral irgendwo angefertig und an alle Praxen ausgehändigt oder wie muss ich mir das vorstellen?

    In unserem damaligen Aufklärungsbogen stand bei Folgeschäden nichts von einem Verlust der sexuellen Sensibilität, was letztendlich auch dazu beitrug dem Eingriff zuzustimmen weil die Risiken "gering" schienen !!

    Wie kann man dafür Sorgen das alle Urologen, Chirurgen etc. den gleichen up-to-date Aufklärungsbogen rausgeben??

    Wie zu erwarten, hat Dr.Deindl keine Stellung genommen und auf meine E-Mail nicht reagiert....

    zuerst wollte ich as ganze jetzt einfach so stehen lassen weil ich endlich damit "abschließen" will um für mich und meine Familie nach vorne zu gucken....
    ich hab aber auch realisiert, dass ich damit nie werde "abschließen" können... diese Erfahrung und dieses Thema wird jetzt ein Leben lang zu mir gehören und ich möchte
    mich dafür einsetzen das es endlich aufhört das Jungs unnötiger beschnitten werden! Diese Kinder können nicht für sich selbst sprechen also müssen wir es tun!!

    Ich wollte jetzt Dr.Deindl nochmal erneut anschreiben und umd Stellungnahme auf meine offenen Fragen bitten, allerdings werde ich die neue Praxis auf cc setzen müssen
    um so Druck zu erzeugen , sonst wird er nicht antworten... das weiß ich...

    hat jemand eine Idee wie ich das geschickt anstellen kann, ohne Vorwürfe etc.... objektiv... ich willvorallem auch die zwei neuen Ärzte in der Praxis darüber aufklären
    was eine Beschneidung wirklich bedeute, welche Foilgen sie haben kann.... damit diese zwei Ärzte zumindest in Zukunft richtig handeln

    Klagen...ihm Prinzip ja...aber....Beweise einen Schaden?

    Der Junge, würde er in so einem Prozess nicht zum Objekt gemacht werden(müssen)? Daher würde ich sagen...nein...den möglichen Schaden für denJungen...nicht abschätzbar...der "Preis" glaub zu hoch...

    das sehe ich eben auch so... ich hab auch immer wieder mit dem Gedanken gespielt aber es kommt aus den Dir genannten Gründen für uns nicht in Frage.

    was heißt eigentlich beschneidung nach moslemischer Methode? Einfach weil aus religiösen Gründen oder wird da auch vom "Stil" anders gemacht?

    Ich finde das immer noch so übel das es einfach in allen Kliniken und bei Kinder-Chirurgen erlaubt ist solche Beschneidungen aus Religiösen Gründen durchzuführen....einfach eine Sauerei....


    Und zu dem Fall fällt einem echt nichts mehr ein..... wenn du keinen Ärzten mehr trauen kannst, wem denn dann?? musste ich ja am eigenen Leib auch erfahren...schlimme welt

    Blöde frage: kann er ich im prinzip wegen Verleumdung anzeigen?? Vorallem wenn ich das neue Praxis-Team mit auf cc setze?

    Was würdet ihr vom Bauchgefühl her machen: nur ihn damit konfrontieren (und davon ausgehen das ihr keine Reaktion bekommt) oder die Praxis mit auf CC nehmen (um so eine Antwort fast schon herauszufordern)??

    so ich hab das ganze nochmal etwas angepasst und abgeändert:

    Sehr geehrter Dr.Deindl,

    nun wende ich nochmal persönlich an Sie, um Ihnen nach längerer Recherche sowie studieren der Unterlagen nochmal meine Sicht der Dinge zu schildern!

    Sie sagen ja, dass Sie Aufgrund einer angeblichen Vernarbung zur Beschneidung geraten haben, allerdings bin ich mir aus meiner Erinnerung heraus doch ziemlich sicher,
    dass Sie eine Vernarbung während der Untersuchung im Januar 2019 keinmal erwähnt haben, es wurde lediglich die erneute Enge angesprochen
    und, dass die Salbenbehandlung ja leider keine bleibende Wirkung gezeigt hat!
    Außerdem ist diese angebliche Vernarbung auch in dem Bericht an den Kinderarzt vom 22.01.2019 nicht vermerkt, hier steht folgender Befund:

    Meatnus knapp einsehbar, Präputium eng, minimal reponibel!


    Auch war ich sehr entsetzt, als ich Ihre Aussagen in diesem Bericht lesen musste:

    https://www.nordbayern.de/politik/wann-i…assig-1.2198662

    [Blockierte Grafik: https://images.nordbayern.de/image/contentid/policy:1.2198923:1495765631/1071263936.jpg?f=16%3A9&h=320&m=FIT&w=600&%24p%24f%24h%24m%24w=21a03ba]Wann ist eine Beschneidung zulässig? - Nürnberg | Nordbayern
    NÜRNBERG - Der Eingriff ist geglückt, der kleine Junge nach der Narkose wohlauf. Noch ein paar Mal kehrt Christian Deindl in den Aufwachraum zurück; der Kinderchirurg will sich vergewissern ...
    http://www.nordbayern.de


    Der Vergleich Ihrer Praxis (1500 Beschneidungen jährlich) mit den anderen Kliniken (62 Beschneidungen jährlich), die Andeutungen im Link in Richtung Abrechnungs-Betrug bei den Krankenkassen, die Behandlung entgegen den Erkenntnissen aus genannten neueren Forschungen und meine Erinnerungen an Ihre Aufklärungsgespräche machen mich in ihrer Kombination stutzig. Wurde die Behandlung meines Sohnes erst im Nachhinein durch das Angeben einer Vernarbung legitimiert?

    Auch ist eine leichte Ballonierung kein Grund für eine übereilte Operation:
    "Es gibt eine Entwicklungsphase, in der sich bei manchen Jungen die Vorhaut „balloniert“. Ballonierung ist das Aufblähen der Vorhaut beim Wasserlassen, infolge des Drucks des Urins. Dies kann geschehen, wenn sich die innere Vorhaut gerade von der Vorhaut löst, oder gerade gelöst hat, was typischerweise im dritten Lebensjahr passiert, bevor die Vorhaut vollständig zurückschiebbar wird. Ballonierung ist ein Hinweis darauf, dass die normale Ablösung der Vorhaut von der Eichel eingesetzt hat. Diese Ballonierung ist ein vorübergehender Zustand, der von allein verschwindet, während die Vorhaut ihr Wachstum und ihre Entwicklung fortsetzt, und sich die Vorhautöffnung an der Spitze sukzessive ausweitet. BABU et al. belegten, dass die Ballonierung die Blasenentleerung nicht behindert. Ballonierung ist nicht gesundheitsschädlich, und ist somit kein Grund zur Sorge. Ballonierung ist schon gar keine Indikation für eine Zirkumzision!"

    Ärzte sollten wirklich besser überlegen bevor sie zu einer Operation raten und vor allem sich die Zeit und Geduld nehmen die Eltern richtig über alle Folgen und Möglichkeiten aufzuklären!
    Z.b. habe ich den OP- Bogen ohne weitere Erklärungen einfach in die Hand bekommen , lediglich die Entscheidung zwischen radikaler und Teilbeschneidung wurde kurz angesprochen, wobei die komplette Beschneidung Ihrer persönlichen Vorliebe entsprach und zur Teilbeschneidung nicht objektiv aufgeklärt wurde, sondern nur Nachteile genannt, was so nicht korrekt ist:

    "Eine radikal durchgeführte Beschneidung kann erhebliche lebenslange Missempfindungen beim Patienten auslösen (z.B. Spannungen am Penisschaft, Überempfindlichkeit / Empfindungsverlust an der Eichel, Trockenheitsgefühl, Schmerzen beim Beischlaf, Amputationsgefühl, u.a.). Zudem können (im Gegensatz zu den anderen Methoden) nach einer Totalbeschneidung nur schwerlich Korrektureingriffe vorgenommen werde! Bei einer Teilbeschneidung bleibt ein gut beweglicher Vorhautrest erhalten, der die Eichel weitgehend bedecken und somit schützen kann!"

    Für mich ist es besonders tragisch, dass wir an zwei Ärzte geraten sind, die bei einem damals 4 -Jährigen altersgerecht entwickelten Jungen schon Handlungsbedarf sahen.
    Selbst die Salbentherapie war bei einer beschwerdefreien physilogischen Phimose übergriffig!

    "In den skandinavischen Ländern, in denen eine Operation meist erst im frühen Teenageralter durchgeführt wird (10. - 12. Lebensjahr), ist die Zahl der Operationen um 2/3 niedriger. Schließlich ist die Vorhautverengung ein naturgegebener Zustand bei über 90% der Neugeborenen, bei 6-jährigen Jungen noch in über 10%, bei Zehnjährigen in 3% - 5%. Daher gibt es immer wieder Stimmen, die anmahnen, dass hierzulande häufig zu früh und oft auch zu "radikal" operiert werde!"

    Die Entwicklung des Penis kann viele Jahre andauern, ehe sie vollendet ist. Jeder Junge entwickelt sich in seiner individuellen
    Geschwindigkeit und diese Zeit sollte ihm auch gegeben werden!!

    Ich weiß das Sie meine Vorwürfe und E-Mail wahrscheinlich eh ignorieren werden, aber ich als liebende Mutter , musste dies alles einfach los werden!
    Ich befinde mich mittlerweile seit mehreren Wochen in psychischer Behandlung weil ich den unnötigen Eingriff an meinem geliebten Sohn nicht verkraften kann!

    Ichhoffe sehr das in Zukunft bei ALLEN Kinderärzten, Urologen und
    Chirurgen, dieses Themengebiet nach aktuellem Stand behandelt wird und
    in Deutschland zukünftig, nur noch die Kinder beschnitten werden , bei
    denen es wirklich absolut nötig ist! Der Rest von Europa hat eine
    Beschneidungsrate von 1-2%, Deutschland seit Jahren über 10%, da läuft
    doch offensichtlich etwas falsch!!

    Bei aller berechtigten Wut würde ich das nicht so offensiv schreiben, sondern eher die sachlichen Fragen stellen, dass es dich natürlich sehr interessieren würde, wie es sein kann, dass bei ihm derart viel mehr Beschneidungen durchgeführt werden als in der anderen, im Artikel genannten Klinik und dass das für dich auch auf deinen Sohn bezogen ein "Gschmäckle" hat.
    Ebenfalls würde ich die Studien von Oster, Kayaba, Sorrells, Ishikawa, Thorvaldsen, Agwal usw. (LINK) anführen, die übereinstimmend berichten, dass eine nicht-zurückziehbare Vorhaut in dem Alter überhaupt nicht behandlungsbedürftig ist und von ihm eine Meinung dazu haben wollen. Da sind deine genannten 10% sogar noch viel zu wenig...


    ok, welchen Teil würdest du dann gezielt rausnehmen oder umformulieren?

    ich hatte übrigens gerade die Krankenkasse am Telefon (die haben wegen meiner Krankmeldung eine Rückfrage gehabt) und dann hab ich die Chance gleich genutzt um zu erfragen, was Dr.Deindl genau für die OP abgerechnet hat..... die können das leider nicht sehen weil, diese ambulante OP läuft unter Kleineingriff, genau wie ein normaler Besuch bei Kinderarzt etc., und deswegen wird er direkt über meine Versicherungskarte abgerechnet ohne das der Arzt einen OP-Bereicht/Abrechnung schicken muss... super tolle Nummer ;(

    Jetzt stellt sich noch die Frage, soll ich die ehemalige Praxis von Ihm/die neuen Kollegen wieder mit in CC nehmen, so wie er es bei seiner Antwort gemacht hat.... somit würde ich ziemlich sicher eine Antwort von ihm erhalten...aber will ich das überhaupt, was erwarte ich mri davon... mehr Frieden mit der Situation?? aBer ich bin es so leid das Maul zu halten.... wenn ich nicht für meine Sohn spreche , dann tut es niemand

    Hallo zusammen,

    seit Tagen umtreibt mich der Gedanke ob ich Dr.Deindl auf seine E-Mail nochmal antworten soll, ich kann diese Behauptungen einfach nicht so stehen lassen weil Sie nicht der Wahrheit entsprechen... ich geh hier ganz stark von einer unnötigen Beschneidung und einem Abrechnungsbetrug aus.

    ich hab mir jetz mal die Zeit genommen und eine E-Mail aufgesetzt aber noch nicht verschickt..außerdem möchte ich heute noch die Krankenkasse zwecks des Abrechnungsbetrugs kontaktieren.


    Was sagt ihr hierzu, zu hart??? :


    Sehr geehrter Dr.Deindl,

    nun wende ich nochmal persönlich an Sie, um Ihnen nach längerer Recherche sowie studieren der Unterlagen nochmal meine Sicht der Dinge zu schildern!

    Sie sagen ja, dass Sie Aufgrund einer angeblichen Vernarbung zur Beschneidung geraten haben, allerdings bin ich mir aus meiner Erinnerung heraus doch ziemlich sicher,
    dass Sie eine Vernarbung während der Untersuchung im Januar 2019 keinmal erwähnt haben, es wurde lediglich die erneute Enge angesprochen
    und, dass die Salbenbehandlung ja leider keine bleibende Wirkung gezeigt hat!
    Außerdem ist diese angebliche Vernarbung auch in dem Bericht an den Kinderarzt vom 22.01.2019 nicht vermerkt, hier steht folgender Befund:

    Meatnus knapp einsehbar, Präputium eng, minimal reponibel!

    Ich möchte Ihnen nichts unterstellen, aber für mich wirkt es so, als wäre die Vernarbung im Nachhinein als Begründung der Beschneidung
    hergeholt wurden und um die Kostenübernahme der Krankenkasse zu gewährleisten!

    Auch war ich sehr entsetzt, als ich Ihre Aussagen in diesem Bericht lesen musste:

    https://www.nordbayern.de/politik/wann-i…assig-1.2198662

    [Blockierte Grafik: https://images.nordbayern.de/image/contentid/policy:1.2198923:1495765631/1071263936.jpg?f=16%3A9&h=320&m=FIT&w=600&%24p%24f%24h%24m%24w=21a03ba]Wann ist eine Beschneidung zulässig? - Nürnberg | Nordbayern
    NÜRNBERG - Der Eingriff ist geglückt, der kleine Junge nach der Narkose wohlauf. Noch ein paar Mal kehrt Christian Deindl in den Aufwachraum zurück; der Kinderchirurg will sich vergewissern ...
    http://www.nordbayern.de



    Das bestärkt mich doch sehr in meiner Befürchtung, dass hier auch bei meinem Sohn ein "Abrechnungs-Betrug" vorliegt!
    Hierzu werde ich meine Krankenkasse kontaktieren!!

    Ärzte sollten wirklich besser überlegen bevor sie zu einer Operation raten und vor allem sich die Zeit und Geduld nehmen die Eltern richtig über alle Folgen und Möglichkeiten aufzuklären!
    Z.b. habe ich den OP- Bogen ohne weitere Erklärungen einfach in die Hand bekommen , lediglich die Entscheidung zwischen radikaler und Teilbeschneidung wurde kurz angesprochen, wobei die komplette Beschneidung Ihrer persönlichen Vorliebe entsprach und zur Teilbeschneidung nicht objektiv aufgeklärt wurde, sondern nur Nachteile genannt, was so nicht korrekt ist:

    "Eine radikal durchgeführte Beschneidung kann erhebliche lebenslange Missempfindungen beim Patienten auslösen (z.B. Spannungen am Penisschaft, Überempfindlichkeit / Empfindungsverlust an der Eichel, Trockenheitsgefühl, Schmerzen beim Beischlaf, Amputationsgefühl, u.a.). Zudem können (im Gegensatz zu den anderen Methoden) nach einer Totalbeschneidung nur schwerlich Korrektureingriffe vorgenommen werde! Bei einer Teilbeschneidung bleibt ein gut beweglicher Vorhautrest erhalten, der die Eichel weitgehend bedecken und somit schützen kann!"

    Für mich ist es besonders tragisch, dass wir an zwei Ärzte geraten sind, die bei einem damals 4 -Jährigen altersgerecht entwickelten Jungen schon Handlungsbedarf sahen.
    Selbst die Salbentherapie war bei einer beschwerdefreien physilogischen Phimose übergriffig!

    "In den skandinavischen Ländern, in denen eine Operation meist erst im frühen Teenageralter durchgeführt wird (10. - 12. Lebensjahr), ist die Zahl der Operationen um 2/3 niedriger. Schließlich ist die Vorhautverengung ein naturgegebener Zustand bei über 90% der Neugeborenen, bei 6-jährigen Jungen noch in über 10%, bei Zehnjährigen in 3% - 5%. Daher gibt es immer wieder Stimmen, die anmahnen, dass hierzulande häufig zu früh und oft auch zu "radikal" operiert werde!"

    Ich weiß das Sie meine Vorwürfe und E-Mail wahrscheinlich eh ignorieren werden, aber ich als liebende Mutter , musste dies alles einfach los werden!
    Ich befinde mich mittlerweile seit mehreren Wochen in psychischer Behandlung weil ich den unnötigen Eingriff an meinem geliebten Sohn nicht verkraften kann!

    Ich hoffe sehr das in Zukunft bei ALLEN Kinderärzten, Urologen und Chirurgen, dieses Themengebiet nach aktuellem Stand behandelt wird und in Deutschland zukünftig, nur noch die Kinder beschnitten werden , bei denen es wirklich absolut nötig ist! Der Rest von Europa hat eine Beschneidungsrate von 1-2%, Deutschland seit Jahren über 10%, da läuft doch offensichtlich etwas falsch!!

    Ich hoffe Sie können weiterhin gut Schlafen mit dem Wissen so vielen Jungen unnötigen einen wichtigen Teil ihres sexuellen Empfindens genommen zu haben!


    Mfg,

    Lili M****

    Alles klar, danke für eure Meinung, diese werde ich auf jeden Fall beherzigen!!!

    Er hat bis jetzt davon ja garnichts mitbekommen, dass ist mir sehr wichtig und ich weiß das es auch psychologischer Sicht auch so bleiben sollte!!!


    Jetzt aber zu sagen(oder du dir sagst)" Hör auf dir Sorgen zu machen, es darf dich nicht auffressen"?... geht genauso wenig wie wenn ich dir sag "denk nicht an einen rosa Elefanten "...was braucht es, das du/ihr das erstmal so wie es ist stehen lassen könnt?

    ich weiß es leider selbst nicht.. ich suche seit Wochen einen Weg aus diesem Gedankenkarussell .... ich hoffe meine Psychologin hat da nächste Woche einen Rat für mich

    ein erneutes Hallo von mir...

    ich hab jetzt einige Wochen gebraucht die unnötige Beschneidung meines Sohnes zu verdauen... so ganz hab ich es noch nicht geschafft, aber ich denke ich bin auf einem ganz guten Weg es anzunehmen, auch wenn es mir sehr schwer fällt...aber der Weg geht nur nach vorne, zurück gibt es nicht...

    Aktuell ist soweit alles in Ordnung, er hat weder körperlich noch psychisch augenscheinlich Probleme mit der Beschneidung... allerdings mach ich mir natürlich Gedanken über die Zukunft ....
    Mein Mann hat überlegt, zu gegebener zeit (beginn der Pubertät ) das Gespräch mit ihm zu suchen... die Frage ist in wie weit das sinnig ist... über was er ihn am Besten aufklären sollte....
    Soll er ihm sagen warum es zur Beschneidung kam wenn er nicht gezielt danach fragt?
    Soll er ihm erklären was bei ihm durch die Beschneidung anatomisch vielleicht etwas anders funktioniert wie SB etc. (natürlich ganz einfühlsam und ohne auf negatives hinzuweißen sondern eher allgemein gehalten)
    Soll er ihm nahe legen seine Eichel regelmäßig zu pflegen?

    ich frage dies hier wirkllich weil ich nur das Beste für mein Kind will und ihm den Zustand , den wir leidern icht mehr ändern können, so gut angenehm wie möglich zu machen....

    Wie hättet ihr es aus eurer Erfahrung im Nachhinein empfunden hätten eure Eltern mit euch so ein Gespärch geführt? postiv oder eher übergriffig ??

    ich möchte hier nochmal klar stellen, weil ich das hier auch schon oft lesen musste, dass Eltern ein übertriebenes und sexuelles Interesse am Penis ihres Kindes zu haben scheinen und deswegen manipulieren oder gar beschneiden lassen....
    das ist bei mir defintiv nie der Fall gewesen... bis zum 4 Lebensjahr war mit der Penis meines Sohnes "egal" bzw. war auch nicht anders für mich als seine Hand, sien Kopf etc. ... ich hab beim Wickeln von außen gereinigt was ich sah und beim Baden
    hab ich nie etwas gemacht.. ich war aus meinem Bauchgefühl überzeugt davon, die Natur macht das alles, da brauch ich nichts zu tun... erst als der Kinderarzt die Diagnose Phimose stellte wurde, musste ich mich mit dem Penis meines Sohnes zwangsläufig beschäftigen... mein Mann und ich haben da aber immer nach Bauchgefühl richtig gehandelt und haben ihn das auftragen der Creme sowie das zurück ziehen unter der dusche selbst überlassen bzw. mein Mann hat ganz am Anfang vorsichtig assisiert ...ich fand es auch wichtig das der Papa das macht und nicht die Mama und mein Mann ist ein wirklcih sehr einfühlsamer Papa...

    ich will nur nicht das hier was falsch rüber kommt... manche kommentare haben mich da als Mutter echt bestürzt und auch traurig gemacht....wir als Eltern hatten nie ein besonderes Augenmerk auf die Genitalien unserer Kinder, außer das sie gesund sind... z.b. kam meine 5-Tochter gestern und meinte Ihre Scheide tut weh.. dann ist es ntürlich als Mutter meine Pflicht mal zu gucken was da los ist ..natürlich habe ich die Bepanten creme aufgetragen und auch heute früh nochmal geschaut... aber deswegen habe ich kein krankfhaftes Interesse an den Genitalien meiner Kinder... ich wollte das nur mal aus meiner sicht klar stellen... das es da bestimmt auch andere Fälle gibt, möglich, aber das ist dann wirklcih sexuel übergriffig

    ich würde mich auf jeden Fall freuen wenn vielleicht die Herren die hier auch als Kinder beschnitten wurden, mal sagen , was sie sich von ihren Eltern gewünscht oder erhofft hätten in der Zeit nach der OP bzw. in der Pubertät??

    sich verzeihen...schwer....besonders Entscheidungen, die einen selbst gar nicht direkt betreffen?
    Das es dich auffrisst....gefährlich. Wenn ich dich so höre...es wird eher schlimmer als das es zu einer "Integration " des Geschehens kommt?

    Aber der einzige weg das ganze anzunehmen wäre ja mir selbst erstmal zu verzeihen... ich bin auch nur ein Mensch und die machen nun mal auch leider Fehler....
    Es geht einfach darum das diese Fehlentscheidung so eine tragweite hat die mirdamals in dem Moment nicht bewusst war, sonst hätte ich definitv anders entschieden....

    Mich frisst halt dieses: was wäre wenn....auf und dieses: war es wirklcih nötig... wahrscheinlich nicht... hätte es bessere Alternativen gegeben.. auf jeden Fall....
    Und natürlich auc hdie Angst vor der Zukunft: wie kommt er damit klar.. psychisch und körperlich... wird er es uns irgendwann vorwerfen... wird er eine normale sexualität erleben können....

    Ich weiß das ich das ganze Annehmen muss... aber ich schaffe es gerade einfach nicht...ich dreh mic himmer weiter im Kreis.... mein Psychologen Termin ist leider immer noch zwei wochen weit weg....

    Kurzzeitig hatte ich sogar schon suizid gedanken aber das würde ja alles nur noch schlimmer für mein Kind/Kinder machen ... das wäre eine feige Lösung aus der Verantwortung heraus.. das ist mir klar... aber ich hatte so dunkle tage dabei ,da konnte ich nicht mehr klar und logisch denken....

    Deine Wut,dein Ärger...absolut verständlich...wo liegt der Ursprung, bzw. was braucht es, dass du Frieden finden und damit abschließen kannst? Wenn du keinen Frieden damit findest...glaubst du, dass ihr, deine Familie Frieden finden kann?

    ich weiß es nicht.... ich probier es aber schaffe es einfach nicht.... mir zu verzeihen das wir bei einem so wichtigen Thema eine fehl Entscheidung für ihn getroffen haben...es frisst mich auf ...

    ich hab mir mal ein Video angeschaut wie so eine Beschneidung abläuft... hätte ichvielleicht damals tun soll,dann hätte ich dem ganzen bestimmt nciht zugestimmt... Chirurgen sind echte Metzger... schrecklich

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    ich hab da jetzt nur mal eine Frage dazu... in dem Video sieht es aus, als würde die Schafthaut direkt mit der Eichel vernäht werden und Vorhautreste gibt es im Prinzip nicht?? seh ich das richtig??

    Bei meinem Sohn sieht das ganze irgendwie etwas anders aus... er hat direkt hinter der Eichel einen dicken Hautring der farbig anders ist als die Schafthaut... vorallem auf der Unterseite ist dieser Ring geschätzt im schlafen Zustand 1 cm und dunkelrot....
    wie wurde da bei ihm dann vorgegangen... eingeschnitten und der Rest vorhaut umgeklappt und vernäht? ich kann mir das alles schlecht vorstellen.....ich kann es ja auch nur soweit einschätzen mit dem was ich beim duschen sehe...

    ich weiß es bringt mir im prinzip auch nichts zu wissen was noch da ist oder nicht... ab ist ab und ich hätte mir einfach gewünscht das der Chirurg die Teilbeschneidung nicht nur schlecht geredet hätte sondern ihre Vorteile erklärt ( erhalten von erogenem Gewebe, weiterhin teilweise Schutz der Eichel) ... leider hat er die komplette Beschneidung über den grünen Klee gelobt und zur Teilbeschneidung eigentlich nur Nachteile genannt.... das ärgert mich im Nachhinein natürlich sehr... wenn es schon sein musste, dann hätte ich bei einer ordentlichen Aufklärung natürlich die Teilbeschneidung gewählt....

    ich bin durch die Antwort des Arztes jetzt leider wirklich zu der Erketniss gekommen, durch das unnötige eingreifen mit der Cortison salbe sind die Vernarbungen dann entstanden!!! Anders kann ich es mir nciht erklären.
    Der Kinderarzt hätte den Jungen einfach in Ruhe lassen sollen, nicht zum Chirurgen überweisen, der keine Salbe verschreiben sollen...sondern wie er auch gesagt hat: beschwerdefreier altersgerechter Befund und somit nicht behandlungsbedürftig. warten wir ab.... aber nicht behandlungsbedürftig heißt halt auch keine cremes... punkt...

    hier ist einfach alles schief gelaufen, was schief laufen kann.....

    wir als eltern wussten es leider auch einfach nciht besser, haben uns gut aufgehoben und behandelt gefühlt und dadurch vertraut...

    Erstmal tatsächlich stark, dass der Arzt geantwortet hat. Deinen Frieden wirst du leider finden müssen, weil die Beschneidung natürlich nicht mehr reparierbar ist. Zieh Energie daraus, dass du jedem in Zukunft immer die eigentliche Art der Behandlung - nämlich gar keine - ausführlichst und fundiert erklären kannst. So handhabe ich persönlich das auch. Mein Sexualleben ist bspw. eh nur noch eine Kompromisssache.

    Zum Thema:
    Hatte dein Junge irgendwelche gravierenden Probleme mit seinem Zustand? Wenn Nein, ist jede Beschneidung falsch. Das Vor- und Zurückstreifen der Vorhaut braucht man doch eh erst für den sexuellen Bereich.
    Es ist jedoch Tatsache, dass nach einer sogenannten "sekundären Phimose" laut ärztlichen Leitlinien eine Beschneidung erfolgen sollte. Nichtsdestotrotz bleibt im Grunde aber immer noch die vorherige, vernarrte "Fehlentscheidung", dass eine enge Vorhaut in dem Alter überhaupt behandelbar ist.
    Was ich aber nie verstehen werde: warum hat man nicht einfach abgewartet und geschaut, wie sich die Sache in Richtung Pubertät entwickelt? Warum wird seitens der Ärzte so frenetisch in Richtung Schneiden gedrängt?? Ich werde das nie verstehen. Später hätte man das immer noch machen können, sobald sich auch der Junge bewusst ist, welche Auswirkungen diese OP hat.

    Eine Ballonierung in dem Alter ist an sich erst einmal nicht unbedingt etwas Schlechtes: sie hilft sowieso gegen Bakterien, die sich unter Umständen hinter der Eichel sammeln. Man bedenke: früher haben sich die Menschen mit ihrem eigenen Urin die Zähne geputzt, weil sie eine desinfizierende Wirkung festgestellt haben...

    Mit dem heutigen wissen, würde ich wagen zu behaupten, der größte Fehler war eigentlich der als der Kinderarzt bei der U8 auf die Vorhautverengung aufmerksam machte udn zum Kinder Chirurgen überwiese... hätten wir einfach weiterhin, wie bis dahin auch, komplett die Finger davon gelassen (da schließ ich den Ärzt, den Chirugen udn auch uns als Eltern mit ein) , dann wäre die Vernarbung wahrscheinlich garnicht entstanden!!???! er wäre halt einafch einer dieser jungs gewesen bei denen es etwas länger dauert bis es sich komplett löst.. darum haben die Salben wahrscheinlich dauerhaft auch keine Wirkung gezeigt, weil er einfach noch nicht soweit war!!

    DAs macht mich halt einfach traurig, dass den Jungs nicht die Zeit gegeben wird, sich in ihrem eigenen Tempo zu entwicklen.. immer dieser Druck... allgemien bei den Kindern, sei es Logopädie, Ergo etc. .. sie müssen immer alle in einem bestimmten Tempo sich entwicklen sonst fallen sie durchs raster .... ;(

    Ich muss jetzt probieren das Thema für mich abzuschließen... ich hab alle Unterlagen zusammen... die E-Mail vom Chirurgen hat mir trotdzem jetzt etwas geholfen eine "Abschluss " zu finden weil ich eine "Begründung" habe.. diese ist zwar nicht umbedingt 100% Indikation für eine OP gewesen.. ich vermute Dr.Stehr hätte hier anders gehandelt.. aber so war es halt nicht, so ist es gelaufen, so müssen wir es jetzt annehmen. Und wenn mein Sohn irgendwann kommt und Fragen stellt oder Probleme hat, dann können wir es ihm plausibel mit diesen ganzen Infos und Unterlagen erklären warum wir damals meinten es wäre das richtige...