Beiträge von Koko1316

    Meint ihr die Teilbeschneidung hat im Erwachsenenalter auch so eine Hohe Rate von 30% an erneuter Verengung?

    Bei einem Kind kann ich mir das gut vorstellen, dass sowas mal passiert weil die einfach ihre Vorhaut dann nicht regelmäßig bewegen...

    aber ab Pubertätsalter (so lang soll man ja mindestes eigentlich eh warten wenn keine großen Probleme sind) sind die Jungs ja auch schon mit Selbstbefriedigung zu Gange
    und dadurch wird die Haut ja automatisch regelmäßig gedehnt!

    Ein Teil meiner eigenen "Trauerbewältigung" ist weiter aufklären, andere vor dem gleichen Schicksal zu bewahren...

    ich wollte jetzt eigentlich 100 Stück von dem "Mann oh Mann"-Flyer bestellen zum verteilen in Kinderarzt, Hebamen praxen etc.

    Allerdings gibt es zwei Punkt in dem Flyer wo ich mir nicht sicher bin ob das "produktiv" ist bzw. für Verwirrung sorgen könnte:

    -Durch die Reifungsvorgänge kommt es bei der übergroßen Mehrzahl der
    Jungen zur Auflösung der Phimose zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr,
    spätestesn bis zur Pubertät!

    Sollte man das hier nicht etwas genauer bzw. nach der neuen Leitlinie beschreiben? 1. bis zur Pubertät ist ein
    dehnbarer Begriff und ich kenne ´mittlerweile allein 4 Jungs im Bekanntenkreis im Alter zwischen 6-9. Jahren die immer nocheine stark verängte Vorhaut haben.
    Die neue Leitlinie soll ja auch darauf hinweisen das es hier keine "Norm" gibt...

    -Hindernis eim Urinieren mit Auftreibung der Vorhaut

    Ist damit Ballonierung gemeint?? Weil mittleweile weiß man ja das eine Ballonierung nichts schlechtes ist


    Was meint ihr dazu... kann man den Flyer so trotzdem verteilen oder macht es Sinn Dr.Stier zu kontaktieren ob hier eine neue Version geplant ist / Sinn machen würde?

    file:///C:/Users/David_ME/AppData/Local/Temp/160318_Broschuere_Mann_oh_Mann-1.pdf

    ja das finde ich auch richtig übel.. also wer sich sowas ausdenkt.. unmenschlich... was macht es für einen sinn ein funktionierendes Körperteil von einem Baby zu entfernen! Ich bin da wirklcih fassunglos...

    aber mittleweile wundert mich auch irgendwie nichts mehr was auf dieser Welt so alles ab geht.. traurig

    Könntest Du Dir vorstellen, Dich selbst nun bei ihr zu beschweren und ihr klarmachen, dass es genau dieses Problem gibt? Dass es sehr wohl betroffene Männer gibt, die nach einer ach so harmlosen Routine"beschneidung" unter Gefühlseinbußen leiden, die diese belasten.Ich habe es mir angewöhnt, meine Ärzte, also Urologen und Hausärzte darauf hinzuweisen. Keiner dieser Ärzte soll behaupten können, es habe sich noch nie jemand beschwert.


    Ja das wäre echt wichtig! Wenn die Ärzte keine "Rückinfo" kriegen , heißt es immer alle sind zufrieden und das ganze geht so weiter.. um so mehr sich beschweren oder das ganze kritisch hinterfragen, um so eher kommt es hoffentlich zu einem Umdenken und die Ärzte sind endlich bereit die Alternativen Behandlungs- und Operationsmethoden als einzige Option zu bewerben!!!

    Dieses Folgen einer Beschneidung sind einfach in der Gesellschaft auch absolut unbekannt... das war auch der Grund warum wir der OP letztendlich zugestimmt haben weil einem vermittelt wird, ob beschnitten oder nicht, ist nur ein optischer Unterschied!! Ich glaub den wenigsten ist bewusst das dem nicht so ist!!


    Was mir zu Denken gibt ist das auf den Bogen die Triple Inzision/Erweiterungsplastik aufgeführt wird. Jeder Arzt der also diese Bögen hat weiß das es sie gibt.

    Ich hab Dr.Deindl ja vor kurzem angeschrieben und gefragt warum er die Erweiterungsplastik nicht mal erwähnt hätte... das hat er gesagt: bei so einer starken Verengung wie mein Sohn sie hatte, hätte das keinen Sinn gemacht!

    Tja wenn man dem Jungen vielleicht noch etwas Zeit gegeben hätte, dann hätte man in der Pubertät auch noch eine ERweiterungsplastik oder eine Teilbeschneidung machen können!!!


    Liegt ein grober Behandlungsfehler vor, kehrt sich bekanntlich die Beweislast um. Die Definition des Bundesgerichtshofs: Eindeutiger/Elementarer Verstoß gegen bewährte ärztliche Behandlungsregeln oder gesicherte medizinische Erkenntnisse, der aus objektiver ärztlicher Sicht nicht mehr verständlich und verantwortbar erscheint, weil ein solcher Fehler dem Arzt aus dieser Sicht schlechterdings nicht unterlaufen darf.

    Ich hab ja auch immer wieder mit dem Gedanken gespielt Dr.Deindl zu verklagen weil er sich nicht an die Leitlinie gehalten hat, was ich sogar anhand von Aufzeichnungen und E-Mail verkehr beweisen kann ( er hat zugegeben bei einem 4-jährigen mit beschwerdefreier Enge eine Salbenbehanldung verordnet zu haben, was nach neuer Leitlinie nicht angedacht ist) .....
    aber meine Freundin die Medizinrecht macht, meinte das es wenig Chancen gibt und sie meinte eben auch das man eigentlich als Geschädigter in der Beweispflicht wäre ???

    Wir werden nicht klagen weil es hier nicht um mich selbst sondern um meinen Sohn geht und diesen muss ich schützen!

    Ich hab die letzten Wochen viele Videos von "Intaktivisten" in Amerika geguckt, dass ganze Thema hat mich richtig in seinen Bann gezogen!

    ich muss dazu sagen, ich wusste bis vor ein paar Wochen nicht, dass die meisten Amerikaner beschnitten sind... und es hat mich sehr geschockt, dass man sowas ohne medizinischen Grund an Neugeborenen Kindern durchführt!

    Ich denk das Problem ist, wenn man so aufwächst, der eigene Vater, eigen Ehemann etc. alle beschnitten sind und man es nicht anders kennt, wirkt es auf einen "normal", auch wenn wir uns das hier nicht vorstellen können!

    Ich hoffe die Beschneidungsraten in den USA gehen weiter runter, ich finde es wirklcih ganz schrecklcih wie viele Jungs dort ohne Not beschnitten werden...

    Am meisten gehen mir immer die Videos dieser "Regret Mothers" Nahe... ich fühle mich als wäre ich eine von ihnen... ich hab auch den Ärzten vertraut und geglaubt das es gut ist seine Vorhaut abzuschneiden und jetzt wo ich die Wahrheit kenne
    bereue ich es zutiefst....

    Es tut weh in so einer Welt zu leben wo so etwas als normal empfunden wird... sei es aus kulturellen wie in den USA, Religiösen wie bei den Moslems und Juden oder aus Unwissenheit heraus in Deutschland.....das mich dieses Thema mal so beschäftigen würde, dass wenn mir einer vor ein paar Jahren gesagt hätte....

    https://www.youtube.com/user/1brotherk

    https://www.youtube.com/channel/UC_YdPMhQXYAJWva_34GAODQ


    Jungs verdienen den gleichen Schutz wie Mädchen!!!!

    So wurde es mir am Telefon erklärt ... sie kann zwar gucken was direkt über die Karte abgrechnet wurde, da würden aber keine Details zum Eingriff stehen... einen OP-Bereicht/Rechnung muss bei der AOK nur eingereicht werden wenn es über 250 € geht, alles drunter zählt als Kleineingriff und wird dirket über die Karte abgerechnet!

    Klang jetzt für mich auch glaubhaft, ich hab ihr auch kurz den Hintergrund erklärt warum ich das gerne wissen würde und Verdacht Abrechnungsbetrug etc. ... wenn sie eine Möglichkeit hätte da mehr einzusehen , hätte sie es sicher gemacht!

    ich könnte es nochmal schriftlich probieren.. ein Versuch wäre es wert

    Fällt und fällt man da wirklich... unaufhörlich? Oder kommen da nicht auch neue Erkenntnisse...an denen man wachsen kann? ;)

    Hinterfragen...doch nichts schlechtes?
    Mein Fazit aus alldem...immer wenn Menschen als Objekte behandelt werden (wie hier beim Thema Beschneidung nicht individuell geschaut wird was es wirklich braucht) ...geht's schief...und zwar überall im Leben...wenn wir uns nicht als Subjekte sehen, wahrnehmen und behandeln, sondern es Objektbeziehungen sind, Schule, Beruf, Partnerschaft...fail?..es braucht immer einen der es macht...und einen, der es mit sich machen lässt...die Suche nach Schuld bringt einen nie weiter...sondern nur Ursache und Auswirkung anzusehen


    Ja auf jeden Fall nehme ich viel daraus mit für die Zukunft, wie ich Entscheidung treffe etc. , die schmerzlichsten Erfahrungen im Leben sind oft die aus denen man am meisten lernt...

    warum ich das so aber schwer annehmen kann ist weil ich die Entscheidung nicht für mich selbst getroffen habe sondern für mein Kind... er muss mit der Enscheidungen und ihren Folgen leben, nicht ich... das macht es schon sehr hart für mich dem ganzen "etwas Gutes" abzugewinnen!!


    Schuldfrage.. warum.. hätte... das bringt alles nichts.. das weiß ich auch... trotzem bin ich in darin gefangen und schaffe es nicht "auszusteigen"..

    Also wenn er während der 3 Untersuchung als die OP vorgeschlagen wurde, einmal waas von einer Vernarbung erzählt hätte, wüsste ich das!!!! Dann hätte ich mic hdie letzten Monate auch nciht so fertig gemacht... es ging lediglich um die erneute Enge / erfolglose Salbenbehandlung und die Ballonierung als Indikation für die OP!!!

    Ich kann es leider nicht beweisen, aber da die Vernarbung auch nicht im Kinderarzt bericht aus dem Januar 2019 auftaucht:

    Meatnus knapp einsehbar, Präputium eng, minimal reponibel....

    keine Erwähnung einer Vernarbung, weder schriftlich noch mündlich.... schon komisch???


    Das Verhängnis nahm eigenltich schon beim Kidnerarzt seinen Anfang.. hätte der mich nicht überwiesen sondern einfach nochmal abgewartet, wäre es letztendlich veilleicht anders ausgegangen... aber wer kann das schon sagen....


    Mein Verhängnis gleicht deinem würde ich sagen..... es ist ein Hasenloch in das man fällt.. man fängt an alles zu hinterfragen... was ich eh schon länger tu: Antibotika behandlung bei Kindern, impfen, schulmedizin an sich.... man fällt und fällt...
    Ich musste ja leider mit meinen Allergien und Unverträglichkeiten die gleichen ERfahrungen machen.... 2 Jahre Ärzte Marathon.. keiner hat es gecheckt.... die Heilpraktikerin hat es dann rausgefunden, die erste und einzige die mir helfen konnte... mit Ernährungsumstellun, Immunaufbau und natürlichen Mitteln!

    Das Thema Ärzte, Weiterbildung, warum handeln die immer noch so...glaub ich ist sehr komplex und vielschichtig...

    Hab vor längerem einen Artikel dazu gelesen, das neue Erkenntnisse in der Medizin oft 30 Jahre, eine Generation, benötigen, bis sie allgemein gültiger Standard sind...

    Ja das hat meine Mutter auch gesagt, die Medizin ist da seeeehr langsam... Änderungen von Leitlinien werden immer erstmal als skeptisch betrachtet... warum was anzweifeln was seit Jahrzehnten so gemacht wird und nach eigenem empfinden so gut funktioniert und richtig ist...
    wie du sagst, man müsste sich ja dann , bei manchen Behandlungsmethoden wie jetzt bei der Beschneidung, damit auseinander setzen das man über die Jahr damit nicht nur Gutes getann hat sondern auch viel Leid verusacht hat... also lieber garnicht drüber nach denken und alles weiter so machen und so tun als wäre alle "ok" ....

    Am schmerzhaftesten an dem ganzen ist für mich auch wirklich dieses "ehrlich zu sich selbst sein" : auch ich habe Fehler gemacht... die Aufklärung und den ganzen Eingriff als kleinen Standard-Eingriff runter gespielt, mir keine Gedanken darüber gemacht was dieser Eingriff auf lange Sicht psychisch und körperlich bei meinem Kind bewirken könnte .... blind vertraut zu haben .... das werde ich mir mein Lebenlang vorwerfen....

    Trotzdem die Frage, wenn er doch überzeugt war alles richtig zu machen: warum muss man dann einen Eingriff durch eine Scheindiagnose rechtfertigen.... um ihn abrechnen zu können!???

    glaubst du echt, er hat dich bewußt getäuscht? Was denkst du warum? Hat er dich getäuscht...oder war er überzeugt, dir und deinem Sohn das richtige zu raten?
    Ich glaub es nicht, das er dich täuschen wollte...ich glaube, ihm (und allen seinen Kollegen die das leichtfertig machen) ist nich im geringsten klar, was dieser Eingriff machen kann!!! Die wollen es aber auch nicht im geringsten hören und sich damit auseinandersetzen...

    Ich glaube auch nicht, dass beschneidungsfreudige Ärzte das nur des Geldes wegen machen...es ist auch ein Fehler im System, das es für Operationen mehr Geld gibt, als Beratung, Gespräch und Aufklärung...


    ich weiß es nicht... ich frag mich halt die ganze Zeit warum ich bei ihm keinen Moment ein schlechts Bauchgefühl hatte oder ein Alarmzeichen in mir los gegangen ist!??

    Ich frag mich halt ob er wirklich aus Überzeugung so gehandelt hat... warum legimitiert man so einen Eingriff dann mit einer Scheindiagnose einer Vernarbung? Nur weil man überzeugt davon ist, dass einem 6 jähriger nach 2maliger Salbenbehandlung nur noch mit einer radikalen Beschneidung "geholfen" werden kann!???

    Ich weiß auch nicht ob Geld da umbedingt ein Motiv ist... ich hab ja bei meiner Krankenkassen angerufen weil ich wissen wollte was er abgerechnet hat wegen dem Verdacht auf Abrechnungsbetrug... sie sagte mir dann das für den Zeitraum 2019 keine OP-Rechnung von dr.Deindl im System ist und dann hat sie mir erklärt das solche Ambulanten Eingriffe oft direkt als Klein-Eingriff unter 250 € über die Krankenkassenkarte direkt abgrechnet werden!!
    Schon allein die Narkose, Überwachung etc. pp kosten so um die 100-150 € , also viel verdient ist an so einer Kinder-Beschneidung anscheinend nicht.... das kann es also nicht alleine sein??

    Wirklich Überzeugung zu "heilen"??? Warum man sich niht damit auseinandersetzen will was man mit dem Eingriff da eigentlich tut weiß ich nicht..... früher hat man es so gedacht und gemacht ,ok... aber jetzt weiß man es doch besser, warum dann also nicht dieses neue Wissen annehmen und umsetzen so wie es auch ein Dr.Stehr und viele andere Ärzte mittlerweile tun....
    Leider gibt es immer noch viele Kinderärzt die hier die eltern falsch beraten und weiter überweisen an Urologen etc. ... da gehts ja schon los.. schon hier müssten die sich mal überlegen waru mdie Phimose seit 2018 nicht mehr im U-Heft steht... da muss ich mich als Arzt doch wundern und demtentsprechend informieren warum das geändert wurde...
    Mich hat hier neulich eine Mama angerschrieben der es geht wie mir.. ihr sohn wurde 2020 mit gerade mal 4 wegen einer Phimos mit Ballonierung radikal beschnitten, von einem Kinderarzt und Urologen so empfohlen! Das kann doch nicht sein das sowas immer noch passiert!!!!

    Die übliche Zeit...gibt es da nicht, dass will die aktuelle Leitlinie doch auch klarmachen?

    Bei einem meiner Söhne "ging" das erst mit knapp 13...

    Muss aber auch sagen, als er ca. 4 war fragte meine Frau unseren Kinderarzt, was wir da machen müssten, auch und gerade im Bezug auf Hygiene/waschen (damals war ich noch in der Verdrängung, hab mich nicht ausgekannt) und derArzt sagte zu meiner Frau sehr bestimmend "SIE machen da gar nichts! Wenn da einer was macht, dann ihr Junge"

    Wir haben mehrere Söhne...und wir haben da noch bei keinem was gemacht...

    Leider gibt es manchmal Indikationen wo eine Beschneidung das einzige ist was noch hilft Schmerzen und Probleme zu lösen , scheint hier der Fall...


    Ja da hast du wohl recht.. eine übliche Zeit gibt es nicht.. davon ist man immer ausgegangen... wenn ich mich aber so im Bekanntne Kreis umgehört habe zur damaligen Zeit als es bei uns Thema , konnten die meisten jungs es zwischen 4-6 Jahren... nur einer hatte Problem mit Entzündungen und der wurde dann mit 6 beschnitten!
    Aktuell hab ich mich umgehört bei Freudinen die Jungs zwischen 4-8 Jahren haben und da ist es so halbe/halbe... die haben aer zum größten Teil zum Glück Ärzte die zum Abwarten raten.. bei einer hat der Arzt zum Chirurgen überwiesen und der hat eine Salbenbehandlung verschrieben, ich hab ihr erklärt warum das nach aktueller Leitlinie nicht sinnig ist, ich hoffe sie hört drauf und nimmt sich meinen Rat zu Herzen ihren 6-jährigen einfach in Ruhe zulassen!

    Die deutschen Ärzte beherrschen meines Wissens fast durch die Bank nur Low and Tight.

    In den USA wird überwiegend High beschnitten, deshalb sieht man in US Pornos auch in der Regel immer den deutlichen Farbunterschied durch die verbleibende innere Vorhaut. Dadurch dass hier also somit ein guter Teil der sensiblen inneren Vorhaut erhalten bleibt, leiden angeblich amerikanische Männer weniger unter ihrer Beschneidung. Die Betonung liegt auf angeblich. :rolleyes:

    Dazu hätte ich mal eine Frage...die meisten Amerikaner werden ja direkt nach der Geburt beschnitten, mit der klemme oder mit der Plastik bell, wie muss ich mir das vorstellen das bei Anwendung dieser Methoden eher ein high stil als end Ergebnis erreicht wird ?

    unten rechts steht die Bezeichnung des Formulars. Gib das einfach mal bei Google ein. Das ist ja Seite 6 von 6 in der Version von 2017 wenn ich es richtig sehe. Vielleicht findest du dann die ersten Seiten.
    Meist ist das ganze auch ein Faltblatt das alles zusammenhängt.

    hab ich schon probiert, da finde ich leider nichts...

    Also der Bericht war heute schon in der Post, leider ist es nicht das was ich wollte, er hat mir nur eine Kopie von dem Aufklärunsgsprächt / der OP Einwilligung geschickt! Ich weiß aber sicher das wir noch einen vierseitigen Aufklärungsbogen mit allen Risiken hatten, Abbildungen der zwei verschiedenen Beschneidungsarten etc. , es kann natürlich sein, dass dieser nur für uns war und ich den garnicht mehr abgegeben habe sondern nach ablauf der OP entsorgt habe... ich weiß es jetzt nach über zwei Jahren einfach nicht mehr... in Zukunft würde ich sowas auch nie wieder weg werfen, total blöd und unverantwortlich ....

    Man sieht das bei dem Art der Eingriff beide Varianten angekreuzt sind und die Teilbeschneidung dann durchgestrichen wurde, ich denk das ist am Tag der OP gemacht wurden weil ich noch gefragt wurde wofür wir uns jetzt final entschieden haben!

    Man kann hier auch sehen das bei Risiken das eingetragen ist was ich noch in ERinnerung hatte bzw. was mir von ihm erzählt wurde: Blutungen, Infektionen , Wundheilsstorungen und Harnröhrenverletzungen!
    Von Folgeschäden zwecks Sexualität, Gfühlsverlust etc. wurde nichts erkälrt oder gesagt, so hab ich das auch in Erinnerung!
    Was jetzt allerdings genau in dem Aufklärungsbogen stand weiß nicht mehr.. bin jetzt also genau so schlau wie vorher!

    Ich überlege Dr. Autenrieth einfach nochmal anzuschreiben und nett danach zu Fragen was er denn für Aufklärungsbögen benutzt und ob er die Eltern auf Folgeschäden für die Sexualität hinweisst! Das wäre mir wirklcih wichtig zu wissen, ich wurde im Dunkeln darüber gelassen was passieren kann und das soll keinen weiteren Eltern mehr passieren, richtige Aufkälrung ist so wichtig, es ist auch meine eigene Schuld das ich das Aufklärungsgespräch einfach so hingenommen habe wie es abgehalten wurde, ich mach mir da echt auch große Vorwürfe deswegen!!! Aber es war einfach alle so "Routine" und ich hatte volles vertrauen zur Dr. Deindl.. mittlerweile glaub ic hdas gerade solche Menschen es gut schaffen ander zu Täuschen mit Ihrer vertrauenserweckenden und einfühlsamen Art....

    Man übergibt diesen Ärtzen das was einem das wichtiges und teurste im Leben ist, ich finde da hat man verdient ordentlich aufgeklärt zu werden und dafür kämpfe ich!!! Ich werde die Tage auf jeden Fall in der Praxis nachfragen wie bei den neuen Kollegen aufgeklärt wird!!!!


    Ich glaube viele Ärzte nehmen sich auch einfach nicht mehr die Zeit zum erklären, alle haben Zeitdruck, das Wartezimmer voll, für sie ist es alles Routine, der Patient nur ein "Gegenstand", traurig aber wahr... a
    ber da wäre es an uns als Patient gezielt nach zufragen oder eine zweite Meinung zu holen oder selbst zu rechechieren... das ist heutezutage leider einfach so... gute Ärzte sind schwer zu finden... ich hab nach 5 Jahren suche endlich einen guten Kinderarzt gefunden... und letztes Jahr einen guten Hausarzt, der jetzt leider selbst an Krebs erkrankt ist und aufhören muss.... das Leben fickt immer die guten ;( :/


    Ich glaub auch das ich einfach in einer Blase war... haben dem Arzt vertraut, man hat noch nie was "negatives" über medizinische Beschneidung gehört bzw. dazu das beschnittenen Männer sexuell eingeschränkt sind....
    Ich könnte mir höchsten vorstellen das im Bogen sowas stand wie: kann in seltenen Fällen zu Gefühlsstörung des Glans kommen.... aber da hätten mit dem damaligen Wissen bei mir keine Alarmglocken geleutet bzw. ich hätte es halt als seltenen Komplikation abgetann und der Eingriff "musste" ja sein....

    ic hwerde auf jeden Fall berichten wenn der Bogen per Post nächste Woche kommt.... das wird emotional bestimmt nicht einfach werden

    Der neue Arzt der Praxis hat mir persönlich geantwortet und zugesichtert ich bekomme den Bogen per Post... ist schon mal gut das der Kontakt zu ihm persönlich dadurch steht, somit kann ich mich direkt an ihn wenden wenn ich nochmals Denksanstösse geben will zwecks Umsetzung der neuen Leitlinie und welchen Bogen sie jetzt aktuell verwenden etc.!

    Ich muss euch ganz ehrlich sagen Leute: mir ist richtig übel wenn ich dran denke das der Bogen die Tage mit der Post kommt... ich hab 1. Angst davor dort was zu lesen was uns damals hätte komisch vorkommen müssen und wir es einfach als "normal" abgetann haben und 2. hab icH einfach Angst weil das ganze die Erinnerungen und den damit verbunden Sfchmerz und die Trauer wieder so präsent macht....

    Ich zweifel gerade ob das aus psychischer Sicht richtig war.... anderseits kann ich mich auch nicht davor verstecken, sollten wir "wissentlich" was unterschrieben haben was auf sexuelle Folgeschäden hinweisst

    Haben welche aus dem Forum schon des öfteren gemacht. Freie Seiten haben schon mitunter reagiert. Die von aktiven Ärzten eher nicht.

    ja das kann ich mir vorstellen, dass ist natürlich wirklcih bedaurlich.... man probiert alles um ein Umdenken anzustossen bzw. die richtigen infos raus zu bekommen an die Leute und irgendwie geht das so schleppend.

    Ich hab ja Interessehalber alles probiert zu googeln um zu gucken, an welche Infos wäre ich denn überhaupt gekommen... wenn man: phimose, beschneidung, Vorhautverengung eingibt kommt euer Forum nicht auf den ersten Seiten der Suchanfrage.. das ist leider so... ich weiß nicht ob ich euch damals gefunden hätte.. ich hätte schon Bewusst: Nachteile Beschneidung, Langzeitfolgen etc. googeln mü+ssen und ich glaub ganz ehrlich gesagt: das hätte ich nicht!!

    Warum ist es beim ihm so und bei unserem jüngeren Sohn nicht?? Bei ihm ging das schon mit 4/5 Jahren alles super gut , keine Verengung ,kein Ballonieren, keine Probleme oder Entzündungen!
    Warum klappt es bei einem großteil der Jungen zwischen dem 3-6. Lebensjahr und warum werden bei einem Teil der Jungs diese Prozesse im Körper die es dafür braucht erst so spät doer garnicht in Gang gesetzt???

    Die Frage stell ich mir auch seit Wochen... warum ging es bei meinem Sohn nicht zu der "üblichen" Zeit ;(

    Ich weiß auch nicht ob das wirklich erblich veranlangt ist oder einfach individuell von Junge zu Junge ... ich hab das U-Heft von meinem Bruder (war noch bei meinen Eltern daheim) und das von meinem Mann geckeckt und die haben beide keine Phimose bei der U8 oder U9 eingetragen/angekreuzt.. und zu der damaligen Zeit ( 1996 und 1989 ) wäre das auf jeden Fall zu der Zeit untersucht und auch beanstandet wurden denke ich! (Meine Mama sagt auc hsie kann sich nicht erinnern das bei meinem Bruder das irgendwann mal nur anssatzweise Thema war) ...vorallem wurde mein Mann mit 7 Jahren wegen einem Gleithoden operiert und da hätten die , falls noch vorhanden, eine Phimose bestimmt gleich standardmäßig mit gemacht, aber er hat seine Vorhaut noch! DArum geh ich davon aus das die beiden Männern in meiner Familie schon in jungem Alter keine Probleme mehr mit einer Verengung hatten! Warum gerade mein Sohn, keine Ahnung :/


    Ich wünsch euch auf jeden Fall alles Gute für den bevorstehenden Eingriff!
    Deine Zweifel ob alles richtig lief / läuft kann ich absolut verstehen.. ich mach mir auch immer wieder Vorwürfe wo der "Fehler" passiert ist... aber manches hat man einfach nicht in der Hand.
    Bei Dr.STehr seit ihr auf jeden Fall gut augehoben! Alles Gute!!!