Beiträge von Koko1316

    Dieses Video hab ich letztes Wochenende gefunden, sehr interessant:

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    http://www.savingsons.org/2010/09/mom-wh…YGoHPYwoTlosD2E

    Ja das ist mir auch klar, ich mach das Thema komplett mit mir selbst aus udn wenn ich dazu rechechiere oder spreche immer nur wenn meine Kinder nicht anwesend sind bzw. mit meiner Mutter oder Psychologin.

    Er mag seinen Körper so wie er ist und er weiß das er beschnitten wrude weil die "Haut zu eng war" (Thema aufklärung ist gearde ganz groß be iihm und ich hab extra ein Aufkälrungsbuch gekauft wo eine extra Seite für Jungs ist und da ist auch das Thema Phimose und Beschneidung kurz kindgerecht erklärt) ... sont wird das Ganze hier natürlich nicht thematisiert.. mir ist durchaus bewusst, dass dies negativen Einfluss auf sein eigenes Empfinden haben könnte!! Ich hab ihm einen Brief geschrieben , dieser ist unter Verschluss und den bekommt er nur wenn er irgendwann von selbst mit dem Thema auf uns zukommt


    Hast du schon mal mit deinen Eltern oder deiner Mutter geredet, wie du das geschehene erlebt hast? Wie empfindet sie rückwirkend betrachtet wie das ganze abgelaufen ist?

    Das tut mir aufrichtig Leid was du da alles erleben musstest!!

    Es kann einfach nicht ok sein einfach ans Genital von Kindern zu gehen, auch als Ärzte... ich bin mittlerweile der Meinung eine Phimose sollte nur Untersucht werden wenn sie Probleme und Leidensdruck verusacht.. sonst haben weder Ärzte noch Eltern was am Genital verloren!! Der Papa kann klar mal beim duschen das zurück ziehen zeigen , aber erst in entsprechendem Alter und nur vom Jungen selbst!
    Mir selbst war lang nicht klar, als wie übergriffig sowas von einem Jungen gewertet werden kann... aber mein Bauchgefühl hat trotzdem immer gesagt: sachte sein, wenn möglich in selbst machen lasse, oder wenn dann eher der Papa....

    Mir ist die letzten Tage immer wieder ganz stark bewusst geworden das es nicht ok war diesen Schritt für ihn zu entscheiden.... damit kämpfe ich am meisten und das werde ich mir auch nicht verzeihen können: es ist sein Körper und die Entscheiudng hätte er selbst treffen sollen, nicht wir!!!! ;(

    um zum Thema zurück zu kommen: ärztliche Untersuchungen und dann auch noch im Intimbereich ohne BEisein oder Wissen der Eltern: geht garnicht!!!!! :evil: :evil: :evil:

    Ich glaube das dieses muss bis zum Schuleintritt gelöst sein daher kommt das man dann in der Schulzeit Ausfälle verhindern wollte.
    Wenn man daran denkt das bis in die 80er Jahre Beschneidungen stationär gemacht worden sind und die Jungen mal gerne eine Woche im Krankenhaus behalten worden sind wäre das durchaus ein Hintergedanke dabei.

    Ich muss ja ehrlich zugeben, als der Kinderchirurg nach 2 Jahren "erfolgloser" Salbenbehandlung die Beschneidung empfohlen hat, war auch mein erster Gedanke: dann lieber jetzt noch schnell erledigen bevor er in 5 Monaten in die Schule kommt und dann ausfällt!! Heute schäme ich mich für diese Gedanken, aber uns wurde ja damals vermittelt, dass es letztendlich so oder so irgendwann auf diesen Eingriff hinauslaufen wird.. da dachte ich: dann lieber jetzt gleich, dann ist das Thema vom Tisch! .. :(


    Also in den Schuleingangsuntersuchungs Unterlagen war ein Flyer dabei und hier steht: Für Kinder die bereits an der U9 teilgenommen haben, besteht das Angebot einer schulärztlichen Untersuchung. Für alle Anderen ist sie verpflichtend! Das Schuleingangsscreening wird von Fachärzten des Gesundheitsamts durchgeführt!

    Die U9 ist ja mit 5 Jahren... aber ab 6 Jahren gibt es dann erstmal keine U-Untersuchungen mehr.. erst Neuerdings diese J1 und J2, ab 8-10 Jahren... dazwischen ist nichts!

    ich war damals im Kindergarten eben auch dabei bzw. es wird expliziet nach einem Elternteil verlangt der das ganze begleitet. Ich wusste eben nur von hier, dass manche wohl mit einem "Schein" oder Eintrag ins U-Heft heimgekommen sind!?? Das fand ich dann schon echt heftig, dass die einfach so ohen Wissen und Beisein der Eltern GEnital untersuch wurden!
    Auch bei Urbia hab ich von einer Mama gelesen (weiß jetzt nicht mehr von wann der Post war, irgendwann zwischen 2012-2015 glaub ich) , die berichtet hat und um Rat gefragt hat, weil ihr Sohn von der Eingangsuntersuchung mit einem Vermerk zur Phimose heim kam! Scheint also trotzdem in manchen Bundesländern noch Gang und Gäbe zu sein!!

    Weil ich am Wochenende den Brief zur Einschulungs-Untersuchung meiner Tochter im Briefkasten hatte... kam mir wieder das Thema in den Sinn wovon einige hier berichtet haben.. also das bei dieser Einschulungsutnersuchung früher bei den Jungs die Phimose kontrolliert wurde!!
    Ich finde das ehrlich gesagt total heftig.... also wenn mein Sohn damals vom Kiga heim gekommen wäre mit so einem Schein wo steht das er eine Verengung hat.. ichwäre aus allen Wolken gefallen und extrem wütend gewesen,dass ohne mein Beisein und Einverständnis jemand an sein Genital gegangen ist....das kann doch nicht erlaubt sein!??? Das ist schon echt krass....

    Also bei ihm gab es sowas nicht mehr... ich war bei der Einschulungsuntersuchung dabei, es war eine Dame vom Landratsamt und eigntlihc wurde nur das U -Heft /impfungen kontrolliert und es wurden verschiedene Fragen und Rätels mit ihm gemacht um zu gucken ob er auch motorisch und kognitiv reif für die Schule ist!

    Was haben die sich denn damals dabei gedacht Kinder ohne Beisein der Eltern zu untersuchen!?? Schon irgendwie krass, oder? *Kotz*

    Ich weiß das in dem Einschulungsjahr keine U-Untersuchung statt findet, hat man das vielleicht damals deswegen so machen lassen....

    der eine arzt hat reagiert....nicht die optimal Antwort aber besser als nichts . Internetseite wurde angepasst ...zwar auch nicht 100% richtig was da jetzt steht , aber besser als vorher


    Sehr geehrte Frau M*,


    Vielen Dank für diesen konstruktiven Verbesserungsvorschlag. Wir haben hingehend dieser Anregung die Homepage verbessert. Sie können Sich sicher sein, dass wir immer besten Wissen und Gewissen, somit evidenz-based, handeln und auch Leitlinien war nehmen.


    Auch mir ist das kritisierte Vorgehen in Deutschland und die fehlende Wertschätzung der Vorhaut unangenehm. Der vielleicht eher kulturelle Druck zur Zirkumzision und inzwischen schneller Selbstläufer zur Zirkumzision mancher Kollegen ein Dorn im Auge.
    Bei uns erhalten alle Patienten daher gehend, seit Jahren eine ausführliche Aufklärung; bezüglich Funktion und Nutzen des Präputium penis, der Ätiologie der Phimose sowie der Behandlungsalternativen der symptomatischen Phimose [z.B.: Bemon-Salbenbehandlung, Welsh-Plastik (triple inc.), Schloffer-Plastik, aber natürlich auch über eine Zirkumzision]. Bezüglich Teilbeschneidungen möchte ich mich Herrn Berberich anschließen und würde besonders auf Hinblick der erhöhten Meatusstenoserate diese nicht medizinisch empfehlen.


    Dennoch spielt auch die eigene Expertise eine entscheidende Rolle, daher heißt es Leitlinie und nicht Richtlinie. Den ein unsachgemäßer Behandlungsversuch - Vorhauterhalt um jeden Preis könnte schwerere Folgen haben, als eine Beschneidung und werden eventuell deshalb nicht von jedem Kollegen empfohlen ("Schuster bleib bei deinen Leisten").

    Jeder Patient und Fall (primär, sekundäre oder symtomatisch, asymtomatisch, schwere der Ausprägung) sollten weiter individuell betrachtet und behandelt werden und nicht nach SOP oder Richtlinie. Besonders die Nachbehandlung und der langzeitige Erfolg eines operativen Vorhauterhaltes (Erweiterungsplastik) hängt von den Eltern und Kindern besonders bzgl. Compliance, Leidensfähigkeit, Pflege und Hygiene; was in unserer heutigen Gesellschaft einem deutlichen Wandel unterliegt, ab.


    Wir besitzen ebenfalls Expertise wie Herr Prof. Stehr und unterscheiden uns daher nicht in Aufklärung und Vorgehen; und geben dies auch in unseren Schulung von Kollegen und medizinischen Personal so weiter.


    Nochmals vielen Dank und bleiben Sie gesund,


    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. med.
    Christian Lehr

    hier nochmal Seiten von Kinderchirurgen Abteilungen in Kliniken wo alte Altersgrenzen etc. genannt sind:

    https://www.umm.de/kinderchirurgi…rhautverengung/

    https://www.kinderchirurgie-loerrach.de/phimose.htm


    Die Verklebung zwischen innerem und äußerem Vorhautblatt ist bis zum zweiten Lebensjahr ganz natürlich. Eine Verklebung über das zweite Lebensjahr hinaus, wiederkehrende Entzündungen, Schmerzen beim Wasserlassen (mit Aufballonieren der Vorhaut) können eine Therapie notwendig machen *Kotz*

    Bei 90% der Dreijährigen ist die Vorhaut zurückstreifbar :FP01

    Wäre es ein Versuch wert dort nachzufragen ob die neue Leitlinie bekannt ist und falls ja die Infos auf der Seite doch bitte anzupassen??

    DAs sind nämlich genau die Gründe warum viele Eltenr, wie ich mich auch damals, gut beraten fühlen wenn sie hinteher sowas dann im Internet lesen bestätigt das ja was der Arzt empfiehlt und das mit dem Jungen "was nicht stimmt"....

    hier noch das Gedächtnisprotokoll ( laut dem Herrn von der AOK soll ich da auch ncoh alles andere vermerken was mir komisch vorkommt etc.)
    Ganz zufrieden bin ich damit aber noch nciht so wirklich...


    Festgestellt wurde die Vorhautverengung 2017 bei der U8 mit 4 Jahren von unserem damaligen Kinderarzt Dr.Henning, er hat leider nicht viel dazu erklärt, sondern uns nur eine Überweisung zum Kinder Chirurgen in die Hand gedrückt und gemeint dieser sollte sich das mal angucken und würde uns Alles zum weiteren Vorgehen erklären. Ich war erstmal etwas verwundert weil mein Sohn bis zum damaligen Zeitpunkt keinerlei Probleme mit seiner Vorhaut hatte, weder beim urnieren noch mit Entzündungen. Deshalb war uns selbst die Verengung bis dato garnicht aufgefallen.
    Am 23.03.2017 stelten wir uns dann bei Dr.Deindl vor, der uns erstmal zu einer Salbenbehandlung mit Kortison riet. Diese schlug auch an, aber nach absetzen der Creme wurde es wieder enger. Da mein Sohn aber weiterhin keine Beeinträchtigungen oder Beschwerden durch seine Phimose zu haben schien, warteten wir bis zur nächsten U - Untersuchung im Mai 2018 ab. Hier sprach mich der Kinderarzt wieder an und bat um erneutes Aufsuchen des Kinderchirurgen!
    Dieser empfahl erneut eine Behandlung mit Kortison, also cremten wir nochmal 6 Wochen und ermutigten ihn beim Baden und Duschen, die Vorhaut vorsichtig zurück zu ziehen um sie so natürlich zu dehnen, aber wie beim ersten Versuch, blieb dies dauerhaft ohne Erfolg. Weiterhin hatte er keine Beschwerden aber wir waren verunsichert warum die Salbenbehandlung keine nachhaltige Wirkung gezeigt hatte. Also stellten wir uns Anfang 2019 erneut beim Chirurgen vor, der nun schnell zur OP riet und hier von einem kleinen problemlosen Eingriff sprach, der unser "Problem" schnell und ohne große Folgen beseitigen würde!
    Eigentlich hätte uns Dr.Deindl beim zweiten Besuch 2018 darüber aufklären müssen, dass unser Sohn altersgerecht entwickelt ist und es nach der neuen Leitlinie vom 15.09.2017, auch keiner Salbenbehandlung bedarf, solang unser Sohn beschwerdefrei ist, was er war.
    Ich fühl mich im Nachhinein von beiden Ärzten schlecht und nicht zeitgerecht zum Thema Phimose aufgeklärt. Auch war das Aufklärungsgespräch rückwirkend betrachtet unzureichend!
    Das weder mir noch dem Kinderarzt ein Abschlussbericht sowie der histologische Befund vorlag und dieser nur auf Nachfrage nachträglich erstellt wurde, erscheint mir seltsam. Auf erneute Nachfrage mit der Bitte um Kopie des Laborbefundes der Histologie (um nachzuweisen das diese tatsächlich durchgeführt wurde), habe ich leider bis heute von der Praxis Autenrieth keine Rückmeldung erhalten!
    Das der histologische Befund im Abschlussbericht auf leichte Entzündungszeichen sowie eine lockere Präputiumfibrose hinweist , könnte auch auf die zu frühen "Manipulationsversuche" zurück zu führen sein. Außerdem konnte Dr.Deindl durch das reine zurückziehen der Vorhaut in der Voruntersuchung diesen Befund nicht erahnen und ist somit keine Grundlage für eine OP-Indikation. Auch wäre dieser Befund in Kombination mit einer Beschwerdedfreiheit keine Begründung für eine radikale Zirkumzision gewesen, auch hier hätte noch abgewartet oder konservativ behandelt werden können.

    so meine Freundin ist nun auch endlich dazu gekommen mein MDK Gutachten gegen zu lesen (sie hat ja vor drei Wochen entbunden, darum hat das jetzt alles etwas gedauert).

    Ich find sie hat es soweit echt super umformuliert... wäre super wenn hier jemand auch nochmal drüber liest ob man das final so schicken kann. Das Gedächtnisprotokoll hab ich auch so gut wie fertig, dass folgt dann noch die Tage


    Welche Beschwerden bzw.Diagnose lag dem Arztbesuch/der Operation zugrunde?

    Er hatte eine beschwerdefreie physiologische Phimose die vom Kinderarzt bei der U8 und U9 festgestellt wurde! Dieser Zustand wurde vom Kinderarzt bei den U-Untersuchung (31.01.2017 & 03.05.2018) als krankhaft fehldiagnostiziert. Daraufhin wurden wir zur weiteren Abklärung an den Kinderchirurgen überwiesen!
    Im Januar 2019 suchte ich Dr.Deindl erneut auf weil die Verengung sich nicht dauerhaft verbessert hatte. Allerdings war er, bis auf eine leichte Ballonierung , die das urinieren aber nicht erschwerte, weiterhin komplett beschwerdefrei.


    Welche ärztlichen Behandlungen/Unterlassung hat nach Ihrer Auffassung zum Schaden geführt?


    Eine nicht notwendige, fehlindizierte Behandlung/Operation für einen beschwerdefreien altersgerechten Zustand, bei dem ein weiteres Zuwarten angezeigt gewesen wäre und nicht vorschnell eine Behandlung oder gar eine Operation hätte durchgeführt werden müssen.


    Gibt es Vorerkrankungen und/oder Krankenhausaufenthalte, die vermutliche mit dem Schaden in Zusammenhang stehen?
    Nein


    Wie ist das aktuelle Beschwerdebild? Befürchten Sie Spätfolgen? wenn ja ,welche?

    Aktuell ist er beschwerdefrei, allerdings zeigen
    sich viele negative Folgen der Beschneidung oft erst Jahre später, wie
    posttraumatische Belastungsstörungen
    Verengung der Harnröhre,
    Sensibilitätsstörungen und Einschränkungen in der Sexualität
    Über diese möglichen Spätfolgen wurden wir vom Arzt nur unzureichend bzw. garnicht aufgeklärt!


    Wurde über die geplante Behandlung und dessen Behandlungsrisiko augeklärt? Wurden Behandlungsalternativen genannt? Wenn ja ,welche?

    Unser Sohn wurde beim Kinderarzt bei den entsprechenden U-Untersuchungen untersucht. Dort wurde jeweils eine Überweisung zur weiteren Abklärung an den Kinderchirurgen ausgestellt. Der Kinderchirurg ordnete zu Beginn eine Kortison-Salbenbehandlung an, obwohl mein Sohn beschwerdefrei war. Nach der erneuten Vorstellung beim Kinderchirurg ordnete dieser erneut die Kortisonsalbenbehandlung an, nachdem die Verengung seiner Meinung nach wie vor bestand. Es wurde jedoch nicht darüber aufgeklärt, dass das zu frühe unnötige Eingreifen und behandeln zu Mikrorissen und somit zu einer sekundären Phimose führen kann.
    Nachdem die Verengung nach den Salbenbehandlungen weiterhin bestand, meinte der Kinderchirurg, dass als einzige Möglichkeit die Beschneidung in Frage kommt. Er riet uns zu einer Komplettbeschneidung, da laut ihm bei einer Teilbeschneidung zukünftig weitere Probleme auftreten könnten.
    Bei der OP-Aufklärung wurde die Erweiterungsplastik gar nicht erwähnt bzw. als Option angeboten, zur Teilbeschneidung wurden nur die Nachteile genannt, die Empfehlung ging ganz klar sofort zur kompletten Entfernung der Vorhaut.
    Über mögliche Risiken und Spätfolgen der Operation wurde mündlich nur unzureichend oder gar nicht aufgeklärt! Der Kinderchirurg hat die Risiken nur teilweise kurz angesprochen und uns den Aufklärungsbogen mit gegeben mit der Aufforderung, diesen zuhause durchzulesen und unterschrieben mitzubringen. So wurde z. B. über das Risiko von Sensibilitätsstörungen und Spätfolgen für die Sexualität nichts erwähnt!


    Wurde über eingetreten Risiken aufgeklärt? Wenn nein, hätten Sie in die Behandlung eingewilligt, wenn Sie über dieses Risiko aufgeklärt worden ´wären?`

    Wäre ich nur ansatzweise darüber aufgeklärt worden, dass mein Sohn ursprünglich eigentlich altersgerecht entwickelt war, hätte ich weder der Salbenbehandlung noch der Operation zugestimmt sondern hätte weiter abgewartet.
    Wie oben bereits erwähnt, wurde nur teilweise über mögliche Risiken aufgeklärt, u. a.
    welche Risiken während und kurz nach der Operation auftreten können. Über Langzeitfolgen, wie sexuelle Einschränkungen wurde nicht gesprochen. Hätte mich der Arzt über diese Risiken aufgeklärt, hätte ich der kompletten Entfernung der Vorhaut auf keinen Fall zugestimmt, sondern hätte weiter abgewartet, wie sich der Zustand entwickelt!
    Dazu möchte ich noch anmerken, dass in der zum Zeitpunkt der Operation gültigen Leitlinie explizit darauf hingewiesen wird, dass über mögliche sexuellen Folgen der Zirkumzision aufgeklärt werden muss.


    Sind Sie bereits im Besitz von Krankenunterlagen oder Gutachten

    Die Ärztebriefe von 2017 und 2019 liegen bei, sowie einem Abschlussbericht. Dieser wurde allerdings erst dieses Jahr von den Praxisnachfolgern auf meine Nachfrage nachträglich erstellt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten weder der Kinderarzt noch ich einen Abschlussbereicht von Dr.Deindl erhalten und auch über das Ergebnis der histologischen Untersuchung wurde ich zu keiner Zeit informiert!


    Seit wann hatten Sie die Vermutung einer nicht sach- und fachgerecht durchgeführten Behandlung? War Ihnen bereits zu diesem Zeitpunkt der Names des Behandlers bekannt?
    Seit April 2021. Ja die Ärzte waren mir bekannt.


    Durch welche Umstände hat sich die Vermutung eines Behandlungsfehlers ergeben?
    Durch das Lesen eines Artikels sowie daraufhin erfolgter weiterer Recherchen über dieses Thema mit der aktuell gültigen medizinwissenschaftlichen Literatur und Leitlinie zum Thema Phimose.
    Diese klärt darüber auf, dass eine Phimose ohne Beschwerden absolut nicht behandlungsbedürftig ist und sich in den meisten Fällen spätestens im Verlauf der Pubertät von selbst löst. Somit erfolgte im Falle meines Sohnes die Operation viel zu früh, ein weiteres Zuwarten wäre angezeigt gewesen.

    Ich muss sagen, ich war schon vorher immer gegen Religiöse Beschneidung weil ich es einfach nicht gut finde für Kinder körperlich ohne ihr Einverständnis so etwas bleibendes zu entscheiden und das nur wegen der Religion.... und man denkt bei religiöser Beschneidung ja auch irgendwie ein einen HInterhof mit einer unsauberen Klinge.... ich wusst aber wie die meisten nicht was eine Beschneidung wirklich für Folgen haben kann.... ich hab mir nie Gedanken gemacht wie stark dieser Einschnitt die Sexualität doch verändert!

    Jetzt bin ich aber auch an einem Punkt wo ich meinen Mund nicht mehr halten kann und will, dass würde sich für mich persönlich absolut falsch anfühlen!
    Ich treff da zwar auch oft auf Gegenwehr oder die üblichen Kommentare: Millionen sind beschnitten, so schlimm kann das garnicht sein etc.
    Sogar mit meinen eigenen Eltern hab ich neulich gestritten, als ich meinte ich finde es übergriffig sowas für ein Kind zu entscheiden und ich fühle mich als hätte ich etwas über seinen Kopf entschieden was nicht mein Recht gewesen wäre.... da meinten sie ich soll mal die Kirche im Dorf lassen, als Eltern muss man nun mal Entcheidungen treffen und ob ich wirklcih meine alle beschnittenen Männer sind psychisch gestört und sexuelle Krüppel...
    das war wirklich ein schlimmes Gespräch, mit meinem Papa rede ich auch immer noch nicht ... it meiner Mama hab ich gestern mal kurz gesprochen am Telefon als mein Sohn mit meinem Mann wandern war!

    Ich würde gern noch mehr darüber sprechen, aufmerksam machen, aufklären, aktionen etc. aber ich muss das halt alles im Prinzip "heimlich " machen um meinen Sohn zu schützen , dass macht es natürlich etwas schwierig

    ja aber auch die müssen die Infos ja irgendwo her haben.. ich dachte zur damaligen Zeit war das alles noch garnicht so bekannt!??? bin immer so von den 2010 ausgegangen seit dem diese Erkentnisse näher beleuchtet wurden und alternative Behanldungen etc. anwendung gefunden haben...

    das macht mich natürlich noch wütender das 20 Jahre später mein Sohn wieder nach der gleichen alten Schosse fehlbehandelt wurde...

    ist ja erstaunlich das er im Jahr 2000 schon soviele Infos finden konnte z.b. zum thema alternativer Salbenbehandlung oder auch das die Phimose sich erst bis zur Pubertät löst etc. ... das heißt das dieses Wissen schon seit Jahrzehnten da ist aber immer noch so viele Ärzte falsch behandeln... es ist einfach nur unbegreiflich

    klar ist Lena die Redakteurin, steht ja auch so am Ende... Ich kenne einige die nicht den Mut finden nur annähernd etwas zu veröffentlichen!!!
    Ich bin gespannt ob der Bericht auf anderen Kanälen zu finden sein wird wie Facebook und Insta...
    2017 gabs schon mal so einen Beitrag auf Facebook, allerdings hatte hier eine Mutter über die Wunschbeschneidung über ihren Sohn gepostet.
    Echte Mamas Posts

    Die Kommentare dazu ruften bei vielen wieder etwas wieder in Erinnerung!!!

    wenn ich sowas lese, da kocht es richtig in mir.... die eine schreibt ihr Sohn musste aus mediznischen Gründen beschnitten werden aber wenn sie nochmal einen bekommt lässt sie ihn auch beschneiden wegen der Hygiene.... jeder der sein Kind einmal so leiden sehen hat wie ich meinen Sohn nach der OP ( er hatte die ersten Tage schlimme schmerzen und panick vor jedem Verbandswechsel) , der würde mit gesundem Menschen verstand niemals ohne Not das einem weiteren Kind antun....

    ich glaub es ist wirklcih schwierig sich in die Situation der Muslimischen Mütter zu versetzen, wenn man so aufgewachsen ist und es nicht anders kennt, aber gerade da müsste auch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden, damit hier endlich auch ein Umdenken statt findet. Im Prinzip ritzt man seinem Kind seine Religion in den Körper und das kann nicht sein.... das Kind ist sein Leben lang als Muslim oder Jude gezeichnet egal ob er den Glauben später leben will oder nicht.... ja , unsere Kinder sind auch getauft, aber das bisschen Wasser auf der Stirn hinterlässt keinen bleibenden Schaden, sie können sich mit 14 frei entscheiden ob sie konformieren möchten oder nicht, wenn nicht , ihre Entschiedung die absolut so akzeptiert wird von uns!

    Also kann der Betroffene selbst entscheiden, ob er mit dem gegebenen Zustand klar kommt oder ob er sich unter das Messer legt.
    So etwas will wohl überlegt sein.

    Im Gegensatz zur selbstbestimmten Zirkumzision vermute ich, dass die Kasse ggf. dafür aufkäme.

    Mein Nick ist "Selbstbestimmung", der kommt nicht von ungefähr. Ich bin sehr für Selbstbestimmung wenn es um den eigenen Körper geht, wo immer das möglich ist.

    Es ist manchmal wirklich schwierig als Eltern.... es kann genau so gut sein, dass er ihnen später Vorwürfe macht wenn sie es nicht als Kinder gleich erledigen und er sich für seinen Penis schämt und sich dann überwinden muss das ganze im Erwachsenenaltern über sich ergehen zu lassen weil ihn der Zustand belastet....Aber nach unserer Erfahrung bin ich auch der Meinung das es so rum besser ist... weil wenn die OP gemacht ist, ist sie gemacht, rückgängig machen geht nicht mehr... eine selbstbestimmte Entscheidung im Erwachsenenalter dafür ist immer möglich!

    Als Eltern hat man eigentlich die Aufgabe sein Kinde psychisch wie physich unversehrt ins Erwachsenenaltern zu bringen.... Die meisten Eltern probieren alles, auch mediznische Eingriffe, nach bestem Wissen und Gewissen zu machen... was nicht immer einfach ist!! Man ist auch nur ein Mensch und nicht fehlerfrei.... man lernt dazu, sammelt Erfahrungen...

    Es geht ja schon bei so Sachen los wie: impfe ich mein Kind... sollte das nicht aus selbstestimmt sein? seinem Kind einen Stoff einzuspritzen... aber trotzem impfen fast alle Eltern ohne drüber nach zu denken ihre Kinder gegen alles was die Stiko empfiehlt.... weiter gehts bei Zahnspange... Weißheitszähne... Pauckenröhrchen... wie gesagt, es ist nicht immer einfach....

    Unsere Tochter wird z.b. im Laufe ihres Lebens wahrscheinlich eine Augen-Op benötigen ..sie hat auf dem einen Auge ein stark ausgeprägtes Schlupflid und eine Pupillenstarre ... wir sind hier jährlich in der Uniklinik Erlangen...bis jetzt ist ihre Sehkraft nicht beeinträchtig... aber uns wird jedes Jahr gesagt, wenn das Lid das Sichtfeld zu ehr einschränkt empfehlen sie eine Korrektur - OP.... wir waren eigetnlich immer davon überzeugt dieser Empfehlung nachzukommen...aber haben jetzt durch unsere Erfahrung mit unserem Sohn, unsere Meinung geändert... solang es sie nicht stört oder sie selbst sagt das sie es gemacht haben will, soll sie es selbst entscheiden wenn sie alt genug ist.. bei so einer Augen-Op kann schließlich auch einiges schief gehen und es kostet sie im schlimmsten Fall das Augenlicht.. das möchte ich nicht entscheiden!

    Danke, LiLi1316 :love:

    Kein Problem... es gibt mir das Gefühl etwas zu tun.... meinen Sohn kann ich nicht mehr retten.. aber vielleicht andere und dabei helfen das endlich ein Umdenken und bessere Aufklärung statt findet ... ihc hätte mir so sehr gewünscht das irgendwer: sei es der Kinderarzt, eine Mama-freundin, der Kinderchirurg oder eben ein Bereicht in einer Zeitung, einmal erklärt hätte was eine Phimose ist, wie man sich von Anfang bis Pubertät um einen Jungen seinen Intim bereich kümmern muss, ab wann Handlungsbedarf besteht, was es für Alternativen gibt etc. .... das hätte mir alles so geholfen eine bessere, überlegtere und aufgeklärtere Entscheidung zu treffen!

    Um so mehr ich drüber nachdenke finde ich das ganze Vorgehen der meisten Kinderärzte da auch einfach komisch / Übergriffig... es sollten nie ok sein einem Kind einfach so ans Genital zu gehen... kann der Junge nicht z.b. auch selbst dem Arzt zeigen wie weit er zurück schieben kann ( und wenn er es noch nicht weiß, kann man ja sagen , der papa soll das mal zeigen) .... ich hab das damals auch nicht als so schlimm empfunden aber wenn ich mir das ganze genauer betrachte finde ich es einen Eingriff in die Intimsphäre des Jungen!