Ich hatte eine Balanitis, die ist soweit nach Beschneidung ausgeheilt.
ich stelle mir eine Vorhautverengung auch nicht schön vor, man weiß ja überhaupt nicht, wie die Eichel aussieht und was sich dort abspielt.
Eine tägliche Reinigung ist nicht möglich, dass würde mich extrem stören.
Naja, Beschneidung auf der einen Seite Phimose auf der anderen, ich würde dann doch lieber, auch mit den Erfahrungen die ich gesammelt habe, die Beschneidung nehmen. Allein aus den von dir erwähnten hygienischen Gründen.
Von ein extrem ins andere, die komplett und permanent frei liegende Eichel ist gewöhnungsbedürftig aber immer noch besser, als eine
nicht zu reinigende Eichel.
Beiträge von dalma1
-
-
Es gibt hier im Forum viele Themen die sich mit der Vorhautdehnung beschäftigen.
Ich kenne mich da nicht so aus. Wenn das nicht klappt, würde ich wohl auch ohne zu zögern die Beschneidung nehmen.
Vorhautverengung kann Peniskrebs begünstigen, soweit ich mich in das Thema eingelesen habe.
Da macht eine medizinisch notwendige Beschneidung absolut Sinn.
Die Abwägung von Risiko und Nutzen würden für eine Beschneidung sprechen. -
Beschneidung aus rein hygienischen Maßnahmen ist übertrieben.
Entweder man wäscht sich oder nicht, da kommt es überhaupt nicht auf die Vorhaut an. -
Hallo Rian,
Low an Tight wurde beschnitten, in Deutschland nennt man das radikale Beschneidung (Soweit ich informiert bin)
Frenulum wurde getrennt und schräg vernäht.
Schwellung ist komplett weg, tatsächlich ist er dicker geworden und auch die Eichel ist dicker geworden.
Vorher hatte ich einen gekrümmten Penis nach unten, das ist auch weg, jetzt ist er fast grade.
Überall wird erwähnt, dass man nach 2 Wochen wieder der alte ist, das stimmt bei mir zumindest nicht.
Erektion ist da, alles passt, aber dennoch ist alles noch zu frisch um volle Belastung zu fahren, also ich traue mich nicht. -
Hallo Seppi,
meine Erfahrung ist noch ganz "frisch", da ich genau vor 5 Wochen ebenfalls radikal Beschnitten worden bin.
Ich habe ein Gespräch mit Urologen gehabt, dann Überweisung ins Krankenhaus und radikal Beschnitten worden. 3 Tage Krankenhaus Aufenthalt.
Zeitraum vom Erstgespräch mit Uro bis zur Beschneidung im Krankenhaus- 6 Wochen-.
Habe am Anfang nicht viel überlegt, habe mit gedacht, die wissen schon was sie tun sind ja schließlich Profis.
So ein wenig Vorhaut zu entfernen , wird ja wohl nicht soviel verändern habe ich mir gedacht, damit lag ich rückblickend betrachtet komplett falsch.
Bei der Vorstellung im Krankenhaus, kam mir dann doch ein wenig die Muffe und meine Fragen wurden mit der Antwort
" das ist die wohl älteste und am meisten praktizierte Operation " beschwichtigt. Der Urologe behielt GOTT sei dank Recht,
die OP lief gut, ich habe keine Beschwerden und der Heilungsprozess lief bis heute sehr gut. Das Beschneidungsergebnis ist gut es spannt nicht, hatte aber bis heute noch kein Sex, ist noch zu empfindlich für die Feuertaufe. Der Operateur war ein arabisch stämmiger Oberarzt der einen Assistenzarzt anleitete. Vieles hängt bei der Beschneidung vom Operateur ab, nach welchen Kriterien er wieviel Haut abschneidet usw.
Ich muss anmerken, dass ich mich im Vorfeld keine Sekunde mit möglichen Komplikationen beschäftigt habe, hätte ich dies getan, hätte ich mich sicher nicht operieren lassen und Alternativen gesucht.
Die Komplikationsrate ist sehr hoch, angefangen von zu straff beschnitten ( was immense Probleme bei Geschlechtsverkehr verursacht). Blutungen Entzündungen mit allen möglichen Szenarien usw. (hier im Forum gibt es Bericht von dem Teilnehmer Paniik der sehr erschütternd ist )
Erst am Tag als ich beschnitten wurde und im Krankenhaus lag ( wurde unter Vollnarkose beschnitten) , fing ich an, mich über das Thema zu informieren und stellte fest, das viele Beschneidungen auch in die Hose gehen, von jetzt an bekam ich bedenken.
Ich lag im Krankenhaus, Nähte drin, Resultat der Beschneidung nicht abzusehen, Angst vor Entzündungen, Angst vor nächtlichen Erektionen ( diese können die Nähte zum platzen bringen) usw. Konnte kein Harn lassen, Eichel war zu geschwollen, musste mit den Fingern die Öffnung am Penis auseinander ziehen, damit der Urin da so langsam rauströpfeln konnte. Hätte ich dies nicht allein geschafft, hätte ein Katheter gelegt werden müssen.
Ich habe aufgrund der Corona Krise ohnehin 5 Wochen frei gehabt, ich lag 3 Wochen davon nur im Bett. Ständig desinfiziert, keine Belastung, 2 Kamillebäder am Tag, Cremen , Glied hochgelagert und nur an der Luft gelassen. kaum geschlafen um Erektionen zu vermeiden. 2 mal die Woche den Urologen genervt. Die Wunde ist doch größer als man denkt und bedarf grade an der Stelle besonderer Pflege. Die verödeten Adern sind dick, Knoten und Verhärtungen rund um den Eichelkranz sind Resultat einer Beschneidung. diese lösen sich aber langsam auf.
An die nun komplett freiliegende Eichel, gewöhne ich mich so langsam.
Es werden bis zu 50 % der Penishaut entfernt bei einer radikalen Beschneidung, die innere Vorhaut wird komplett entfernt.
Diese hat jedoch aufgrund der vielen Nervenenden eine stimulierende Wirkung beim Sex. Das habe ich auch ohne Sex sofort festgestellt.
Der Penis fühlt sich komplett anders an, ein wenig so als ob er stumpfer geworden ist . Die Eichel ist jetzt wesentlich dicker, auch der Schaft ist dicker geworden.
Ich bilde mir ein, das der Hoden auch irgendwie anders hängt, habe aber kein Hautzelt oder Hodensegel bekommen. Dies passiert bei zu straffer Beschneidung.
Psychisch hat mich die Beschneidung irgendwie auch verändert, ich beobachte an mir selbst, dass ich nicht mehr so eine Frohnatur bin, die ich eigentlich immer war.
jeder entscheidet für sich selbst, informier dich gut bevor du diesen Schritt gehst. -
Mit deiner Entzündung und dem Eiter bzw. Einschnitt in die Eichel kann es ja nicht so schlimm sein, wenn du schon an eine weitere Beschneidung denkst.
Du solltest nur das machen was nötig war oder ist, um eine Phimose oder dergleichen zu beseitigen.
Lass erstmal alles auskurieren und wenn das Geschehen ist, gehst du zu eurocirc, die haben bestimmt auch eine Idee wie man von low zu high kommt. ;- -
Aber mit Gejammer kommst Du nicht weiter, es wird alles nur schlimmer.
Da hast du Recht !! Ich bin auf dem Weg der Besserung, so kurz nach der OP war ich wirklich
bedrückt und musste irgendwie Luft rauslassen.Bei einer Krebsdiagnose muss man sich erst mal mit der Tatsache des Krebses auseinandersetzen, und sollte keine resignierende Einstellung dazu haben.
Zuerst: Ich hoffe, dass du das alles gut überstanden hast und die Krankheit besiegt hast.
Auch hier kann ich lernen, ich bin bisher ( GOTT sei Dank) von kritischen Krankheiten verschont geblieben
und sollte mehr Dankbarkeit an den Tag legen.Also suche Dir Deinen Weg und Deinen Standpunkt zur Tatsache, dass Du jetzt eben beschnitten bist. Genug Leute leben prositiv mit dieser Tatsache. Es kommt darauf an, was man draus macht...
Das ist jetzt die Phase in der ich mich befinde, ich finde mich damit ab und finde Lösungen für Probleme.
Mein Motto : Eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich.Ich war einfach geschockt, nach der radikalen Beschneidung soviel Gefühlsverlust in so kurzer Zeit zu erleiden. Es ist jetzt so und ich werde das beste daraus machen. Meine Frau kann morgen schon mal Babyöl Kaufen gehen ,-)
Dein Beitrag hat mir sehr geholfen, auch dieses Forum finde ich Klasse. -
Ich würde nicht lange warten und das ärztlich klären lassen. Notaufnahme im Krankenhaus wäre eine Option. Warum schneiden Sie dir ein Stück von der Eichel ab ? Oder habe ich das falsch verstanden?
Sei froh das die Naht keimfrei bzw. Eiterfrei ist, dies muss so bleiben und wäre ein weiterer Grund für mich ins Krankenhaus zu fahren. Die Bakterien sind schon „vor Ort“ und der Weg von Eichel zur Naht nicht weit. Die Bakterien müssen gezielt bekämpft werden um die Entzündung zu stoppen.Mit dem Kamillebad würde ich vielleicht auch warten, weil die Verletzung der Eichel
Eventuell nicht so gut darauf reagiert.
Das kannst dann auch im Krankenhaus erfragen.
Eine Fahrt ins Krankenhaus kann dir vielleicht Folgeprobleme ersparen, die Zeit musst du über haben
für deine Gesundheit.
Um dich zu motivieren, ich war in den letzen 3 Wochen auch schon zweimal in der Uro Notfallversorgung. -
Hallo,
Ich wurde vor ca 3 Wochen radikal Beschnitten, der Heilungsprozess ist noch nicht abgeschlossen.
Ich habe ab dem 3 Tag Kamille Bäder genommen . Kleine Schüssel und den Penis reinhalten .
Zu Beginn habe ich 2 Minuten am Tag das Bad genommen und täglich gesteigert, damit die Fäden sich nicht zu schnell lösen . Zur Zeit nehme ich 2 Bäder a 10 Minuten . Zu Beginn wollte ich durch das Bad die Wunde desinfizieren und zum Schluss das auflösen der Nähte beschleunigen zu lange sollten die Nähte dann auch nicht drinnenbleiben. Seit gestern bin ich Sie Los.
Kamillebad hat mir gutgetan ; die Wunde desinfiziert und den Heilungsprozess vorangetrieben.
Nach dem Bad habe ich die Wunde luftgetrocknet und leicht mit antiseptischer Creme behandelt .
Das Gebot der Stunde ist die Wunde darf sich nicht entzünden. Was mich angeht , ich finde Kamille Bad ist zu empfehlen und wird auch von vielen nach Beschneidung durchgeführt. Rede nochmal mit deinem Doc.
Mir hat der Doc im Krankenhaus genau das Gegenteil empfohlen und es auch in den Entlassungsunterlagen
Reingeschrieben- täglich Kamille Bad-.Eiter kann auf eine bestehende Entzündung hinweisen. Ich bin kein Arzt aber ich würde dir empfehlen
zügig einen aufzusuchen. Lieber einmal die Notaufnahme nerven, als das die „eventuelle“ Entzündung
Schäden anrichtet die dann zu noch mehr Problemen führen kann. Beispiele gibt es hier auf der Seite genug.
Hochlagern des Glied und Luft ranlassen , am besten den Tag Liegend verbringen.
Du musst dich schonen und dir Zeit geben . Ich habe 13 Tage fast nur im Bett verbracht.
Ich würde die Naht nicht mit bestehender Vorhaut verdecken, wie gesagt Luft ranlassen.
Immer sterile Kompressen nutzen , Hände immer desinfizieren wenn du was an der Wunde anfässt. -
Hallo ,
Ich habe bisher mit Erschütterung deine Beiträge gelesen Paniik.
Ich hoffe es ist alles gut gelaufen für dich, würde mich freuen wenn du gute Nachrichten hast, dann kann ich besser schlafen. Deine Geschichte hat mich ehrlich gesagt ziemlich mitgenommen.Alles gute und ich hoffe das du wieder glücklich wirst...
-
PS:
Was mir auch aufgefallen ist, man steht nach der Operation ziemlich alleine da.
Bevor die OP stattfand, war der Urologe freundlicher .
Jetzt bei der Nachsorge , wenn man fragen stellt , sich verunsichert fühlt und vielleicht zwei Termine in der Woche wahrnimmt, ist er schnell genervt und bringt kaum Verständnis auf. -
Hallo nochmal und Danke für die netten Worte .
„Hast du voreilig gehandelt...oder bist du eher auf die Empfehlung deines Arztes "reingefallen"?
Eine Kombination aus beiden, würde ich sagen. Gehören ja immer zwei dazu, mein Fehler war, dass ich
mir mehr Zeit hätte nehmen müssen, um Alternativen ausfindig zu machen.
Was die Operation und das verheilen der Wunde angeht ,bis auf ein zwei Ministellen die von alleine zuwachsen müssen, ist es bisher eigentlich alles ganz gut gelaufen.
Keine Entzündungen bisher und auch kein nachbluten usw.
Bei längeren stehen sind Schwellungen noch da, ich denke und hoffe das wird sich auch mit der Zeit legen. Vielleicht hat da jemand Erfahrungen die er mir mitteilen könnte ?
Worauf ich hinweisen möchte sind folgende Dinge ;
Viele denken, ist ja nur ein wenig Haut, das ist nicht mal der Rede wert, die Op eh nur ein kleiner Eingriff .
Beides stimmt nicht! Die OP birgt viele Risiken, die im Nachhinein nur schwer zu korriegen sind.
Das Gefühl für seinen Penis ist ein komplett anderes, mit der Vorhaut Entfernung entfernt man sensible
Nerven die für ein intaktes Liebesleben dazugehören. Ich habe zwar noch kein Sex gehabt seit der OP
aber es fühlt sich so verdammt anders an, allein wenn man den Penis nur anfasst, so als wäre ein Teil
Abgestorben. Ich habe auch das Gefühl, dass das Glied kleiner geworden ist.
All diese Umstände verunsichern mich.Auch der Heilungsprozess bedarf Zeit und Aufmerksamkeit. Mit 14 Tagen Ruhe und dann ab in den Alltag
würde ich vorsichtig sein. Ich habe 4 Wochen ruhe eingeplant . Die ersten 14 Tage viel im Bett, keine
Belastungen, täglich cremen und in Kamille baden. Zur Zeit mache ich kleine Spaziergänge und Sonne mich im Garten. ( hab 6 Woche frei ) . Meiner Meinung nach, birgt die Zeit nach der OP ein großes Risiko.
Bei Unachtsamkeit und fahrlässiger Belastung, können die Nähte aufgehen sich entzünden und dann
sind alle möglichen Szenarien möglich . Also lieber eine längere Regenerationsphase einplanen. -
40 j : sportlich
Wurde am 20.04.20 radikal Beschnitten.
Grund waren wiederkehrende Rötungen der Eichel ,habe zu voreilig gehandelt. Ich kann gar nicht beschreiben wie sehr ich diesen Schritt nun bereue.
Mein Ratschlag an alle in ähnlicher Situation .
Lasst es sein mit der Beschneidung, denn danach ist nichts mehr wie es war . Nutzt jegliche andere Möglichkeiten, um Probleme der Vorhaut zu beheben.
Anatomisch ist jetzt der genitalbereich ein anderer, Unsicherheit und Verunsicherung macht sich breit .
Das Glied ist gefühlsmäßig kaum mit dem Zustand vor der Beschneidung zu vergleichen .