Posts by Krys

    Hallo Rene,
    ob du noch zu wenig Haut hast, weiß ich natürlich nicht. Tatsächlich ist es aber wohl schon so, dass ein gewisser Hautvorrat da sein muss, damit das gut funktioniert.
    Auch ich habe erst kürzlich mit dem Restoring begonnen und bei mir wäre definitiv zu wenig Haut da, um den dtr einigermaßen komfortabel anlegen zu können. Deshalb verwende ich gerade nur den Retainer. Ich versuche immer, mit linkem Daumen und Zeigefinger die Haut zu fixieren und mit der rechten den Gripper umschnalzen zu lassen. Dabei drücke ich etwas gegen die Eichel. Wenn die Haut dann ungleichmäßig unterm Gripper liegt gelingt es zumindest mit dem Retainer ganz gut, den Gripper seitlich zu lupfen und stellenweise Haut rausrutschen zu lassen bis alles gleichmäßig aussieht.
    Du könntest ja mal versuchen, die pushplate wegzulassen und zu schauen ob es dann leichter geht.
    Auf der Seite von dtr gibt es Fotos von Anwendern. Da sind Fotos von Restorern zu sehen, die den Penis fast bis zum Körper zurückdrücken um mit dual tension arbeiten zu können. Auf diese Weise gelingt es anscheinend auch mit sehr wenig Haut, den dtr anzulegen. Sehr angenehm sieht das aber nicht aus. Chuck von dtr beschreibt seine Ausgangssituation als CI2. Habe ihn angeschrieben und meine Situation geschildert (CI0/1). Er meinte, manuellles Dehnen und der Retainer wären ein sinnvoller Start. Vielleicht versuchst du ja mal, deinen CI einzuschätzen (real Coverage index foreskin googeln, dann findest du Fotos und Beschreibungen). Falls du unter CI2 liegst, dauert es vieleicht tatsächlich noch bis du den dtr mit dual tension sinnvoll anwenden kannst.
    Viel Erfolg!

    Hallo Logo,
    wollte damit nicht sagen, dass das Abklemmen der Vene unproblematisch ist. Wollte eher damit sagen, dass die Durchblutungsprobleme vielleicht nicht nur aufgrund des Abklemmens der Vene verursacht wurden, da ja auch viele andere weniger sichtbare Venen da sind, die quasi den reduzierten Blutfluss kompensieren könnten. War eben nur die Überlegung dass vielleicht eher das Reduzieren des Blutflusses durch das Komprimieren aller Gefäße unterm Gripper das Problem war. Das mit den Problemen mit der Vene ist ja eine andere Geschichte, die aber natürlich auch ernst zu nehmen ist.

    Noch eine Überlegung zu der oberflächlichen Vene: Bei einer Beschneidung, die wie wir alle wissen nebenwirkungsfrei ist :( werden ja alle oberflächlichen Blutgefäße gekappt. Im Zuge der Heilung sucht sich das Blut dann ja auch einen neuen Weg. Analogie: Mir wurde mal eine Infusion in eine prägnante Armvene gelegt. Diese hat sich dann verhärtet und war lange dicht, quasi nicht mehr sichtbar. Das war die schöne große, die es bei den Bodybuildern immer so schön rausdrückt. Ich war besorgt, aber im KH meinten sie nur, das Blut findet schon seinen Weg. Tatsächlich ist die Vene heute wieder durchgängig. Vielleicht bewerten wir die Wichtigkeit der einen Vene ja auch über.

    Hallo zusammen,
    auch bei mir wird besagte Vene geklemmt, verwende aber nur den Retainer, mit weniger Klemmkraft, hatte bislang mit Durchblutung keine Probleme.

    Interessehalber eine weitere Frage zum Thema: Wie verhielte es sich beim t-tapen mit der Vene? Zwar wird die Haut auch hier geknickt aber es kommt kein Druck drauf.

    Logo: Vielleicht wär für dich langfristig auch der foregestalt begleiter was. Der geht mehr über Reibung als über Klemmen. Allerdings muss man genug Haut haben um diese über die Eichel zu bekommen plus 20 mm fürs Gerät. Andernfalls muss man die Eichel auch stark komprimieren und hat auch bei der Anwendung Druck drauf. Habe mir das Gerät gekauft, kann es aber noch nicht sinnvoll nutzen und eigentlich auch nicht viel dazu sagen, außer dass ich das Prinzip schon interessant finde, die Wirkung ist quasi wie t-tapen ohne tape. Habe übrigens auch einen Blutpenis ausgeprägter Natur. Das Volumen verdreifacht sich bei Erektion. Ich glaub schon dass du damit recht haben könntest dass das mit bestimmten Schwierigkeiten verbunden ist, gerade wenn die Eichel im Verhältnis zum schlaffen Schaft relativ groß bleibt und man dann zwangsläufig mehr Haut braucht um diese drüberzuziehen. Habe mal gelesen, Blutpenisse wären vorteilhaft beim restoren, weil im schlaffen Zustand mehr Hautvorrat da ist. Kann dies bei mir aber auch nicht erkennen. Da ist auch schlaff kein Fältchen.
    Aber noch bin ich im wir-schaffen-das-Modus :)

    Vielen Dank euch!
    Der foregestalt ist übrigens gekommen. Obwohls vielleicht viele interessieren würde, kann ich nicht viel dazu sagen, da ich ihn aktuell noch nicht nutzen können werde. Kriege das Teil zwar mit Mühen angelegt, allerdings muss ich die Eichel dazu weit hineindrücken, was nicht so angenehm ist. Der Penis ist dann stark verkürzt und die Skrotalhaut an der Basis wird mir zu stark mitgedehnt. Für jemanden mit etwas mehr Hautreserven könnte das Teil aber echt eine super Sache sein, da tatsächlich auch die eingeklemmte Haut mitgedehnt wird, was das ganze sehr effektiv machen sollte (bei den anderen tapelosen tuggern wird die geklemmte Haut ja nicht aktiv mitgedehnt, von der Spannung abgesehen, die man beim Anlegen erzeugt). Allerdings ist das Material noch weicher, wabbeliger und klebriger als erwartet. Das könnte hinsichtlich der Sicherstellung der Durchblutung zwar vorteilhaft sein, eine sehr lange Lebensdauer erwarte ich mir aber von dem Gerät nicht, und das obwohl das Teil echt teuer ist. Wie gesagt, eine richtige Meinung habe ich mir noch nicht dazu bilden können. Grüße. Krys

    Hallo zusammen!

    Mich würde mal interessieren, welche Zugkraft beim tugging so im Mittel als effektiv und sicher empfunden wird. Schon klar, dass dies von vielen Faktore abhängt wie etwa vorhandene Hautmenge und Penisgröße etc. Aber vielleicht gubt es ja so Daumenwerte.

    Bin sehr straff beschnitten und nutze derzeit den Retainer von dtr. Der sitzt sehr straff, sodass gut Druck auf der Eichel ist. Brauche also eigentlich noch keinen Zug. Laut Chuck von dtr gibt es auch Männer, die ausschließlich mit dem Retainer arbeiten, der dann als Packer benutzt wird indem bei Bedarf spacer benutzt werden oder neuerdings auch längere Retainer. Allerdings kann ich mich bislang nicht mit dauerhaftem Druck gegen die Eichel anfreunden. Wenn ich den Retainer etwas auf Spannung bringe, nehme ich Druck weg, tugging erscheint mir für die Eichel schonender.
    Ab und an nutze ich auch noch t-tapes. Das ist m.E. effektiver, da mehr Haut auf Spannung gebracht werden kann. Natürlich mit den bekannten Nachteilen durch das Geklebe. Hier nutze ich aber Zugkräfte bis vielleicht 500 g.
    Habe mir eigentlich aus reiner Neugier den foregestalt Begleiter bestellt, obwohl ich noch gar nicht weiß ob ich den vernünftig angelegt bekomme. Jedenfalls habe ich vorab ein Handbuch zugesendet bekommen, in dem ein Zugkraftbereich zwischen 10 und 20 N, d. h. ca. 1-2 kg empfohlen wird. Dies erscheint mir sehr hoch, da ich anderswo Richtwerte zwischen 200 und 1000 g gelesen habe und ich gefühlsmäßig ungern mit mehr als 500 g ziehen würde.
    Eure Meinung würde mich interessieren. Danke und Grüße!

    Danke Weguer!
    Der Prozess scheint jedenfalls für fast alle ein langjähriger zu sein, den nicht viele komplett durchlaufen können.

    Wäre schon schön, wenn sich die Fachwelt da mal öffnen würde. Wäre das Thema bekannter und gesellschaftlich auch anerkannter, würde das sicher vielen helfen.

    Leider hat man oft das Gefühl, man wird vonseiten der Medizin als Freak gesehen, dessen eigentliches Problem nicht auf physischer Ebene zu finden ist: Schamlippeneinkürzen, Brustverkleinerung/Vergrößerung, Penisverlängerung, ja sogar Schienbeine brechen um nach Jahren Schmerzmittelkonsum 7 cm zu wachsen, alles kein Problem. Aber Vorhautwiederherstellung - nö.

    Hallo zusammen!

    seit mehr als einem Jahr lese ich aus gegebenem Anlass Beiträge in diesem Forum. Mittlerweile habe ich mich auch selbst auf die lange Reise ''Vorhautwiederherstellung'' begeben. Eine entscheidende Frage, die mich dabei beschäftigt ist die Frage nach den Grenzen der Expansionsfähigkeit der Haut. Die alles entscheidende Frage ist hier, welchen Anteil die Gewebedehnung im Verhältnis zur Gewebemehrung (Mitose) hat. Im Vorfeld habe ich mich durch verschiedene im Netz verfügbare Publikationen gekämpft und auch meinen Urologen um seine Meinung gebeten.
    Personen, die sich mit der Vorhautwiederherstellung befassen, erklären das Hautwachstum oft mit einer Zellvermehrung. Auch wenn man in die Fachliteratur blickt, scheint unbestritten zu sein, dass Mitose bei Gewebeexpansion stattfindet. Schwer einzuschätzen scheint dabei zu sein, welchen Anteil die Mitose und welchen reine Dehnng hat. Diese Frage ist für jemanden wie mich durchaus entscheidend. Sofern es ein Limit gibt, nach dessen Erreichen keine oder kaum mehr Mitose stattfindet, würde dies bedeuten, dass das mögliche Ergebnis der Vorhautwiederherstellung nicht nur vom Faktor Zeit abhängt, sondern auch vom Ausgangszustand. Oft wird ja Schwangerschaft als Beispiel gebracht, um Mitose zu belegen. Gerade das scheint mir allerdings ein schlechtes Beispiel zu sein: Bei den meisten Frauen wird die Bauchhaut fast ausschließlich gedehnt, der Bauch wird irgendwann (mehr oder weniger) so straff wie vorher.
    Die Aussage meines Urologen war jedenfalls eindeutig: was ich denn Dehnen wolle, allenfalls sei das bei jungen Patienten mit Restvorhaut vorstellbar, in meinem Zustand post Zirkumzision würde ich es nur schlechter machen und eine Hautvernarbung riskieren, eine Bedeckung der Eichel würde ich nicht erreichen. Allerdings war er auch so ehrlich, zuzugeben, dass er sich mit dem Thema nicht auskenne und hat sich für mich bei der DGU erkundigt. Dort habe man ihm mitgeteilt, Vorhautwiederherstellung wäre aus fachlicher Sicht nicht zu empfehlen. Es gäbe keine Langzeiterfahrungen und die Ergebnisse seien nicht überzeugend.
    Nun gibt es meiner Meinung nach durchaus schon Belege dafür, dass ein ansprechendes Ergebnis erreichbar ist. Allerdings gibt es m. E. schon auch Hinweise darauf, dass gewisse Limits bestehen (''The Hump'').
    Da man sich seitens der Fachwelt zwar mit allem Möglichem beschäftigt, nicht aber mit dem Thema Restoring, bitte ich die alten Hasen hier im Forum um deren Meinung. Was mich interessieren würde:
    -Gibt es im Forum jemanden, der sich als vormals C0/C1mbezeichnet hätte und eine komplette Bedeckung der flacciden Eichel erreicht hat? Oder kennt jemand solche Personen?
    - Hat jemand erlebt, dass sich nach einer gewissen Hautdehnung quasi Stillstand eingestellt hat und eine unbegrenzte Vermehrung als unmöglich erschien?

    Ich danke euch bereits jetzt und freue mich, eure Meinungen zu hören