Hm... mich irritieren diese schweren Begriffe von "verstümmeln" und "ruinieren". Wenn eine absolute medizinische Notwendigkeit vorliegt, dann sollte das nicht derart mit Schuld aufgeladen werden. Mein Junge ist mir schutzbefohlen. Wenn er leidet, Schmerzen hat und kein Ende der Schmerzen in Sicht ist, ist die körperliche und seelische Belastung groß genug, um diesen Schritt zu gehen und den entsprechenden Preis zu zahlen.
Die Frage ist, ob eine entsprechende medizinische Notwendigkeit besteht und wie hoch der tatsächliche Leidensdruck beim Knirps ist und ob Besserung zu erwarten ist.
Das scheint aber erstmal nicht der Fall zu sein. Und ganz prinzipiell habe ich ein hohes Interesse daran, dass nix vom Körper meines Kindes abgeschnitten wird - auch nicht in Teilen. Aber Ärzte sind gut darin einem medizinische Notwendigkeiten unterzujubeln. Daher bin ich ja hier und verorte mich schonmal vorab in und mit der Thematik.
Nächste Woche und die Woche drauf hab ich je einen Arzttermin. Ich werde berichten, wie es voran geht.
Aber mal noch ne biologische Frage: Angenommen die Phimose bleibt bis ins sexuell aktive Alter und angenommen der Penis ist im Errektionszustand und die Vorhaut bleibt drüber, weil Phimose:
Spannt die Vorhaut dann nicht extrem oder klemmt die Eichel ab?
Ist eine mechanische Reibungswirkung dann überhaupt möglich? Wird beim Sex dann nicht die Vorhaut überdehnt und ggf verletzt? Müsste das dann nicht wehtun?