Urolüge: Er war noch nie trocken und nässt jede Nacht 2 mal ein. Durch Klingelhose und Überwachung vom Trinkverhalten keinerlei besserung... es gab auch keine familiären Umbrüche oder sonstiges, wovon ich das “Problem“ ableiten könnte.
Es wurde ein US der Blase gemacht, zunächst im vollen Zustand, dann nach Pipi. Die Blasenwand war stark verdickt (5mm, normal seien 1,5+/-) und nach dem Pipi machen war die Blase noch 1/3 voll. Daraus sei zu schließen, dass ein organisches Problem “wahrscheinlich“ ist. Nächster Schritt wäre nun Röntgen der Blase, was ja auch eine unangenehme Untersuchung ist (Kontrastmittel über Katheter einfüllen)... und daher kam seitens des Arztes der Vorschlag, die Vorhaut-/Bändchen - OP (die ja laut Arzt auf jeden Fall eines Tages erfolgen MUSS) jetzt zu machen und dann direkt die Blase in Vollnarkose richtig zu untersuchen. Damit wäre das Röntgen weggefallen, da das zwar der erste Schritt wäre,aber häufig doch in der Blasenspiegelung endet. Jetzt kennt ihr zumindest das Herangehen des Arztes und zum Zeitpunkt der us- Untersuchung war ich froh, wenigstens das Röntgen zu sparen, wenn mein Sohn ja sowieso eines Tages unter dem Skalpell landen sollte
Beiträge von Nine84
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Hallo liebe Community,
ich danke euch von Herzen für eure Aufklärung und Unterstützung. Ich habe mir bei einem unabhängigen Urologen einen Termin für eine zweite Meinung gemacht und werde definitiv keiner OP zustimmen.Teilweise wurde hier der Arzt in meinen Augen etwas zu unrecht angemahnt. Hier habe ich eher etwas zu wenig geschrieben, sodass ein falscher Eindruck zu den Hintergründen entstanden sein kann.
Aber vom Grundprinzip bin ich nun überzeugt, hier abzuwarten und meinem Sohn zu gegebener Zeit die Entscheidung zu überlassen - sofern dann überhaupt eine OP nötig sein sollte.
Nochmals vielen Dank an jeden Einzelnen
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Zunächst einmal herzlichen Dank für eure Antworten. Die Blasenspiegelung ist dahingehend notwendig da seine Blasenwand stark verdickt ist und er eine sehr hohe Restharnmenge einbehält(Untersuchung aufgrund nächtlichem Einnässen). Dies muss untersucht werden. Der Kinderurologe , der mich hier beraten hat, hat eigentlich einen sehr guten Ruf. Er hat mir im Prinzip auch angeraten, die Vorhaut zu erhalten, sofern ich mir zutraue nach der OP hier zu dehnen.
Selbstverständlich habe ich keinerlei Vergleichswerte, wie so ein Vorhautbändchen verkürzt aussieht. Aber bei meinem Sohn ist es immer etwas gerötet und leicht geschwollen. Es scheint auch jetzt schon ständig unter Druck zu sein, wobei ich jedoch sagen muss, dass seine Vorhaut noch nicht vollständig von der Eichel gelöst ist. Dies sei laut Arzt jedoch kein Problem, hier soll er lediglich in der Badewanne ein wenig versuchen runter zu ziehen. Ich versuche hier eine zweite Meinung von einem kinderurologen zu finden. Der aktuelle Arzt hat hier gesagt, dass auf lange Sicht eine OP unumgänglich sei. Ich bin leider gar nicht auf die Idee gekommen dies zu hinterfragen.....
Ach und ich denke, ich habe mich hier etwas falsch ausgedrückt. Der Arzt hat nicht geraten das Bändchen komplett zu entfernen. Es soll wohl tatsächlich durchtrennt werden, weshalb auch diese Dehnung im Nachgang nötig ist.
Die Blasenspiegelung muss unabhängig von der Behandlung der Vorhaut gemacht werden. Der Arzt hat nur angeraten, alles in einem zu machen, um einer weiteren Behandlung/OP im Jugendalter vorzugreifen (keine weitere Narkose etc) -
Guten Morgen zusammen,
bei meinem 6-jährigen Sohn steht bald eine OP an seiner Vorhaut an. Hintergrund ist, dass seine Blase unter Vollnarkose untersucht werden soll. Bei der Voruntersuchung wurde durch den Oberarzt festgestellt , das sein Vorhautbändchen stark verkürzt ist und auf jeden Fall spätestens als Teenager operiert werden muss.
Der Arzt hat vorgeschlagen, hier sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Heißt: das verkürzte Vorhautbändchen soll hier bereits mitbehandelt werden. Mein Mann und ich sollen uns Gedanken machen, ob wir die Vorhaut komplett entfernen möchten, oder nur das Bändchen behandeln. Der Arzt hat jedoch darauf hingewiesen, dass an diesem Bändchen nach der eigentlichen OP noch gedehnt werden müsse (damit es nicht falsch zusammen wächst?). Nun weiß ich nicht, ob ich mir als Mutter zutraue, an dem Penis meines Sohnes diese (für ihn wohl schmerzhafte) Arbeit auszuführen, und ich weiß nicht , ob mein Sohn dadurch vielleicht ein ungutes Gefühl (komplexe?) mir gegenüber entwickelt. (Alternativ selbe Gedanken zu seinem Vater, wenn dieser das machen würde) In diesem Forum habe ich bisher hauptsächlich gelesen, dass es für einen Mann besser ist, die Vorhaut zu behalten. Gibt es hier eventuell Eltern mit Erfahrungsberichten, wie die Kinder diese OP erlebt haben und die Nachbehandlung erfolgt ist? Ich tue mich mit dieser Entscheidung sehr schwer, und mein 6-jähriger Sohn kann natürlich noch nicht wissen, was er hier lieber hätte. Ich freue mich auf eure Antworten.