Posts by NeroRay

    Du kannst auch ohne innere Vorhaut restaurieren.
    Je eher du damit anfängst, desto besser.

    Bringt es denn irgendwas nur die normale Haut zu restaurieren? Ich nahm an, dass die Schleimhaut zwingend notwendig ist?

    Die Op ist ca 2-3 Monate her. Und es hat mich nichts gekostet.
    Die Eichel ist mir relativ egal, ich benutze diese zum Masturbieren ohnehin nicht. Außerdem verwende ich eine Kombination aus Folie + Urea creme, und die Empfindlichkeit ist fast wie zu beginn (Ja die war schon immer relativ unempfindlich)

    Es fällt mir wirklich schwierig auch nachzuvollziehen wie Ärzte so etwas verschreiben bzw. Auch nur dazu raten können. Ich kann mir auch nicht erklären warum keiner dieser arzte mir die anderen chirurgischen Behandlungsmethoden genannt hat. Ist das alles Unwissenheit oder finanzieller Natur?

    Sie fand es OK, bevor ich ihr das erzählte. Ihre Mutter ist krankenschwester und hat das bei vielen ihren männlichen Verwandten gemacht - weil es ja "hygienischer" sei.

    Sie wusste nicht dass Frauen beschnitten werden, nur dass wohl einige Länder bzw Regionen in Afrika diese 'zu nähen'.

    Ich kann versuchen einen Termin beim Chirurgen zu bekommen, aber braucht man nicht einen triftigen Grund dafür?

    Habe meinen Operateur noch nicht konfrontiert, aber ich bin auch momentan nicht so scharf da jemals wieder ins Krankenhaus zu gehen.

    Ich weiß nicht ob ich mich anders entschieden hätte, vermutlich hätte ich auf die Meinung der Ärzte vertraut. Eventuell hätte es aber wenigstens einen Denkanstoß gegeben oder ich hätte vor angst es direkt gelassen.

    Ich kann mit meiner freundin drüber reden, und sie versucht mir auch permanent einzureden dass ich mir nicht die Schuld geben soll (einer meiner besten freunde ist Therapeut und der versucht das permanent auch), jedoch finde ich es recht schwierig umzusetzen. Dazu kommt sie noch aus einem Land in dem die Mehrzahl der Männer ebenfalls beschnitten sind (Süd Korea, wusste das zuvor auch nicht, nehme mal an überall dort wo die Amis waren), und sie hatte am Anfang ein wenig Verständnis Probleme.

    Ich weiß wirklich nicht wie man mit so wenig innerer Vorhaut restoren kann.

    Das einzige gute was ich dieser Sache abgewinnen kann, ist dass ich ein paar Freunden (unter anderem meinem Bruder), die sich ebenfalls beschneiden lassen wollten, das ganze ein wenig aus geredet bzw. Verdeutlicht habe was da wirklich abgeht.

    Deine damalige Entscheidung, du hast sie aufgrund fehlender/unvollständiger Informationen getroffen...so wie ich. Ich dachte das sind Ärzte, die wissen schon was sie tun und werden mir schon sagen was man machen kann, was möglich ist...was die eigentlich auch tun müssten...

    Ich glaube das größe Problem dabei ist, dass diese Information ja theoretisch im Internet vorhanden sind und ich jedoch eher den Ärzten blind vertraut habe. Wobei nach längerem schauen, bei mir der Eindruck auch geweckt wird, dass die meisten Seiten, welche sich mit Beschneidungen beschäftigen, irgendwie wie halbe Fetisch-Seiten wirken. Das muss man erstmal am eigenen Leib erfahren, um zu sehen wie viel Müll die auf einigen Seiten da schreiben.

    Ich weiß nicht, was mir einen Lichtblick geben würde. Das einzige was mich momentan antreibt sind meine Freundin und mein Studium. Ich wünschte es gebe eine medizinische Möglichkeit, das irgendwie wieder rückgängig zu machen.
    Denke ich mein erstes Ziel sollte sein, mich nicht mehr selber zu hassen. Wobei das wirklich das schwierigste ist, da dieses Level an Naivität und Dummheit schwierig nachzuvollziehen ist.

    Noch mal auf die Gefahr hin dass ich ein wenig weinerlich wirken sollte. Ich schaffe es nicht mit der damaligen Entscheidung klar zu kommen.

    Das ist wohl eher ein wenig an jene gerichtet die sich auch erst im Erwachsenenalter beschneiden ließen: wie geht ihr damit um?

    Bei mir scheint es momentan wirklich nur ein Kreis aus Depressionen, selbsthass und selbst Vorwürfen zu sein.

    In erster Linie deprimiert mich am meisten, dass ich mich nicht richtig erkundigt hatte. Bin auch einfach davon ausgegangen, dass es sich um nutzlose Haut handelt und ich hatte auch das Gefühl, dass dies so mehr oder weniger kommuniziert wurde. Dann noch 4 verschiedene Ärzte, da hatte ich schon den Eindruck, die können nicht alle 4 daneben liegen.

    Ich habe alle 4 gefragt, ob es andere Methoden gibt, und alle sagten nein, dies sei die sinnvollste. Einzig der Chirurg hat mir zwei unterschiedliche Teilbeschneidungen gezeigt, die er jedoch nicht durchführt, da diese häufig zu Komplikationen führen oder zu einer neuen Verengung.

    Über die verschiedenen Beschneidungsarten gab es gar keine Info. Bin aber auch ganz ehrlich, so wie ich den Chirurgen jetzt im Nachhinein einschätze, hätte der wahrscheinlich sowieso nichts anderes gemacht oder gekonnt.

    Mich nervt es unglaublich, dass mir dazu geraten wurde. In relation zu meinen Beschwerden, sind die momentanen Auswirkungen viel zu krass.

    Masturbation scheint wie vorher, auch wenn ich nicht mal weiß was ich genau stimmuliere. Es ist auf jeden Fall nicht die Eichel. Scheint mir eher die Narbe zu sein. Aber subjektiv würde ich sowieso sagen, dass meine Narbe anders aussieht als auf fast allen anderen Bildern die ich gesehen haben. Durch die Schmerzen während der OP schien er sowieso viel zu freestylen, daher habe ich keine Ahnung was er da genau gemacht hat. Nabenring scheint mir aber generell ein wenig zu eng. Ich traue mich aber auch einfach nicht mehr zu einem Arzt. Das scheint alles sowas wie eine Phobie in mir aufgelöst zu haben.

    Sex dauert ewigkeiten. Und es ist definitiv auch ein körperliches Problem. Jedoch weiß ich nicht wie viel mental ist.

    Ich denke ich brauche mehr Einarbeitungszeit.

    Musste das alles mal runterschreiben. Mein eingangspost war auch in einem sehr emotionalen Zustand, daher wohl all die Fehler.

    Hi zusammen,
    ich bin 27 und wurde vor 6 Wochen radikal beschnitten. Ich hatte mein Lebenslang eine Verengung. Ich konnte die Vorhaut nur im normalen Zustand über die Eiche ziehen (und auch nur weil ich jahrelang mit viel Müh und Schmerz gedehnt hatte), jedoch nicht im erregten Zusagten (egal wie ich dehnte). Zudem kam dazu, dass ich hin und wieder eine Pilzinfektion bekam (besonders bei sehr warmen und feuchten Tagen oder wenn ich mal tropischeren Ländern war), die nur mit sehr viel Mühe weg ging. Beim Sex tat es auch hin und wieder weh oder war recht rund/wund. Ohne Kondom hatte ich nie Sex, da ich schon ein paar Probleme mit hatte.

    Also dachte ich, suche ich mal den Hausarzt auf. Dieser hatte mir auch direkt gesagt, ich solle mich beschneiden lassen. Die komplette Leier: sehr schnell, wenig Komplikationen, kaum Nachteile, viele Männer haben das.

    Also zum Urologen. Im Prinzip wie zuvor. Gleiches Gespräch – so gut wie nur Positives.

    Da ich doch recht paranoid war, bin ich sogar zu einem Zweiten gegangen. Nur um sicher zu gehen.

    Aber da lief im Prinzip das Gleiche ab.

    Gut, also ab zum Chirurgen. Etwas intensiver das Gespräch dieses Mal (Ging eher um den Eingriff). Auch hier nichts wirklich Negatives. Etwas Gefühls Verlust. Schmerzen bis die Eichel sich gewöhnt. Kein Gespräch über die ganzen Stile (und ich kannte die auch nicht, in meiner Dummheit habe ich mich damit nicht auseinandergesetzt). Habe nur gefragt, ob ich nicht etwas mehr Vorhaut behalten kann, damit es nicht zu sehr spannt – da ich sowas mal sehr kurz vor Jahren gelesen hatte.

    Also operiert. Die Operation war schon die Hölle. Lokale Betäubung. Dutzende von Spritzen, da diese nicht wirklich bei mir wirkte. Schnitte und Stiche die ich spürte. Teilweise fast vor Schmerz ohnmächtig geworden. Aber naja, es war dann vorbei. Anscheinend war es low/tight. Es ist wirklich sehr low. Auch wenn ich finde, dass meine Beschneidungsnarbe nicht ganz so aussieht wie bei anderen. Es sieht ein wenig so aus als hätte er da in der Nabenregion die restliche innere Vorhaut ein wenig zusammengekamt. Im schlafen Zustand kann ich die normale Schafthaut noch ein sehr gutes Stück über die Eichel ziehen. Je nach Größe so bis zur Hälfte – also hat er wenigstens da zugehört.

    4 Wochen später der erste Sex. Fühlt sich einigermaßen gut an, aber ich komme nicht. Ok, das war der Probelauf, kann sich ja ändern. Aber es blieb. Die Intensität ist einfach zu gering. Die Eichel ist auch so gut wie unempfindlich.

    Beim Masturbieren habe ich den einzigen intensiven Reiz an der Narbe, die ich durch das Rubeln am unempfindlichen Schaft stimuliere. Der Orgasmus ist gleich zum Glück, auch wenn ich permanent so ein seltsames leichtes Nachbrennen auf der Eichel habe.
    Oralsex ist eigentlich Geschichte, da das Bändchen, welches wohl recht wichtig war, auch komplett weg ist.

    Es ist einfach nur frustrierend. Nicht nur der Zustand, sondern, dass ich mich so unglaublich schlecht darauf vorbereitet habe. Nicht recherchiert oder weitere Meinungen eingeholt. Finde da gibt es keine Entschuldigung zu den Zeiten des Internets. Habe mich wohl naiverweise von den Meinungen der Ärzte ein wenig in Sicherheit wiegen lassen. Es waren immerhin 4 verschiedene. Ich fühle mich einfach nur so dumm. Es macht mich irre depressiv und fast schon suizidal. Es ist als würde ich alles in schwarz und weiß sehen, wenn zuvor farbig eine Option war. Eigentlich hatte ich mir eine Verbesserung und nicht eine Verschlechterung erhofft.
    Vielleicht wäre es nicht so emotional belastend, wenn es nicht durch ein einfaches googeln umgangen werden könnte.