Beiträge von mj59f

    @Zipfelmütze:

    Ja, den Flyer hatte ich mir schon rausgesucht. Alternativen zur OP wurden tatsächlich nicht genannt. Der Schnitt sollte wohl erstmal nur "halb" erfolgen, was aber nach Auskunft des Arztes auch ein gewisses Risiko für eine weitere OP mit sich bringen würde. Für mich ist jetzt eben der Gang zu einem weiteren Arzt notwendig. Und wenn man mal davon ausgeht, dass "der lange Zeit übliche Gang der Dinge" hier sehr richtig ist, denn beide beteiligte Ärzte sind im dafür passenden Alter, wäre es jetzt schön einen aktuell weitergebildeten Arzt zu treffen. Da wir hier in einem dünn besiedeltem, strukturschwachem Gebiet mit nur wenigen Ärzten wohnen, gibt es vor Ort keine weitere Option. Selbst wenn es die gäbe, würde wohl erneut der "der lange Zeit übliche Gang der Dinge" zuschlagen.

    Danke für Eure schnellen Antworten und den Link. Probleme, Beschwerden oder Schmerzen hat der Junge gar nicht. Bei den normalen U-Untersuchungen wird ja das Zurückziehen getestet. Bei der letzen U gab es dann eine Überweisung zum Urologen. Der hat ebenfalls festgestellt, dass man die Vorhaut nicht zurückziehen kann. Mehr war es dann auch nicht. Als nächstes gab es den Zettel für die ambulante OP. Fertig.

    Wenn ich zurücküberlege hat es ihm vielleicht 1x beim Wasserlassen gebrannt, aber dass kam wohl eher von zuviel von unserem Apfelsaft. :)

    Nein, ansonsten gar keine Probleme. Wir haben das Kind überhaupt erst auf dieses Thema gebracht. Hätte die Kinderärztin nie etwas getestet, wäre nie der Gang zum Urologen erfolgt, hätten wir nie etwas gesagt, dann würde der Junge bis heute nicht vermuten, dass es eventuell ein behandlungsbedürftiges Problem gibt. Da er jetzt natürlich davon Wind bekommen hat, spielt er sich nun daran rum und stellt fest das er die Vorhaut nicht zurückziehen kann. Lust auf eine OP hat er nicht. Zumal er Papas OP nicht sooo schön findet. :D :P Er vertraut uns aber. Wenn eine OP nötig wäre, würde er mitmachen. Das ist auch der Grund warum ich mich lieber etwas mehr kümmere. Ich möchte sein Vertrauen nicht durch Schwachsinnsentscheidungen enttäuschen.

    Die Leitlinie von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Maximilian Stehr werde ich mir durchlesen. Hmmm, Nürnberg .... auch mal für eine Reise schön. :thumbup:

    Hallo liebes Forum,

    unserem Sohn "droht" wegen einer Vorhautverengung eine Operation. Zumindest der erste Arzt meint, dass diese unumgänglich ist. Jetzt haben wir hier ein Krankenhaus, welches wirtschaftlich arbeiten muss und wahrscheinlich eher gern operiert. Allerdings stelle ich meine Sohn für so etwas nicht zur Verfügung. Hinzu kommt, dass der OP einen furchtbaren Ruf hat. Selbst die Rettungssanitäter in unserer Gegend fahren bei privaten Behandlungen lieber in andere Krankenhäuser.

    Ich würde nun zumindest gern noch eine zweite Arztmeinung, idealerweise von einem vorhautfreundlichem Arzt hören. Ich bin nicht grundsätzlich gegen diese Art der OP, denn ich hatte als Kind ebenfalls eine Verengung und wurde damals operiert. Bin nun über 40 und habe die Beschneidung nie als Problem empfunden. Wenn sich bei unserem Sohn, der jetzt sechs Jahre alt ist, eine OP vermeiden lässt, dann bin ich fände ich es natürlich besser.

    Jetzt suche ich wie gesagt einen vorhautfreundlichen Arzt in Berlin oder Brandenburg, von mir aus auch in Mecklenburg Vorpommern. Wäre toll wenn ihr mich da einmal in die richtige Richtung stoßen könntet. Ich finde die Seite vom Vivantes liest sich ganz okay: https://www.vivantes.de/fuer-sie-vor-o…wertes/phimose/