Beiträge von recotard

    Dr. Maria Flachsbarth (CDU/CSU, Mitglied des ZdK):

    "Eltern, die selbst religiös sind, möchten doch auch ihrem Kind Räume erschließen, in denen es Gott begegnen kann – Räume, in denen es Antworten finden kann auf Fragen, die in seinem Leben unausweichlich sind, Fragen nach dem Sinn, nach dem Leben, nach Tod, nach Liebe – sie möchten ihm ethische und religiöse Orientierung geben, eine geistige Heimat geben, ja – und ihr Kind auch dem besonderen Schutz Gottes unterstellen. (…)

    Eltern lassen ihren Sohn beschneiden, weil sie ihm die Möglichkeit einer religiösen Heimat geben wollen. Ich sage bewusst Möglichkeit, denn natürlich gilt das Menschenrecht, seine Religion frei wählen zu dürfen und damit auch zu wechseln oder sich ggf. völlig von der Religion abzuwenden, auch für Jungen, die im Knabenalter beschnitten wurden. Alle Jugendlichen haben das Recht, sich mit Erreichen der Religionsmündigkeit, also mit 14 Jahren, gegen die Religion zu entscheiden, die ihnen ihre Eltern im Kindesalter angeboten haben. (…)

    Und ich sage deshalb auch, wir haben als Staat einfach nicht das Recht, diese Glaubensinhalte in Frage zu stellen."
    (bundestag.de)

    Es gibt eben Angebote, die man nicht ablehnen kann, und Glaubensinhalte, die sich nur mit dem Messer beibringen lassen.