Beiträge von E.H.M.

    Wenn man die ersten 5 Punkte nimmt, könnte man mit ähnlichen Begründungen auch anderer Organe entfernen, nicht nur bei Jungen.

    Hygiene... es regt mich schon genug auf wen Menschen das Wort in den Mund nehmen ohne zuwiesen was es bedeutet. Schreib Sauberkeit das würde deinem Gedankengang näher kommen. Aber hygienisch ist es auf jeden Fall nicht sich beschneiden zu lassen.


    Das letzte kann man galt als Lüge Bezeichnen.

    Glauben ist Alles.

    Gott ist der einzig wahre Herrscher über Recht und Unrecht. Er verlangt die Beschneidung und dem haben wir uns unterzuordnen


    Ich weiß absolut nicht warum hier immer wider Gott mit ins Boot gezogen wird.


    Fühlst du dich berufen Gottes Wille zu verstehen? Vielleicht will er/es/sie auch nur die Menschen testen wie weit sie gehen würden. Ob sie ohne nachzudenken unrecht in seinen Namen begehen oder ob sie auf ihr gewissen hören.


    Ist dir das je in den Sinn gekommen?

    1. Es ist irreversible und kann, wenn überhaupt, nur schwer in einen dem Ausgangszustand ähnlichen
      Zustand zurückversetzt werden.
      (Dass es solche Wiederherstellungsethoden gibt sollte Beschneidung-Befürworter zu denken geben.)
    2. Dem Menschen wird das Recht genommen über seinen eigenen Körper zu entscheiden und das ohne
      triftigen Grund. Dies allein kann schon im späteren Leben zu Selbstzweifel führen.Auch schränkt es die späterer freie Entfaltung der Persönlichkeit ein.
    3. Die Sexualität des Betroffenen wird dauerhaft beeinflusst. Die Masturbation wird behindert, das
      sexuelle Empfinden wird meist gemindert und in einigen fällen ist ein schmerzfreier Verkehr erst mit Gleithilfen möglich.
    4. Ästhetik wird von jeden anders empfunden, so kann ein Beschnittener ein unbeschnittenen Penis
      ästhetischer empfinden und kann Minderwertigkeitsgefühle entwickeln. Diese können, wie anderer körperbezogene Minderwertigkeitsgefühle auch, den Betroffenen dazu bringen, gegen seinen eigentlich Willen bestimmten Einrichtungen und Veranstaltungen fern zubleiben. z.B. Sauna, Fußballverein, FFK und ähnliches.
    5. Die Religionsfreiheit der Betroffenen wird eingeschränkt. Und da der Eingriff physischer Natur ist kann man sich auch nicht später dagegen entscheiden.
    6. Der Gruppendruck der auf den Eltern lastet wird gemildert. So werden sie weniger zu Entscheidungen getränkt die sie später beruhen, oder die ihnen vorgeworfen werden.
    7. Risiken gibt es bei jedem noch so kleinen Eingriff. Egal ob in einer Klinik, mit Medikamenteneinsatz, oder traditionell mit hygienisch fragwürdigen Vorgehen. Die möglichen Folgen sind reichlich und reichen von Banalitäten bis nachweislich zum Tod. Dabei darf man nicht vergessen, dass diese Risiken alle vermeidbar wären.
    8. Gleichberechtigung gilt für alle.
      Werden nun Jungen weniger geschützt, sendet das ein schlechtes Signal aus, was der Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht zugute kommt.
    9. Die Gefahr steigt, dass ähnliche Rituale durch die Legalisierung der Beschneidung an Zuspruch gewinnen.
    10. Die gemäßigten Ströme der beiden Religionen werden dadurch bekräftigt und ein Umdenken auf internationaler Ebene gefördert. So würde Deutschland als Vorreiter gelten, selbst wenn es zu Anfang kritisiert würde.
      Vorreiter wurden schon immer kritisiert.
    11. Man würde Kinderrechtlern den Rücken stärken und ein klares Zeichen für den Schutz des Kindeswohls setzen.

    Hier muss ein vernünftiger Diskurs zu Gunsten der Religion geführt werden, um zu verdeutlichen, wie unsinnig die Kritiker hier argumentieren.


    Wie kann man den vernünftig diskutieren wenn man den Ausgang schon vorher festlegt?

    Nun ja wenn die Argumente der Beschneidungskritiker so unsinnig sind haben sie ja wohl auch keine Probleme damit sie zu entkräften.