Ja, ich habe durch meine 3 Beschneidungen ( 1 x Kindheit, dann wieder Phimose mit 19 und dann Resthaut an Eichel angewachsen , dann dafür geschämt und erst wieder mit 45 Jahren neuerliche OP der Restvorhaut, weil dauern Entzündungen durch das angewachsenen sein an der Eichel auftraten ) ein psychisches Problem entwickelt,:
- keine normale Entwicklung der Sexualtität mit ausprobieren mit Frauen und Männern möglich war;
- unangenehme Erfahrungen /Blicke -Ablehnung des entstellten Penisses, dadurch Trauer/Depression;
- Vermeidung von Handlungen, die mich dem Sex näher bringen können, kein Flirten ( Nie richtig gelernt),
keine Nähe;
- durch Ablehnungsangst kann ich selbst wenn es zum Sex kommt mich vor anderen nur schwer erregen...
weil heute kaum Erfahrungen sexuell vorhanden was wiederum zu
- Erwartungsdruck/Versagensangst, durch mein negatives Penisbild;
Warum das ganze ? Weil ich nicht einfach die Hose runter ziehen kann und mitficken kann, mal ganz platt gesagt. Ich muss mich immer wieder für meine komische Optik: also hell, bis graue EIchel, große Narbe um die Eichel erklären.
Und wie sieht das denn aus. Mein Penis ist keiner , den man mal einfach so blasen würde und in den Mund nehmen würde....zum Beispiel;
Und diese fehlende Sexualität hat mich psychisch geschädigt, keine Frage.
Wie kommt man da raus ? Nicht wirklich, man hält sich mit Hilfe einer Therapie über Wasser. Ändern kann ich es schließlich nicht mehr. Man kann da nur noch mit leben und das gelingt, da will ich ehrlich sein, täglich mal mehr, mal weniger.
Man kann natürlich auch als Unbeschnittener sowas bekommen, keine Frage...
92er: Ich fürchte, die Therapeutin ist nichts für dich. Suche weiter. ich habe die besten Erafhrungen witzigerweise eher mit Männern gemacht. Ich meine Frauen können das Thema Penis nicht verstehen, weil sie selbst keine Männer sind. DU bist noch jung ! Noch kannst du das Steuer rumreissen, oder zumindest deinen Situation etwas verbessern. Ein nicht ganz kleiner Teil des SEXES fängt im Kopf an. Ich hab auch versucht ein SEXLOSES LEBEN zu leben und muss dir eins dazu sagen: Vergiss es. Das klappt nicht. WIr sind nun mal Menschen mit sexuellen Bedürfnissen, mit sozialen Bedürfnissen. Und drängen nach einer Vermeidung oder Verdrängung später nur umso mehr an die Oberfläche. Ist mir ja passiert. ABer ich fühle mich jetzt besser, wenn ich mich der Sache stelle, als wenn ich sie verdränge. Und weiss Gott, wie oft ich nachts geheult habe.....Ich denke da bin ich aber auch nicht alleine. SIcher ist das vielen Beschnittenen passiert... Und nur MUT... ich weiss es ist schwer....
PS: ich habe auch erst mit 34 meine erste Beziehung, und auch wenn der Sex nicht so ging, wegen mir, das Kuscheln und die Nähe die ich durch meine Freundin erfahren durfte waren einfach schön. Heute bin ich ehr in der Lage jemanden zu drücken , zu knuddeln. Früher konnte ich das nicht. Meine Freundin sagte damals: "als du mich das erste Mal umarmt hast, fühlte es sich so an als drücke mich eine Maschine, ganz stocksteif..." Aber das hat sich gelegt....Wenn du Menschen von vornherein ablehnst, dann haben es die auch schwer zu dir durchzudringen, selbst wenn Sie es wollen. Also gib ihnen eine Chance, Sie können dir auch gutes tun...