Beiträge von torben12

    Mmeine Meinung hierzu ist : hier sieht man leider mal wieder viel zu deutlich, was das wirkliche Wesen einer Beschneidung ist: eine Operation am wichstigsten und einzigen Sexualorgan des Mannes, die leider viel zu oft auch nicht glatt läuft sondern mit Risiken verbunden ist oder der Gefahr von weiteren Operationen gefolgt wird.

    Es ist danach auch meist nicht "wieder alles in 3 Wochen erledigt" !

    Lasst euch sowas nie einreden !

    ich wurde im laufe meines Lebens 3 Mal dort unter das Messer genommen, und es war nie innerhalb von drei Wochen wieder gut.

    Was dir da widerfahren ist ist ein fast unglaubliches Schicksal, das sich schwierig in unsere Zeit einordnen lässt. Deswegen sind vielleicht auch viele so ungläubig. Man glaubt fast gar nicht, das das heute noch so möglich ist.

    Aber es ist ein extrem trauriges Geschehen. Ich bin der Meinung es ist dir ein Unrecht widerfahren, das mich sprachlos zurück lässt.

    ich wünsche dir ganz viel Kraft um mit diesem Schicksal umzugehen und auch einen liebenden Menschen an deiner Seite. Damit du nicht nur die Schlimmen, sondern trotzdem auch die schönen Seiten der Menschen kennenlernst.

    Ich wünsche dir alles Gute...

    Ja, ich habe durch meine 3 Beschneidungen ( 1 x Kindheit, dann wieder Phimose mit 19 und dann Resthaut an Eichel angewachsen , dann dafür geschämt und erst wieder mit 45 Jahren neuerliche OP der Restvorhaut, weil dauern Entzündungen durch das angewachsenen sein an der Eichel auftraten ) ein psychisches Problem entwickelt,:


    - keine normale Entwicklung der Sexualtität mit ausprobieren mit Frauen und Männern möglich war;
    - unangenehme Erfahrungen /Blicke -Ablehnung des entstellten Penisses, dadurch Trauer/Depression;
    - Vermeidung von Handlungen, die mich dem Sex näher bringen können, kein Flirten ( Nie richtig gelernt),
    keine Nähe;
    - durch Ablehnungsangst kann ich selbst wenn es zum Sex kommt mich vor anderen nur schwer erregen...
    weil heute kaum Erfahrungen sexuell vorhanden was wiederum zu
    - Erwartungsdruck/Versagensangst, durch mein negatives Penisbild;

    Warum das ganze ? Weil ich nicht einfach die Hose runter ziehen kann und mitficken kann, mal ganz platt gesagt. Ich muss mich immer wieder für meine komische Optik: also hell, bis graue EIchel, große Narbe um die Eichel erklären.

    Und wie sieht das denn aus. Mein Penis ist keiner , den man mal einfach so blasen würde und in den Mund nehmen würde....zum Beispiel;

    Und diese fehlende Sexualität hat mich psychisch geschädigt, keine Frage.

    Wie kommt man da raus ? Nicht wirklich, man hält sich mit Hilfe einer Therapie über Wasser. Ändern kann ich es schließlich nicht mehr. Man kann da nur noch mit leben und das gelingt, da will ich ehrlich sein, täglich mal mehr, mal weniger.

    Man kann natürlich auch als Unbeschnittener sowas bekommen, keine Frage...

    92er: Ich fürchte, die Therapeutin ist nichts für dich. Suche weiter. ich habe die besten Erafhrungen witzigerweise eher mit Männern gemacht. Ich meine Frauen können das Thema Penis nicht verstehen, weil sie selbst keine Männer sind. DU bist noch jung ! Noch kannst du das Steuer rumreissen, oder zumindest deinen Situation etwas verbessern. Ein nicht ganz kleiner Teil des SEXES fängt im Kopf an. Ich hab auch versucht ein SEXLOSES LEBEN zu leben und muss dir eins dazu sagen: Vergiss es. Das klappt nicht. WIr sind nun mal Menschen mit sexuellen Bedürfnissen, mit sozialen Bedürfnissen. Und drängen nach einer Vermeidung oder Verdrängung später nur umso mehr an die Oberfläche. Ist mir ja passiert. ABer ich fühle mich jetzt besser, wenn ich mich der Sache stelle, als wenn ich sie verdränge. Und weiss Gott, wie oft ich nachts geheult habe.....Ich denke da bin ich aber auch nicht alleine. SIcher ist das vielen Beschnittenen passiert... Und nur MUT... ich weiss es ist schwer....

    PS: ich habe auch erst mit 34 meine erste Beziehung, und auch wenn der Sex nicht so ging, wegen mir, das Kuscheln und die Nähe die ich durch meine Freundin erfahren durfte waren einfach schön. Heute bin ich ehr in der Lage jemanden zu drücken , zu knuddeln. Früher konnte ich das nicht. Meine Freundin sagte damals: "als du mich das erste Mal umarmt hast, fühlte es sich so an als drücke mich eine Maschine, ganz stocksteif..." Aber das hat sich gelegt....Wenn du Menschen von vornherein ablehnst, dann haben es die auch schwer zu dir durchzudringen, selbst wenn Sie es wollen. Also gib ihnen eine Chance, Sie können dir auch gutes tun...

    Zitat: Tumorprävention: Die Circumcision, hat nachgewiesenermaßen einen präventiven Effekt auf die Entwicklung eines Peniscarcinoms !

    Das stimmt aber ! Denn was weggeschnitten wurde kann nicht einen Krebs hervorrufen.

    Mit der Argumentation kann man jedoch auch jemanden die Hände abnehmen, damit wäre das Klauen auch präventiv unterbunden. Also so eine Argumentation führt auch dazu das man Mandeln herausoperiert, oder Wurmvorsätze in Blinddärmen entnimmt, obwohl die gar keine Probleme machen. Mit einer solchen Argumentation kann man alles herausoperieren, was super Geld in die Kasse spült und den Laden ( meist den Eigenen) gut auslastet.
    Also; Augen auf beim Hühnerkauf !

    Meine Erfahrung ist das die Hautspalten noch gefüllt wird. Was aber sicherlich sichtbar bleiben wird, sind diese Nahtrände, wird immer etwas sichtbar bleiben. Die Vollständige Heilung ist nach 6 Wochen noch nicht abgeschlossen, da tut sich noch was. Wenn auch langsamer was das sichtbar werden angeht. Bestimmt so 6-8 Wochen wird es noch dauern.
    Sonst sieht es aber sehr gut aus. Also von der Heilung her...

    Hallo, ich bin Torben,

    ich habe mich in 2017/2018 hier angemeldet und war damals ziemlich down. Ich wurde mit 6 Jahren Beschnitten wegen Phimose (auch viel zu früh nach heutigem Stand),
    dann folgte eine neuerliche Beschneidung im Alter von 19 Jahren, da es wieder verengt war. Diese Operation lief schief und wurde in der Nachsorge verpfuscht, heute würde ich sagen, das der Arzt es erfolgreich versuchte zu vertuschen. Die Vorhaut wuchs in der Mitte der Glans Penis fest. Die Folgen bei mir waren gesteigerte Scham -weil ich fühlte mich schuldig daran- Sexualvermeidungsverhalten und Bindungsunfähigkeit dadurch. Ich blieb langjähriger Single. Dadurch das da immer wiederkehrende Entzündungen stattfanden, folgte dann mit Mitte 40 versch. Besuche bei Urologen. Die das Thema entweder mit Salben behandelten oder mit guten Ratschlägen. Ich wohne in der Provinz, so viele Ärzte gibt es hier nicht. Bis ich im Alter von 45 Jahren endgültig entschloss mir einen neuen Urologen zu suchen. Ich fand sehr kompetente Hilfe in einer Urologin, die mir den Rat gab einen plastischen Chirurgen hinzuzuziehen. Das war der entscheidende Hinweis. Dann ging nochmal ein halbes Jahr ins Land um einen passenden Chrirugen zu finden. Lange Rede kurzer Sinn: ein ganz netter Arzt nahm mich seiner an. Und es wurde ein langer Heilungsprozess.
    Nicht nur körperlich, auch die seelischen Wunden.

    Stand heute ist, ich habe rund um die Reste der Glans Penis eine Narbe, die wird immer da bleiben, es ist kein Bändchen mehr vorhanden, nur eine ähnliche Optik durch eine plastische Angleichung. Meine Glans Penis ist bunt und sehr hell und unempfindlich. SIeht nie wieder aus wie normal.

    Vor allem das seelische tut sehr weh, zu wissen das man nicht wie jeder andere einfach beim Sex loslegen kann , sondern sich immer erklären muss. Und das es keinen zweiten gibt wie mich. Und auch das ich immer optisch zweite Wahl bin... Und sehr, sehr wenig Sexuelle Erfahrung im Laufe meines Lebens sammeln konnt.

    Ich war sehr traurig, auch deswegen weil der Heilungsprozess unglaublich lange dauerte, wegen der Größe des Eingriffes. Erst nach ein/Zwei Jahren ist wieder alles einsatzfähig. Viele meiner Mitmenschen haben auch kaum das nachvollziehen können, was ich durchmachte. "Du kriegst noch Erektion ? Kannst du noch kommen ? sobald ich das bejahte, sagen alle: Dann ist doch alles gut.
    Das Männliche Glied ist das einzigste Sexualorgan das mit dem Männlichsein verknüpft ist. Und ich fühle mich, als hätte mich da jemand beraubt.

    Aber aus dem tiefsten Tal bin ich nun raus. Ich habe hier auf der Welt keine andere Chance mehr Sex zu erleben, als mit dem was ich nun noch hab. Ich versuche trotzdem so viel wie möglich mitzunehmen. Auch wenn es immer wieder komische Blicke gibt.
    Denn den verpassten Chancen hinherzutrauern bringt auch nichts. Sogar etwas Empfindlichkeit ist noch wiedergekommen nach dem Heilungsprozess.Dafür bin ich dankbar. Und die Entzündungen sind auch weg. Also es war doch im Endeffekt war es ein Erfolg das ich mich nochmal getraut habe.

    Das wollte ich mal teilen. Und euch etwas Mut machen dran zu bleiben. Auch wenn es lange dauert, oder ein Schritt nach vorne und dann wieder zwei zurück geht. Es geht um euch, es lohnt sich immer ! Ihr seit es wert !

    Grüße
    Torben
    jetzt 48

    Ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlst. Ich bin noch schlimmer dran als, du ich wurde von einem Chirurgen mir Migrationsintergrund verstümmelt, regelrecht verstümmelt, weil fehlerhaft ausgeführt. Ich bin 45 Jahre alt und hatte bisher nie ein erfülltes Sexleben, vor allen Dingen dashalb nicht, weil meine Glans verstümmelt ist. Nur beschnitten zu sein, ist zwar nicht schön, aber machbar, man hat noch einige Möglichkeitem z. B. restoring.
    Ich weiss nicht, ob ich diese Möglichkeit noch habe. Ich habe mich jetzt nochmal zu eine OP entschieden, bei einem plast. Chirugen ( danke Weguer dür den Tipp ). Der sagt zwar auch, das das kein einfacher Start ist, da noch was zu retten, aber ich will es noch einmal versuchen. Vielleicht wird besser, oder auch nicht.

    Trotzdem hatte ich in meinem Leben schon einen Dreier und auch eine Freundin.

    Trotzdem gibt es Tage, da möchte ich nur heulen. Weil ich meine Sexualität immer gebremst leben musste bisher, weil ich mein verstümmeltes Glied nicht einfach geil jemandem entgegen recken kann, wie andere es können. Das tut weh, natürlich gibt es andere Sexmethoden, aber trotzdem tut es einfach nur seelisch weh, und macht einen unendlich traurig, das man nicht mitmachen kann, was die anderen können.
    ich kann z.B. nicht eindringen, geht einfach nicht, so sehr ich auch möchte. Weil ich dann einreisse und höllisch Schmerzen habe. ich habe mein Leben lang bis jetzt nur Selbst befriedigt und somit sehr große Not mich anderen nackt zu zeigen, wenn ich erigiert bin.

    Ein Beschneidung allein hindert aber niemanden seine Sexualität auszuleben. Ich versuche mein Leben nicht davon bestimmen zu lassen. Habe Hobbys und Freunde. Das alles ist kein Ersatz, aber es hilft.

    Wenn eine Frau nur wegen eines beschnitten Penis dich ablehnt, dan hat Sie auch ein Problem. Denn eine fehlende Vorhaut an sich stellt kein Hinterungsgrund für Liebe da.

    Grüße
    Torben

    ich denke die Journalie kann da ganz genau differenzieren, ob es sich um einfache Berichterstattung handelt, wo nur eine mutmaßlicher Mörder was gesagt hat, oder ob es sich um Berichterstattung zum konkreten Thema Beschneidung geht, da muss man ja dann wieder politisch korrekt informieren, wie einen die Interessenvertreter der beteiligten Diskussionsparteien informieren in Ihren Presseberichten.

    Das wird der simple Unterschied sein.

    Die Journalisten nehmen auch gern vorgefertigte Medienvorlagen und flechten daraus ganze Passagen in Ihre Texte ein, weil viele keine eigene Recherche betreiben. Bei vielen komplexen Themen ist das heute usus, weil kein Journalist teilweise genau dahinter kucken kann.

    Jedenfalls nicht in der Tagesberichterstattung von Zeitungen und Zeitschriften mit Unterhaltungscharakter.

    Grüße
    Torben

    Hi Christian,

    ich kann das nachvollziehen, geht mir zum Teil genauso, nur ich wurde in zwei Schritten beschnitten und beide Male nicht aufgeklärt. Ist aber auch alles zu lange her. Wichtig war den Ärzten immer nur das man gut Wasserlassen kann, der Rest wurde nie angesprochen oder erwähnt.
    Erst durch das Forum hab ich die "ganze Wahrheit" erfahren, und da hat es mich vom Stuhl gehauen.
    Jetzt bin ich da etwas durch, weiß aber auch warum ich Depressionen habe.
    Das wusste ich jahrelang auch nicht, erst durch dieses Forum.

    Aber jetzt zurück zum Thema des Erstellers !

    Grüße
    Torebn

    Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    § 1631d Beschneidung des männlichen Kindes

    Ich wusste gar nicht, was da in den Gesetzen für ein Schrott schlummert. Das wird von den Medien NIE thematisiert.
    Statt dessen will eine Gleichstellungsbeauftrage Doppelnamenträgerin medienwirksam an der Nationalhyme rum schreiben.
    Statt dessen sollte Sie sowas mal bearbeiten.

    Hi,

    du hast aber den Mut und bist schon soweit , dich hier zu öffnen. RESPEKT dazu, ich weiss wie das ist. Bei mir haben Sie aber den Penis gleich mit verpfuscht, also ich kann nachvollziehen, wie man sich fühlt.
    Und- auch in der Umkleide ist es das selbe gewesen. Kinder nehmen da ja kein Blatt vor den Mund.

    Hier bist dur richtig.

    Ab jetzt kann es nur aufwärts gehen.

    Du hast noch Zeit, selbst wenn du es 1-2 jahr jetzt noch brauchst.

    ich bin 44 und damit noch nicht durch.

    Vielleicht wäre das Vorhautrestoring was für dich. Lies mal dich mal hier ein. Du musst das nicht aufgeben, bei DIR ist noch Licht am Tunnel.

    Grüße
    Torben

    Da gibt es von versch. Herstellern sogenannte Narbencremes , hab jetzt gerad keine Namen zur Hand, gibt es aber von versch. Firmen wie EUBOS, LA ROCHE, dem Bephanthen-Hersteller.

    Einfach mal googeln.

    Die sollen das Narbengewebe weicher machen, erst wenn das nicht hilft würde ich eine NACH-OP in Betracht ziehen, ggf. mit dem behandelnden Arzt abklären, wäre auch immer eine gute Idee.

    @Zipfelmütze: Tread-Highjacking: auch bei mir hat man eine Salbe angemischt aus Hydrocortison und dem Pilzmittel Clotrimazol. Es war allerdings ein Dermatologe. Bei mir sind aber keine Typischen Entzündungsmerkmale wie Rötung, Schmerzen und Brennen vorhanden, sondern man "Vermutet" mglw.
    einen Pilz. Abstrich wurde gemacht, allerdings wird schon vor Auswertung des Abstriches einfach mit "Clotrimazol" , wie er sich ausdrückte "vorsorglich" behandelt.

    Scheint also so eine Art grundsätzlicher Vorgehensweise zu sein.

    Inwieweit das wirklich hilft, dazu hätte ich gern mal ein Stellungnahme eines Arztes, oder ist das nur so ein "Placebo"-Effekt um unserer Erwartungshaltung -man geht zum Arzt, schildert seine Probleme und dann kriegt man ein Medikament verschrieben- zu befriedigen ?

    Entschuldigung für den Highjack, aber scheint so Usus zu sein...

    Hi ALfonso,

    herzlich Willkommen hier. Auch wenn der Grund nicht so schön ist.

    Tja, was soll ich sagen, das Problem kenne ich wohl auch, wenn auch in abgeschwächter Form. Bei mir ist die Schafthaut an der Eichel angewachsen und das gibt es auch immer kleine Risse, die bluten, sich auch mal entzündet haben und nässten.

    Ich verwendete Polysept Salbe ( enthält : Povidon Iod ) als Antiseptikum, damit erst mal die Wunde antiseptisch versorgt ist ( habe auch immer etwas davon im Haus ), dann Bephanten Wund-und Heilsalbe für die Heilversorgung über mehrere Wochen und jetzt Urea-Salbe, damit es immer geschmiert ist und weich und biegsam, damit es weniger einreißt.

    Ist zumindest meine Vorgehensweise, muss bei dir nicht zwangsläufig auch so sein.

    Ich habe festgestellt, das die Ärzte selbst ein wenig hilflos vor dem Problem sind und keine Empfehlung haben.

    Hallo Anonym1995,

    ich bin kein Arzt, aber was ich sehe, sieht so schlecht vom Heilungsprozeß nicht aus. Also nach einer OP ist natürlich der ganze Bereich gestresst und beansprucht, auch durch die Erektionen wird das immer wieder extrem gespannt.

    Da hat Weguer was gutes sich einfallen lassen, vielleicht würde dir das auch helfen:


    Zitat von weguer

    Ich musste zwei Korrektur OPs über mich ergehen lassen und hatte dabei dasselbe Problem. Zwar gingen diese Nähte nicht rundum, dennoch war jede Erektion eine Qual und beim ersten Mal riss auch bei mir die Naht auf. Deshalb habe ich mir als alter Bastler für den Heilungsprozess nach der zweiten OP was ausgedacht, was wirklich hervorragend funktioniert hat:
    Das Problem ist ja, dass der Penis dicker wird bei der Erektion. Sofern nicht extrem "straff" beschnitten wurde, ist die Längenausdehnung kein so ernsthaftes Problem.
    Also muss es darum gehen, diese Dickenzunahme zu verhindern. Ich habe dazu eine leere Klopapierrolle der Länge nach aufgeschnitten und soweit gekürzt, wie das nötig ist. Zum Schlafen gehen hab ich mir diese Rolle dann um den schlaffen Penis geschoben und mit einem Klettband wieder gut verschlossen. Der Längsschnitt in der Klorolle ermöglicht, dass man sich das Teil in der Dicke genauso anpassen kann, wie mans braucht. Natürlich nicht so eng, dass es unangenehm wird, aber doch so eng wie möglich. Das wars. Bei einer Erektion wacht man zwar auf, aber die Naht muss sich nicht dehnen (weil sie es schlicht und einfach nicht kann), schmerzt und reißt nicht. Bei meiner zweiten OP hatte ich dadurch überaus ruhige Nächte und kein Problem mehr. Ich kann dieses Prinzip wärmstens empfehlen!

    Hallo Anonym,

    es wird dauern, leider. Das Problem ist ja auch, das der Penis gern eine Erektion hat morgens oder auch nachts und das er vom heilen immer auch leicht gekitzelt wird, was auch eine Erektion nach sich zieht.

    So das dort der Fortschritt immer wieder einen kleinen Nachschritt ergibt.

    Ich habe vor Jahren ganze drei bis vier Wochen zu tun gehabt, bis man das ganze wieder schmerzfrei
    bewegen konnte. Schlafen ging wohl, aber ich wachte morgens mit Schmerzen auf. Kann mich noch gut daran erinnern, auch wenn es schon einige Jahre her ist.
    Auch der Urin ist ja nicht gerade durch seine "Pflegende" Wirkung bekannt und er verzögert oder erschwert die Heilung ja auch.

    Schnelles Gehen tat damals auch ganz furchtbar weh.

    Mein Rat ist erst mal: Hab etwas Geduld. Möglichst schonend Pflegen und die Salben und Verbände immer gut wechseln. Gibt der Sache etwas Zeit.

    Wird schon wieder....