Posts by Rex

    Ich würde mal sagen, die meisten Betroffenen stoßen erst nach einer gewissen Weile, beim Antworten suchen, auf dieses Forum. So ging es mir zumindest.

    Man vertröstet sich immer selber und klammert sind an den Funken Hoffnung, dass alles wieder in Ordnung kommt. Der andere Punkt ist, man schämt sich in einer gewissen Art, sein Leiden bzw. Bedenken offen kund zu tun.

    Meine OP liegt auch bereits 3 Monate zurück. Auf Grund einer Phimose wurde mir die Vorhaut komplett entfernt und ich habe den Eindruck noch ein Stück mehr.
    Nach anfänglichen kleineren, vielleicht auch normalen, Komplikationen bin ich mit dem Heilprozess so zufrieden, nur eins ist geblieben, die Scham.

    Viele werden jetzt sagen, so ein Quatsch. Mag vielleicht sein, aber wenn Ihr den himmelweiten Unterschied an Euch selber seht, könnt Ihr mich womöglich etwas verstehen.

    Mir wurde bei der OP soviel Vorhaut entfernt, dass es den Schwellkörper, im normalen Zustand, fast ganz zurückzieht, also sozusagen schwanzlos, im erigiertem Zustand die Haut so spannt, dass man denkt, sie reißt gleich ab. Dazu kommt, dass eine gewisse Härte, wie man sie gewöhnt war, nicht mehr auftritt.
    Von der Länge ganz zu schweigen, so blöd wie es klingt, ich hab mal nachgemessen, mir fehlen 8 - 9 cm.

    Wer sich da nicht schämt und keinen Kopf macht, kann sich gerne bei mir melden und mir einen Tipp geben, wie er das schafft.

    Ich gebe zwar die Hoffnung nicht auf und bin vielleicht zu ungeduldig.

    Hallo,
    ich wünsche allen hier erst einmal ein gesundes neues Jahr.
    Entschuldigt bitte, dass ich mich hier so einfach mit reinhänge, aber wo soll man sich denn sonst austauschen, über solche Sachen.
    Ich verstehe die Bedenken und Ängste von -jiggibounce- und einigen anderen, mir geht ja nicht anders.
    Meine OP hatte ich Anfang Dezember 2017 und bin seit dem hin und her gerissen, ob die Entscheidung richtig war. Einerseits konnte es nicht mehr so weitergehen, mit der Phimose und Paraphimose, da es sich zunehmend rasant verschlimmerte und an Sex überhaupt nicht mehr zu denken war, aber andererseits grübelt man, ob es nicht andere Möglichkeiten gegeben hätte.
    Mehrere Gespräche mit Urologen und Hautärzten ergaben alles das Gleiche, eine OP ist unumgänglich, um schlimmeres zu verhindern und die gewohnte Lebensqualität, sprich Sex, wieder zu erlangen.

    Wir Männer sind doch, wenn es um unser bestes Stück geht, alle irgendwie gleich, wir hüten es wie einen Augapfel, schämen uns darüber zu reden, sind eitel und denken, uns wird an der Männlichkeit gerüttelt, wenn es aus gesundheitlichen Gründen nach einem Eingriff nicht mehr ganz so aussieht, wie vorher.

    Ich hab mir die Bilder von -jiggibounce- angeschaut, was willst Du mehr? Deine OP scheint bestens gelaufen zu sein, Du kannst Deinem Arzt dankbar sein. Im Internet kursieren Fotos von verpfuschten OP´s, als ich diese sah, war ich mit meiner OP sehr zufrieden, obwohl mich auch einiges belastet.
    Schwellungen können, je nach dem, bis zu einem halben Jahr andauern, Deine Länge wird sich auch wieder anpassen, Haut ist dehnbar. Vertrau einfach.

    Aber ich muss ehrlich sein, die gleichen Gedanken, wie Du sie hegst, hab ich jeden Tag, seit der OP.
    Gründe hierfür waren, zwei Wochen unheimliche Schmerzen an der ungeschützten Eiche, in der dritten Woche einen Besuch in der Notfallambulanz, auf Grund eines Austritts von Wundsekret, Eiter und Blut aus der Naht, die Einbildung, dass man mir nicht nur Haut, sondern auch ein Stück Penis abgeschnitten haben, da er sehr kurz geworden ist, besonders im erigierten Zustand (fast 10 cm) und die Schmerzen im erigiertem Zustand, da ich das Gefühl habe, er platzt gleich.

    Wenn ich jedoch im Netz das alles lese, was manche für Probleme haben, bin ich noch ganz gelassen, vertrau weiterhin meiner Urologin und hoffe, dass es aufwärts geht.

    Ich würde mich freuen, wenn sich hier einige finden würden, die diese Prozedur bereits durchgemacht haben und Ihre Erfahrungen mit mir teilen möchten.

    Viele Grüße Rex