Beiträge von cuttie

    Hallo, ja ich weiß wohl, worum es hier geht. Ich finde es ja gut, dass Vieles besprochen werden kann. Keiner muss mit seinem Problem alleine bleiben.

    Ich finde nur, das Thema wird dann doch etwas einseitig behandelt.
    Auch wenn ich die Zwangs-Beschneidung gar nicht gut finde, so wie oben beschrieben,
    sollte es auch mal ein PRO geben, um so Manchem zu zeigen, das Thema beeinhaltet nicht nur Negatives.

    Der Vergleich mit Blinddarm galt dem Vorredner mit dem Diabetiker-Bein.

    Klar geht es hier auch um die Psyche der Betroffenen. Sie alleine müssen klar kommen. Da kann jedes Wort hilfreich sein.
    Manchmal denke ich aber auch, dass zu viel Mitleid auch nicht immer gut ist.
    Da sollte doch eher ein Mutmachen besser helfen.
    -Allerdings gilt dies bei Betroffenen.

    Wenn es hier hilft, unnötige aufgezwungene OPs zu vermeiden, dann werde ich das auch befürworten.
    In anderen Foren liest man ja auch wie gerne doch gerade Frauen ihre Jungs beschneiden lasse,
    weil sie entweder SB eindämmen wollen oder auch liebend gerne eine blanke Eichel, und sei es die vom eigenen Kind, sehen!

    Hätten meine Eltern mich auch beschneiden lassen, würde ich es mit Sicherheit aus einer anderen Perspektive sehen.
    Bei mir war es als Erwachsener und ein Verbesserung der Situation. Und somit sehe ich es positiv.
    Klar habe ich auch die all bekannten Probleme des Danach. Trocken usw. Aber zum Zeitpunkt war es eine Hilfe.

    Es ist schön, wenn das Forum hilft, egal in welcher Situation: Aber, wer liest es denn?
    Die Eltern, die es planen, denke ich mal kaum oder bleiben unbeeindruckt.
    Auch religiös wird hier wohl Keiner zuvor sich belesen.

    Für eine stärkere Aufklärung müsste es mehr an die Öffentlichkeit.
    Allerdings weiß ich nicht, was Ihr schon Alles unternommen habt.


    LG

    Hallo. Danke für die Antwort.

    Ich sehe es nicht so verbissen. Wenn schon Vergleiche: Ist denn Zahnziehe, wenn er defekt ist oder gesunde Weißheitszähne ziehen auch füt dich eine Amputation?
    Dann will ich mal hoffen, dass nicht der Blinddarm platzt. Denn um weiterzuleben hilft oft nur eine Amputation.

    Ich wollte es mal ganz nüchtern betrachten. Ein für und wider eben.
    Wie grsagt, manchmal MUSS es eben sein, egal was hier geschrieben wird.
    Oder fragen die Ärzte im Akutfall hier nach?

    Darf ich um sachliche Antworten bitten?

    LG ein Zufriedener.

    Hallo!
    Als Erwachsener und auch relativ spät beschnitten, möchte ich auch mal meinen Standpunkt mitteilen.
    Die Beschneidung ist und bleibt eine OP, egal wie man es nennt. OPs haben auch immer Risiken, wobei meistens ja medizinisch gesehen Alles gut geht.

    Wenn ein Mann sich dazu freiwillig entschließt, dann hat er sich sicher auch darauf vorbereitet. Er sollte wissen, wie es abläuft, wie das danach sein wird.
    Ok, es gibt heutzutage so viele Schönheits-Ops, man könnte es dazu zählen.

    Wenn ein Grund vorliegt, aus Gründen der Gesundheit diese OP zu machen, kann man sich auch darüber streiten. Gibt es noch andere Behandlungsmethoden?
    Wenn ja, helfen Diese auch, auch dauerhaft? Genau da liegt der Streitpunkt. Dazu kann man aber keine pauschale Antwort geben, worauf sich andere Fälle beziehen könnten.
    Weil ja jeder Mensch andere Voraussetzungen mit bringt. Da würde ich auf das Vertrauen der Ärzte setzten. Ärzte, die neutral beurteilen und nicht nach Verdienst dabei.
    Wenn aber nun eine OP angeraten ist, sicher auch von einer Zweitmeinung abgesegnet: Wie alt ist der Mann, das Kind? Hat es bei einem Kind noch Zeit oder ist es akut?
    Versucht man es bei einer Verengung erstmal mit Dehnen? Beim Dehnen entstehen kleine Risse, die beim Verwachsen dazu führen können, dass es noch enger wird.
    Wie erklärt man einem Jungen, dass sein "Pullermann" beschnitten wird. Sicher nicht einfach zu begreifen. (Selbst erlebt mit Blinddarm in den unaufgeklärten 60ern)!
    Aber in manchen Fällen doch besser, als eine Not-OP mit Blaulicht-Einlieferung!
    Wer als Erwachsener Probleme mit der Vorhaut hat, sieht es als Problem, welches gelöst werden muss. Wenn es dann dazu kommt, ist es meist eine Verbesserung der Situation.
    Man sieht es gelassen, hat ja sicher schon so manche Erfahrung gemacht und sagt sich selbst: Warum habe ich so lange gewartet? !
    Dies ist meine persönliche Meinung und habe es aber auch schon öfters in Foren gelesen. Die Meisten sind danach zufrieden.
    Nachteile gibt es sicherlich, aber genau wie nach dem Zahnziehen es auch Veränderungen gibt! Es gibt ein LKeben ohne Blinddarm, ohne Gallenblase, usw.

    Wird ein meist kleiner Junge auch religiösen Gründen beschnitten, ist es doch eine ganz andere Situation. Die Beschneidung soll ein Zeichen der Zugehörigkeit zur Religion sein.
    Soweit, naja, erstmal (nicht) gut. Aber ist es denn nicht die Art der Durchführung, die für uns.. als Unfassbar gilt.
    Dem Baby, kleinen Jungen einfach ein Stück Haut abzuschneiden, ohne jegliche Betäubung? Leider hört man es heute noch oft, wenn man denn hinhört.
    Ich selbst habe da keine Erfahrung, habe aber in Foren auch sozusagen zwischen den Zeilen gelesen.
    Frage, oder ich denke:
    Männer, die als Baby ohne Betäubung beschnitten wurden, hat man ihnen nicht nur die Vorhaut genommen, sondern auch physischen und psychischen Schmerz zugefügt?
    So wie erst hier in einem Thema beschrieben?
    Haben sie beim Sex ein anderes oder gar kein Empfinden mehr? Sie kennen es nicht anders, können somit auch nicht vergleichen? Darüber Reden ist meist nicht erlaubt.
    Gibt es für sie nur GV, um ihre Pflicht zu erfüllen, die Pflicht zum Nachwuchs zeugen, sonst gar kein Spass an dieser Freude? "Moderne" Frauen wollen sicher heutzutage Etwas mehr bekommen, als früher und askeser Lebensweise. Somit kann der Konflikt schon unumkehrbar programmiert sein.
    Hat da die Religion über das Leben des Mannes gesiegt?

    LG und hoffe auf regen Austausch!

    Trockenheit: Ein Thema sowohl bei der Frau, als auch beim Mann.
    Der Mann ist meist betroffen, wenn er beschnitten ist oder seine Vorhaut immer zurückgezogen hat.
    Bei der Frau ist es dann doch schon eher die Scheide, besser die Schleimhaut.

    Aber wenn die Frau zu trocken ist, kann es ja sein, dass es zu kleinen Rissen kommt, sowohl beim Mann an der Vorhaut, evtl auch bei der Frau.

    Ich habe es selbst erlebt, dass solche kleinen Risse sehr schmerzhaft sind. Vom Hautarzt verschiedene Salben bekommen.
    Diese haben zwar erst mal geholfen, aber bei der nächsten Belastung, selbst beim Zurückziehen, sind sie wieder gerissen.
    Daraufhin gab es für mich nur den Urologen.

    Ein spätes Hallo.
    Ich habe mir das Bild auch mal angesehen. Wie verhornt sieht die Eichel eigentlich nicht aus. Wenn die Eichel nach der Beschneidung austrocknet, dann sieht es nicht so feucht aus. Auch nicht so schrumpelig.
    Unter Verhornung verstehe ich eher ein trockenes Schuppig werden. Aber selbst dies ist von Mann zu Mann sicher anders. Und es kommt auf die Zeit an, wie lange die Haut schon fehlt und wie alt man ist.
    Auch wie sexuell aktiv der Mann ist.