Beiträge von LarsCool

    Hi Urolüge,

    danke für deine offenen Einsichten. Es tut mir leid was Dir geschehen ist und auch wenn ich glaube das die Psyche eine gewisse Rolle bei der Verarbeitung spielt, glaube ich Dir dennoch alles was du sagst.
    Das Problem ist, dass wir ein Problem haben das eben auf medizinischer Ebene kein Problem ist. Ich habe oft versucht den Ärzten zu erklären das natürlich im Grunde "alles funktioniert", aber eben ohne Lust oder vorheriger Empfindung. Aus medizinischer Sicht versteht man das aber nicht, weil in den Lehrbüchern nunmal steht "Ah der Mann kann eine Erektion bekommen und ejakulieren, na dann ist ja alles in Ordnung".

    Das ist für mich einer der Punkte wo die Medizin versagt, da es einen Unterschied gibt zwischen Funktion und Gefühl.

    Hi Zipfelmütze,

    ich finds großartig das du bei dem Thema so leidenschaftlich mit diskutierst. Es ist ein doppelschneidiges Schwert, da ich natürlich froh bin nun die gesamte Wahrheit zu kennen, aber unglücklicher das jetzt der Gedanke "Mir wurde unnötig was entfernt, auch wenn es nur 6mm sind" mir zu schaffen macht. Fakt ist jedoch das ob ich dagegen vorgehe oder nicht dies nicht mehr zu ändern ist. Ich überlege jetzt halt ob ich vll eher mit der Sache abschließen kann das ich die Energie jetzt in mögliche professionelle Hilfe suche (Psychologen) oder eben KV informiere und den Arzt vor den Pranger stelle.

    Recht haben ist definitiv eine Sache, ob diese sinniger ist als möglichst schnell mit dem Verarbeitungsprozess zu beginnen eine andere.

    Hi Urolüge,

    gern komm ich immer mal wieder zurück um Dinge zu aktualisieren. Ich möchte meine Erfahrung und mein Wissen teilen damit es andere davor bewahrt.

    Zitat von Urolüge

    Andere mögen mich korrigieren falls ich mit meiner Sicht danebenliege...aber was der dir erzählte ist doch absoluter Bullshit.

    Das ist korrekt. Andere Urologen haben mir das bestätigt, dass die KV nichts dergleichen verlangt. Auch das die Frenulotomie eben deshalb nicht so invasiv ist weil kein Gewebe entnommen wird.

    Zitat von Urolüge

    Ich an deiner Stelle würde als erstes in diese Praxis und eine Kopie meiner Akte verlangen

    Habe ich bereits. Diagnose: Frenulum breve; OP Bericht besagt: Inzision erfolgreich durchgeführt und mit selbstauflösenden Fäden xy vernäht. Kein Hinweis auf Gewebeentnahme. Er hat mir jedoch unter mein beharrliches Fragen dann einen Zettel gezeigt wo die Pathologie bestätigt hat das sie Gewebe von mir bekamen.

    Zitat von Urolüge

    Dann würde ich mich an meine Krankenkasse und an die zuständige Kassenärztliche Vereinigung wenden

    Da bin ich momentan noch hin und hergerissen, da ich Sorge habe das er mit Belästigungsvorwürfen zurück feuert, da ich sein "Ich behandele Sie nicht weiter" nicht akzeptiert habe. Und seine Arzthelferinnen werden Ihm sicher den Rücken stärken.

    Also ganz klar stimmt hinten und vorne etwas nicht. Fakt ist jedoch das ich mich entscheiden muss das ganze weiter Nachzugehen oder meinen inneren Frieden mit der Situation abschließe.

    Wenn ich dich da kurz korrigieren darf. Das man nur eine Narbe sieht ist kein Indikator ob was abgeschnitten wurde und wieviel. Wenn man die Hautbrücke des Frenulums quer durchschneidet und dann längs vernäht kann durchaus alles glatt und nur eine schmale Narbe zu sehen sein und dennoch hat man kein Gewebe verloren weil es eben auseinander gezogen wird. Das Gewebe was vorher die Brücke war ist quasi glatt geworden.

    Das ist ein häufiges Missverständnis was ich bei meiner Recherche um das ganze Thema mitbekommen habe. Viele Reden dann von einer Frenulektomie, aber das ist de facto nicht nachweisbar es sei denn der Arzt sagt es einem.

    Hey Jupidu,

    auch Dir danke für deine Worte. Ich glaube in deinen Worten steckt viel Wahrheit auch wenn ich das ganze noch nicht für wahr glauben möchte.
    Ich glaube das mir nicht das ganze Frenulum entfernt wurde da ich noch eine dünne Frenulumlinie habe (wie du im vorherigen Post am Foto sehen kannst). Ich glaube das er einfach die 6mm Gewebe entnommen hat um eine Weiterbehandlung machen zu können für den Fall das sie was entdeckt hätten (das gibt natürlich Geld). Nichtsdestotrotz legitimiert das nicht Ansatzweise das Verhalten was an den Tag gelegt wurde.

    Ich habe Ärzten wirklich vertraut und hatte nie schlechte Erfahrungen. Würdest du/ihr sagen das das eine Urologen typische Sache ist? Ich hatte einfach Pech bei dem Urologen, denn die weiteren die ich gesehen habe meinten "Ja also ich hätte Salbe drauf getan und beobachtet nicht direkt geschnitten". Und das obwohl der Urologe um den es geht sehr gute Bewertungen bei Jameda hat... :(

    Ich glaube ich entscheide mich dazu die KV über den Fall zu informieren und würde euch sicherlich nochmal Bericht erstatten.

    Hey Zipfelmütze,

    danke für deine Antwort. Glaubst du das er mir auch etwas ankreiden kann, ich bin einfach in seinen Behandlungsraum durchgegangen als er sagte ich behandel Sie nicht mehr und habe Befürchtung das er mit einem Belästigungsvorwurf kontert. Und sowas kann ich nun wirklich gerade nicht gebrauchen.

    Nein er hat mir keine Beschneidung empfohlen jedoch einen Beschneidungs-zettel unterschreiben lassen wo er dann dick Frenulutomie als Überschrift drüber geschrieben hat. Eigentlich dumm das ich sowas unterschrieben hab aber er meinte "Ist nur ne Formalität", und man vertraut den Ärzten ja. Allein das finde ich auch eine komische Art.

    Hi Leute,

    ich möchte mich noch einmal zu diesem Thema äußern da ich dem letzt einen weiteren Termin bei dem Urologen hatte der die Prozedur durchgeführt hat. Zunächst wurde ich abgewiesen und er wollte sich nicht mehr zu dem Thema äußern aber nachdem ich hartnäckig blieb und sogar damit gedroht habe zur Kassenärztlichen Vereinigung gehe haben wir gesprochen. (Unfassbar wie man die Verantwortung auf einmal abgeben möchte)

    Im Laufe des Gesprächs ist herausgekommen das er bei der Frenulotomie ca 6mm Gewebe entnommen hat um es zur Pathologie zu schicken. Er hat mir gesagt das die Kassenärztliche Vereinigung das so "möchte" auch wenn er das als sinnlos erachtet. Ich habe im nachhinein erfahren das das aber nicht stimmt da ich zur Überprüfung dort angerufen hab. Vermutlich wollte er einfach nur checken ob es vll noch etwas gibt woran er Geld machen kann, aber das ist jetzt einfach ne Unterstellung. Es sieht es für mich als eine klare Verletzung der Aufklärungspflicht aus da er ja nicht einfach Gewebe entnehmen kann ohne das abzusprechen. Ich sage nicht das das vll der ausschlaggebende Punkt für die Gefühlseinbußen ist aber allein das man mir das nicht gesagt hat macht mich wütend.

    Ich frage mich ob ich dagegen vorgehen soll. Es würde nichts am Zustand ändern aber ich finde man kann auch nicht einfach sowas ohne Einstimmung tun. Was meint ihr dazu? Leider bin ich auch etwas laut geworden in der Praxis weshalb ich ein wenig Angst habe das er zurückfeuert wenn ich jetzt bei der KV dagegen vorgehe.. habt ihr einen Rat?

    Bezüglich der Gefühlseinbußen so hat sich leider bisher nichts geändert. Sex klappt, Ejakulation klappt, Gefühl: Fehlanzeige.

    LG

    Hallo zusammen,

    ich wollte euch mal ein kurzes Update von meiner Verfassung geben. Ihr wart damals alle sehr nett und ich will den Thread mal updaten.
    Meine Verfassung ist, nunja, miserabel. Meine Partnerin hat mich vor 3 Wochen verlassen weil sie glaube ich nicht damit klar wie sehr ich mit dieser ganzen Sache zu kämpfen hab. Aber ich sehe das positiv, so weiß man wer wirklich an seiner Seite ist.

    Nachdem ich wieder beim Urologen war sagte er "das ganze sei sehr bedauerlich, aber wir können Ihnen Viagra verschreiben". Eine Unverschämtheit dachte ich mir, aber was soll ich mit diesem Urologen jetzt noch kämpfen. Ich überlege tatsächlich gerichtlich irgendwie vorzugehen, aber das bringt mir mein Frenulum auch nicht wieder zurück. Er meinte zudem ich soll noch mal 3 Monate abwarten da sich die Hautnerven wieder finden und habe somit einen erneuten Termin im Januar.

    Da ich das aber jetzt nicht so einfach abwarten möchte habe ich nochmal einen anderen Urologen zu rat genommen und bei dem fühle mich mich einigermaßen "geborgen". Er meinte das er es am liebsten hätte das Leute ihre Frenulum Risse selbst ausheilen oder ggf. selbst beim Sex durchreißt denn dann würde die Natur Ihren weg gehen. Er meinte eine Frenulotomie würde er nur machen wenn es zu immer erneuten Problemen käme (was bei mir nur halb gegeben war).

    Komisch das auch niemand von denen mir sagte das es die Möglichkeit gibt mit Cortison ggf. nachzuhelfen das das Frenulum mittelfristig lang wird. Naja.

    Da ich nach wie vor mit dieser Veränderung zu kämpfen habe entschied ich mich auf anraten meines Hausarztes eine Verhaltenstherapie zu machen. Ich weiß nicht wo mir der Kopf steht und was jetzt alles psychisch oder aufgrund eines echten Gewebeverlustes des Frenulum zurück zu führen ist

    Ich habe auch mal ein Bild angehangen vom Ergebnis nun 10 Wochen später, Vorsicht NSFW Penis ich weiß nicht ob es üblich ist sowas zu posten aber ich dachte es kann ja nicht schaden wenn ich eine Meinung von euch bekomme.

    Danke euch!

    Edit: Karlii ach übrigens bin ich ein paar deiner Beitrage hier durchgegangen und bei dem was du sagst kann ich mit Sicherheit sagen das es zutreffend ist. Ich vermisse diesen ziehen das ich hatte, das mir das Gehirn sagt "Oh ja du bist so erregt".

    Edit2: Ach und sollte irgendjemand hier zufällig vorbeikommen und fragen haben was Frenulotomie etc. angeht so bin ich gern bereit Fragen zu beantworten. Ich möchte nicht das jemand anderes meinen Weg nochmal gehen muss.

    Hi Urolüge,

    vielen Dank für deine Tips. Nein die Gefäße wurden nicht verödet sondern mit Nadel und Faden genäht.

    Nun verging knapp eine Woche zu meinem letzten Post und ich möchte ein paar Gedanken zusammenfassen:
    Leider hat sich meine psychische Verfassung nur minimal gebessert, muss aber dabei sagen das ich generell sehr empfindlich auf Veränderung reagiere (und wenn es dann noch das beste Stück ist :/ ). Hinzu kommt das ein Stück weiße Narbe sich bildet die mitunter sehr empfindlich ist und schmerzt. Die creme ich jetzt regelmäßig mit einer Creme namens "Contractubex" ein, dies soll wohl helfen die Narbe geschmeidig zu machen.

    Ich habe auch gemerkt wie meine Libido langsam zurück kommt und ich wieder "geil" werden kann und dabei ist mir etwas aufgefallen:
    Das veränderte Empfinden und die damit einhergehende Lustlosigkeit, bzw fast schon Angst, liegt zu einem großen Teil daran das es "nicht mehr zieht". Ich bin 30 Jahre alt, wenn man bedenkt das sich für mich seit ich denken kann ein Druck/Zug aufgebaut hat der Entstand weil das Bändchen an der Eichel gezogen hat (es waren nie Schmerzen sondern immer nur eine Art Druck) und plötzlich ist dieser Druck nicht mehr da dann kann das schon erheblich verwirrend sein. Anhand dieses Druckes konnte ich auch immer feststellen wie hart er ist, es war für mich eine Art "Penismeter", das mir Signale gibt wie erregt ich bin.

    Die andere Komponente die zum subjektiven Empfindungsverlust geführt hat ist die Anatomie meines Bändchens. Das Bändchen war bei mir zu kurz, das ist mir durch meine Recherche Post-op klar geworden. Es war zudem sehr breitläufig, dh selbst wenn ich die Vorhaut knapp unter die Eichel gezogen bekam so war dennoch ein betrachtlicher Anteil der Eichel mit Frenulum bedeckt. (Stellt euch das vor wie ein Breites umgedrehtes V welches die halbe Eichel bedeckte [nicht zu verwechseln mit dem frenularem Delta was am Schaft ist!]). Wenn dieses feinfühlige V-Frenulum nun durch meine Erektion angespannt wird und zudem die Eichel noch durchs hin und her gleiten streichelt, dann könnt ihr euch denken was das für ein Gefühl war.
    Ich erinnere mich das bei bestimmten Stellungen wenn diese Stelle zuviel Reibung bekam bei mir nach 5-6 Stößen Schluss war, so empfindlich war ich.

    Dieses Gefühl ist verschwunden, ausgelöscht, entfernt. Das restliche Frenulum spüre ich nicht wirklich (außer die sehr empfindliche Stelle der Narbe). Vielleicht wäre das Frenulum nie gerissen und vielleicht hätte ich es einfach von selber heilen lassen sollen, aber ich hatte eine neue Partnerin und wollte dementsprechend so schnell wie möglich wieder ran an die Braut. Das ich dafür mit kostbaren Gefühlen bezahlen musste, das hat mir keiner gesagt.

    Zudem ist es auch nicht sehr verbreitet das Männer nach Frenulotomie/Frenuloplastik Gefühlseinbußen haben, ich habe viel recherchiert und keinen Fall wie den diesen gelesen. Die meisten sprechen immer nur von der tollen neuen Penisfreiheit.
    Ich habe in 2 Tagen einen erneuten Termin bei dem Urologen der mich operiert hat und ich werde ihm ein paar Fragen stellen. Wenn es irgendwas gibt was ich Fragen soll wo ich vielleicht gerade nicht dran denke dann gern sagt mir eure Meinungen.

    Ich drücke euch!
    Lars

    Hey Urolüge,

    danke erneut für deine Antwort. Nein gerochen hab ich nichts und der Arzt hat mir bestätigt das es mit Skalpell gemacht wurde. Ich habe nächste Woche einen erneuten Termin bei ihm wo ich dann nochmal ein paar Fragen stellen werde.
    Ich hatte die letzte Woche arg mit der psychischen Belastung zu kämpfen. Meine Freundin ist zum Glück sehr verständnisvoll, wir hatten dann auch wieder Sex zum ersten Mal seit dem Eingriff. Ich konnte lange durchhalten (war vorher nie so) und habe definitiv gemerkt das weniger Gefühl unten war als vorher.

    Ich hoffe einfach das sich alles wieder normalisiert. Jeder Arzt, ob Urologe oder Hausarzt hat mir gesagt "Es ist 'NUR' ein Bändchen, bei anderen reißt das auch mal von allein und die haben es dann nicht mehr". Aber es scheint als wär genau dieses Bändchen bei mir die Lustquelle Nummer 1 gewesen und ich hoffe das sich noch alles "normalisiert".

    Wünscht mir Glück!

    Hi Urolüge,

    vielen Dank für deine Antwort. Bei mir wurde, eine Frenulotomie mit Skalpell durchgeführt, dh quer eingeschnitten und dann längs vernäht. Das Ganze unter lokaler Betäubung und ich glaube es waren nicht einmal 10min da war der Spuk vorbei.
    Soweit ich weiß wurde nichts entfernt, trotzdem sehe ich kein Bändchen mehr im klassischen Sinne sondern nur eine längs laufende Narbe (vom unteren Teil der Eichel rübergehend auf die Vorhaut).

    Bezüglich der Nerven, kann ich also davon ausgehen das wenn tatsächlich Nerven betroffen wären, das sie sich auch wieder erholen können? Komisch da mir eine Urologin gesagt hat das keine besonderen Nerven im Frenulum seien...

    Bezüglich meiner Partnerin ist es so das sie das alles mitbekommen hat und ich auch von Anfang an offen mit ihr darüber sprach, nur das sich meine Empfindung seither geändert hat habe ich noch nicht erläutert. Vielleicht werde ich das aber bald tun.

    Hi Hackhack,

    erst einmal vielen Dank für deine Antwort und die netten Worte. Ich habe mittlerweile herausgefunden das ein enger Bekannter die gleiche Prozedur hatte und er meinte auch es hätte sich nichts an seiner Empfindung geändert. Gerade deshalb bin ich so irritiert.

    Ist es denn bei dir so das de facto kein "ersichtliches" Frenulum mehr vorhanden ist? Bei mir sehe ich nämlich nicht mehr viel außer die vertikale Narbe entlanglaufen. Ich spüre jedoch wenn ich die Vorhaut zurück ziehe das da noch was "nachgibt", also es nicht gänzlich glatt ist.
    Es fällt mir unglaublich schwer meinen Kopf und die tatsächliche Empfindung auseinander zu halten, aber nach so langer Zeit müsste man eigentlich meinen das ich leicht erregbar bin. Das bin ich jedoch garnicht, null Interesse am Sex oder daran mich selbst "neu zu erkunden".

    Mein Frenulum war sehr kurz, wie in meinem ersten Post schon angedeutet, ich konnte die Vorhaut nicht ansatzweise so zurück ziehen wie ich es jetzt kann, vll war das besonders intensive Reibung die mir jetzt fehlt.

    Hallo alle miteinander,

    ich bin auf dieses Forum gestoßen da ich vor 5 Wochen eine Frenulotomie hatte (Durchtrennung und vernähen des Vorhautbändchens).
    Kurz ein paar Worte wie es dazu kam: Ich hatte soweit ich denken kann ein einwandfreies Sexleben mit viel Spaß dabei. Vor einiger Zeit habe ich eine Frau kennengelernt mit der ich dann Sex hatte, nach dem Sex habe ich festgestellt das alles voller Blut war welches aus meinem Vorhautbändchen kam. Ich habe bereits gehört das es möglich ist das Bändchen bei zu "harten" Sex einzureißen, aber ich habe dem ganzen nicht weiter Beachtung geschenkt. Seither war es jedoch so das ich immer beim Sex ein schmerzhaftes ziehen hatte und nachdem ich dann 2 Wochen später erneut Blut am Bändchen festgestellt habe ging ich zum Urologen.
    Dieser war relativ unbeeindruckt und gab mir einen OP-Termin für eine Prozedur namens "Frenulotomie". Da ich weiterhin unbeschwerten Sex haben wollte willigte ich ein.
    3 Wochen nach der OP begann ich sexuelle Aktivitäten und bemerkte das sich etwas "anders" anfühlte. Irgendwie war es weniger intensiv und mehr "störend". Sichtlich irritiert ging ich 4 Wochen später zu 2 weiteren Urologen um mir verschiedene Meinungen einzuholen woran das liegt, die mir sagten das die OP gut verlaufen sei und ich dem Ganzen noch mehr Zeit geben soll bis es sich normalisiert. Zum Verlust bzw. zur Veränderung der Empfindlichkeit konnte niemand etwas sagen, sie halten es jedoch für nicht wahrscheinlich.
    Seither habe ich mentale Probleme mit der ganzen Geschichte und wünschte es wäre nie dazu gekommen da ich die Befürchtung habe meine sexuelle Empfindlichkeit verloren zu haben.
    Ich möchte betonen das ich glaube ich ein zu kurzes Bändchen hatte (frenulum breve) und das die Indikation vermutlich gegeben war, aber was mich dabei so verwundert ist, das es die Zeit zuvor immer ohne Probleme funktionierte. Des Weiteren weiß ich nicht ob vielleicht mein Kopf eine größere Rolle bei der ganzen Sache spielt als tatsächlicher Verlust der Empfindlichkeit.

    Ich frage mich ob jemand ähnliche Erfahrungen mit der Empfindlichkeit nach einer Frenulotomie gemacht hat, das ganze Thema belastet mich wirklich ungemein. Auch die junge Beziehung die ich mit der Frau eingegangen bin wird zusätzlich dadurch belastet, da ich mich merklich vom Thema Sex zurückziehe (aus Angst vor der Wahrheit das ich sexuelle Empfindlichkeit verloren hab).
    Vielen Dank,
    Lars