Rolf seine eigene Beschneidung nachträglich verhindern, weil er darunter leidet
Lieber T12345T,
Ich bin nicht beschnitten! Mir hat man nur mit anderen Operationen, hier Zähnen mit 10 Jahren, weil es in den 1980-er Jahren Mode war, mich bzw. meinen Kierfer und Körper massiv geschädigt. Dies erging vielen anderen Mädchen und Jungen in den 1980er-Jahren so. Ich kenne einige inzwischen davon! Heute wird das zum Glück nicht mehr gemacht!
Ich kenne einige Männer, die zwar mit der Beschneidung leben, doch irgendwie traumatisiert davon berichten, dass Sie beschnitten wurden als kleiner Junge weil vorgeblich Phimose diagnostiziert wurde, zumindest einen der Selbstmordversuch gemacht hat. Eine Verbindung zur Beschneidung kann nur er selbst feststellen.
er dann Operiert werden muss, wird er seinem Vater wohl ewig dankbar sein
Wenn er operiert werden will, weil er darunter leidet, bin ich der letzte der dagegen ist. Doch diesen expliziten Wunsch und dieses Leiden des Sohnes gibt es ja nicht. Nur die Mutter leidet in Ihren Angstzuständen unterstützt vom lokalen Ärztesystem und lokalen Gerichtssystem erster Instanz.
Als ich ca. 12, 13 Jahre alt war, hatte ich selbst, wie vielleicht viele Jungen in dem Alter wachstumsbedingt Vorhautschmerzen in den pubertären Wachstumsschüben und dachte abends zwei Mal an meine Eltern mich zu wenden. Doch damit war es dann vorüber und die Pubertät wohl überwunden, so dass ich das Thema bis heute vergessen konnte.
In 1-2 Jahren ist der Junge in der Pubertät und dann wird es ihn noch viel mehr stören
In 2 Jahren sollte der Sohn derartige Wachstumschübe erleben, so dass die Phimose innerhalb weniger Wochen ausgewachsen ist und kein Thema ist. Deshalb sollten noch die nächsten 27 Monate abgewartet werden ist und war mein Appell an die Mutter und die Gerichte.
Das Größere und langfristigere Trauma für den Sohn wäre die irreversible Beschneidung als 2 Jahre ein Streit ausnahmslos vor Gerichten und sonst nirgends.
Wie ist das gemeint mit Achtung Ironie???
Lieber Saimaa,
Danke für Deine Klarstellung mit der Analogie der Mädchen, denn genauso empfinde ich es für die Jungs.
Zumal er damals schon einverstanden war und das wollte.
Nein, er hatte, 2017 keine Meinung dazu! Er wollte es nicht und war auch nicht explizit damit einverstanden. Im Gegenteil, er findet es gut, dass der Vater sich einsetzt für Ihn.
außer mehr Leid für das Kind?
Das Kind hat keine Beschwerden und leidet nicht. Nach einer Beschneidung leidet das Kind sicherlich in der ersten Woche extrem, Kann keine Unterhosen anziehen, etc. Schmerzen sicherlich mehrere Wochen, Nachuntersuchungen etc. und die ganzen sekundären und tertiären Nachteile für den Rest des Lebens einschließlich der Lebenspartnerinnen. Viel Spaß kann ich nur dazu sagen.
Meiner Ansicht nach überwiegen und wiegen die Vorteile des Erhalt der Vorhaut diese 2 Jahre sehr schnell wieder auf, so dass die 2 Jahre schnell vergessen werden, als ein täglicher irreversibler Verlust der Vorhaut, genauso wie mein täglicher irreversibler Verlust von 8 Zähnen!
Nur die Mutter leidet und hat die Beschwerde nun die Gerichtskosten, die Anwaltskosten und das Gutachten hälftig zu zahlen sowie 2 Jahren Gerichtsverfahren zu führen und die Ärzte, haben die Beschwerde, dass Sie mit zunehmendem Alter nicht mehr an das Kind herankommen könnten.