Funktionieren solche Mail-Aktionen auch, wenn die Nachrichten nicht einzeln addressiert werde, sondern an Sammelverteiler rausgehen?
Beiträge von Hickhack
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... Zur "Crew".
Pallas hatte mir geschrieben, daß er eine Nachricht von mir an die "Crew" weiterleiten wollte - leider habe ich bisher noch keine Reaktion darauf gesehen.
Technisches Problem?
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Der Gesetzgeber kann aber doch nur vom Augenschein ausgehen - und da bekommt das Kind bei der Taufe weniger Öl und Wasser über den Kopf als bei einem normalen Bad zu Hause.
Was man hinterfragen könnte, ist, ob bereits die Taufe oder erst die Firmung den offiziellen Eintrittt in die KdöR darstellt (wobei ich angesichts der Vereinsmitgliedschaften, die Eltern sonst für ihre Kinder abschließen können, auch für eher akademisch halte...), aber grundsätzlich passiert bei einer Taufe nichts, was nicht mit normalem geltendem Recht vereinbar wäre, wenn es sich nicht um ein religiöses Ritual handeln würde.
Eine Gemeinschaft, deren Initiaion durch eine (begleitete) Nachtwanderung erfolgt, wäre ja auch aus dem Schneider...
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Wie viele spätgebärende (ultra-)orthodoxe Muslimas und Jüdinnen gibt es eigentlich?
Oder anders gefragt: Wieviele (ultra-)orthodoxe jüdische und moslemische Männer werden mit 50+ noch(mal) Vater?
Ich habe überhaupt keinen Kontakt in dieses Milieu und somit noch nicht einmal eine grobe Vorstellung.
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Knie und Rückgrat sind halt zwei Paar Schuhe...
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Ah, entschuldige.
Ich hatte das hier: http://www.hno.at/fileadmin/hno/pdfs/03_ÄsthOpG_Begutachtungs_Entwurf.pdf
und das hier: RIS Dokument
anders im Kopf.
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In Österreich ist Juden und Moslems die Beschneidung ihrer Söhne doch schon längst gesetzlich erlaubt.

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Warum sollte Jerzy Angst haben einem Rabbi auf die Füße zu treten?
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nein, natürlich ist das nicht so gemeint.

Was wir hier kritisieren ist die Verquickung von religiösen Ansichten und Politik. Es kommt natürlich immer auf das Ausmaß an und ich schätze Herrn Thierse auch nicht als christlichen Fundamentalisten ein.
Aber allein die Tatsache, dass er hier für sich die Religion selbst ins Spiel bringt, läßt mich aufhorchen.
Ich hatte heute morgen erst wieder im Zusammenhang mit dem Gesetzentwurf den Einwurf "Ja, aber eigentlich dürfte man ja auch keine unmündigen Kinder taufen lassen."
Diese Forderung erscheint mir insofern symptomatisch, als daß damit das Recht der Eltern auf die weltanschauliche Erziehung ihrer Kinder angegriffen wird.
Ich kann verstehen, wenn Säkulare nun versuchen über die Hintertür ein Taufverbot gleich mit durchzubekommen - allein, wenn sich der Gesetzgeber säkularen Prinzipien verpflichtet sieht, muss ihm vllig egal sein, ob einem Kind Wasser über den Kopf gegossen wird oder nicht, ob es Esspapier bekommt oder es die Rituale seines Elternhauses wie seines sozialen Umfelds mitbekommt (eine weltanschaulich neutrale Erziehung halte ich für praktisch unmöglich). Die Grenzen dafür sind meiner Meinung nach bestimmt durch die allgemeingültigen Gesetze. Deshalb finde ich den Gesetzentwurf von der Anlage her ohne jeden Verweis auf religiöses Sonderrecht auch pinzipiell geradezu vorbildlich. Das Recht muss meiner Meinung nach generell so liberal wie möglich sein. Aber es muss halt auf der anderen Seite klare Grenzen setzen - insofern erscheint mir das Prinzip der "praktischen Konkordanz" einfach zu beliebig.
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Ich bin gläubiger/praktzierender Katholik - darf ich jetzt deswegen nicht mehr whlen gehen?
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Ich meine, daß das Gesetz nicht konsistent, weil es zu einer Rechtsverletzung verleitet.
Außerdem ist es nicht konsistent, daß man Eltern zwar die Entscheidung über das zukünftige sexuelle Erleben ihrer Söhne gestattet, bei allen anderen Entscheidungen, aber teilweise sehr strikten Beschränkungen unterliegt.
Ferner empfinde ich allei die Unterstellung des Gesetzgebers, daß Eltern dieses Recht in Anspruch nehmen wollen als Beleidigung.
Von der Frage, warum ich zwar berechtigt sein soll, die Lust meiner Söhne zu zügeln, nicht aber die meiner Töchter, mal ganz abgesehen.
Ferner ist es mir nicht einleuchtend, wie der Gesetzgeber das Machtgefälle zwischen Eltern und Söhnen so verschieben kann und den Eltern ein weitgehendes Eigentumsrecht an ihrem männlichen Nachwuchs einräumt. So will ich als Vater einfach nicht wahrgenommen werden.
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Hallo,
Habt Ihr Ideen wie man ausdrücken kann, daß es gegen die Würde der Eltern ist das Beschneidungsprivileg überhaupt verliehen zu bekommen?
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Die Idee ist ja außerordentlich erfreulich, aber WANN???
Heute nacht?
Die zweite und dritte Lesung inkl. Abstimmung soll doch morgen schon passieren - oder bin ich nicht ganz up to date?
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Unser eigener Kinderarzt und ein weiterer aus unserem Freundeskreis haben uns bisher sehr gut unterstützt. Wenn mein Sohn nicht explizit den Wunsch geäußert hätte, sein "Problem" zu lösen, würden wir auch immer noch abwarten (wenngleich ich den Verdacht habe, daß der erste pubertäre Schub nicht mehr ewiglang auf sich warten lässt - das wäre für unseren Kinderarzt die Grenze gewesen "was zu tun" um zu vermeiden, daß sich das Teenagerschamgefühl negativ auf die Kommunikation mit dem Jungen auswirkt (zumal ich keinem Urologen mehr traue den ein Teenager allein aufsucht...)).
Aber einen möglichen Operateur zu finden (wenn möglich sogar einen, der keine Gefälligkeitszirkumzisionen an Kindern vornimmt) finde ich extrem schwierig.
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Hi,
Ich finde die "bedanken"-Funktion ja ganz nett, aber kann man irgendwo sehen, für welche der eigenen Beiträge man Dank erhalten hat?