Beiträge von Kattun

    Oh, es gibt einen animierten Smiley! Gut, dass Du zur Ordnung rufst. Aber weshalb erst ein gutes halbes Dutzend posts nach dem Fakt, grade wenn Dir jemand widersprochen hat? Das wird am Ende noch fehlinterpretiert. Wie ich eben schon schreibe: Das Video war als eine Zeile zwischendrin gedacht, nicht als lautes Fenster im Fenster. Sag mir, wie ich's der engine sage.

    ...

    Ironie is nich so deins, ne? Genau nach diesem blöden Satz sollte es ja klingen, deshalb erklär' ich ja, warum es mir so geht mit diesen Leuten.

    ...

    Ich bin gespannt.
    Übrigens hatte dieser thread von vorherein nichts inhaltliches mit GM zu tun, sondern lediglich darum, wie eine gewisse Kolumnistin im Rahmen der Diskussion auftritt.
    Ich sage nun, google die Dame, wenn man sie und ihre Haltung auf ein Wort reduzieren sollte, das Wort begänne mit K. Ob Du das für relevant hältst, überlasse ich dann dir.

    Man darf nicht von von der Religionsstudentin Holzfurtner auf die Katholiken schließen.

    Nee, das hatte ich auch garnicht vor, das is ja gerade meine Verzweiflung.
    Also, äh, ich bin kein Antikatholizist und ein paar meiner besten Freunde sind katholisch und so, aber:
    Blech reden wir alle viel, wenn der Tag lang ist.
    Nur, nenne es anekdotische Erfahrung und Pech, aber Dinge, die in Perfidie oder Absurdität eine Qualität erreichen, dass es mir den Magen umdreht, die kommen einfach wiederholt aus der selben Richtung.
    Vermutlich sind das die zweitausend Jahre dialektischer Weltverdrehung, die um so mehr weh tun, wenn sie mal wieder auffallen.
    Besonders furchbares Beispiel, abgesehen vom Ollen Bischof Marx, der hier:

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    (ich weiß nicht, wie ich der tollen Forumsengine abgewöhne, das Video automatisch - fehlerhaft - einzubetten. Lösche ich die [media]-tags, schreibt sie sie wieder rein. Der eigentlich Link führte jedenfalls auf Minute 42, wohin auch sonst.)
    Ohne Worte, zumindest wäre das ein Fortschritt.

    Und auch bei der Holzfurtner (is das Zufall, dass der Name im Grunde "Holzweg" enthält?) fallen mir wieder zwei Dinge auf, die sich irgendwie durch alle Stränge der geistigen DNA dieses Vereins ziehen:
    - Das triefend autoritäre Weltbild.
    - Die große Bereitwilligkeit, an Logik und Menschenglück auch einfach alles dreinzugeben, so lange nan nur im Windschatten des Ganzen weiter in Komfort und Arglosigkeit seinen Weinkeller komplettieren kann.

    Tja, wer das Einmaleins der bekloppten Argumente erst einmal so verinnerlicht hat, kann sie leicht auf beliege Themengebiete ausweiten und dort zur vollen Geltung bringen.

    Ja, das fasst es wohl ganz gut zusammen. Eben noch zu Religion und so (ja durchaus ihr Fachgebiet): "Das is furchtbar kompliziert alles, da kann nicht jeder mit um, speziell Männer haben keine Ahnung, welche Länge die richtige für ihren Schwanz ist"

    Hier nun aber urplötzlich Spezialistin für alles mögliche, inklusive Agrarsoziologie, grüne Gentechnik, Wirtschaftgeschichte und die Nöte der sog. dritten Welt. Was hat mein Großvater über ersteres erst mühevoll eine Doktorarbeit verfasst, der Depp...

    Irgendwann zwischendurch der klassische Schlenker, der alle andern irgendwie in die Geistesverwandschaft von Adolf Nazi rückt. Nur Katholik, das war der nicht. Is das zwanghaft oder nur dumm?

    Immer wenn ich denke, Katholiken seien insgesamt ja ganz normale Mitmenschen, kommt sowas daher, idealerweise an Karfreitag.
    Oder was sonst bitte richtet einen Geist derart zugrunde?

    Freilich, zur Kritik der Dinge fragt man immer besser jene, die ohne diese arbeitslos wären.
    Und das ist kein Adhominem, sondern der Versuch, die Dame in Schutz zu nehmen.

    Sonst müsste ich darüber nachdenken, wie sinnvoll oder anständig es ist, Beschneidungskritiker leichtfertig in NS-Nähe zu rücken. Oder ob sie eigentlich unter diesen Vorzeichen vom dreizehnten US-Verfassungszusatz bis zur Reform des §1631 BGB auch alles rückgängig machen möchte, was der freien Religionsausübung von rücksichtslosen Säkularisten schon so zugemutet wurde.

    Oder ob wir wirklich im Jahr 2017 noch oder wieder katholische, deutsche Akademiker brauchen, die definieren, wer ein Jude ist.
    Oder was eigentlich vom Demokratieverständnis von parteifinanzierten PR-Fachkräften aus der "Milbertshofener Hood" zu halten ist, die ihr Konvolut dreister Sophistereien mit der Feststellung abbinden, dass der Normalsterbliche von der Komplexität der Materie ja ohnehin überfordert sei.

    Neinnein, man hat, sine ira et studio, nur ein ganz klein wenig zu viel Empathie für den Forschungsgegenstand entwickelt, das soll schon anderen passiert sein.
    Und wenn ihre Diss nur halbwegs das wird, was ich mir grade vorstelle, bekommt sie bestimmt eine Kolumne beim Spiegel und ein Sammelband mit Maxeiner und Miersch.
    Ein Schelm, wer Dummes dabei denkt.