So fragt Reinhard Merkel (2012b): warum nicht „den blutigen Eingriff selber ersetzen durcheinen symbolischen Akt und ihn später der eigenen Entscheidung des Heranwachsendenüberlassen?” Putzke (2012) sieht „viele Juden, die nichts mehr zu tun haben wollen mitdiesem blutigen Eingriff, die ihn verschieben oder nur noch symbolisch andeuten. Keinerdieser Juden sieht sich in seiner religiösen Identität bedroht” ... wie Franz (2014a: 180) bemerkt: „EinAbschied von archaischen Verletzungstraditionen ist möglich.”
Da will der doch Merkel, Putzke und Franz Judenfeindlichkeit unterstellen! So als ob die nur gegen Beschneidung sind, weil es das im Christentum (zum Glück) nicht mehr gibt. Wirklich allerunterste Schublade!