Beiträge von Aphrodite

    Der Mann der Autorin war zur Zeit des Artikels gerade ein paar Monate beschnitten. Fragt sich, ob sie in 10 Jahren, wenn die Eichel verhornt ist und ihre Vagina schmerzt, immer noch so von seinem Penis schwärmt.

    Klar schwärmt sie vom frisch beschnittenen Penis! Sie sollte zum Vergleich und auch als kleiner Vorgeschmack auf das, was sie 15 Jahren erwarten könnte, mit einem als Kind beschnittenen Mann schlafen :whistling:

    Und Frauen stehen auf diesen Typ-ein archaisches Muster, mit aktueller Gültigkeit. Daß aber nicht jeder beschnittene Mann auch von dxer Persönlichkeit zu diesem Typ Mann gehört, macht die Beschneidung so dramatisch, weil der beschnittene Mann in seiner Sexualtät nicht mehr so funktionieren kann, wie es eigentlich seinem Naturell entspräche. Da aber Sexualität sowieso durch Kultur, Gesellschaft und Medien
    beeinflusst wird, ists wirklich schwierig zu einem eigenen, klaren Selbstbild in Sachen Sexualität zu kommen. Da hilft wirklich nur: probieren, wahrnehmen und nochmal probieren.

    Absolut ich stimme dir hier vollkommen zu! Wie entwickelt sich eine Persönlichkeit, ein Mensch von Kindesbeinen an - egal ob der Junge beschnitten wurde oder nicht? Die Frage ist auch: wie hätte sich ein Junge in der Sexualität entwickelt, wenn er nicht beschnitten wäre? Wäre er auch dann Alphatier im Bett, würde er auch dann auf harten Sex stehen und praktizieren? Wie viel hat das nur mit der Beschneidung zu tun? Ich denke ziemlich viel aber nicht alles ist darauf zurückzuführen.

    So oder so müssen beschnittene Männer wegen der Sensitivitätsverlust beim Liebesakt längeren und härteren Liebesakt praktizieren, um den Höhepunkt zu erreichen, vermutlich auch Männer, die ein wenig zarter besaitet sind. Weil sie wirklich keine andere Wahl haben, ausser sie lernen den Höhepunkt anders zu erreichen als koital.

    Doch diese Orgasmusfixiertheit dürfte auch mal unter die Lupe genommen werden. Macht euch doch nicht zum Sklaven eurer Erwartungen! Es gibt einen Höhepunkt auch ohne Ejakulation. Er kann von Frauen wie Männern empfunden werden, und gleicht diesen exstatischen Wellen von denen Aphrodite (warst du es? ich kanns gerade schriftlich nicht zurück verfolgen) berichtet hat. Ob Vaginal oder Klitoral: es gibt doch noch so viele andere Körperstellen die hoch empfindsam sind.

    Deine und meine eigenen Bemühungen in allen Ehren aber: Wir Frauen sehen die Sexualität völlig anders als die Männer, wie bewerten sie anders, wir erleben sie anders, sie hat für uns nicht den gleichen Stellenwert, wie für die Männer. Wir schlafen nicht primär mit einem Mann, um einen Orgasmus zu erreichen. Wir haben kein Ziel, aber die Männer haben dieses Ziel (Trilogie wie Dr. G. Pfau sagt: Erektion, Penetration, Ejakulation). Nein, wir können tun, was wir wollen, aber wir können die Männer nicht vom Gegenteil überzeugen bzw. davon überzeugen, dass bereits das zärtliche Berühren und Streicheln, wenn man nackt im Bett liegt Sexualität ist. Wir können uns auf den Kopf stellen, aber wir können keinen Mann davon überzeugen, was er alles verpasst, welche erfüllende und sinnliche Momente ihm entgehen. Das ist so, wenn Männer ein Brett vor dem Kopf haben! Und gerade Männer, die als Kind beschnitten wurden müssten - sofern sie den Sensitivitätsverlust eingesehen haben - ihren ganzen Körper als eine Quelle der Freude und Lust entdecken und nicht nur ihren Phallus oder gerade den Phallus nicht! Wenn, dann dürfte sein Geschlechtsorgan nicht einen Höheren Stellenwert haben, als der sensible Hals und Nacken oder die Ohrläppchen oder der Bauch oder...

    Zitat

    Anders als bei der Frau ist der Orgasmus beim Mann für die Fortpflanzung unerlässlich, da er mit der Ausstoßung des Samens einhergeht. Der Orgasmus hat für Männer daher eine wesentlich andere Bedeutung als bei der Frau.

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    Einmal mehr stellt sich die Beschneidung des männlichen Gliedes als kontraproduktiv heraus. Bei einer Beschneidung wird die schützende Hülle (die Vorhaut, Praeputium) der hochsensiblen Eichel chirurgisch entfernt, meist ohne eine medizinische Indikation. Der alterungsbedingte Sensibilitätsverlust der Eichel wird durch das Freiliegen der Eichel beschleunigt, sodass bei älteren beschnittenen Männern sehr viel öfter Orgasmusstörungen auftreten als bei unbeschnittenen. Eine Therapie ist hier meist nicht möglich. Die Männer berichten, dass der Orgasmus bei der Masturbation einwandfrei funktioniere, beim Koitus jedoch nicht (koitale Orgasmusstörung). Bei der Masturbation kann die Reibungsintensität an der Eichel durch den Mann selbst geregelt werden.


    Der verzögerte oder fehlende Orgasmus - MR DR. GEORG PFAU

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    But the difference in circumcision status between the groups in the latest studies wasn't huge — only about four percentage points. Around 65 percent of the men in the cancer group had been circumcised before their first intercourse versus 69 percent in the comparison group.

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    The researchers were circumspect about circumcision as cancer protection. "I would not go out and advocate for widespread circumcision to prevent prostate cancer," Jonathan Wright, a urologist at the University of Washington med school author of the study, told Reuters Health. "We see an association, but it doesn't prove causality


    Man kann auch die Jungen gegen den HPV impfen vor ihren ersten Sexualkontakten, so wie man das bei den Mädchen tut.
    Circumcision May Lower Risk For Prostate Cancer : Shots - Health News : NPR

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    I've read lots of articles about the pros and cons, but there is no definitive answer. Men go through life uncircumcised just fine. Men also go through life circumcised just fine. I'd rather not do it and let him decide as he gets older, than do it and remove the choice altogether. He deserves to make that choice for himself.

    Zitat

    I know this is a hot topic, and there are supporters in each camp. But ultimately, it is our decision as parents of this new little being to do what we think is best for him. It is everyone's decision as parents. I'm not knocking those who decide to circumcise. It's a choice, with neither outcome the right one or wrong one. Just a different one than some others may choose.

    Wie hat sich nur die schwangere Mutter inzwischen entschieden?

    To Circumcise Or Not Circumcise, That Is The Question : The Baby Project : NPR

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    The question of whether to circumcise a newborn son is no question at all for most observant Jews. In Europe, the practice has come under fire. This summer, a German regional court ruled that circumcision is physical abuse, and a Swiss hospital temporarily banned the procedure. The debate has infuriated Jewish community leaders there

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    These days, though, there are expectant mothers who are rethinking the ritual, like Hila Petreikov.
    "You are cutting a helpless 8-days-old baby," she says. "There are risks involved. You are cutting a healthy tissue. I think you should really think about it if you want to do it or not."

    Zitat

    In 1997, a few Israelis founded an advocacy group called the Organization Against Cutting Babies' Sex Organs. The name was just as provocative as the message. Just registering the group in the phone book took some convincing, says anti-circumcision activist Ronit Tamir..


    Some Israeli Parents Rethink Ritual Circumcision : NPR

    Interessanter Link. Danke fürs Einstellen.

    Genau das meinte ich mit dem kindlichen Trauma beim anderen Thema. Neurobiologen, Psychiater, Hirnforscher kennen die Auswirkungen der psychischen und physischen Misshandlungen in der Kindheit, die Vernachlässigung und die lieblose Erziehung der Kinder. Und Beschneidung im Säuglingsalter ohne Betäubung wird zwar nicht mehr bewusst erinnert aber sie hinterlässt psychosomatische Spuren im Körper, deren Ursachen ausschliesslich im Körper gesucht werden. Das Gebiet der Psychosomatik befasst sich gerade mit den Wechselwirkungen zw. Körper, Geist und Seele.

    Fernsehsendungen:
    Trauma - ewiger Horror - Belastende Ereignisse graben sich im Gehirn ein

    Panik in den Genen - Traumata machen anflliger fr Depressionen

    3sat.online

    (...) Die Dritte und vielleicht häufigste Variante weshalb jemand für Berührung bezahlt (die, die einfach nur mal "was" andres wollen, lass ich jetzt aus) ist, daß entweder der Massagenehmer selbst einfach nicht weiß wie er eine Frau berühren soll, oder einen Partner hat, der sich darauf nicht einlässt. In beiden Fällen hat man als Kind nicht gelernt Nähe und Berührung zuzulassen. Es ist nicht einfach die nervlichen Synapsen die es zum Spüren braucht, als erwachsener Mensch zu verknüpfen. Was das Vegative Nervensystem nicht früh lernt, ist ab einem gewissen Alter erschwert nur unter besonderen Bedingungen nachzuholen. Mit Bemühung alleine ist es leider nicht getan. Sinnlichkeit wird zum größten Teil in den ersten Lebensjahren erlernt. Je mehr Genuss (körperliche Berührung, das Wie und Was bei der Nahrung, der Tonfall mit dem zu einem gesprochen wird, die Eindrücke über unsre Augen) und je weniger Schmerz zu Anfang eines Lebens erfahren wird, desto höher ist die Möglichkeit sinnliches ins spätere eigene Leben einzubauen und vor allem auch weiter zu geben.

    Es ist nicht das Kind, welches nicht zulässt von der Mutter und dem Vater zärtlich berührt und liebkost zu werden, umarmt und gestreichelt zu werden, sondern es sind die Eltern, die häufig ein Kind entweder völlig vernachlässigen und seine Bedürfnisse nach körperlicher Nähe und Zärtlichkeit völlig missachten und ignorieren und es gibt noch heute Eltern, die ihre Kinder körperlich misshandeln und ihm Schmerzen zufügen oder wie bei einer Beschneidung es zulassen, dass andere ihm diese unerträgliche Schmerzen zufügen, statt es davor zu bewahren und zu beschützen.

    Natürlich gibt es auch Fälle in denen die intuitive Kommunikation zw. dem Säugling und der Mutter gestört ist, dass es statt zu einer Resonanz zu einer Dissonanz kommt, zu gestörter intuitiver Kommunikation. Das ist dann der Fall, wenn die Mutter selber seelische Probleme hat, wie Sorgen. Ängste, Partnerschaftsprobleme, Depressionen (z.Bsp. postnatale Depression). Diese gestörte intuitive Kommunikation verstört das Kind und es wehrt sich dann auch gegen jegliche Berührungen der Mutter und das Kind meidet gar den Augenkontakt zu seiner Mutter als primäre Bezugsperson.

    Deshalb können sich die Nervenzellen bzw. die Synapsen nicht mannigfaltig untereinander verschalten.

    Das verlassene Kind - Bindung, Bildung, Persönlichkeit - Stiftungsinitiative Teil 1 - YouTube
    Die Stiftung „Für Kinder" (2) - Die Aufgabe die Wahrheit zu sagen - Interview - YouTube

    Mit den Frauen, mit denen ich jetzt darüber gesprochen hab, haben alle das Problem, das der Sex mit ihren beschnittenen Männern pornomäßig abläuft, der ganze Liebesakt dreht sich um ein Körperteil und der Rest wird vergessen, will man mehr Zärtlichkeit, wird darauf gereizt reagiert. Wie kann man solche Männer überzeugen, dass Zärtlichkeit was wunderschönes ist???

    Überzeugen kann man den eigenen Mann, indem man ihn fragt, wie ihm zärtliche Berührungen oder auch Umarmungen bei einer Begrüssung gefallen haben, ob ihm diese Berührungen im nicht sexuellen Kontext überhaupt gefallen haben, ob er diese Berührungen angenehm oder unangenehm empfindet? Solche Berührungen gibt es ja immer wieder und auch wenn sie nur am Vorbeilaufen sind! Frag ihn danach bzw. erinnere ihn an solche Berührungen von deiner Seite her und sollte er sie angenehm und schön finden, so sage ihm ihr könnt das auch ins Ehebett holen.

    Männer sind nicht generell schwanzgesteuert. Meine tantrische Arbeit wäre ein Pleitegeschäft wenn dem so wäre. Außerdem kenne ich auch genügend Frauen, die ganz klar in der Sexualität auf ihre Intimbereiche fixiert sind. Und denen nun allen Traumatisierungen anzudichten, halte ich für nicht fair. Sex und seine Variationen ist und bleibt ein "Geschmack", so wie eben nicht jeder Lakritz mag

    Ich schrieb nicht alle Männer, sondern viele seien das! Alleine die Manipulation des männlichen Sexualorgans, sei es die Beschneidung bei den Juden und Moslems aus religiösen Gründen, sei es ein Intimpearcing oder die Intimrasur stellt den Phallus im Zentrum der sexuellen Begegnung - alles andere zärtliche Berührungen, Streicheln, Liebkosen wird von vielen Männern als ein unwichtiger "Nebeneffekt" in der erotischen Begegnung betrachtet. Das weiss ich auch von einer Frau, deren Mann ein Afrikaner, sofort zur Sache geht, nur auf ihr weibliches Sexualorgan konzentriert. Sie musste ihn lehren und ihm beibringen, wie sie sich die Sexualität wünscht und vorstellt. Die Erotik und die Sinnlichkeit zw. den Geschlechtern verschwindet immer mehr und macht einer pornomässigen Sexualität Platz. Erotik ist aber eine Kunst, die jeder erlernen könnte!

    Vorwiegend sind die Männer der aktive Part im Bett und die Frau hat die passivere Rolle. Sie gibt sich ihm hin, um nicht zu sagen sie unterwirft sich ihm! Männer als der Tonangeber in der Sexualität werden auch immer von Versagensängsten geplagt, denn für einen Geschlechtverkehr ist eine Erektion notwendig.

    Zitat

    Herbe Kritik an der gängigen Übersexualisierung der Welt übt der Männerarzt Georg Pfau http://www.maennerarzt-linz.at im pressetext-Interview zum Problemfall „Sexuelle Störungen bei Männern“. „Sexualität wird vor allem von Männern zu sehr in der Trilogie ‚Erektion, Penetration, Orgasmus’ gesehen. Das zwanghafte Durchlaufen sämtlicher drei Merkmale muss eigentlich zum Versagen führen, denn auch Männer sind keine Maschinen“, so der Mediziner über eine der Ursachen für das Versagen des „starken Geschlechts“. Zu konkrete Vorstellungen von Sex führen nämlich zu Leistungsdruck, und dieser sei einer der größten Feinde von gutem Sex.

    Über die Versagensängste schreibt er noch

    Zitat

    „Versagen ist auch beim Sex sehr häufig die Folge von zu hoch gesteckten Erwartungen“, kritisiert der Mediziner. „Versagen“ könne man nämlich nur, wenn die Erektion als unerlässlicher Bestandteil der Sexualität gilt. Dies müsse aber nicht sein. „Es ist zwar nicht ganz einfach, aber durchaus zielführend, Männer dorthin zu bringen, wo wir sie haben wollen: befriedigenden Sex kann man auch ohne eine Erektion haben“, meint der Mediziner abschließend im pressetext-Gespräch.

    Eigentlich beschreibt der Männerarzt und Sexualmediziner genau wie du die unterschiedlichen und vielfälltigen Facetten der menschlichen Sexualität. Diese Facetten sind nur dem Menschen eigen!

    Mit den Frauen, mit denen ich jetzt darüber gesprochen hab, haben alle das Problem, das der Sex mit ihren beschnittenen Männern pornomäßig abläuft, der ganze Liebesakt dreht sich um ein Körperteil und der Rest wird vergessen, will man mehr Zärtlichkeit, wird darauf gereizt reagiert. Wie kann man solche Männer überzeugen, dass Zärtlichkeit was wunderschönes ist???
    Und was auch noch bei uns allen war, sie berühren uns genau so fest, wie sie es möchten berührt zu werden, so können die Körper irgendwie nie in Einklang kommen, wie es bei einem Intakten Mann ist wenn der Verstand abschaltet und man nur noch vom Gefühl geleitet wird.

    Ich glaube viele Männer - intakte und beschnittene - sind phallusorientiert und nur drauf fokussiert. Landläufig sagt man: "Männer denken nur mit dem Sch...". Das ist ihr Instrument mit welchem sie eine Frau befriedigen wollen/können und selber zum Höhepunkt kommen, was bei den Paaren mit intakten Männern der Sex im wahrsten Sinne des Wortes fast reibungslos abläuft, aber seltener bei den beschnittenen Männern, dass sie ihren Höhepunkt beim Liebesakt erreichen, bevor die Frau schon längstens befriedigt, Schmerzen bekommt.

    Was die Emotionen betrifft, so zeigen fast alle Männer generell kaum Gefühlsregungen, so das eine Frau nur vermutet und ahnt, was in einem Mann vorgehen mag. Nicht mal an Beerdigungen weint ein Mann, habe es äusserst selten gesehen. Nur mit mühsamem Frage-Antwort-Spiel bekommt sie Antworten aus ihm heraus, wie er sich fühlt und was er denkt. Oft weiss er nicht mal genau, was er fühlt und kann die Gefühle nicht verbalisieren. Mir geht es manchmal vor lautem Chaos im Inneren auch gleich. Gleichzeitig Wut, Trauer, Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit, Angst, Zuversicht, Hoffnung!

    Ich denke schon, dass traumatisierte Männer (und Frauen) ihre Gefühle tief begraben haben - aber sie sind immer da und am Brodeln, bis sie einmal wie ein Vulkan ausbrechen. Traumatisierte Kinder haben die Welt als existenzielle Bedrohung erfahren, das Vertrauen in ihren Eltern gänzlich verloren, wie sollen sie sich dann einer fremden Person anvertrauen - und ihre Partnerin ist zu Beginn immer eine fremde Person! Sie könnten sich unbewusst denken: "wie kann ich jemandem anderem vertrauen, wenn ich selbst meinen Eltern nicht vertrauen kann?"

    Es gibt viele Formen, wie Eltern das Vertrauen ihrer Kinder nachhaltig und vielleicht ein Leben lang erschüttern können - nicht nur mit einer Beschneidung!

    Im Buch " Wer bin ich ohne dich?" beschreibt die Psychologin Ursula Nuber die unterschiedliche Innere Wirklichkeit der Männer und Frauen, ihr Verhalten, ihr Denken, ihr Fühlen. Schon im Alter von 3. Jahren zeigen sich Unterschiede zw. den Geschlechtern!

    Bei den Sexualpraktiken, bei denen es ums reine Stoßen geht und um das hinauszögern des Orgasmus, ist der unbeschnittene, unreife Mann in aller Regel im Vorteil. Doch nich jeder Sexualpartner wünscht "Pornosex", und das traurige und bittere an der Zwangsbeschneidung ist, daß ein Mann dem dies geschehen ist , kaum mehr selbst über seine persönlichen sexuellen Vorlieben entscheiden kann. Der unbeschnittene Mann, der im Laufe seines Lebens feststellt, daß er lieber längeren und härteren Sex hätte, könnte diesen Schr(n)itt ja immer noch gehen. Wahr ist aber auch, daß Sexualität nicht nur von der Physis abhängt. Die Erregbarkeit bei Mann und Frau findet auch im Kopf und im Herzen statt, hat viel mit der Persönlichkeit des Einzelnen zu tun, im schlechtesten Fall ist sie von der Gesellschaft gesteuert. Doch es gibt in allen Bereichen der Sexualität, bei beschnittenen wie unbeschnittenen Männern, Variationsmöglichkeiten. Wenn der Fokus immer öfter nicht nur auf die Geschlechtsteile und den Höhepunkt gerichtet, und man mehr den ganzen Körper und den Menschen an sich mit ins Liebesspiel einbeziehen würde, ist der Genuß bei allen Beteiligten um ein Vielfaches höher als beim bloßen Akt und dem viel überschätzten Höhepunkt. Oft hat Sex ja auch mit Leistung und Erfolg, mit Dominanz und Unterwerfung zu tun. Wenn die beteiligten Partner alle die gleichen Spielregeln wünschen ( Voraussetzung dafür ist eine Bewusstheit über die eigenen Vorlieben ), hat jede Ausrichtung ( außer der Pädophilie ) ihr Recht auf Ausübung.

    Hallo SANDRA, du meinst wohl hier in den ersten 2 Zeilen des Zitats beschnittene statt unbeschnittene
    Männer, denen es ums Reine Stossen und Hinauszögern des Orgasmus geht!
    Ein unbeschnittener Mann hat zahlreiche Variationen wie er den Liebesakt facettenreicher gestalten kann: das Tempo, die Tiefe und die Intensität (von sehr sanft über härter bis ganz hart). Durch die Vorhaut hat er immer einen Massageeffekt auf seine Eichel, gleichzeitig kann die Partnerin den Akt ganz geniessen und sich fallen lassen!

    Er kann sanft zum Höhepunkt kommen, weil er alle sensitiven Nervenenden und die Tast-Körperchen in der Vorhaut besitzt, aber bei Wunsch oder Bedarf auch mit "Pornosex", wenn auch die Partnerin danach verlangt.
    Ich denke der beschnittene Mann kann natürlich auch sanfteren, weicheren Sex praktizieren, doch würde er selber kaum oder gar nicht den Höhepunkt erreichen. Er hat bzw. ihm wurde überhaupt keine Wahl als Kind gelassen, wie er die eigene Sexualität als Erwachsener leben wolle. Selbst wenn er anders wollte, kann er nicht als mit härteren und längeren Stössen zum Höhepunkt kommen! Sein "länger können", worauf wohl viele stolz sind, wird zu einem "länger müssen".

    Aber ansonsten gibt es - wie mir bekannt - ca. 20% der beschnittenen Männer, die an einer Ejaculatio praecox leiden, genauso wie unbeschnittene darunter leiden können. Wie sie lernen, den Akt zu verlängern und den Höhepunkt hinauszuzögern, weiss ich nicht. Sicherlich mit Tantra oder auch mit Atemtechniken aus dem Yoga.

    Ansonsten stimme ich dir in allen weiteren Ausführungen zu!

    Aphrodite, ich vermute, dass Problem liegt an dem Verhalten der Frau, so war es zumindest bei mir. Ich zB bin schüchtern und zurückhaltend und fühle am Anfang wirklich nicht viel. Dann gibt es aber Frauen dir wissen was sie wollen und können das auch zeigen damit wird es ein Beschnittener leichter haben, werend er sich evtl bei einer zurückhaltenderen Frau, zu viel Gedanken macht und das ganze verkrampft wird!???
    Ist auch nur so nee Vermutung von mir!

    Ja das kann gut möglich sein, zumindest wenn eine Frau, die so heiss auf den Mann ist und genug Lubrikation hat womit die Penetration und der Akt selber angenehmer wird. Das hilft sicherlich! Und wenn die Frau selber so grosse Lust auf den Mann hat, dass sie ihn mit der Lust ansteckt und er stark erregt ist und auch so schneller zum Höhepunkt kommt.

    Ja mich wunderte auch z.B. die Zurückhaltung von meinem als wir uns kennenlernten. Bei keinem Treffen machte er erotische Avancen, zeigte nicht so viel Interesse, obwohl die erotische Spannung zw. uns jeder hätte merken können, sagte er mir immer, ihn interessiert nur das Wasen einer Frau und er meinte noch, wenn ich mir nur einen Mann fürs Bett suche, dann wäre er nicht der Richtige dafür - was auch stimmt. So ist er nicht! Ich frage mich, ob sein anfängliches sexuelles Desinteresse (er Anfang 40) mit der beschwerlichen Sexualität in Folge der Beschneidung zusammen hängt?

    Ich überlegte ständig, was mit mir los war, warum dieser Schmerz, ich war bereit, ich wollte es auch, warum nur tat es weh? Schließlich wusste ich, wie begehrt unsere Männer bei ausländische Frauen waren, manche kamen nur wegen dieses Vergnügens in die Türkei, sie galten als gute Liebhaber. Auch mein Mann hatte vor der Ehe viele Frauen. Warum fühlte ich nichts, ich spürte nur eine Leere, es fehlte etwas.
    Manchmal spielte ich ihm einen Höhepunkt vor, damit er schneller aufhörte.

    Es wundert mich, warum derselbe türkische Mann angeblich ein guter Liebhaber bei einer ausländischen Frau ist und sie von ihm hell begeistert sein soll, aber bei den Türkinnen selber es nicht ist - wenn es sich um ein und denselben Mann handeln sollte? Oder ist er dabei rücksichtsvoller und vorsichtiger? Da kann etwas nicht stimmen! Und dass ihr Mann vor der Ehe viele Frauen hatte, kann nur teilweise stimmen: Männer protzen gerne mit der Anzahl sex. Partnerinnen. Von der angegebenen Zahl kann man ruhig 80% abziehen - würde ich sagen. Und selbst wenn ihr Mann ausnahmsweise viele (wie viel ist viele?) Frauen hatte, sagt das nichts über seine Qualität als Liebhaber aus!

    Ich habe eine Zeitlang in einem Moslemischen Land gearbeitet und mir ist damal aufgefallen, dass nur junge Männer unterwegs sind und Frauen anmachen, so ab 40 saßen sie am liebsten in Kaffees unter sich. Ich vermute mal ganz stark, ab 40 wird die verhornung der Eichel so fortgeschritten sein, dass es immer schwieriger wird etwas zu empfinden.
    Es tut mir sehr leid für die vielen Frauen, die in solch einer Situation leben müssen wie S.

    Ja das könnte sogar ein Hinweis auf Erektionsstörungen sein! Ohne Erektionen ist kein Geschlechtsverkehr möglich, unabhängig von der Keratinisierung der Eichel - auch wenn viele beschnittene Männer wegen des Sensibilitätsverlustes härter und länger stossen müssen, um zum Orgasmus zu gelangen! Aber Erektionsstörungen haben auch intakte Männer, die Frage ist nur wer hat signifikakt häufiger Erektionsstörungen beschnittene oder unbeschnittene Männer?

    Und was hat das mit Beschneidung zu tun? Es ist doch längst bewiesen, dass beschnittene Männer ständig wie geile Gockel herumlaufen.

    Meinst du die amerikanischen Pornofilme seien ein guter Beweis, weil sie mehrheitlich beschnitten sind? Ähm...ich meine die Männer sind beschnitten aber auch die Filmsequenzen ;) Was ist mit den europäischen Pornofilmen? :D Dort sind die Männer ja fast alle (nocut)

    Willkommen ins Forum Baldriana (welcome)
    Ja was du schreibst ist einfach nur grausam! Es ist eigentlich ein Trauma, welches die Jungen (und auch beschnittene Mädchen) erleiden. Sie leugnen den Verlust oder deuten das in etwas gutes um, um das Unfassbare und Unbegreifliche zu verstehen. Den Schaden zu erkennen, den Tatsachen ins Auge zu schauen, würde bedeuten die Wut, die Schmerzen, die Trauer zuzulassen und auszuhalten. Es würde bedeuten zu erkennen, dass die Eltern ihn verraten und ihn im entscheidenden Moment nicht geschützt haben. Aber es gibt da nichts zu verstehen! Es ist was es ist: eine Körperverletzung, Erniedrigung, eine Barbarei!

    Liess dir diese Broschüre http://wikimannia.org/images/Vafk-Ge…nd-Maennern.pdf durch und du wirst vieles erkennen, was eigentlich er erkennen müsste. Ich würde ihn vielleicht damit konfrontieren ihm bzw. diese Broschüre und dieses Forum und die folgende Website zeigen Beschneidung beim Mann / Jungen / Knaben Pro und Contra - Beschneidung von Jungen

    Es kann nicht sein, dass uns Frauen - wenn nicht bewusst doch unbewusst - die Schuld in die Schuhe geschoben wird, für etwas, was die anderen ihm angetan haben. Und das er das gewollt hatte (die Beschneidung) ist eine glatte Lüge, damit er nicht vor Wut und Schmerz durchdreht!