Beiträge von Aphrodite

    Das Ganze ist jetzt über 30 Jahre her, es war in Berlin. Die Auswirkungen heute sind praktisch so, dass fast kein Sex mehr stattfindet und die Empfindungen am Penis nur mit starker mechanischer Reizung erzeugt werden.


    Domico es würde mich noch interessieren, ob du den Höhepunkt beim normalen Geschlechtsverkehr erreichen kannst? Wenn ja, dauert es sehr lange und wie empfinden die Partnerinnen den Geschlechtsakt? Gibt es grosse Unterschiede wenn du ein Kondom benutzt und ohne?

    Oder erreicht du den Orgasmus nur während der Masturbation?

    @ Cato, Guy hat Recht, denn ich hatte schon vor etwa 7 Jahren gute und völlig unproblematische sex. Erfahrungen mit einem Mann aus dem arabischen Kulturraum. Aus diesem Grund hielt ich die männliche Beschneidung für belanglos sowohl für mich als auch für den Mann, denn dieser Araber hatte selber keine Orgasmusprobleme und der Akt dauerte normal lang wie bei intakten Männern oder gar wenig kürzer.

    Darum machte ich mir keine Gedanken darüber, dass es mit diesem Probleme geben könnte! Zu seinem "Glück" aber meinem Pech konnte er mich, wie auch andere Frauen, testen und mich sogleich in der 1. Nacht u.a. mit den Worten "wie lange wird es wohl dauern, bis ich von dir eine böse sms kriege?" abschreiben. Ich erfuhr, dass spätestens nach zwei Wochen einige Frauen das taten! Er "testete" sie und meldete sich nie wieder bei ihnen.
    Einige Tage vor der Liebesnacht deutete er wohl das bevorstehende Fiasko an mit den Worten, es könne sein, dass ich frustriert sein würde und er auch und dass ich danach enttäuscht sein würde!

    Ich wunderte mich, warum er das sagte, ohne ihn jedoch zu fragen, was er damit meinte und warum ich frustriert sein sollte. Einige Tage nach der Liebesnacht sagte er mir, in Zukunft würde es zw. uns sexuell gleich bleiben, dass wir beide oder sehr wahrscheinlich er den Höhepunkt nicht erreichen würde. Heute weiss ich - da ich es mit einem Trick herausgefunden habe - dass er diese Probleme mindestens 3-4 Jahre hat, wenn nicht noch viel länger!

    Dafür aber belog er mich später bewusst, er hätte nie solche Probleme gehabt und vergass, dass er sich schon in der Nacht verplapperte. Auf die Schmerzen beim Akt angesprochen meinte er, es wäre nicht sein Penis. Nein ich hätte Sex mit einem Besenstiel!!! "ironie off". X(

    Wir Frauen würden den Mann nicht wegen der Beschneidung ablehnen, obwohl wir in Europa tatsächlich die Wahl haben einen Intakten zu suchen, aber die subtilen Schuldzuweisungen, die Frau sei Schuld, wenn es sexuell nicht läuft, das geht absolut gar nicht! Dann hat ein solcher Mann auch tatsächlich keine Partnerin verdient - und das nicht in erster Linie wegen der Auswirkungen der Beschneidung, sondern wegen seiner Verweigerung den schmerzhaften und schlimmen Folgen ins Auge zu schauen! Auch hier hat Guy Recht: es gibt nur Verlierer mit viel Leid und Schmerz, denn ich hatte ihn sehr gerne gewonnen und hätte gerne mit ihm versucht, eine schöne Beziehung aufzubauen.

    Cato dieser Mann beklagte sich anfangs bei mir, er hätte keine Chancen bei den Frauen und dabei ist er derjenige, der die Frauen schon nach der ersten Nacht (er hatte einige ONS) "wegwirft". Da sogar beschnittene Männer schon ohne Gummi den Höhepunkt nicht erreichen, wie wollen sie das mit einem Kondom schaffen, welches für ihn bei jedem ONS Pflicht ist?

    Generic_username ist mir wesentlich sympathischer in seiner schonungslosen Ehrlichkeit!


    Was ich jetzt aber als Frau nicht tun würde, das wäre, einen Mann von mir aus auf die Beschneidung anzusprechen. Vielleicht würde ich "indifferent" wirken, ohne es zu sein. Stell Dir mal vor, ein Mann fühlt sich letztlich glücklich über seine Beschneidung und ich zähle ihm dann die Nachteile auf. Allein die Herabwürdigung, die darin liegen würde - auch wenn ich bloß Fakten aufzähle. Oder jemand verdrängt das - dann ist auch das eben sein Umgang mit dem Zustand. Die Sache betrifft pikanterweise das Zentrum seiner Männlichkeit, und es ist mehr als heikel, das Thema als Frau anzuschneiden. Ich würde beim nächsten Mal genauso die Klappe halten wie früher, als ich noch nichts darüber wusste.


    Genau das glaube ich nicht, dass ein Mann jemals mit seiner Vorhautamputation wirklich glücklich wird, auch wenn viele das behaupten! Vielleicht ist ein Mann mit der Beschneidung zufrieden, solange er keine sexuellen Probleme hat aber dann, wenn er infolge der Verhornung der Eichel Orgasmusprobleme kriegt und event. jahrelang nicht mehr beim Geschlechtsverkehr den Höhepunkt erreicht, dann frage ich mich, wie glücklich kann dann ein Mann mit seiner Beschneidung sein?

    Das kann man mit einem fast blinden Mann vergleichen der sagt: "Ich habe auch Vorteile blind zu sein, da muss ich auch nicht die verschmutzen Strassen und Toiletten sehen, die toten Menschen in den Nachrichten usw." Dafür aber kann er auch nicht die schönen Seiten sehen.

    Man(n) kann sich aber auch alles schön reden! Man(n) kann die "Vorteile" der Beschneidung wie ästhetische, hygienische oder die längere Standhaftigkeit aufzählen und sich darüber sogar "freuen". Doch, was nutzte meiner kurzen Bekanntschaft die potenzielle Standhaftigkeit als ich tiefe Unterleibsschmerzen bekam und wir den Akt abbrechen mussten und nie wieder mit mir schlafen wollte? Diese Probleme hatte er auch mit anderen Frauen. Er "testet" eine nach der anderen und meldet sich danach nie wieder bei den Frauen, so wie er auch mich "probierte", ob er den Höhepunkt erreicht. Jede seiner Frauen wurde eigentlich auch "Opfer" seiner Beschneidung. Und gerade deshalb - nach meiner ausgiebigen Recherche über das Thema - sprach ich ihn darauf an, bzw. sande ihm unzählige Links unter anderem auch diese Website.

    Nein Maria, wir Frauen sind /waren auch davon betroffen und deshalb hatten wir Recht die Beschneidung anzusprechen, denn es betrifft eigentlich uns Frauen, wenn nicht direkt doch unmittelbar viel schlimmer, weil wir sind diejenigen, die beim Sex wundgescheuert werden oder gar recht heftige Schmerzen bekommen können. Die beschnittenen Männer können ja selten oder gar keine Schmerzen haben, insofern ist für sie die Beschneidung überhaupt kein Problem (abgesehen von der Orgasmusunfähigkeit). (Ein fast vom jahrzehnten (!) Reiben an der Unterwäsche betäubter Penis kann auch keine Schmerzen empfinden!). Ein Mann der sich weigert hinzuschauen und die schlimmen Folgen der Beschneidung zu begreifen und akzeptieren, der hat auch kein Recht von einer Frau zu erwarten, dass sie bei ihm bleibt!

    "Männlichkeit" hin oder her! Nicht der Penis - ob intakt oder beschnitten - macht einen Mann zum richtigen Mann! Biologisch unterscheidet er sich von der Frau, weil er ein Penis hat und die Frau eine Vagina, aber frage mal Frauen, wann ein Mann für sie ein richtiger Mann ist? Sicherlich nicht einer, der seine Probleme nicht nur leugnet sondern dafür die Frau (mich) verantwortlich macht, mit den Worten: "Ich hatte noch nie dieses Problem", was sich viel später dank meiner Hartnäckigkeit als Lüge herausstellte. In die Enge getrieben lieferte er mir die groteske und lächerlichste Erklärung, sein Glied wäre ziemlich unempfindlich und betäubt wegen der Schmerzmittel, die er seit längerem nehmen musste! (Pino) X(

    Wenn es nicht tragisch wäre, dann wäre es nur komisch! Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Diesem Mann, der glaubt es liegt immer nur an den Frauen, ist nicht mehr zu helfen! Wie generic_username schreibt, wird er vermutlich so lange er lebt verzweifelt die Wahrheit und die evidenten Tatsachen leugnen.

    Mir als Frau wäre es lieber, er hätte genauso wie generic_username die Frauen über die Folgen der Beschneidung selber aufgeklärt! Es ist tatsächlich eine behinderte Sexualität!

    Ja diese Seite ist offensichtlich eine für Jügentliche, die nicht wissenschaftlich fundiert ist! Die Informationen sind nur wohl vom Hören-Sagen zusammengetragen.

    Ich werde den Betreibern der Seite selbstverständlich paar Links senden und darum bieten einige auf ihrer Website zu publizieren.

    Lilli: - Welche Rolle spielt die Vorhaut beim Sex?

    Zitat

    Ob du eine Vorhaut hast oder ob du nicht, spielt überhaupt keine Rolle dabei, wie sehr du den Sex geniessen kannst. Wichtig ist dafür viel mehr, dass du übst, deinen Penis gut wahrzunehmen und Berührungen zudem als sexuell erregend zu erleben. Dadurch lernst du auch, deinen Penis – mit oder ohne Vorhaut – zu erotisieren. Die Vorhaut erotisieren heisst sie sexuell anziehend finden und stolz sein darauf. Den beschnittenen Penis mit seiner freiliegenden Eichel erotiseren heisst, ihn sexuell anziehend finden und stolz darauf sein.

    Bei erwachsenen Männern wurden Befragungen zur Sexualität vor und nach einer Beschneidung durchgeführt. Es zeigte sich dabei, dass es keinen Unterschied gab in Sachen Erregbarkeit und Orgasmus. (...)

    Es wurden auch die Frauen befragt, die mit den befragten Männern zusammen waren. Auch die Frauen gaben an, dass die Beschneidung ihrer Männer zu keiner Veränderung in ihrem Sexleben geführt habe.


    Mich haben sie aber nicht befragt, dass meine Schmerzen 2 Tage andauerten!!!
    Ich könnte nicht so viel essen, wie ich kot...n möchte, bei so viel Ignoranz, Dummheit und Lügen!!! :cursing:

    Hallo Herr ...,

    Danke für Ihre ausführliche Darlegung. Womöglich können Sie von dem damals operierenden Urologen noch Schadensersatz einfordern.

    Ich sehe bezüglich Ihrer Darlegung keine wirklichen Widerspruch zu meiner Position.

    "Psychisch" heißt bei mir auch, wenn die Interaktion zwischen zwei Partnern suboptimal ist, denn die Interaktion wird nun einmal psychisch (über das Gehirn) gesteuert. Wenn jemand ein Witz erzählt, muss er ihn auch so erzählen, dass der Zuhörer Lachen kann. Nur einen Witz erzählen ist noch nicht witzig.

    Einen gute Komiker zeichnet ja gerade aus, dass er einen guten Kontakt mit der Psyche seines Zuhörers oder Zuschauer findet.

    Letztendlich ist das Problem des ausbleibenden Orgasmus oft ein "ungenügendes" Zusammenspiel der Beteiligten. Das kennt man auch aus der Tanzstunde, wo man mitunter heil froh ist, wenn man sich nach einem Tanz von seinem Tanzpartner verabschieden darf. Hier spielt Chemie und Taktgefühl eine Rolle.

    Zum Thema Beschneidung. Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat offenbar kein Problem damit, wenn Jungen Körperverletzungen aus "religiösen Gründen" zugefügt werden. Ich finde das sehr schlimm. Wie wenig muss Frau Merkel über die Gefühle von Jungen und Männern wissen, wenn sie so auftritt.


    Gruß Peter Thiel

    Ich fand im Netz zum Thema "Orgasmus" einen Artikel der Orgasmus. Meistens wird die Anorgasmie beim Geschlechtsverkehr als psychisches Problem gesehen, wenn es bei der Selbstbefriedigung einwandfrei zum Orgasmus kommt. Ein betroffener homosexueller Mann reagiert auf den Artikel des Psychotherapeuten Peter Theil. Hier die veröffentlichte E-Mail:

    "Hallo Herr Thiel,

    als ich mich heute zu der Problematik oben im Betreff im Internet sachkundig machte, stieß ich auf eine Reihe von mehr oder weniger sinnigen Forumeinträgen etc. Zuletzt auch auf Ihre Seite, u.a. auch auf eine Mitteilung eines ebenfalls Betroffenen.

    Sie meinten, dass wenn im Rahmen der Masturbation ein Orgasmus erfolge, dann ein Ausbleiben beim GV ein psychisches Problem wäre.

    Diese Auffassung trifft man im Internet eher regelmäßig an. Vermutlich ist es sogar die offizielle Lesart der einschlägigen med. Fachliteratur. Überprüft habe ich das bisher noch nicht.

    Ich bin da aufgrund eigener Erfahrung doch sehr anderer Auffassung:

    Vor ca. 20 Jahren riss bei mir das Fremulum an der Eichel oben ab. Der Urologe, den ich damit aufsuchte, versorgte zunächst die Wunde, und bestellte mich sodann am übernächsten Tag zur OP ein. Hier wurde sodann das Fremulum komplett entfernt. Im Nachhinein wundere ich mich heute über die Länge des Schnitts. Er reicht von der Eichelspitze, wo das Fremulum abriss, wobei er gut die Hälfte der seither offenen Eichelunterseite nicht vernähte, sodass die Harnröhre hier offen liegt, was immer wieder auch Anlass zu Infektionen bietet, bis gut über einen Zentimeter hinaus in der Innenseite der Vorhaut vom unteren Eichelrand.

    Bis heute sieht man übrigens die Naht. Namentlich wo und wie die Fäden gesetzt worden sind.

    Schon recht bald nach der OP registrierte ich einen deutlichen Empfindlichkeitsverlust. Zuvor war die Eichel im fraglichen Bereich neben der Eichelspitze der empfindlichste Teil überhaupt. Danach und bis heute – heute eher mehr als damals – war die Fläche im Bereich der Naht eher taub. Im Vergleich zur Berührungsempfindlichkeit der Hautoberfläche meines Handrückens konstatiere ich heute, dass meine Handinnenfläche und der Handrücken bei weitem für leichte Berührungen empfindlicher sind, als die fraglichen Stellen meiner Eichel, und im übrigen die Eichel insgesamt.

    Im Vergleich: Zuvor war es exakt umgekehrt, und eine unsanfte Berührung hätte entsprechend Schmerz ausgelöst. Eigentlich ist damit schon alles gesagt.

    Nachdem das Fremulum so entfernt, und die Innenseite der Vorhaut und die Eichel derart vernäht war, habe und hatte ich überwiegend das selbe Problem, das beschnittene Männer haben.

    Die Vorhaut deckt überwiegend die Eichel nicht mehr ab. Das lässt sich auch nicht wirklich verhindern, nachdem das Fremulum nicht erhalten wurde. Grund: Überwiegend in der Nacht reicht eben der Umstand hier stattfindender Erektionen im Schlaf, die dazu führen, dass die Vorhaut hinter den Eichelrand sich zurückzieht, im Anschluss nicht mehr über die Eichel zurückkehrt, sondern in der Eichelfurche verharrt.

    Wie im Internet nachzulesen, hat sich auch bei mir hierdurch die überall beschriebene Veränderung ergeben.

    Die Oberfläche der Eichel ist verhornt. Von Schleimhaut, wie eigentlich üblich, keine Spur mehr.

    Die Haut gleicht im nicht erigiertem Zustand eher normaler Haut. Nicht einmal der Oberfläche der Lippen.

    Ebenso zeigt sich der Effekt der Austrocknung. Also feine Furchen.

    Insgesamt hat die Empfindlichkeit über die Jahre nochmals drastisch abgenommen, ich habe dazu ja den unmittelbaren Vorher-Nachher-Vergleich.

    Bereits bei der Selbstbefriedigung bedarf ich einer deutlich stärkeren Reizung. Mit höchst seltenen Ausnahmen gelingt es einen Sexualpartnern – ich bin Homosexuell –, mich durch Masturbation zum Höhepunkt zu bringen. Und namentlich ist im Rahmen des GV, also vorliegend Analverkehr, mir ein Orgasmus nicht mehr wirklich möglich. Will heißen: Seit dem Eingriff zeigte sich dies zunehmend schwierig. Zuletzt hatte ich einen regelmäßigen Partner mit dem ich GV hatte, und mit dem ich zum Orgasmus zu kommen in der Lage war, in 2007/2008. Und auch dies erst nach 4 oder 5 Treffen. Erst dann fanden wir eine Form. bei der ich zuletzt auch beim tatsächlichen GV zum Orgasmus gelangen konnte.

    Dabei, das wäre auch noch anzumerken, ist das dann aber gegenüber den Orgasmen bei Masturbation allenfalls ein „laues Lüftchen“.

    Mit meinem derzeitigen Sexualpartner (er ist an einer Partnerschaft nicht interessiert), ist es mir bislang nicht gelungen, zum Orgasmus zu kommen. Ganz offenkundig, und obwohl wir uns sicher ausreichend Zeit lassen - 2 teils auch 3 Stunden Zeit sind sicher „ausreichend“ Zeit -, liegt es an der mechanischen Reizung, die zuletzt eben doch die entscheidende Rolle spielt.

    Da Klaus (Name geändert - P. Thiel) ein vernünftiger Kerl ist, selbst beschnitten, hat das bisher nicht zu Problemen geführt. Dennoch ist das natürlich auf Dauer höchst unbefriedigend.

    Zum Thema: Wenn Masturbation funktioniert, liegt das Nichtfunktionieren beim GV an etwas Anderem, namentlich psychischem, komme ich daher zu der Ansicht, dass das wohl i.d.R. eher falsch ist. Das zeigt sich für mich daran, dass es Klaus eben auch nicht gelingt, mich so zu Masturbieren, dass ich sodann zum Orgasmus käme. Und der Grund liegt hier wieder darin, dass durch die deutliche Berührungsunempfindlichkeit, Druck und Rhythmus wiederum zuletzt sehr genau stimmen müssen, damit ich zum Orgasmus komme.

    Übrigens: Es ist doch ganz offenkundig, dass und warum bei einem selbst die Masturbation zum Effekt zu führen trotzdem in der Lage ist. Man selbst kann bei Masturbation eben exakt Druck und Rhythmus unmittelbar abstimmen. Dem Partner ist das schon nicht möglich, und, im Rahmen des Analverkehrs ist bekanntlich der Druck und die Reizung deutlich kräftiger als beim Genitalverkehr Heterosexueller.

    Und genau hier liegt wohl offenkundig eben nicht nur mein Problem.

    Weicht unter den gezeichneten Bedingungen von Beschnittenen/Teilbeschnittenen bzw. Fremulumoperierten im Zweifel schon Druck und Rhythmus vergleichsweise minimal ab, bringt auch bereits noch so lange Masturbation nicht den Effekt. Im Gegenteil:

    Da ich – wie übrigens nach diversen Forumeinträgen eine Reihe Betroffener – ohnehin bereits eher sehr Berührungsunempfindlich geworden bin, führt eine zu lange und „falsche“ mechanische Reizung im übrigen auch noch zusätzlich zu Berührungsunempfindlichkeit. Im Zweifel bis zu dem Punkt, dass selbst ich dann nur noch mit sehr intensiver mechanischer Reizung und hohem Rhythmus „noch“ einen Orgasmus ggf. hinbekomme.

    Ich schreibe Ihnen dies, weil ich denke, dass die Problematik, die sich doch bei nicht Wenigen einstellt, gern und viel zu schnell auf die „Psyche“ abgeschoben wird. Dabei denke ich, dass das mit „Psyche“ tatsächlich eben in den meisten Fällen gar nichts zu tun hat. Zumal m.W. hinreichende Langzeitstudien zu den schon auch optisch klar ersichtlich negativen Effekten entsprechender Eingriffe gar nicht tatsächlich vorliegen. Mithin frage ich mich, wie man dann dazu kommen kann, diese Probleme kurzerhand auf die „Psyche“ abzuschieben.

    Beachtlicher Weise findet man dann auch kaum etwas im Internet zur Thematik, wie denn die jedenfalls auch bei mir sehr klaren und deutlichen Veränderungen wieder „korrigiert“ werden könnten. Offenkundig findet hierzu keine wirkliche Auseinandersetzung statt.

    Ich meine: Auch das erklärt sich gut damit, dass die durchaus beobachteten Effekte nur zu gern auf die „Psyche“ geschoben werden. Das entbindet natürlich sodann davon, sich auf der physischen Ebene einmal fundiert forschend mit der Thematik auseinander zu setzen. Ferner bin ich zur Auffassung gelangt, nämlich entlang der nun nicht sehr lange zurückliegenden Debatte um das Beschneidungsurteil und seine Folgen, dass es da auch sehr mächtige Interessen gibt, die Folgeprobleme entsprechender Eingriffe eher herunter zu spielen und sich gerade mit den Langfristfolgen erst gar nicht wirklich zu befassen. Das könnte nämlich Anlass setzen, entsprechende Eingriffspraktiken grundsätzlich zu unterbinden. Religion hin oder her.

    Nachträglich bin ich der Meinung, dass auch bei mir es eher für den Urologen die wirtschaftlichere und am wenigsten aufwendige Lösung eben war, statt rekonstruktiv zu operieren, eben die „Schnipp-Schnapp-Weg-Methode“ zu wählen. Übrigens über die dann sich eingestellt habenden Folgen wurde ich seinerzeit mit knapp 30 nicht aufgeklärt. Wozu auch!

    Liebe Grüße

    ..."

    ...welche Hilfe bietest du denn hier an? Ein erwachsener Mann mit entwickelter Identität, hat auch keine Schamgefühle, sich mit oder ohne Vorhaut auf FKK zu zeigen! Auch später manche als Kind beschnittene nicht, ausser ihr Glied wurde verunstaltet!
    Aber als Kinder unter der Dusche, wenn sie ausgelacht werden, weil sie anders aussehen als die Norm. Ist dir überhaupt bewusst, dass hier von Männern die Rede ist, die als Kind ihre Vorhaut verloren haben, ausgeliefert an Erwachsene, ungefragt waren?

    Du wusstest, was DU WOLLTEST und tatest es freiwillig? Hast du einen kleinen Enkel? Frag ihn mal, ob du ihm die Vorhaut abschneiden darfst!
    Die Männer hier, wissen schon längstens, wie sie sich helfen können - und brauchen weder meine noch deine Ratschäge und Tipps!!!! :cursing:

    Ach ja, sexuell verklemmt kann man auch mit Vorhaut sein! Das ist keine Frage der Beschneidung!

    Aquintus wo habe ich geschrieben, alle beschnittenen Männer hätten Orgasmusprobleme und wären verloren? Weiss ich doch von der anderen guten Erfahrung und gerade deshalb hatte ich mir als Frau nie über die Folgen einer Beschneidung Gedanken gemacht! "Warum sollte ich beim Sex frustriert sein, was redet er für einen Unsinn?" - dachte ich mir damals. Ich hatte keine Ahnung, dass er sich, wenn er s.M.n. "versagt" hat weitersuchen oder sich für Monate verkriechen würde, bis er sein Glück event. irgendwann mit einer anderen versuchen würde, ob die 1. Nacht ein voller Erfolg (Orgasmen) für beide wird.

    Ja, ich wünschte auch, er wäre kein solcher D***kopf und würde nicht auf Nähe, Zärtlichkeit und Sex verzichten - Orgasmus hin oder her, sondern es genauso wie du machen: nicht auf den Spass verzichten, denn wir verstanden uns sehr gut und haben sogar im Bett Tränen gelacht!
    Aber ich habe kapituliert, alles versuchte ich aber man kann einen Menschen nicht zu seinem Glück zwingen. Ich konnte ihm nicht klar machen, dass man den Orgasmus nicht willentlich auf Teufel komm raus erzwingen kann - weder die Männer noch die Frauen!

    Tatsache ist: einige(?), viele(?) beschnittene Männer erreichen je älter sie werden, den Höhepunkt schlechter als Unbeschnittene!
    Tatsache ist: eine anatomische Veränderung der Genitalien, verursacht meistens auch funktionale Störungen - wenn nicht schon früh doch nach Jahren! Dass ein Mann, der ein Bein verloren hat mit seiner Beinprothese nicht mehr so gut laufen und viel. gar nicht mehr rennen kann, ist doch so evident! X( Dass er gerne sein Bein wieder zurückt hätte ist auch klar, doch was bleibt ihm übrig als sich damit abzufinden?! Und die Männer hier machen das beste draus, weil sie die traurige Tatsache akzeptieren mussten! Und kämpfen politisch gegen die Zwangsbeschneidung, was man von dir nicht behaupten kann!
    Dass du diese Tatsachen, die sogar wissenschaftlich (!) untermauert sind, NICHT akzeptieren willst, ist dein Problem, ansonsten müsstest du wohl ins Grübeln kommen, ob nicht deine freiwillige Beschneidung doch ein grosser Fehler war?

    Das gilt auch für die Vorhaut und viell. stumpft die Klitoris auch ab, wenn die Klitorisvorhaut auch weg ist und die Frauen infolgedessen viel schwerer zum Orgasmus kommen!

    Und welcher unbeschnittene Mann sagt, er käme immer, der lügt das sich die Balken biegen. (Pino)
    Und daß das Problem im überwiegend im Kopf liegt, daß kann man hier bei fast allen Betroffenen nachlesen. Die fühlten sich als Monster, wollten nicht mit anderen duschen etc. Wenn das nichts mit der Psyche zu tun hat, dann weiß ich auch nicht.


    In meinem vorherigen Beitrag (letzter Abschnitt) schrieb ich bereits das gleiche, dass schon 20-jährige intakte Männer Orgamusprobleme haben, was auf ihre psychische Verfassung hindeutet. Niemand hat hier behauptet, ein intakter Mann hätte nie Orgasmusprobleme (ein intakter Ex-Freund hatte auch aber äusserst selten!). Wo hast du das gelesen? Es wird nur klargestellt, dass Beschnittene häufiger Orgasmusstörungen haben! Hier die dänische Studie: Sexuelle Auswirkungen der Zirkumzision - DocCheck Flexikon.
    Selbst du gibst ja zu, du hättest nicht gerne Blümchensex und "meiner" gestand mir in der Zeit kennenlernens, er könne nie mit Blümchensex den Orgasmus erreichen. Aber die Herren der Schöpfung scheint es nicht zu interessieren, dass die wenigsten Frauen beim Sex Unterleibsschmerzen haben wollen! (Viele?) beschnittene Männer haben ja fast keine andere Wahl als hart zu stossen, um bis zum Orgasmus ausreichend stimuliert zu werden! Welche Frau hält bis zu 1. St. langes Stossen und das viell. jede 2. Nacht, wenn sie viell. noch wund ist?

    Logisch fühlt sich ein Deutscher (Christ) als Aussenseiter und Monster unter seinen intakten Schulkameraden, selbst dann, wenn er nicht verspottet wird. Ein unbeschnittener Jude oder Moslem würde sich wahrscheinlich auch als Monster oder Aussenseiter unter seinen beschnittenen Schulkameraden fühlen. Ein unbeschnittener Amerikaner - früher als bis 85% der Amerikaner beschnitten wurden - ebenfalls. Es ist also die Gesellschaft und die Kultur in der Mann aufwäschst in der eine Beschneidung Norm oder Nicht-Norm ist, für die entsprechenden Gefühlen der (Un)vollkommenheit, (A)normalität bei Jungen sorgt!
    So hatte ich z.B. einem als Baby beschnittenen befreundeten Afrikaner (47 Christ) Bilder gezeigt, wie ein intakter Penis aussieht. Nie im Leben hatte er das gesehen!!! Er hatte keine Ahnung, wie zart, feucht und weich die Eichel aussieht! Er hatte keine Ahnung vom natürlichen Zustand seines Gliedes und bedankte sich auch für die Links!

    Zitat

    Wir Männer baruchen auch Zuwendung, manuell oder oral. Wenn meine Frau sich vorher nicht mit meinem besten Stück beschäftigt, dann dauerts auch länger. Haben die Betroffenen mal darüber mit ihren Frauen gesprochen? Oder ist das unmännlich. Vom "richtigen Mann" wird erwartet, daß er die Frau befriedigt. Er selber soll sehen wie er klar kommt.


    Genau das mache ich bei jedem Partner wie von dir beschrieben, denn ich bin alles andere als verklemmt. Doch wie du sagst, es dauert auch bei deiner Frau länger, bis sie dich manuell stimuliert hat. War es mit der Vorhaut nicht viel leichter und schneller, ohne dass sie Muskelkater bekam? Lese die Themen unter "Sexuelle Aspekte" so findest du die von mir geposteten Themen aus anderen Foren, wo beschnittene Männer, erklären, den Frauen ist es fast nie gelungen sie manuell oder oral zu befriedigen! Ausser sie gehören zu den "Glücklichen", die trotz Beschneidung zu schnell kommen - was etwa bei 1/4 der Fall sein soll.

    Ich hatte gute Erfahrung mit einem beschnittenen Moslem, gar keine Probleme, aber mit dem letzten ein Katholik leider Schmerzen beim Liebesakt bekommen und den abgebrochen. Unser Kontakt endete für immer, weil der Mann sich schämte, mich nicht befriedigt zu haben. Er zog sich zurück und wollte keine Intimitäten mehr. Was macht dann eine Frau, die diesen Mann liebt und nicht zu ihm durchdringen kann (bei diesem 2-fachen Vater)? Was macht eine Frau, wenn der Mann ihr Tage vorher andeutet: "Es kann sein, dass du frustriert bist und ich auch?", oder Tage nach der Liebesnacht sagt: "Auch in Zukunft wird es zw. uns so bleiben, dass zumindest ich den Höhepunkt nicht erreichen kann". und sich schämend mit sms miteilt: "Man (ich) fühlt als Versager". Was kann eine Frau tun, wenn der Mann sich in sein Schneckenhaus zurückzieht und die Frau nie wieder im Leben sehen will? (Dass er beschnitten war, wusste ich schon). Solche Probleme hatte er auch mit anderen Frauen - weiss ich aus seinen ahnungslosen Erzählungen. Aber früher klappte es sehr gut offenbar! Und jetzt willst du ernsthaft behaupten, es läge nur an der Psyche?

    Und nein, mein lieber Aquintus nicht ich als Frau habe von ihm erwartet, er möge mich befriedigen, sondern er sagte mir, er wolle, dass ich es mit sehr schön habe, er wolle mich befriedigen. Er selber hat sich leider unter diesen Druck gesetzt! Und nein ich gehe nie mit einem Mann ins Bett mit dem Ziel von ihm einen Orgasmus geschenkt zu bekommen! Männer glauben selber, sie wären schlechte Liebhaber, wenn ihnen das nicht gelingt und provozieren somit, dass die Partnerinnen ihnen die Orgasmen vortäuschen.

    Siehst du jetzt, welches Leid auch die Beschneidung nicht nur beim Mann, sondern auch bei der Frau, die ihn sehr lieb hatte, verursacht? Ich hatte lange Liebeskummer und erhole mich langsam davon! Es ist ganz klar auch die Psyche, die mitspielt aber nicht nur!

    Wenn z.B. transexuellen Frauen die Klitoris entfernt wird, so verlieren fast alle ihre Orgasmusfähigkeit, und wenn du schreibt ein beschnittener Mann, solle sich nicht auf die Eichel konzentrieren auf was denn dann? Auf den Schaft, die Hoden, die Restvorhaut, wenn vorhanden? Einige wie Weguer haben nicht mal ihr Frenulum vollständig oder gar nicht.

    Und nein, Selbstmitleid ist das nicht, es ist nur Schamgefühl, Trauer, Frustration, Wut, Ärger, wenn die als Kind beschnittenen Männer in vollem Umfang erkennen, welchen Schaden die Beschneidung anrichten kann!

    Hand auf Herz Aquintus: hättest du dir dir Vorhaut abschneiden lassen, wenn sie nicht überlang wäre und du keine schmerzhafte Risse hättest? Gar keine Probleme trotz häufigem Masturbieren? Um eine ehrliche Antwort wäre ich dir dankbar! Glaubst du sie hätte sich in Jahrmillionen nicht schon längstens zurückgebildet, wenn sie überflüssig gar schädlich wäre? Alle Jungen (und männliche Säugetiere) werden mit Vorhaut geboren - wenn es auch Variationen von sehr kurz bis sehr lang gibt! So war es, so ist es und so wird es bleiben!

    Zitat

    Im Verständnis Orbachs ist sie ein Relikt aus grauer Vorzeit, als Menschen noch nackt auf Bäumen kletterten und die Vorhaut einen Schutz vor Verletzungen gewährte.


    Dieser Obrach denkt nicht zu Ende: Ja, als die Menschen noch auf Bäume kletterten, da waren sie noch am ganzen Körper behaart fast wie die häutigen Primaten und hatten noch grössere, ausgeprägtere Reisszähne.

    Merkwürdig: die Evolution hat diese Körpermerkmale weitgehend zurückgebildet aber dabei die Vorhaut vergessen. Dann dachte sich der Homo Sapiens das begonnene "Werk" zu Ende zu führen. Nur fragt es sich, warum wird die Amputation der Klitorisvorhaut nicht überall auf der Welt gesetzlich erlaubt oder brauchen die Frauen sie noch, weil nur sie immer noch nackt auf Bäume klettern und somit ihre Klitoris schützen müssen? ?( :whistling:
    werner argumentiert man in diesem Sinne weiter, dann schützt auch die Klitorisvorhaut die Klitoris im Mutterleib vor den Keimen. Nach der Geburt kann man sie auch den Mädchen abschneiden, so wie man es bei Buben macht.

    Hallo Aquintus,

    wie alt bist du und wie lange liegt deine Beschneidung zurück? Sich als Erwachsener und freiwillig beschneiden zu lassen, insbesondere, wenn die Vorhaut überlang ist und stört, weil es immer wieder schmerzhafte Risse gab, kann viell. ein Segen sein. Aber auch nur wenn es so bleibt!

    Ich denke es ist vermessen zu sagen, es sei alles nur eine Sache der Psyche, so als würde die Beschneidung selbst keine negativen Auswirkungen auf die Sexualität haben und die beschnittenen Männer, welche unglücklich mit ihrem Sexualleben sind nur ein psychisches Problem hätten und die Einstellung zur Sexualität ändern müssten.

    Fakt ist, wie auf Beschneidung von Jungen nachzulesen, dass die Vorhaut ein hochspezialisiertes, erogenes Gewebe ist mit unterschiedlichen Funktionen.
    Die verbleibenden Nervenenden der Eichel und des Frenulums reichen wohl aus,einen Orgasmus auszulösen.

    Doch wie viele als Kind beschnittene Männer ab einem bestimmten Alter keine oder sehr schwer Orgasmen beim Sex erreichen, weiss wohl niemand. Zumindest förderte die dänische Studie von 2011 zu Tage, dass beschnittene Männer 3x schlechter den Höhepunkt erreichen als Unbeschnittene. Ich kann mir vorstellen, dass es mehr sind als die geschätzten 20%. Wie wäre es gewesen, wenn diese Männer nicht beschnitten wären?

    Das ist wie beim Alkoholismus. 2,5 Millionen deutsche Bürger sind als alkoholkrank statistisch erfasst, aber wie viele andere (noch) nicht als solche erfasst sind, ist unbekannt. Ein Mann muss sich selber eingestehen, dass er alkoholabhängig ist und sich behanden lassen. Dass sich aber viele schämen über ihren übermässigen Alkoholkonsum zu reden und es verleugnen, so kann man von einer viel höheren Dunkelziffer ausgehen.

    Mit der Sexualität ist es nicht anders! Auch sie ist höchst schambesetzt und der intimste Bereich. Welcher Mann würde freimütig zugeben, dass er unter Errektionstörungen oder fehlenden Orgasmen leidet? Alle tun so als ob alles perfekt wäre. Ich weiss das als ehemals mitbetroffene Frau von einem als Kind beschnittenen Mann, der in seinen 20-ern zweifacher Vater wurde aber seit geraumer Zeit keine Orgasmen beim Liebesakt erreicht bzw. nur mit sehr hartem und langem Stossen erreichen könnte, wenn überhaupt.

    Dass Sexualität bzw. die Orgasmusfähigkeit auch nur reine Kopfsache ist, beweisen schon 20-jährige Intakte, die keine Orgasmen erreichen können. Doch ist es wirklich nur reine Kopfsache, wenn ein beschnittener Mann in jüngeren Jahren leichter Orgasmen hatte aber später keine mehr hat? Ist es in solchen Fällen nicht hauptsächlich die physiologische Veränderung durch die Beschneidung hauptverantwortlich neben der Psyche? Würde man ihm nicht unrecht tun, ihm zu sagen, er wäre ein Spinner und er würde sich das alles nur einbilden? Wer das behautet bleibt ihm eines Beweises schuldig!

    Circumcision: Harm and Psychological Factors Ignored | IntactNews

    Zitat

    Long-term harm is also a consideration, but circumcised American researchers also typically avoid the discomfort of studying the sexual and psychological harm (e.g., erectile dysfunction) associated with circumcision. This pro-circumcision bias in American medicine reflects the pro-circumcision bias in American culture. The United States is the only country in the world that circumcises many of its male infants for non-religious reasons. Europeans think we’re crazy.

    Zitat

    Most circumcised American men (and doctors) do not know what they are missing.

    Zitat

    Some dissatisfied men report wide-ranging psychological consequences of circumcision including anger, a sense of loss and sadness, and sexual anxieties. Reduced emotional expression and the avoidance of intimacy may also be related to circumcision.

    Zitat

    We have not had the courage to admit we are making a very serious mistake by continuing to circumcise. For American society, circumcision is a solution in search of a problem, a social custom disguised as a medical issue. Defending circumcision requires minimizing or ignoring the harm and producing overstated medical claims.

    Ein weiteres Zitat:

    Zitat

    A common reason fathers give for deciding to circumcise their son is so they will “look alike,” but these authors speculate that perhaps a subconscious motivation is so that they will “feel alike,” in other words as equally distant and emotionally unavailable as themselves. It was beyond this study’s design to test for this, and yet the comments received from circumcised participants speak to a vast psychic wounding, which, if unresolved, might lead to an unconscious desire to repeat the trauma upon others.

    Zitat


    What's known on the subject? and What does the study add?

    • The sensitivity of the foreskin and its importance in erogenous sensitivity is widely debated and controversial. This is part of the actual public debate on circumcision for non-medical reason. Today some studies on the effect of circumcision on sexual function are available. However they vary widely in outcome.
    • The present study shows in a large cohort of men, based on self-assessment, that the foreskin has erogenous sensitivity. It is shown that the foreskin is more sensitive than the uncircumcised glans mucosa, which means that after circumcision genital sensitivity is lost. In the debate on clitoral surgery the proven loss of sensitivity has been the strongest argument to change medical practice. In the present study there is strong evidence on the erogenous sensitivity of the foreskin. This knowledge hopefully can help doctors and patients in their decision on circumcision for non-medical reason.

    Immerhin setzt diese Studie die wissenschaftlichen Erkenntnisse voraus, dass die Vorhaut ein erogenes Gewebe ist und empfindsamer als die Eichel des unbeschnittenen Penis!

    Christoph Mörgeli hatte sich leider mit der Beschneidung von Jungen nie befasst!

    Zitat

    Ab 1994 war Mörgeli Oberassistent am Medizinhistorischen Institut und Museum. 1995 habilitierte er an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich mit einer Schrift über die Medizin in der Biedermeierepoche und wurde 2001 zum Titularprofessor ernannt.

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Christoph_Mörgeli#section_1

    20 Minuten Online - Keine Chance fr Verbot von Beschneidungen - News

    24.07.2012

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    Der Vorstoss eines grünen Kinderlobbyisten gegen Beschneidungen findet im Parlament keinen Anklang - nicht mal bei Parteikollegen. Eine Volksinitiative hätte bessere Chancen.

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    Das Zürcher Kinderspital nimmt vorerst keine Knabenbeschneidungen aus religiösen Gründen mehr vor. Doch das reicht Daniel Goldberg nicht: Der Präsident der Kinderlobby Schweiz will das Parlament dazu bewegen, ein Totalverbot des rituellen Eingriffs zu beschliessen. In der Herbstsession soll ein entsprechender Vorstoss eingereicht werden, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. «Personen, die beschnitten werden, müssen sich über die Reichweite des Eingriffs bewusst sein», sagt Goldberg gegenüber 20 Minuten Online. «Deshalb soll die Beschneidung erst ab 16 Jahren erlaubt sein, wenn ein Jugendlicher sich eine eigene Identität gebildet hat.»