Beiträge von Etwas

    Ach ist es wieder mal so weit bei denen ja? Eine Zeit lang waren die Artikel Phimose und Zirkumzision ja mal ganz vernünftiges. Haben wir da aktuell wieder einen "edlen Spender", der gegen ein bisschen Geld mal wieder eine bestimmte Aufklärungsrichtung gekauft hat, ja?

    Gut, ging auch mehr um den Vergleich des Funktionsprinzips der Huff-Post (eben keine closed-source wie eine normale Zeitung), sondern eben wie bei Wiki eine (überwachte und im Zweifelsfall eben auch zensierende) Open-Source.

    Leute, was regt ihr euch über die Huff-Post auf? Das ist doch gar keine richtige "Zeitung", das ist ein Portal ähnlich Wikipedia, von Nutzern für Nutzer. Da kann jeder Hanswurst Artikel schreiben, die entsprechend gesichtet und freigegeben werden. Aber bitte ohne Anspruch auf irgendeine journalistische Qualität. Die geht doch in Zeiten von Bild, RTL, Huff-Post und wie der ganze Käse alle heißt, sowieso den Bach runter. Hartz-Dreiviertel-TV (bzw. -zeitung) sage ich da nur. Bildungsniveau Marke Facebook und Youtube!

    Und auch ein Geißler wird sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, als Deutsche Person des öffentlichen Lebens den armen ach so gescholtenen Juden irgendwie ans Bein zu pinkeln, indem er vielleicht irgendeines deren archaischer und gleich wie grausamen Rituale irgendwie auch nur annähernd kritisieren würde!

    Dann würden nämlich sämtliche ernannten und selbst ernannten "Prediger" über ihn her fallen, einschließlich seiner eigenen Partei. Mutti würde sich garantiert genötigt fühlen, mit dem öffentlichen Baseballschläger eine Anti-Semitismus-Tendenz des Herrn Geißler zu unterstellen und ihn politisch - wieder einmal - im richtigen Moment mundtot zu machen.

    Dieses Land hat keinen Platz mehr für die Wahrheit. Dieses Land hat nur noch Platz für Heuchelei und Grinsen in die richtige Kamera. Ich schäme mich mittlerweile in vielerlei Hinsicht, Deutscher zu sein!

    Also... vorab: Für Tipps und Ratschläge bzgl. deines Kindheitstraumas sind wir hier nicht die richtigen Ansprechpartner. Damit will ich es nicht als unwichtig oder nebensächlich abstempeln, ganz im Gegenteil. Aus deinen Beitragen liest sich, dass du diesbezüglich ganz dringend eine fundierte tiefenpsychologische Therapie nötig hast. Irgendwelche Laientipps zum Umgang mit den Gefühlen über dieses Traumas sind in diesem speziellen Fall absolut deplatziert.
    Daher beschränke ich mich auf deine Vorhaut-Thematik:

    Also, du schreibst, du hast eine aggressive Vorhautentzündung und hast aber mit Kortisonsalbe zu dehnen versucht? Das ist sicherlich das absolut Fälscheste, was man dir verordnen konnte. Erst einmal muss die Entzündung komplett abklingen, bevor man da eventuell etwas herum dehnt.
    In einem anderen Forum habe ich dieses Thema mit einer Mutter auch gerade. Aus Empfehlung kann ich Rivanol-Lösung zur Behandlung sehr weiterempfehlen. Davon ein Schnapsglas gefüllt und die Penisspitze bis etwa auf Höhe des Eichelkranzes rein gehalten sollte nachhaltig Verbesserung schaffen. Rivanol ist sehr wirksam, brennt auch auf offenen Stellen nicht und als Lösung kriecht es in jede Ritze und Falte, auch unter die Vorhaut, wo du mit Salbe o. Ä. gar nicht hin kommst.

    Wenn die Entzündung dann abgeklungen ist wirst du feststellen, dass auch das Empfinden wieder in die Vorhaut zurückkehrt. Und schon ist der Gedanke, dass es nur ein empfindungsloses Stück Haut ist, ganz schnell Geschichte. Denn die Vorhaut ist - egal ob vernarbt oder nicht - nicht empfindungslos. Ganz im Gegenteil! Sie ist und bleibt das sensibelste Stück Haut das der Körper hat, mit mehr Nervenenden drin als in den Tastflächen deiner Finger!

    Wenn die Entzündung, und damit die Schmerzen, dann abgeklungen sind, steht auch nichts mehr im Wege, dass du erfüllend und für euch zwei befriedigend mit deiner Freundin schläfst. Dies klappt mit enger Vorhaut ganz genauso gut. Wahrscheinlich wirst du ja ohnehin ein Kondom benutzen. Dann ist es mal überhaupt kein Problem, denn das Kondom brauchst du einfach nur über den Penis mit vorn gelassener Vorhaut abzurollen und dann kannst du ganz normal eindringen und Sex haben.
    Falls ihr ohne Kondom miteinander schlafen wollt, kannst du ein bisschen Gleitgel, Babyöl oder Vaseline äußerlich auf deinen Penis (insbesondere natürlich vorne auf die über der Eichel liegende Vorhaut) auftragen. Dann gleitet dieser besser zwischen den Schamlippen (die sonst die Vorhaut beim eindringen etwas nach hinten schieben wollen) hindurch in die Scheide rein. Und ich darf dir so viel sagen: Der Sex mit vorn liegender Vorhaut ist besser als erwartet, denn durch die vielen Tastkörperchen in der vordersten Vorhaut spürst du jede kleinste Reibung an der Scheideninnenwand direkt an selbigen. Das wäre, wenn die Vorhaut zurück geschoben wäre, gar nicht der Fall. Insofern ist Sex mit enger Vorhaut also mal gar nicht unbedingt als Nachteil zu sehen.

    Insgesamt denke ich, dass du aufgrund dieser nun schon so lange andauernden Entzündungsproblematik durchaus ein negatives Verhältnis zu deinem eigenen Geschlechtsteil entwickelt hast. Deine Erfahrungen aus der Kindheit tun dazu natürlich dann noch ein übriges.
    Dass du keine Lust bzw. keinen Nerv hast, dich von einem Arzt an deinem intimsten Körperteil berühren zu lassen kann ich gut verstehen. Das geht mir als psychisch gesundem Mann ja schon so (weswegen ich, wenn ich da ein "Problem" hätte, auch nicht zum Arzt gehen würde - bin ich ganz ehrlich). Deswegen versuch' es erst einmal selbst in den Griff zu bekommen mit den genannten Tipps und dann erlebe, wie sich das "Problem" nach und nach erledigt. Und dann bist du obendrein hinterher immer noch "vollständig".

    Habt ihr euch den Wisch vom OLG mal durchgelesen?
    Dieses Urteil ist ein Schlag ins Gesicht von Øster & Co., die schon in den 60ern die tatsächlichen Zahlen von sog. "Phimose" und was davon nach dem 16. Lebensjahr noch übrig ist, erforscht haben, ebenso ein Schlag ins Gesicht all jener Ärzte und Forscher weltweit, die die Wirksamkeit der Salben- und Dehntherapie erforscht und Erfolgsraten zwischen 80 und 95 % zu Tage gefördert haben!


    Zitat von OLG Hamm

    Der Sachverständige hat darauf hingewiesen, dass eine solche Therapie als Alternative in Betracht kommt, es aber nicht fehlerhaft ist, eine Circumcision ohne vorherige Salbentherapie durchzuführen. Denn die Salbentherapie hat langfristig nur in 30 % aller Fälle Erfolg.

    Ich hätte bitte gerne den Namen von diesem Drecksack. Was er da verfasst hat war ein definitives Gefälligkeitsgutachten. Er hat einen Meineid geleistet, denn er hat geschworen, sein Gutachten nach bestem Wissen und Gewissen zu erstatten. Erstes hat er ganz klar widerlegt, letzteres ist ihm deswegen ganz offensichtlich abzusprechen!
    Diese S.. hat da ein Gefälligkeitsgutachten erster Güte verfasst um dem Herrn Doktor den Rücken frei zu halten. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, und falls sie doch wollen würde, tut's ein bisschen Moneti. 30% Erfolgsrate, eine unglaubliche Lächerlichkeit!
    Ganz davon abgesehen: Wer zum Teufel hatte und hat das Recht, dem Kind eine 30%ige Chance auf Heilung ohne Operation schlicht und einfach mal zu verwehren? Hatte da etwa jemand Angst, mit 30%iger Wahrscheinlichkeit kein Geld in der Kasse klingeln zu hören? Oder warum sonst hatte der Herr Doktor es so eilig damit, die OP über die Bühne zu bringen, anstatt den Versuch mit der 30%igen Wahrscheinlichkeit erstmal vergehen zu lassen? Schon allein das Vorgeben dieser angeblichen Dringlichkeit ist ein Behandlungsfehler in sich!!!

    Zitat von OLG Hamm

    Der Sachverständige hat überzeugend dargelegt, dass seit Jahrzehnten aufgrund amerikanischer Studien bekannt ist, dass in etwa 98 % der später entstandenen Peniskarzinome zuvor eine unbehandelt gebliebene Phimose vorgelegen hat.

    Ach tatsächlich? AMERIKANISCHE Studien? Unbehandelte Phimose? Wo zu dieser Zeit nahe 100% aller amerikanischen Jungs schon direkt nach der Geburt beschnitten wurden? Wie viele Fälle unbehandelter Phimose, die dann a) klinisch untersucht und b) auch tatsächlich noch Peniskrebs bekommen haben, mögen das wohl gewesen sein??? LÄCHERLICH Und sowas nennt sich nach bestem Wissen und Gewissen??


    Zitat von OLG Hamm

    [...]Eine pathologische Untersuchung des entnommenen Gewebes war nicht zu fordern.
    [...]
    Der Kläger macht nicht geltend, dass eine dadurch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erkennbare und reaktionspflichtige Erkrankung bei ihm übersehen worden ist.

    Idioten! Umgekehrt wird ein Schuh draus! Der Kläger macht geltend, dass das NICHTvorhandensein einer erkennbaren und reaktionspflichtigen Erkrankung übersehen worden ist, was dazu führte, dass er des sensibelsten Teils seines Penis beraubt wurde, obwohl es nicht krank war. Seit wann schneidet man gesunde Körperteile ab ohne dafür bestraft zu werden? Ach ja richtig... seit dem 29. 10. 2012.


    Zitat von OLG Hamm

    Zumindest durfte der Operateur von einer Einwilligung auch des Vaters ausgehen. Denn der Arzt darf jedenfalls in Routinefällen davon ausgehen, dass der mit dem Kind beim Arzt erscheinende Elternteil ermächtigt ist, die Einwilligung in die ärztliche Behandlung für den abwesenden Elternteil mitzuerteilen, worauf der Arzt vertrauen darf, solange ihm keine entgegenstehenden Umstände bekannt sind.

    Bitte WAS??
    Seit wann darf ein Arzt einfach mal von "irgendwas" ausgehen? Dieser Satz ist ein Schlag ins Gesicht sämtlicher uneiniger getrennt lebender Elternteile mit gemeinsamem Sorgerecht. Dieser Satz ist die hochrichterliche Ermächtigung, sich über den Willen des anderen erziehungsberechtigten Elternteiles hinweg zu setzen und willkürlich eine Einwilligung zu etwas zu erteilen, unabhängig ob der andere Elternteil diese Einwilligung ebenso erteilt.
    Dieser Satz ist die sorgerechtliche Entmündigung sämtlicher getrennt lebender Elternteile!
    Dieser Satz ist die hochrichterliche Überflüssigerklärung des § 1627 BGB!! Ein Richter urteilt, dass ein Paragraf des bürgerlichen Gesetzbuches ÜBERFLÜSSIG ist, das hat Premierencharakter in Deutschland!


    Zitat von OLG Hamm

    Der Sachverständige hat die Circumcision aus medizinischer Sicht als Bagatelleingriff bewertet . Es liegt dann ein Routinefall i.S.d. Rechtsprechung vor, so dass die Erklärung der Mutter allein ausreichte.

    Ein Bagatelleingriff. Ja klar, "nur" das berühmte Stückchen Haut, nicht wahr? Seit wann ist es ein Bagatelleingriff, einem Kind etwas von seinem Körper unwiederbringlich ABZUSCHNEIDEN? Wo leben wir denn verdammt nochmal?

    Und wo steht im §1627 BGB "Vorhäute abschneiden darfst du ohne den Vater zu fragen, für den Arm frag' ihn aber bitte vorher"? Ich glaube 's hackt!
    Ein Freund von mir ist alleinerziehender Vater. Der durfte für sein Kind nicht einmal alleine die Einwilligung für die Klassenfahrt unterschreiben! Aber Körperteile abschneiden, das geht in Ordnung, ja? Donnerknispel!


    Zitat von OLG Hamm

    Über die Behandlungsalternativen ist hinreichend aufgeklärt worden.

    Richtig! Keine! So ist "aufgeklärt" worden. Nicht einmal über die angeblichen 30% der Salbentherapie. Die hat man praktischerweise direkt mal vorenthalten. Hätte ja die Gefahr bestanden, dass die Mutter vielleicht lieber noch nach diesem 30%igen Grashalm greift, anstatt ihrem Sohn lebenslang etwas von seinem Geschlechtsteil wegschneiden und damit den Arzt sich bereichern zu lassen... nicht?


    Zitat von OLG Hamm

    Ohnehin hätte es nach Auffassung des Senates einer Aufklärung über die Möglichkeit der Salbentherapie nicht bedurft, weil diese aus den oben genannten Gründen keine echte Behandlungsalternative im Sinne der Rechtsprechung dargestellt hat. Mangels hinreichender Erfolgsaussichten war sie nicht gleichermaßen indiziert.

    Oh doch, das war sie! Mit (angeblich) 30% bestand eine Chance von 1:3 dass der Junge KEINE Operation und damit keinen Verlust eines Körperteils bedurft hätte! Der Herr Doktor hat einen hippokratischen (habe ich das richtig geschrieben?) Eid geleistet, jedweden Schaden von seinem Patienten fern zu halten und stets nur sein Wohl im Blick zu haben. Sein Wohl ja? Sein Wohl, ihm nicht einmal eine Chance von (angeblich) 1:3 zu gönnen, "ganz" zu bleiben, wie die Natur es vorgesehen hat?
    Quacksalver. Lügner. Heuchler. Kurpfuscher. Geldgeiler Aasgeier. Barbar! Pfui, Schäm dich Doktor!


    Aber das Schlimmste an all dem: Über dem ganzen steht allen Ernstes drüber: "Im Namen des Volkes"! PAH!! Schäm dich Deutschland!!

    Ich glaube, ich versuche den vollständigen Namen des Klägers in Erfahrung zu bringen. Mich beschreit der Wunsch, dem Mann finanzielle Unterstützung für eine Klage beim Bundesgerichtshof und notwendigenfalls noch weiter zukommen zu lassen.


    Zitat von OLG Hamm

    Die Revision ist nicht zuzulassen, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und auch keine Entscheidung des Revisionsgerichts zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erfordert.

    Ach was? Der Herr Richter erklärt die Anwendung des Personensorgeparagrafen 1627 BGB mal kurzerhand für überflüssig (noch dazu die Anwendung durch ÄRZTE im Falle einer AMPUTATION) und die Sache soll keine grundsätzliche Bedeutung haben???

    Allein gegen diesen Satz des Urteils würde ich entsprechend vorgehen!

    ...wobei ich als junger Mann ein absolutes Problem damit vor Frauen hatte, da ich ja nicht "normal" funktionierte...

    Man(n) wundert sich, wie viele Frauen heutzutage keine Ahnung haben, was beim Mann die "normale Funktion" ist.
    Penis muss hart und gerade sein für'n Sex, da enden bei nicht wenigen schon die Kenntnisse. Wie das Teil beim Jungen und im Gegensatz dazu beim Mann zu funktionieren hat, was wann wie gehen muss oder eben nicht muss, ob die Vorhaut bei der Erektion automatisch nach hinten gehen "muss", oder ob sie genauso gut drüber bleiben darf etc. etc. - da steigen ganz viele Frauen wissensmäßig schon aus.

    Und das in unserer ach so aufgeklärten Gesellschaft.

    Ich sag' ja, in Zeiten wo schon die Hände überm Kopf zusammen geschlagen werden, wenn zwei Kindergartenkinder sich im Plantschbecken nackig sehen (würden), und im Falle eines händischen gegenseitigen "Erkunden" derselben einander schon von Übergriffigkeit gesprochen wird 8o 8o , ist das doch auch kein Wunder. :thumbdown: :thumbdown:

    Mittlerweile verlangen die Jungs doch schon im Grundschulalter für den Schwimmunterricht bei ihren Eltern nach einer "Schlabber"-Badeshort, damit ja kein anderer - und erst recht die Mädchen nicht - sieht, dass "da unten" noch "etwas" ist... :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:

    Das nur beiläufig.


    (zurück zum Thema)

    Das sehe ich nun wirklich wieder absolut anders. Du hattest konkrete Probleme, die dir Schmerzen bereitet haben, deswegen war der "Leidensdruck" da, etwas zu verändern.
    'Unbekannt' hat diese Probleme aber nicht, deswegen sind eure Situationen nicht vergleichbar. Wenn er Probleme hätte, würde ich ihm auch empfehlen, etwas zu ändern. Aber etwas was keine Probleme macht behandeln zu wollen, nur weil es bei manch anderem eben anders ist, halte ich für überflüssig.

    Und das mit dem "aufpassen": Mein Gott, Sex mit enger Vorhaut ist keine Wissenschaft. Und wenn man den Zustand von vornherein so kennt und den Sex quasi so "lernt", dann ist das auch kein Thema. Mädchen ziehen nicht wie wild an der Vorhaut herum. Im Gegenteil: Viele Mädchen tasten sich selber erst einmal ran, was mit dem Penis überhaupt geht. Man staunt, wie wenig die Mädchen/Frauen heute über die männliche Anatomie wissen (klar, heutzutage wird ja auch von Kleinauf alles krampfhaft verhüllt und verborgen, da sieht kein Mädchen mehr den Penis vom Bruder/Freund/Nachbarsjungen etc). Das heißt, wenn sie die Vorhaut bewegt und sieht, "geht nicht weiter", dann hört sie auf. Eine vollständig weite Vorhaut ist ja auch nicht endlos bewegbar, da muss Frau dann auch irgendwann aufhören. Tut sie's nicht tut mir das als Mann dann auch weh. Und dann? Auch weg operieren, damit Frau nix mehr zum ausprobieren hat, was mir evtl. beim ausprobieren weh tun könnte?
    Mit enger Vorhaut praktizierte sich Sex faktisch genauso wie mit gangbarer. Evtl. muss man, wenn das Mädchen/die Frau nicht so ganz feucht/flutschig ist, mit einem Tropfen Gleitmittel/Babyöl nachhelfen (wenn kein Kondom benutzt wird), damit die Vorhaut eben mit in die Scheide reinrutscht. Das muss man aber mit gangbarer Vorhaut auch, denn wie gesagt, irgendwann ist auch deren Zugbereich ausgereizt, und wenn die Scheide noch zu trocken ist, ist's so oder so für beide kein Vergnügen.
    Und mit Kondom ist's ohnehin egal, das wird über den Penis samt Vorhaut abgerollt, da besteht vom Abrollen her gar kein Unterschied zu beispielsweise einem beschnittenen Penis (außer dass dessen Vorhaut (sprich Sensitivität) fehlt und die Eichel auch schon abgestumpft ist - na toll).

    Ich habe generell ein Problem damit, jemandem zu einer Behandlung zu raten, BEVOR er überhaupt weiß ob er eine braucht.

    Also, ich sag' mal so: Das Aussehen ändert sich, sofern du eine Inzision machen lässt, gar nicht großartig. Die Vorhaut ist ja dann immer noch in gleicher Länge über der Eichel drüber. Der optische Aspekt sollte da auch absolut keine Rolle spielen für so eine Entscheidung. Letztlich sieht jeder Penis anders aus und "Schönheitsvorstellungen" sind da eigentlich fehl am Platze. Zumal: WAS stört dich denn so sehr daran? Ein beschnittener Penis (egal ob halb oder ganz) sieht meiner Meinung nach ziemlich "verkrüppelt" und "unvollständig" aus.

    Der Hygieneaspekt ist insofern nicht so problematisch wie du bzw. deine Eltern vielleicht denken, denn die Vorhaut ist ja nicht "wasserdicht", das heißt, beim Baden/Duschen kommt da trotzdem genug Wasser hin. Und Urin selbst ist steril, da passiert also insofern mal gar nichts. Es ist leider ein verbreiteter Irrglaube, dass der Penis täglich mit Seife gewaschen werden müsste. Klar, gewaschen werden muss er, wie der restliche Körper auch, aber eben nicht mit Seife und auf der Eichel rumgeschubbert und was weiß ich nicht. Wenn da also beim Duschen/Baden Wasser hin kommt, dann reicht das völlig. Du bist ja auch in 15 Jahren nicht erkrankt oder sonstwas, warum wohl? Da sammelt sich also insofern gar nichts.

    Ich finde, du machst dir da zu viel Kopf. Evtl. solltest du wirklich erst einmal sexuelle Erfahrungen sammeln, ein paar Mal wenigstens Sex gehabt haben, vielleicht auch mit verschiedenen Mädchen/Frauen (meine damit nicht, du sollst dich durch die Schule vö...., sondern eben die Zeit vergehen lassen und dich erst einmal "orientieren", und wenn du dann mit deinem Penis unzufrieden bist, kannst du immer noch überlegen was zu tun. Dahingehend rennt dir nichts weg.

    Also generell muss ich gerade mal meine Bewunderung darüber ausdrücken, wie objektiv und sachlich du mit deinen 15 Jahren bei diesem Thema bist und dir Gedanken machst. Finde ich genial. Ist ja leider bei "Generation Facebook" doch nicht mehr so alltäglich.

    Ich persönlich neige generell dazu, bei einem Zustand wie dem Deinen trotzdem den Gedanken anzustoßen, ob er wirklich so "schlimm" ist, dass man sich genötigt fühlen muss, etwas zu ändern. Du schreibst selbst, du hattest bisher keinen Sex (was ja in deinem Alter nicht SO ungewöhnlich ist). Das heißt, es "drängt" dich nichts, diesen Zustand zu ändern (anders wäre es jetzt, wenn du Sex gehabt hättest und du dabei Probleme bekommen hättest und deshalb das für dich "Thema" geworden wäre). Letztlich ganz konkret gefragt: Was genau stört dich an der Vorhaut so wie sie ist? Du schreibst, du hast soweit keine Schmerzen im täglichen Leben. Also ist doch eigentlich alles OK. Pinkeln geht, nehme ich mal an, auch problemlos (sonst wäre das bei dir vermutlich auch schon viel früher Thema geworden). Insofern nötigt dich jetzt erst einmal nichts, es wirklich unbedingt und zwingend zu ändern.

    Lasse dir gesagt sein, dass Sex auch mit enger Vorhaut absolut erfüllend und problemlos möglich ist. Die "Technik" mag ein bisschen anders sein, aber das ist ohnehin bei jedem anders. So wie man Sex auch mit gangbarer Vorhaut erst "lernen" muss, so ist das mit enger Vorhaut auch. Aber schlechter ist er deswegen nicht. Kondombenutzung etc, all das ist genauso möglich (und wichtig!).

    Ich wage mich zu sagen, dass die Beschneidung ganz sicher für dich der falsche Weg wäre. Nein, nicht einfach stumpf weil ich halt gegen Beschneidung bin, sondern weil ich überzeugt gegen Beschneidung bin, weil es mal eben das sensibelste Teil am Penis einfach entfernt. Auch bei einer Teilbeschneidung ist ein Großteil der Tastkörperchen in der vorderen Vorhaut WEG, danach folgt erstmal eine Narbe, und dann erst der verbliebene Rest an Vorhaut. Selbst da bleibt also nicht mehr viel von über.
    Und generell bin ich gegen jede OP, die nicht wirklich zwingend zur Verbesserung eines GESUNDHEITSzustandes nötig ist. Und du bist ja nicht krank, und dein Penis auch nicht.

    Ich komme da mal auf eine von dir selbst in den Raum geworfene Frage zurück:

    Denkt ihr ich könnte es dabei belassen und mit der Phimose leben[...]?

    Den Ball spiele ich jetzt mal zurück, sage aber meine Meinung dazu:

    Warum denn nicht? Du bist jetzt damit jetzt 42 Jahre alt geworden. Du bist augenscheinlich nicht krank davon, und so wie ich's gelesen habe, hast du im täglichen Leben damit ja auch keine Probleme. Was sollte dich denn dann daran hindern, es einfach so zu lassen wie es ist?
    Hygiene? Na, die Vorhaut schließt auch verengt nicht wasserdicht. Da kommt also immer noch dran was dran muss. Genug Jungs und Männer haben eine Phimose und denen fällt das Teil trotzdem nicht ab. Sauber ist's da unten also bei normaler Körperhygiene trotzdem.
    Sex? Na Sex mit Phimose ist eine reine Frage der Technik und entsprechend genauso wenig ein Problem. Du bist ja keine 14 mehr, noch völlig unerfahren mit dem eigenen Körper (was "da unten" angeht) und weißt daher, was es zu tun gilt. Und auch eine gangbare Vorhaut kann zu derb gezogen werden wenn die Frau zu eng und/oder nicht feucht genug ist (ganz davon abgesehen, dass ihr das dann auch weh tut). Mit einer ein bisschen flutschig gemachten Vorhaut passiert da also gar nichts, die gleitet einfach mit rein und gut ist. Um das Spüren mach dir mal keine Sorgen, denn was von der Eichel verdeckt ist machen die Tastkörper der Vorhaut locker wieder wett. Dass man bei Sex mit Vorhaut vorne weniger spüren würde ist wohl eher ein Gerücht. Es ist halt anders, aber keineswegs schlechter.

    Das kann ich ja auch verstehen, aber Sie KÖNNEN im Moment nicht wirklich etwas dagegen tun. WENN es wieder zu wächst, dann nützt es nichts, wenn Sie jetzt mit aller "Gewalt" (bitte absichtlich in "" zu sehen) versuchen, da gegenzusteuern.
    Und unter der Vorhaut sauber zu halten gibt es in dem Alter da nichts. Das ganze "System" ist selbstreinigend. Hätte Ihr Sohn seine natürlicherweise enge Vorhaut noch, könnten Sie ja auch nicht "drunter" sauber machen, und das wäre völlig OK so. Ein Kind bildet "da unten" noch keine Stoffe, die einer täglichen Entfernung bedürften.

    Bitte, hören Sie auf, das mit aller Gewalt so zu halten zu wollen wie es jetzt ist, egal was damit womöglicherweise tatsächlich angerichtet wird und möglicherweise tatsächlich erst Probleme geschaffen werden.

    Es DARF noch zu sein, das wäre der Normalzustand. Dass man den entgegen medizinischen Wissens jetzt schon mit Gewalt (OP) beseitigt hat, ist ein höchstgradiger Eingriff in die natürliche Entwicklung dieses Bereichs. Bitte hauen Sie jetzt nicht in die gleiche Kerbe.

    uns wurde von der Ärztin gesagt, dass es mit den Fäden bis zu 3 Monaten dauern kann. Finde ich auch sehr lange.

    Cortisonsalbe trägt unser Sohn momentan mit meiner Hilfe auf, um eine weitere Bescheidung zu vermeiden.aber bis jetzt nur auf die Vorhaitspitze.

    Der Narbenring ist halt noch recht groß und da sagte die Ärztin man kann dir Salbe auch auf den Narbenring schmieren, damit es weicher wird.
    Ich hatte ihr Fotos geschickt, da ein Besuch momentan nichts bringen würde. Da müsste schon ein Arzt an unsere Badewanne kommen :(

    Schönen Gruß an die Ärztin. Sie hat - mit Verlaub - keine Ahnung, wovon sie da redet!

    a) 3 Monate für selbstauflösende Fäden sind VIEL zu lange. Was dann noch nicht aufgelöst ist, hat sich dann wunderschön in die Narbe mit eingewachsen, verdickt diese, löst sich - da verkapselt - definitiv nicht mehr von selbst auf und bildet einen stetigen Fremdkörper, der in der Haut eingeschlossen ist.

    b) Kortisonsalbe hat auf dem Narbenring überhaupt nichts zu suchen. Ist völlig überflüssig, weil unwirksam und birgt die Gefahr, dass das Kortison - wie 'Weguer' schon schrieb, auf die nicht geschlossenen Wundkanäle bzw. auch die Eichel selbst (eine Schleimhaut) gelangt, wo sie ABSOLUT NICHTS verloren hat!

    c) warum um alles in der Welt muss die Vielleicht-Vermeidung einer Vielleicht-nochmaligen-Beschneidung JETZT mit VIER JAHREN übers Knie gebrochen werden, gegen jeden hiesigen Rat, gegen jede Vernunft und gegen jeden Sinn und vor allem ohne dass man überhaupt nur erahnen könnte, wohin sich das ganze in 8/9/10 Jahren mal entwickeln wird??

    Mit Verlaub Kirsten: Sie fragen hier, aber machen ja doch das Gegenteil. Soll kein Angriff sein, aber allmählich fragt man sich, wozu hier 46 Antworten hin und her geschrieben wurden, von denen Sie sämtliche Tipps doch in den Wind schlagen, und stattdessen lieber die der EINEN Ärztin nehmen, die gegen jede Vernunft und sogar gegen jede Anwendungsanweisung für die von ihr selbst verordnete Kortisonsalbe spricht...

    T'schuldigung, aber das begreife ich einfach nicht. Warum kann der Kleine Knirps nicht endlich mal dahingehend in Ruhe gelassen werden... :/ :-((
    Und nein. Ich schreibe jetzt nicht NOCHMAL auf, warum in Ruhe lassen im Moment das BESTE aller Verfahren wäre...

    Oder um es mal wirklich ganz krass und direkt auf den Punkt zu bringen:

    Lassen Sie endlich die Finger vom Penis des Kleinen! Zumindest was DAS angeht.

    Ich weiß nicht, was eure Ärztin dazu sagt, aber vielleicht sollte Dein Mann eurem Sohn beibringen, beim Pinkeln die Vorhaut immer zurückzuziehen. Davon mal ab, daß dadurch die "Treffsicherheit" erhöht ist, bleibt die Haut auch stets in Bewegung.

    Willkommen im 21. Jahrhundert, wo sich hierzulande üblicherweise und rücksichtnehmenderweise zum Pinkeln HINGESETZT wird, so dass das Zurückziehen der Vorhaut dafür ziemlich kontraproduktiv ist (weil's dann u. U. unter der Klobrille hindurch schießt) und außerdem im sitzen kaum funktioniert, erst recht nicht, wenn man sich im Kinderalter in aller Regel auch noch mit den Händen am Klo festhalten muss.

    Man kann's jetzt auch echt übertreiben mit den "Maßnahmen"...

    Übrigens ist mir die Aussage, das immer noch Vorhandensein von (üblicherweise selbstauflösenden) Fäden sechs Wochen nach der OP sei normal, absolut unverständlich! Spätestens nach 2 Wochen sollten die alle sich in Wohlgefallen aufgelöst haben, erst recht wenn sie doch tagtäglich noch mit Flüssigkeit (Urin) umspült werden. 6 Wochen und noch immer Fäden drin ist viel zu lange. Und ich könnte die Hände über dem Kopf zusammen schlagen bei dem Gedanken, dass auf diese Konstellation auch noch Kortisonsalbe aufgetragen wird, denn noch Fäden drin heißt, die Haut ist noch nicht vollständig verheilt bzw. es befinden sich noch Fremdkörper darin, und auf nicht 100%ig intakter Haut, Schleimhaut etc. hat Kortison NICHTS verloren (steht übrigens sogar in der Packungsbeilage). Genau deshalb hat Kortisonsalbe zur Vorhautbehandlung wenn dann ohnehin nur von AUßEN auf die Engstelle der Vorhaut und nicht bei (halb) zurückgezogener Vorhaut innen auf die innere Vorhautschleimhaut aufgetragen zu werden.


    Alles Gute.

    Gehen wir jetzt also mal davon aus die Verklebung zwischen Vorhaut und Eichel gelöst wurde. Es besteht also die Gefahr das was vorher verklebt war jetzt zusammenwächst. Und da macht für mich doch schon eine Salbenbehandlung Sinn um das zu verhindern.

    Sorry BD, aber das ist doch jetzt zusammenhanglos.

    Fakt 1: Die Vorhaut wurde teilbeschnitten.
    Fakt 2: Die Vorhaut ist jetzt - seit mittlerweile 6 Wochen - verheilt und geht noch immer nicht/nicht mehr zurückzuschieben.

    Das heißt:
    - Entweder hat man nicht genug beschnitten und die ursprüngliche Engstelle ist immer noch da,
    - oder die Beschneidungsnarbe hat sich bereits zusammen gezogen bzw. den Durchmesser VOR der Eichel liegend angenommen

    In jedem Fall ist es JETZT für eine Salbenbehandlung, die die Vorhaut weiten soll, definitiv der falsche Zeitpunkt.

    Denn WENN sich die Beschneidungsnarbe zusammen gezogen hat, dann kommt man mit der von außen aufgetragenen Kortisonsalbe auch nicht an den Bereich zwischen Vorhaut und Eichel, der womöglich bei der OP gewaltsam voneinander gelöst wurde und nun zusammen zu wachsen droht, heran (denn wir erinnern uns: Die Vorhaut ist ja aktuell nicht zurückziehbar!).

    WENN sich die Beschneidungsnarbe zusammen gezogen hat, ist es jetzt für eine Salbenbehandlung, um das zu verhindern, ebenfalls zu spät. Denn, wie gesagt, die OP ist 6 Wochen her, eine Beschneidungsnarbe längst verheilt und der Durchmesser der Narbe erstmal "fix". JETZT mit einer Behandlung anzufangen um zu verhindern, dass sich die OP-Narbe zusammen zieht.. der Zug wäre jetzt abgefahren (und war es vor 2 Wochen auch schon - nicht umsonst steht in der OP-Aufklärung normalerweise drin, dass das schon ab dem Tag NACH DER OP begonnen werden muss).

    WENN die Ärzte aber einfach nur zu wenig Haut abgeschnitten haben und es halt immer noch die ursprüngliche Engstelle ist, die jetzt das Zurückziehen der Vorhaut verhindert, dann ist das ganze Bohei um die Vorhaut DESWEGEN überflüssig und es träte das ein, was du vorher geschrieben hast, nämlich dass man der Natur ihren Lauf zu lassen hätte, da eine Verengung in dem Alter da hin gehört.

    In JEDEM Fall aber gilt eines, und das wiederhole ich jetzt wirklich zum letzten Mal:
    Der Junge ist 4 Jahre alt. Das heißt, er braucht zum gegenwärtigen Zeitpunkt und in naher Zukunft KEINE zurückziehbare Vorhaut! Das heißt, eine Behandlung der Vorhaut zum JETZIGEN Zeitpunkt ist - egal mit welchen Voraussetzungen - gegenwärtig nicht erforderlich und nicht sinnvoll. Entweder hat sich die Narbe schon zusammen gezogen, dann ist es eh schon zu spät und man muss das Wachstum von Vorhaut(narbe) und Penis abwarten und DANN behandeln (wenn es dann noch nötig wäre und der Junge das will!), oder aber die Vorhaut ist eben noch natürlicherweise eng, dann kann und soll man sie DESWEGEN in Ruhe lassen.


    VERHINDERN, ABHELFEN, etc. ist jetzt - egal wie - nicht (mehr) möglich. Man manipuliert nur noch mehr herum und im günstigsten Fall macht man's umsonst und es tut sich gar nichts, im schlimmsten Fall aber stresst man das ohnehin schon "misshandelte" (weil operierte) Hautgewebe noch mehr und schafft womöglicherweise erst den Herd für Probleme, die man sonst gar nicht bekommen hätte.
    Denn permanent auf die Haut aufgetragenes Kortison über Tage und Wochen reizt die Vorhaut auch. Da nicht zu erwarten ist, dass sie sich dadurch weitet, wird die Vorhaut also in diesem gereizten Zustand eng gelassen. DAS schafft dann womöglich wirkliche Probleme (mikrofeine Einrisse durch vergebliches Dehnen, gereizte Haut in einem Milleu, wo möglicherweise (auch geringe) Urinreste nach dem Pipi machen (und in so einem kleinen Alter läuft das nunmal nicht immer 100% hygienisch ab) zurück bleiben können usw. usf.

    Also kommt doch - zumindest für diesen Fall - bitte mal von diesem "naja, mach mal, kann schon nicht schaden"-Standpunkt runter. DOCH, zu viel ist genauso Mist!


    So, das war nun wirklich nochmal die letzte "Analyse". Wer jetzt immer noch meint "ach, behandelt mal schön weiter", der muss das glauben. Es ist und bleibt in der vorliegenden Konstellation zum JETZIGEN Zeitpunkt überflüssig. Und ja, man kann auch mit der "guten" Behandlungsmethode "zu viel des Guten" betreiben!

    Darf ich das selber entscheiden? Oder ist das eine Anordnung?


    Ja, gerne! Aber eben doch nicht bei einem 4-Jährigen. Mann Mann, es geht mir doch nicht darum, eine Behandlung generell abzulehnen wenn sie denn geboten (und auch sinnvoll) ist. Aber bitte doch nicht bei einem 4-Jährigen...
    Außerdem HAT sich die Narbe doch längst zusammen gezogen, sonst könnte man die Vorhaut ja zurückziehen. Also ist es wenn dann sowieso schon "zu spät". Ist auch logisch, nach 4 oder mittlerweile schon 5 Wochen ist das doch definitiv verheilt. Und da's nicht zurückgezogen wurde, eben mit dem Durchmesser VOR der Eichel.
    Wenn's also darum geht, die Narbe dazu zu bringen, im Durchmesser der Eichel abzuheilen, ist das Kind also schon in den Brunnen gefallen. Also kann man's jetzt auch endlich mal in Ruhe lassen und abwarten, wie es sich im Wachstum entwickelt und DANN behandeln wenn a) es dann überhaupt noch nötig wäre und b) der Junge es überhaupt will. Und nicht jetzt schon, wo wir uns alle einig sind, dass kein 4-Jähriger eine zurückziehbare Vorhaut braucht!

    Ach was red' ich...
    Was müssen mich eigentlich die Vorhäute wildfremder Kinder interessieren? Ich hab' 15 Jahre Stund' um Stund' erst für meinen eigenen, dann für' ander' Leute Söhne am Computer dran gegeben und mich oft genug dafür teilweise aufs übelste beschimpfen lassen, und jetzt kommt das Feuer auch noch aus den eigenen Reihen, wenn man dort mal nicht mit den Wölfen heult.

    Na danke auch...

    Macht doch alle was ihr wollt...

    Sorry, mag jetzt "zickig" erscheinen, aber irgendwann ist mir das echt zu doof, alles mögliche außer dem Interesse am Schicksal des "Klienten" unterstellt zu bekommen. Wie gesagt, seit 15 Jahren beschäftige ich mit mit dem ganzen Mist, teilweise aufs intensivste. Ich möchte behaupten, ich weiß wovon ich rede. Womöglich länger als sich manch anderer hier Gedanken darum macht/gemacht hat. Ich hab selber 'nen betroffenes Kind großgezogen und behandelt, ich hab's bei anderen mitbekommen etc.
    Aber nein, jetzt muss ich mich für meine Ansichten schon in den eigenen Reihen rechtfertigen und "korrigieren" lassen - nach 15 Jahren Ar*** aufreißen für dieses Thema.

    Nee, echt nicht.

    Urolüge:


    Aber hier wurde schon operiert, eine Teilbeschneidung (zum Glück)...aber wenn dieser Narbenring nicht konsequent gedehnt und bewegt wird ist eine weitere Beschneidung, bei der dieser Narbenring entfernt werden muss, wahrscheinlich unumgänglich.

    Bei allem Respekt, aber da bist du im Irrtum. Narbengewebe dehnt sich ganz genauso mit (sonst würde ja jede Kindheitsnarbe beim Wachstumsschub reißen). Davon ab: Narbengewebe mit Kortisoncreme dehnen geht sowieso nicht. Wenn, dann bräuchte es dafür eine Salbe auf Heparin-Basis, aber das ist ja noch schlimmer.

    Leute, der Junge ist 4!!! Warum kann man das Teil nicht endlich mal in Ruhe lassen? Da jetzt dran herum zu reißen ist doch totaler Quatsch. Nochmal: Wozu muss ein 4-Jähriger die Vorhaut zurückziehen können?
    Und wie sich die Vorhaut - auch mit dem Narbengewebe - in 5/6/7/8 Jahren entwickelt, das weiß doch jetzt noch gar keiner. Das ist doch Unsinn, das jetzt schon unbedingt und mit allen Mitteln und nach dem ganzen Stress "auf Maß bringen" zu wollen. Wenn das Narbengewebe nämlich tatsächlich so stur wäre wie du beschreibst, müsste man ohnehin beim ersten Wachstumsschub des Penis nochmal zu dehnen anfangen.
    Warum also dann nicht gleich bis dahin warten und schauen, ob's dann überhaupt noch notwendig ist und - und davon reden wir hier doch immer so groß - der Junge es überhaupt will???

    Aber bitte, wenn wir hier schon anfangen zu diskutieren, dann hat unsere ganze Beraterei keinen Wert, denn was sollen sich die Eltern denn dann hier rausziehen?

    Also bitte, macht was ihr wollt, ist ja letztlich auch nicht mein Kind. Ich kann nur raten und an den logischen und gesunden Menschenverstand appellieren. Wenn man unbedingt weiter an einem 4-Jährigen rumdoktern will, obwohl das zum jetzigen Zeitpunkt völlig sinnlos ist, dann bitte...

    @Bela2012


    Da ich kein Arzt bin, werde ich niemals einfach so raten, ein Medikament abzusetzen. Zumal wenn man in einer Klinik war, die weiß was getan werden muss.


    Das ist - nach all den Geniestreichen der Ärzte, von denen wir hier tagtäglich lesen - aber nicht wirklich dein Ernst, oder?
    Ganz davon abgesehen: Wir reden hier doch nicht von einem lebenswichtigen Herzmedikament! Wir reden hier von einer überflüssigen medikamentösen Einwirkungen auf den Penis eines 4-Jährigen, der einfach endlich mal die Chance erhalten sollte, einfach mal ganz normal seine Funktion zu erfüllen, anstatt dass permanent und ohne Unterlass dran herumgedoktert wird. Schlimm genug was schon gelaufen ist, aber warum kann man's denn jetzt nicht endlich mal in Ruhe lassen? Es hat doch gegenwärtig eh keinen Sinn.

    Verstehe... aber bei aller Liebe und aller Anerkennung für die Bemühungen, das beste für den Kleinen zu machen: Das bringt nichts.

    Die Kortisonsalbe ist dafür da um normales Hautgewebe weich und elastisch zu machen, um anschließend durch mechanische Einwirkung (Zurückziehen bis zur Spannungsgrenze) die Vorhaut an dieser Stelle zu dehnen, ohne dass das Hautgewebe dabei mikrofeine Einrisse bekommt.
    Einfach nur auftragen ohne irgendwas weiter zu machen bringt nichts. Das ist wie wenn Sie im Wasserkocher Wasser heiß machen, um sich dann doch keinen Tee aufzubrühen, und sich dann wundern, warum der Tee später mit dem (wieder abgekühlten) Wasser nichts wird.
    Das Dehnen selbst hat aber erst Sinn, wenn der Körper hormonell so weit fortgeschritten ist, dass sich das Gewebe dauerhaft lockert (und quasi einfach nur etwas "Nachhilfe" dafür braucht). Das ist bei Ihrem Sohn aber noch nicht der Fall, sonst hätte man die "Diagnose" Phimose ja nicht gestellt. Das heißt, selbst WENN Sie die Vorhaut jetzt mittels Salbe und täglichem "üben" gedehnt bekämen, sie würde sich nach Absetzen der Salbe wieder zusammen ziehen und das ganze Bohei wäre für die Katz' gewesen.

    Und bei aller positiver Wirkung und tatsächlich fast durchweger OP-Vermeidung durch die Anwendung der Salbe:
    Es ist trotzdem Kortison, was im Körper Wasser einlagert und das Hautgewebe beeinflusst (sonst wäre die Dehnung ja gar nicht möglich). Das ist nichts, was man "einfach mal so" tagtäglich anwenden sollte/müsste. Erst recht nicht wenn man weiß, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar keinen Sinn hat, und man es sowieso mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nochmal benötigt. Dann kann man sich das jetzt auch sparen. Wozu muss der Kleine die Vorhaut jetzt zurückziehbar haben? Hätte Ihr Arzt Sie damit nicht genervt, hätte das vermutlich gar keinen gekümmert - und so wäre es auch richtig gewesen.

    Ich kann mich nur wiederholen - aber letztendlich ist es Ihre Sache, was Sie draus machen:
    Lassen Sie das "gute Stück" jetzt mal völlig in Ruhe (außer für den "normalen Gebrauch" ;) ). Keine medizinisch wirksame Creme, kein Ziehen, kein "nachgucken" mehr, ob es nicht vielleicht doch schon etwas weiter geht, kein Bohei mehr drum. Einfach ganz normal behandeln, als wäre nie was dran gewesen. So ist's auf kurz und mittelfristig das Beste. Alles andere kann Ihr Sohn dann später selber untersuchen lassen, wenn wirklich noch was sein sollte und er's geregelt haben möchte. Mit 13 kann er ja auch mit eigener Krankenkassenkarte und ohne Sie zum Arzt gehen, wenn er das denn möchte. Und wenn nicht, dann kommt er mit seiner Phimose (so dann noch vorhanden) problemlos klar. Genug Männer haben eine und leben damit vollkommen zufrieden.

    Habe heute nochmal mit unserem Kleinen gesprochen. Er macht es ganz toll und ich bin echt stolz auf ihn. Durch die Cortisoncreme ist es auch schon besser geworden.

    Liest sich für mich, als würde nun doch mit der Kortisonsalbe weiter gearbeitet.
    Ich wurde am Samstag darum gefragt und habe davon abgeraten, weil meiner Meinung nach eben bei einem 4-Jährigen eine Kortisonbehandlung viel zu früh ist (der ganze Körper ist ja noch gar nicht so weit dass die Vorhaut auf ginge - deswegen ja letztendlich auch die "Diagnose" Phimose) und weil die Haut eben durch die überflüssige OP ohnehin schon genug gestresst und malträtiert wurde.

    Vielleicht bringt da ja eine Antwort nochmal Licht ins Dunkel. Aber ich fände es schon ziemlich bescheiden, 4 Seiten lang Tipps und Rat nieder zu schreiben, und dann wird's doch nach eigenem Credo anders gemacht. :-/

    Das heißt, ihr verwendet die Creme jetzt doch weiter?

    Wie ich schon auf Phimose-Info geschrieben habe, halte ich nichts von. Es ist zu früh dafür. Die Haut wurde in den vergangenen Wochen eh schon genug malträtiert. Man sollte sie jetzt echt mal in Ruhe und sich natürlich entwickeln lassen, anstatt jetzt immer noch mit Kortison (auf Dauer ja auch nicht ganz ohne) dran herum zu machen.
    Wie gesagt, der Junge ist 4, die Vorhaut ist natürlicherweise noch gar nicht so weit, sich zurück schieben zu lassen. Sonst hätten ja die Ärzte auch keine "angeblich behandlungsbedürftige Phimose" festgestellt. Doch nun macht man genau das, was hier einer so schön in seiner Signatur stehen hat: Man macht an der Rosenknospe (Vorhaut) unbedingt dran herum, damit sie eben doch JETZT schon auf geht, anstatt die natürliche Entwicklung abzuwarten...

    Naja gut, ich hab auf Phimose-Info wohl genug dazu geschrieben. Wenn das dann doch alles in den Wind geschlagen wird... :-/

    http://www.faz.net/aktuell/gesell…t-11565661.html


    Als Zelllieferanten dienen im Moment noch die Vorhäute von bis zu vier Jahre alten Jungen. „Je älter man wird, desto schlechter funktionieren die Zellen“


    Ja kein Wunder darf ein Junge seine Vorhaut eng wie sie ist auf keinen Fall länger als gerade nötig behalten! Sie wird ja "dringendst" gebraucht....!!!!!!


    Und wenn's dafür nicht reicht, kann man sie ja immer noch irgendwelchen Möchtegern-Schönreichen sprichwörtlich auf die Backe schmieren:


    http://www.paradisi.de/Wellness/Kuren…News/113856.php


    http://www.twitrer.com/3-seltsame-ver…gling-vorhaute/


    http://www.stylebook.de/beauty/Schraeg…ung-635697.html


    http://www.shortnews.de/id/738019/neue…sen-hergestellt


    Darf ich jetzt 'ne Runde kotzen gehen...?