Beiträge von TheShine

    Der Wiederherstellungstipp ist super, das probier ich mal! Danke :D

    Ansich hast du ja Recht. Die einzige Situation, wo ich mich wegen dieser Sache "depressiv" fühle, ist ja eigentlich nur dann, wenn ich mir vor Augen halte, was ich eigentlich haben sollte. Und das ist eben nur mal nur beim Sex. Die Vorhaut brauch man weder zum Essen, noch um anders Spaß im Leben zu haben oder was weiß ich :thumbup:

    Danke für die zahlreichen Antworten!

    Zum Thema Vorhautwiederherstellung: Bei mir ist wirklich 0 Resthaut vorhanden. Hinter der Eichel sind 2cm nichts und danach kommt die Beschneidungsnarbe. Ich wüsste also nicht mal, was ich da genau dehnen sollte.

    Die einzige "erogene" Zone ist, wo einst eine war :thumbup: die Rede ist von der Narbe vom Frenulum. Die Eichel ist soweit taub und schmerzt und ist total unkontrollierbar beim Orgasmus, was dazu führt, dass man meistens währenddessen stehen bleiben muss.


    Mir geht es ja vorallem darum, dass man mit diesem Problem weitesgehend allein gelassen wird. Und genau da könnte man wieder den Vergleich mit dem Blinden ansetzen. Denn genauso fühl ich mich, wie ein Blinder, der mitten in der Stadt ausgesetzt wird und gesagt bekommt, er solle allein mit dem Bus nach hause fahren.


    Und natürlich ist das ganze mehr als nur rein raus, aber sind wir mal ehrlich. Wenn man nicht einmal ohne hinzusehen merkt, ob man gerade drin ist oder nicht, kann man doch diese Handlung nicht als "Geschlechtsverkehr" bezeichnen. Zumal man dann natürlich auch schnell die Lust verliert bzw. bei ausbleibender Stimulation der beste Freund nach unten sinkt.

    Ansich mache ich mir über dieses Thema nur noch relativ selten Gedanken, da ich andere Sachen habe, in die ich viel Zeit und Liebe investiere. Nur fallen diese Sachen eben mal aus, finde ich mich komischerwiese in solchen Foren wieder :|

    Wie soll das gehen, bitte kläre mich auf :D Aber welchen Unterschied hat denn die neue Vorhaut gegenüber der Frischhaltefoliemethode bzw. der Überstülpdinger? Es wird ja lediglich die Eichel vor weiterem Austrocknen geschützt oder seh ich das falsch? ?(

    Achja das hatte ich vergessen: Sie nimmt die Pille, was für mich neben ihrem engen Becken ebenfalls von Vorteil ist, da es mit einem Kondom -50% Empfinden ist. Also wie zum Teufel soll man denn mal auf eine Party gehen, ein sympatisches Mädchen mit nach hause nehmen und Spaß haben? Geht nicht. Geht einfach nicht.

    Bitte Teil 1 lesen

    Unter anderem laß ich auch von einer zunehmenden Verhornung der Eichel mit dem Alter, dass ich zu 100% bestätigen kann. Denn früher hatte ich in der Dusche zufällig den Penis an einem Bein anliegen, während das andere ausversehen über die Eichel glitt (etwas komisch zu beschreiben), was ein komisches, aber tolles Gefühl mit sich brachte. Nun ist dem nicht mehr so, sprich die Eichel muss an Empfindlichkeit verloren haben. Ich realisierte, dass ich nun schon noch weniger Empfinden besitze, als noch Jahre zuvor. Damals war ich vielleicht 11 oder 12. Ich realisierte, meine Zeit läuft gegen mich.
    Auch von Oralsex konnte ich mir bis heute nichts abgewöhnen, weshalb dürfte jedem klar sein. Ich bin sehr froh, dass meine Freundin trotz aller Probleme zu mir gestanden hat und versucht hat, das beste aus der Situation gemacht hat. Denn leider ist es ja so, dass leider die Vielzahl der Frauen sofort schnelle Beine bekommen, wenn es im Bett nicht läuft. Und welcher Mann erzählt gern von seinen sexuellen Problemen? Über Schmerzen hatte sie sich auch schon beklagt. Das liegt daran, dass der natürliche Gleiteffekt der Vorhaut fehlt, und so die harte Eichel in ihr reibt. Das ganze ging sogar soweit, bis sie angefangen hat zu weinen.
    Die Beschneidung ist mehr als nur das Entfernen einer "nutzlosen" Haut. Im Buch "Ent-hüllt" sprach der Autor Bereiche an, welche durch die Beschneidung betroffen sein können. Ein auch für mich entscheidender Punkt war das Thema "Beschnittene Männer können unter Umständen keine innige Beziehung zu Frauen aufbauen". Und wieder fand ich mich in der Meinung des Autors verstanden...
    Ich kannte dieses Kribbeln im Bauch, wenn man verliebt ist. Ebenso suchte ich durchaus den Kontakt zum weiblichen Geschlecht, aber eben nur in der Zeit, in der ich die Folgen meiner Beschneidung noch nicht kannte. Seit meiner ersten Recherche sind all diese Gefühle schlagartig verstummt und auch bis heute nicht wieder aufgetaucht. Und ja, ich liebe meine Freundin, jedoch auf meine Art und Weise, die wirklich sehr schwer zu beschreiben ist. Denn ich hatte von Anfang an nie diese Schmetterlinge im Bauch, nicht bei ihr, und auch nicht bei den Mädchen davor (nach meiner Erkenntnis). Außerdem habe ich meine Freundin (wie im Buch als eine mögliche Folge genannt) oft "ausversehen" verletzt. Nicht mit Taten, sondern mit Worten. Einfach deshalb, weil ich mich nicht in Menschen hineinversetzen kann und zu oft sage: "Ach ist doch nur Spaß", während meine Partnerin zutiefst verletzt ist. Ich würde also von mir behaupten, dass ich unfähig bin, einen Menschen zu lieben, so wie es jeder andere tut beziehungsweise dazu im Stande wäre. Und das führte in unserer Beziehung mehrmals dazu, dass ich sie rücksichtslos und gefühlskalt behandelte, was zu ständigen on/off-Situationen führte. Als ich ihr von meiner nicht vorhandenen Gabe erzählte, war sie zutiefst verletzt. Ist ja auch verständlich. Warum ist man denn mit jemandem zusammen, den man nicht liebt? Es hat sie viele Nerven gekostet, jedoch hat sie all dies aus Liebe zu mir akzeptiert.
    Und genau deshalb möchte ich, dass die Menschheit da draußen endlich erkennt, welchen Schaden eine Beschneidung anrichten kann, jedoch ist ein unerfülltes Sexleben dank mangelndem Empfindungsvermögen schon Strafe genug. Und nehmen wir mal an, der Trieb lässt endlich nach, da es eben keine Erfüllung bringt, dann möchte diese Person auch logischerweise keinen Sex mehr. Und was passiert, wenn der andere Sex möchte und dieses Bedürfnis aber nicht befriedigt bekommt? Genau: der Partner geht fremd, das Vertrauen ist im Keller, es kommt zur Trennung. Genau deswegen kann und wird eine Beschneidung das komplette Leben des Betroffenen negativ beeinflussen, inwiefern das ganze stattfindet, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es wurde weit mehr Sachverhalte im Buch aufgrund Studien aufgelistet, auf die ich jetzt nicht näher eingehen werde. Schließlich vermisst man ja nichts, das man nicht kennt. Und wenn sich jemand um diesen Sachverhalt keine Gedanken macht, denkt man, man ist normal und alles ist so, wie es soll. Wenn man einem Blinden nicht sagt, dass andere Menschen etwas sehen, würde es dem Blinden nicht stören. Er würde denken, er wäre normal, da er es nicht anders kennt.
    Was ich damit sagen will ist, dass ich mit dieser Frau wahnsinniges Glück habe, denn jede andere hätte mich sicherlich verlassen.
    Und ohne Sex kann anscheinend im 21. Jahrhundert keine Beziehung mehr funktionieren. Deshalb möchte ich jeden warnen, der über eine freiwillige Beschneidung nachdenkt und auch all diejenigen ansprechen, die in die Entscheidung über eine Beschneidung involviert sind. Egal ob es die Eltern sind, dessen Sohn aufgrund der oberflächlichen Diagnose "Vorhautverengung" beschnitten werden soll oder ob es sogar die Freundin möchte, da der Penis danach hygienischer ist und "ästhetischer" aussieht. !!!Bitte lasst euren Sohn nur beschneiden, wenn es wirklich absolut notwendig ist und es keinerlei Auswegmöglichkeiten gibt. Und anstatt gleich alles zu entfernen, bitte erst einmal so viel, wie von Nöten ist, auch wenn dann das Risko auf eine weitere Operation bestehen bleibt!!!
    Sollte ich in meinem Leben jemals einen Sohn haben, der beschnitten werden soll, werde ich alles Erdenkliche tun, dies zu verhindern. Denn das Recht auf körperliche Unversehrtheit gibt es nicht umsonst, also bitte wartet mit der Beschneidung, wenn es denn schon unbedingt sein muss, bis das Kind frei entscheidungsfähig ist...
    Mein Leben ist teilweise zerstört und ich versuche nun, das beste aus dieser Situation zu machen. Jedoch merke ich gerade dann, wenn etwas in den anderen Lebensbereichen, z.B. dem Sport nicht funktioniert, mich das ganze noch mehr hinunterzieht, da ich nichts mehr habe, was mich auffängt. Keine liebevolle Beziehung mit meiner Freundin, keinen erfüllenden und sorgenvergessenden Sex, kein Gefühl, "komplett" zu sein. Ob meine Beschneidung überhaupt unbedingt nötig war, oder ob man nur aus Bequemlichkeit des Arztes handelte, der in keinsterweise über die Nachteile aufgeklärt hatte (weil er sie wahrscheinlich nicht kannte), möchte ich garnicht erst in Erfahrung bringen. Das ist wie, wenn man zu einem Blinden sagen würde, dass seine Augenoperation auch hätte besser gelöst werden können.

    Hallo zusammen,

    ich (M/18) wurde in meiner Kindheit aufgrund einer Vorhautverengung radikal beschnitten. Ob und inwiefern das ganze jetzt nötig gewesen sei, kann mir keiner sagen, jedoch soll es angeblich 2 Versuche gegeben haben, bis dann garnichts mehr übrig war.
    Schon im Kindergarten hatte ich mit verwirrten Fragen zutun, "warum das denn da so anders aussieht". Auch in der Sportumkleide wurden nicht nur einmal Judenwitze etc. gebracht. Zu dieser Zeit hatte mich das ganze eigentlich kaum gekümmert, da ich mich mit diesem ganzen Thema noch nie so richtig auseinandergesetzt habe.
    Erst seit ich ca. 16 Jahre alt war, begann ich aus Neugier im Internet zu recherchieren. Schon früh wurde mir klar, dass ich anders bin. Ich laß einige Beiträge über "weniger Gefühl beim Sex" und "Eichel stumpft ab". Zunächst dachte ich mir noch nicht allzu viel dabei, da ich der Meinung war, dass mit mir doch alles in Ordnung sei, da Selbstbefriedigung ganz "normal" funktionierte. Für meine Verhältnisse zumindest. Jedoch machte ich mir nun immer häufiger Gedanken über diese Materie, bis ich am Ende begriff, dass ich vielleicht doch nicht so normal bin, wie ich immer dachte, und dass andere vielleicht doch mehr empfinden als ich wegen der Vorhaut, dem Frenulum und der empfindlicheren Eichel. Das war auch der Grund, warum ich bis zu meinem 17. Lebensjahr Jungfrau blieb (für heutige Verhältnisse "unüblich"), da ich mir unsicher war. Natürlich gab es deswegen ebenfalls gewisse Mobbingaktionen.
    Ich hatte einfach Angst, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Ich dachte immer: "Ach reg dich ab, bei richtigem Sex mit einer richtigen Frau wird das sicherlich viel besser, da so eine Hand ja nichts im Vergleich zu dem Geschlechtsteil der Frau ist." - Falsch gedacht.
    So kam es wie es kommen musste, ich hatte meinen ersten Kuss, meine erste Freundin, meinen ersten Sex. Doch bevor es dazu kam, gab es einen weiteren Tiefpunkt in meinem Leben:
    Es war alles geplant, kurz nach ihrer Rückkehr aus ihrem Urlaub waren wir zu einer Familienfeier bei mir zuhause. Abends lagen wir zusammen in meinem Bett und nach ein paar harmonischen Streicheleinheiten war ich der Meinung, dass jetzt der richtige Augenblick gekommen war. Jedoch ahnte ich nicht, war folgen würde...
    Nach mehreren gescheiterten Versuchen gaben wir auf, da mein Freund nicht so ganz wollte, was sicherlich nicht nur meiner Aufregung geschuldet war. Da waren sie, diese Hintergedanken.. "Was wenn ich wirklich nichts spüre?" "Was wird sie zu meiner Beschneidung sagen?" - "Schatz, du musst deinen Kopf frei machen" - "Ich kann nicht"
    Wenige Tage später starteten wir einen weiteren Versuch, bei dem rein technisch alles glatt ging. Jedoch war das die größte Enttäuschung meines Lebens. Das soll also das tolle sein, auf das alle immer so abfahren? Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Meine Freundin hatte ich mitterweile in die ganze Thematik bereits eingeweiht, jedoch konnte sie dem Ganzen wenig Glauben schenken, was ich nicht verstand... Sätze wie: "Wie kann man denn da nichts merken", musste ich mir anhören. Ich begriff allmählich, was mit mir passiert ist. "Der Unterschied ist wie Bunt zu Schwarz Weiss - nun erkläre mal einem farbenblinden, was Farben sind". Ohne hinzuschauen wusste ich nichtmal, wo ich mich da genau befand mit meinem Penis...
    Jedoch wollte ich das ganze nicht auf mir sitzen lassen und probierte es wieder und wieder. Eine Erfüllung gab es nie... Ich meine, wenn es keinen Sexualtrieb gäbe, und mir würde das ganze keinen Spaß machen, müsste ich es halt nie wieder tun. Aber es ging nicht ohne, obwohl es mich jedes weitere Mal tiefer in die Krise schob. Wenn mir etwas nicht schmeckt, esse ich es nicht. Habe ich jedoch Hunger, bin ich gezwungen es zu essen, egal ob es mir gefällt oder nicht. Ganz egal wie es mir dabei und danach geht.
    Wir probierten alles Erdenkliche aus, jedoch war das größte Erfolgserlebnis, dass ich, wenn sie seitlich lag, zumindest merkte, dass da etwas meinen Penis umschließt. Und meine Freundin ist für normale Verhältnisse schon sehr eng, was für mich sogar von Vorteil ist. Garnicht auszudenken, was wäre, wenn die Frau ein wenig weiter gebaut wäre... Probleme mit einem zu langen Akt (insofern es die erste Runde war, alle weiteren waren erfolglos) hatte ich nie. Zum "Orgasmus", wenn man das ganze so nennen darf, bin ich jedes Mal gekommen, jedoch floss das Sperma lediglich raus, eine große Freude hatte ich weder bei der Masturbation noch beim Sex. Und was passiert, wenn man von etwas nur sehr wenig essen kann, weil es einem nicht schmeckt? Genau, man hat etwas im Magen, jedoch bleibt das Hungergefühl bestehen. Genau so war es bei mir, ich erlebte den Sex nicht ein einziges Mal als zufriedenstellend.
    Da ich nach einem weiteren glücklosen Versuch wieder einmal Wut und Frust verspürte, stöberte ich mich erneut durchs Netz. Dabei stoß ich auf das Buch "Ent-hüllt" von Clemens Bergner. Allein die Leseprobe genügte mir, um festzustellen: Hey, du bist nicht allein! Denn jedes einzelne Wort, jede einzelne Emotion konnte ich genau nachvollziehen.
    Ich begriff, was mit mir geschehen war:
    Mit wurde die Vorhaut mit millionen Nervenzellen und Tastkörperchen, die für kleinste Berührungen empfänglich sind, genommen. Mir wurde das Frenulum genommen, was laut Internet der sensibelste Teil des Penisses ist. Außerdem ist meine Eichel nun ungeschützt und aufgrund dauernder Reibung an der Unterwäsche komplett verhornt. Auch war die Rede von einem Empfindungsverlust von bis zu 80% und anderen Theorien. Jeder sagt da ja etwas anderes, klar, da es ja auch bei jedem etwas anders ist. Oft fragte ich mich, ob man sagen könnte, dass ich verstümmelt wäre, doch in der Regel versteht man darunter ja etwas anderes. Tut man sich jedoch die Definition auf Wikipedia durchlesen, passt das Wort "Verstümmelung" voll und ganz auf mich zu.

    Bitte Teil 2 lesen