Beiträge von JSC

    Dann macht eine Vorhaut-Wiederherstellung, denke ich, schon Sinn.

    Denke, hoffe und habe gelesen, dass das Gefühl, bei den täglichen Aktivitäten, nach dem "restoren" ziemlich ähnlich dem unbeschnitten Zustand ist.
    Nur die Nerven sind halt verloren. Aber wenn du damit kein Problem hast dann könnte es dein Problem ja lösen.

    Ist zumindest meine Hoffnung. Und, wer weis, vllt. können wir uns in 10 Jahren ne neue Vorhaut transplantieren lassen. Daran gearbeitet wird ja.

    Sind hier schon welche, die restored haben?
    Die können dir vllt. besser was dazu sagen.

    Kann ich gut verstehen.
    Ich bin auch zum Großteil wütend auf mich selbst.
    Bin auch Low'n Loose beschnitten worden, aber wird wahrscheinlich noch tighter weil ich mich ja, aufgrund ziemlich schlechter Arbeit, nachbeschneiden lassen werde.

    Ich habe keine Ahnung warum die Ärzte hier nichts anderes lernen.

    Was sind denn momentan deine größten Probleme mit der Beschneidung?
    Optisch? Das neue Gefühl allg. (Beim laufen, duschen, urinieren, anfassen)
    Die Gefühlseinbusen? Oder was anderes?

    PS: wie liefs beim Arzt?

    LG

    Ow fuck,

    macht mich wieder ein bisschen wütend dein Post, denn ich bin auch erst vor etwas mehr als 3 monaten beschnitten worden und kann deine Gefühle gut nachvollziehen.

    Habe leider auch den Fehler gemacht dass ich mich davor falsch informiert hatte, bzw. die schlechten Erfahrungsberichte nicht so ernst genommen hab wie ich es hätte tun sollen.
    Und der Arzt hat's mir auch schön geredet.

    Wie bist du denn Beschnitten worden? Weist du in welchem Stil du beschnitten wurdest?

    Wissen deine Freunde/Familie davon?
    Und was sind so die Gedanken die du gerade über die Beschneidung hast?

    Ich schätze mal du bist direkt in eine Depression rein gerutscht...so wie ich :/.

    Mit der Wiederherstellung der Vorhaut würde ich noch warten, bis alles ganz sicher verheilt ist. Aber ich bin ja selbst noch "Neuling" also weis ich das nicht ganz genau.

    Aber ich kann gut verstehen dass du so bald wie möglich und so gut wie möglich den alten und für dich normalen Zustand wiederherstellen willst.

    Aber erstmal gut dass du hier bist. Gibt viele die sich so fühlen wie du und das Problem psychisch wie physisch z.b durch vorhaut wiederherstellen in den griff bekommen haben.

    Wir packen das :)

    Hey Leute,

    meine Beschneidung liegt jetzt ca. 3 Monate zurück und ich war heute das erste mal wieder joggen. Hab gehofft es hilft gegen die Angstattacken die ich, wie schon an anderer Stelle beschrieben, durch die Beschneidung bekommen habe.

    Naja, auf jeden Fall ist eine Interessante Sache passiert.
    Weil beim Laufen die Eichel permanent gegen die Kleidung gerieben wurde, hat sich die Eichel so weit zurückgezogen, dass sie an den Seiten von fast überall von Haut umgeben war.
    So klein hatte ich meinen Penis noch nie gesehen.
    (War wie ein Speed-Penis, falls jemand damit was anfangen kann)
    Hat 10 min, unter der warmen Dusche + ziehen und strecken gedauert, bis er wieder auf normale Größe gewachsen ist.

    Hat jemand schon ähnlich Erfahrungen gemacht? Und was hilft?

    (Ich meine im Fitnesstudio wäre dass nicht so toll, danach in der Dusche). LG

    Danke für die Antworten!

    Werde die Bilder mal auf Onmeda veröffentlichen und den Herrn Dr. Kreutzig-Langenfeld fragen was er dazu meint.

    Und die KK werde ich auch mal dazu befragen.

    Wenn die Chancen auf eine Klage bestehen, werde ich auch diesen Weg einschlagen.

    Werde Rückmeldung geben was dabei herausgekommen ist.

    Nein, nur ein Frenulumrest, glaube ich zumindest.

    Auf dem dritten Foto, das Hautstück leicht links unten von der Eichel.

    Auf jeden Fall habe ich da noch einige Nerven.

    Jetzt versteht ihr vielleicht auch, warum mir eine Korrekturbeschneidung so wichtig ist.
    Obwohl ich inzwischen vor dieser auch richtig Angst habe.

    Und der Arzt der das gemacht hat, macht jede Woche Beschneidungsops.

    Wie soll ich denn damit eine richtige Beziehung führen? Wenn es zum ersten Sex kommt, denkt sich die Frau doch: Was für ein armes Schwein.
    Da vergeht einem doch die Lust auf Sex.

    Und wenn das meine Freunde/Familie mitbekommen würden. Die würden sich ja irgendwann auch fragen warum ich keine Beziehung mehr führen will.

    Und wenn ich ihnen die Wahrheit sagen würde, wäre ich bei Ihnen doch auch direkt auf der Mitleidsschiene. Und bei jeder Frau die dann doch mit mir zusammen sein will, denken sie sich: Tapfer, dass sie trotzdem mit ihm zusammen ist.

    Das ist kein Leben das ich führen kann und will.

    Hey Urolüge,


    Zitat von Urolüge

    Leider hast Du bei deiner Recherche vor deiner Beschneidung an uns vorbeirecherchiert...

    Hab ich tatsächlich nicht. War auch hier im Forum unterwegs. Hatte aber das Gefühl, dass sich hier nur extreme Fälle tummeln und dass es bei mir schon nicht so schlimm werden wird.

    Tja, wie du schon schriebst: Schöne Sch...
    Jetzt bin ich auch hier gelandet.

    Der Mensch neigt leider dazu nur das zu sehen was er sehen möchte.


    Zitat von Urolüge

    Es ging dann soweit, dass ich mir zweimal versuchte das Leben zu nehmen...


    Schön, dass du trotzdem noch hier bist.
    Auch wenn ich nicht akut suizigefährdet bin, kann ich das leider besser nachvollziehen als mir lieb ist.

    Übel, wie einschneidend so etwas doch sein kann. *Ironie on* Aber ist ja nur ein kleiner Schnitt...*Ironie off*

    Zitat von Urolüge

    Hat sich bei der Masturbation was bezüglich Befriedigung, sexuellem Empfinden und Erleben verändert? Oder musst du "härter" ran?

    Ja, ich muss härter ran. Klar, weniger Gefühl, und nur noch an gewissen Stellen. Der Orgasmus ist, zum Glück, glaube ich, gleich geblieben.
    Das befriedigte Gefühl danach ist momentan nicht wirklich vorhanden, wobei ich dass momentan der Depression zuschreibe. (Hoffentlich)

    Das ist es auch was mir momentan zu denken gibt. Ich habe zwar gerade einen Penis, der links und rechts lange Narben hat, unförmig beschnitten ist und unästhetisch wirkt. Aber er funktioniert noch.

    Wenn ich es richtig einschätze, ist der Rest vom Frenulum leicht rechts und nicht mittig unter der Eichel angesetzt und sieht jetzt aus wie eine Hautbrücke die da nicht hingehört, weil die komplette Schafthaut nicht an der richtigen Stelle angebracht wurde. Aber es ist noch was da.
    Ich glaube wenn das weg wäre, hätte ich große Gefühlseinbusen.
    Und die will ich auf keinen Fall riskieren.

    Ich hoffe ja darauf, dass der Chirurg mir sagt, dass man den Rest vom Frenulum retten, und trotzdem eine Korrekturbeschneidung durchführen kann.

    Aber wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich zwischen meinem unästhetischen Frankenpenis oder Gefühlseinbusen wählen muss.
    Und dann wirds halt der Frankenpenis.

    Denn Erektionsstörungen mit, hey seit 2,5 Stunden, 25 (das wird ja ein toller Geburtstag :/ )sind nicht unbedingt förderlich für meine Depressionen und mein weiteres Leben.

    • Danke dir erstmal Bela,


    ja es hilft sich darüber auszutauschen. Wir wollen ja irgendwie alle verstanden werden.

    Ist schon ok was TheShine schreibt. Er ist wütend über seine Beschneidung, was völlig verständlich ist. Bin ich ja auch.

    Ist auch angenehm wenn jemand ehrlich Klartext redet.
    Man muss es nur differenzieren.
    Ich hoffe einfach das es bei mir nicht zum worst case kommt. Aber das sehen wir dann.

    An TheShine:
    Hast du eig. schon angefangen mit der Vorhaut-Rekonstruktion oder hast es vor? Um wieder mehr Gefühl zu bekommen.

    Ja, das ist mir bewusst.
    Mir ist auch bewusst das Menschen mit viel gravierenderen Problemen auch glücklich und selbstbewusst sein können.

    Denn Glücklichsein passiert im Kopf.

    Aber momentan geht es nicht.
    Ich bin zum Beispiel heute aufgewacht und hatte so eine schlimme Panikattacke, dass ich mich erstmal übergeben habe.

    Da ich schon mal eine einjährige Depressive Phase mit 17 hatte (war auch ein negativ Lebensveränderndes Ereignis, dass diese ausgelöst hat), bin ich mir ziemlich sicher das ich wieder Depressiv bin.

    Hatte damals das Glück das diese vorbei ging. Hoffe dass ich dieses Glück wieder habe.

    Aber momentan bin ich ein Wrack. Auch wenn ich es nach aussen hin einigermaßen gut überschauspielern kann.

    Aber in der Verfassung kann ich gerade keine Intime Beziehung eingehen.
    Und Zurückweisung wäre gerade auch nicht das Beste für mich.

    Hier sind Bilder zu meiner Beschneidung vor 3 Monaten.

    Das ist die ganze Geschichte dazu.

    Ich halte diese für verpfuscht. Auch der Urologe der Beschnitten hat, sagte, Zitat: Es sieht nicht schön aus. Aber man könne ja noch nachbeschneiden.

    Seine Erklärung warum er rechts und links zwei große ungleiche Einschnitte vorgenommen hat lautete: Das macht er auch bei Kindern, um die Spannung zu verringern. (Welche Spannung?)

    Ein weiterer Urologe, allerdings der Kornwestheimer Müller, war auch geschockt. (Weis aber nicht inwieweit er nur Geld durch eine Nachbeschneidung machen möchte)

    Was haltet ihr davon?

    Spoiler anzeigen

    Hallo liebes Forum,

    jetzt ist es wohl an der Zeit auch meine Geschichte zum Besten zu geben.

    Ich war vor gut 3,5 Monaten beim Urologen in Stuttgart weil ich schmerzhafte Risse in meiner Vorhaut hatte. Waren jetzt nicht extrem schmerzhaft aber ich wollte es mal checken lassen.

    Dieser betrachtete meinen Penis und murmelte etwas von: mh, ja, mh.
    Dann sah er sich mein Bändchen an und fragte ob es mir mal eingerissen sei. Ich bejahte, war ungefähr vor zwei Jahren passiert. Ist aber von alleine wieder geheilt und es war alles wieder gut.

    Wir setzten uns also wieder hin und er sagte das man es mit salben Behandeln könne aber die Risse dann zu Narben werden die mir wieder Probleme machen würden. Er würde eine Beschneidung empfehlen, dabei würde auch das Bändchen verlängert werden und damit hätte ich dann auch keine Probleme mehr.

    Leider war ich dem nicht so abgeneigt wie ich es heute wäre.

    Ich sagte ihm also, dass ich es mir überlegen werde.

    Nach ein paar Tagen Recherche im Internet, hatte ich das Gefühl dass auch die meisten Frauen darauf stehen wenn man Beschnitten ist. Anscheinend soll es auch ästhetischer Aussehen und besser riechen.
    Ausserdem könne man wohl länger und da ich eh Probleme mit 'nem vorzeitigen Orgasmus habe empfand ich das als willkommenen Vorteil.

    Die Nachteile waren ja meistens ein Gefühlsverlust, aber dass empfand ich ja eher als Vorteil.

    Ich dachte also dass die Vorteile die Nachteile überwiegen.
    Ausserdem hatte ich zu der Zeit ein gutes Grundgefühl und war vielem positiv aufgeschlossen was meine Entscheidung wahrscheinlich mit beeinflusste.

    Ich also wieder in die Praxis und einen Termin zu Beschneidung ausgemacht. Die Vorteile nochmal besprochen und die *ironie an* nicht vorhandenen Nachteile *ironie aus*. Das würde dann sein Kollege machen der jede Woche Beschneidungen durchführt. Also eigentlich Erfahren sein sollte.

    Der Termin war schon eine Woche später.

    Tag der OP war nichts besonderes. Hatte eine Vollnarkose.
    Fragte sogar die Schwester noch was sie besser fände. Sie meinte: beschnitten, es wäre einfach sauberer.

    Ich also mit einem guten Gefühl in die OP.

    Die Tage danach waren erstmal auch ok.

    Erst so zwei Wochen später, als die Schwellung weitestgehend zurück ging und ich meinen Penis mal so richtig betrachtete, stellte sich ein negatives Gefühl ein.

    Ich fand meinen Penis nicht mehr ästhetisch. Im Gegenteil. Ich fand ihn hässlich.
    Ich dachte wohl er würde ähnlich aussehen wie davor nur eben ohne vorhaut.
    Ich muss dazu sagen dass ich einen sehr schönen Penis hatte. Wurde mir auch von verschiedenen Partnerinnen so bestätigt. Tja, das passiert jetzt wohl nicht mehr.

    Ich also wieder zum Urologen und ihn darauf angesprochen. Er meinte: Ja, das sieht nicht schön aus aber wir sollen warten bis die Schwellung zurückgeht. Und wenn es nicht besser wird könne man ja nochmal nachbeschneiden.
    Weil ich mich zu dem Zeitpunkt schon mehr mit Beschneidungen auseinandergesetzt hatte, fragte ich ihn auch welche Art der Beschneidung durchgeführt wurde. High, Low, Tight, Loose?
    Er sah mich fragend an und antwortete nur:
    Wir sind hier in Deutschland, es ist halt Radikal, vollständige Entfernung der Vorhaut eben. (Wie kann man sowas, als jemand der regelmäßig Beschneidet, nicht wissen?)

    Naja, jetzt sind auf jeden Fall 3 Monate vergangen und es sieht noch ziemlich gleich aus, nur das die Eichel grauer geworden ist, sich also schon die Keratinisierung eingestellt hat.

    Ich hasse das Gefühl wie es aussieht. Ich hasse das Gefühl wie es sich beim Laufen anfühlt. Mein Selbstwertgefühl ist im Keller und mein Selbstbewusstsein auch. Ich fühle mich nicht mehr normal und denke momentan nur noch daran wie ich mit so einem Ding wieder eine Intime Beziehung führen soll.

    Wenn ich morgens aufwache habe ich bis Abends Angstattacken. Ich schätze ich bin Depressiv geworden.
    Ich hätte nicht gedacht dass ich mich so über meinen Penis definiere.
    Aber wenn Kumpels mir erzählen wie es beim letzten Date mit einer Frau zum Oralsex gekommen ist, wird mir schlecht und ich denke daran dass mir dass wohl mit diesem Ding nicht mehr passieren wird. Oder dass künftig die Frau Mitleid mit mir hat wenn sie mein verkorkstes Ding sieht. Und dass ist keine gesunde Grundlage für eine Beziehung.

    Am meisten ärgere ich mich aber über MICH und meine Dummheit meine Vorhaut nur als ein Stück Haut einzuschätzen. Wie bescheuert war ich eigentlich, so eine gravierende OP so lapidar hinzunehmen.

    Tja mein positives Grundgefühl + das Gefühl normal zu sein ist mit meiner Vorhaut verschwunden.

    Mein Plan ist jetzt erstmal eine Korrekturbeschneidung durchführen zu lassen. Aber wahrscheinlich bei diesem plastischen Chirurgen in München der mir in einem anderen Thread empfohlen wurde. Damit ich hoffentlich wieder ein etwas normaleres Erscheinungsbild meines Penis erreiche.

    Dann psychologische Hilfe. Damit ich hoffentlich die Depressionen und Angstattacken in den Griff bekomme.

    Und nach der Korrekturbeschneidung anzufangen mit der Vorhaut-Rekonstruktion. Um mich wieder Normal(er) zu fühlen.

    Tja, da hab ich wohl einen der größten Fehler meines Lebens begangen. Nur weil ich mir ein paar Vorteile davon versprochen habe. Und dem Arzt gebe ich natürlich auch Mitschuld weil er es mir schmackhaft gemacht hat, die Nachteile verleugnete und natürlich auch die schlechte Beschneidung durchführte.

    Jetzt habe ich aber genug geschrieben.

    Schlussendlich bleibt mir zu sagen:

    Beschneidung ist tatsächlich eine Amputation und muss auch als solche betrachtet werden. Und deshalb sollte sie auch nur in extremen Fällen durchgeführt werden.

    Es ist kein kleiner Schnitt, für den auch ich es hielt.

    Ausserdem sind die psychischen Auswirkung nicht zu unterschätzen.

    Es ist keine Sache, bei der man, wenn es schlecht verläuft, nicht die gewünschten Vorteile bringt oder die Nachteile dann doch extremer sind als man dachte, sagen kann: Oops, naja, halb so schlimm.

    Sie lässt sich nicht mehr rückgängig machen.

    Du lebst damit bis an dein Lebensende.

    Hab mir gerade gedacht: Der hat ja meinen Penis.... 8|

    Bei mir sieht es genau so aus (3 monate nach beschneidung), nur dass ich dazu noch eine Hautbrücke und zwei 1 cm lange Narben links und rechts am Penis hab + ne schiefe Naht. Also noch n bisschen unästhetischer.
    Aber hey: Schlimmer geht immer! :thumbdown:

    Nicht nur, dass ich jetzt Beschnittenen bin und es schon hasse, sondern ich habe auch noch den Franken-Penis dazugekommen. (Wenns einmal läuft, dann läufts halt :wacko: )

    Mein Selbstwertgefühl ist deshalb leider im Keller und habe Depressionen und Angstattacken den ganzen Tag über, weil ich meinen Penis für entstellt halte und mich für entmannt.

    Schon jemand der Erfahrung mit einer Korrekturbeschneidung hat? Evtl. sogar bei so einer Beschneidung wie es der TE und ich haben?

    LG JSC