Posts by Froschmann

    Ich habe ziemlich genau das gemacht, was der Fragesteller vorhat, und es hat geklappt. Innerhalb von 2 Jahren habe ich den Streifen innerer Vorhaut bei mir von 12mm auf 18mm dehnen koennen. In dieser Zeit "wuchs" die aeussere Vorhaut um 9mm; zusammengenommen komme ich also auf 15mm Wachstum in zwei Jahren, und die innere Vorhaut schien dabei ca. 60% des Zuwachses der aeusseren zu haben.

    Die Methode, die ich anwendete, ist T-Tape, nachts (8 Stunden jede Nacht).

    Ich bin ein wenig erfinderisch veranlagt, und frage mich, ob man etwas bauen koennte, das die Oberflaecheneigenschaften von Mucosa besitzt, und das nachts draufmacht. Es gibt ja diese Senslips, aber die sind natuerlich auch nur industrielle Massenware. Hat irgendwer schonmal herausgefunden, was genau es an der Mucosa ist, das die Eichelhaut so weich macht? Ist es womoeglich lediglich der niedrige Widerstand? Wenn dem so waere, koennte man doch bestimmt Materialien finden, die dem Senslip ueberlegen sind.

    Danke Dir, Weguer. Du hast mich vor einem moeglicherweise dubiosen Experiment gerettet, haha. Alles klar. Nach den Beschreibungen ist bei mir also moeglicherweise die Eichel gerade so glatt und empfindsam, wie sie eben sein kann; hm. Vielleicht sollte ich's also einfach genau so lassen.

    Noch kurz zu O-Ringen: Die zieht's einem bei Erektion vermutlich ab, nehme ich an. Gibt es eine Alternative zu ihnen, die man nachts dranlassen kann?

    Hallo Weguer!

    Herzlichen Dank. Mich wuerde auch interessieren, was beim Bedeckthalten der Eichel eigentlich mechanisch gesehen vor sich geht. Man liest ja immer mal wieder von der "Keratinisierung" - muss man sich das so vorstellen, dass dieser Prozess ruecklaeufig gemacht wird durch das Bedeckthalten? Falls ja, woran erkennt man, dass das stattfindet? Und laesst sich das beschleunigen, moeglicherweise mit irgendwelchen Zusaetzen? Es gibt ja Peelings, aber irgendwie misstraue ich denen, besonders an so einer Stelle. Aber rein logisch betrachtet muesste das doch eigentlich das Ticket sein, oder? Peelings?

    Seltsam - hierzu scheint niemand was zu wissen? Dabei sollte man doch annehmen, dass so mancher, der erfolgreiche Wiederherstellungsversuche unternommen hat, damit experimentiert hat? Ich kann ja mal als Beispiel vorangehen;

    Also, seit mittlerweile guten zwei Jahren habe ich es mir angewoehnt, die Corona bedeckt zu halten. Im Alltagsbetrieb resultiert das in ca. 50-60-% Eichelbedeckung. Ich kann momentan jedoch noch nicht mit Bestimmtheit sagen, ob sich dadurch irgend etwas veraendert hat. Und ich frage mich, ob das vielleicht daran liegt, dass diese Eichelbedeckung eben groesstenteils nur mit Epidermis geschieht, und nicht mit Mucosa?

    Oh, entschuldige, ich war lange nicht hier gewesen und sah gerade erst die Bitte, mal das Leben mit Teilbeschneidung zu beschreiben. Also dann:

    Wenn der Eichelkranz bedeckt war, merkt man es schon ziemlich, wenn man in der Kleidung eine Erektion bekommt, denn dann "klebt" der erstmal eine Weile am Textilgewebe, bis er trocknet. Ein sehr aergerlicher Nebeneffekt davon ist, dass man dadurch abends einen total "verdreckten" Eichelrand hat, weil die ganzen Textilfasern da zusammengesammelt werden. Auch ist es empfehlenswert, sich gut getrimmt oder rasiert zu halten, da jedes lange Haar in der Gegend sonst irgendwie zwischen Eichel und Vorhautstummel reingezogen wird, und das kann dann an der Haarwurzel ziehen und wehtun.

    Zur Selbstbesfriedigung bringt's einem eigentlich nichts, das bisschen mehr Haut zu haben, denn das rutscht bei Erektion sowieso hinter die Eichel. Ehrlich gesagt, ich find's ein bisschen bescheuert. Es gibt einem etwas mehr Schutz im unerigierten Zustand, wenn man es nach vorne gezogen haelt, und man hat eigentlich auch kein Geruchsproblem, aber die Einzwickerei von Haaren ist doof.

    Ich habe die Haut deswegen eigentlich immer hinter der Eichel zurueckgezogen gelassen, all die Jahre, so hatte ich meine Ruhe.

    Ich bin sehr lose beschnitten, und die Narbe schiebt sich im schlaffen Zustand von hinten direkt bis an die Eichel dran (wenn ich die Schafthaut nach hinten ziehe, komme ich auf messbare 18 mm Innenhaut). Ich kann ohne weiteres Haut ueber die Eichel rollen, und wenn ich die Eichel reinschiebe und keine Erektion habe, bleibt sie auch den ganzen Tag bedeckt - allerdings mit nach innen umgeschlagener Schafthaut, was ja eigentlich die "falsche Sorte" Haut ist, um auf der Eichel aufzuliegen.

    Meine Frage ist nun: Bringt das denn was? Oder sollte ich stattdessen versuchen, mir irgendwie nur die innere Haut zu verlaengern, wenn das geht?

    Ich habe zu diesem Thema auch in meinem eigenen Thread gerade geantwortet, und dachte mir, vielleicht schreibe ich auch hier ein Wort dazu, da ich neuerdings was Tolles zu dem Thema erlebt habe:

    Durch reines Restvorhaut-ueber-die-Eichel-Gezogenhalten habe ich im Laufe von eigentlich nur wenigen Monaten eine Eichelhautkonsistenz erhalten, die regelrecht unbeschnitten wirkt. Empfindsamkeit ist auch ein wenig erhoeht worden durch diese Massnahme, finde ich, obwohl ich an der eigentlich auch vorher nichts auszusetzen hatte.

    Bei mir ist es so, dass ich ungefaehr 2cm innere Vorhaut habe, die, wenn ich die Restvorhaut nach vorne ziehe, die Corona bedeckt; den Rest der Eichel bedeckt dann nach innen gerollte, aeussere Haut, die weit genug vor die Eichel reicht (ca. 5mm), um sich dort auch zusammenzuziehen. Und so bleibt das bei mir dann auch den ganzen Tag ohne Hilfsmittel. Ich hatte das noch nie zuvor versucht, weil es auch einfach nicht ging. Erst nach einem Jahr Rumhantierens mit Tape und regelmaessigem Dehnen hatte ich offenbar ein paar alte Vernarbungen geloest, und ploetzlich ging da mit der verbliebenen Haut so einiges, an das vorher nicht zu denken war. Nachts machte ich nichts, da sass die Vorhaut dann eben hinter der Eichel.

    Nun habe ich da so eine Theorie, wo diese neue Hautkonsistenz herkommen koennte, und warum sie mit Olivenoel und Vaseline und Handcremes frueher trotz ueppiger Verwendung nicht zu erreichen war: Ich glaube, es ist die Kombination aus steter Waerme, die die Poren offen haelt, mit einer koerperspezifischen Feuchtigkeit, die von der eigenen Haut ausgeht. So aehnlich, wie wenn man zwei Haende lange aneinanderlegt, da bildet sich ja auch eine warme, klamme Feuchtigkeit und Hautweichheit. Koennte es sein, dass auf diese Weise die Haut einfach "tiefendurchfeuchtet" wird? Denn das ist ja etwas, das diese ganzen oelhaltigen Sachen nicht koennen. Die verdraengen ja Wasser, und rufen so wohl eine Dehydrierung herbei.

    Des weiteren liess ich alle petrochemischen und sonstigen Gleitmittel weg, und nutzte zum Masturbieren nur entweder gar nichts (also nur die Haut), ohne die Eichel zu beruehren, oder, wenn es denn sein musste, Speichel (in vielleicht 10% der Faelle). Ich rubbelte also nicht mehr zweimal taeglich eine Viertelstunde lang mit der Hand auf der Eichel rum, im Gegensatz zu frueher. In der Dusche verwendete ich nach wie vor normales Duschgel, aber eben sparsam und vernueftig, wie man das ja ohnehin sollte.

    Insgesamt muss ich sagen, das kosmetische Ergebnis ist erstaunlich. Wenn ich Fotos von frueher mit jetzt vergleiche, ist das wie ein anderer Penis. Tolle Sache. Frueher runzlig, heute glatt und spiegelblank wenn steif, ansonsten unauffaellig.

    Hallo zusammen,

    ich melde mich jetzt mal zurueck zu diesem meinem Thread, ein gutes Jahr spaeter. Ich habe in dieser Zeit versucht, eine Messmoeglichkeit zur Empfindsamkeit zu entwickeln, die praktikabel ist und quantifizierbar. Leider funktioniert es meiner Meinung nach jedoch einfach nicht, weil Empfindungen einfach nicht ohne weiteres objektiv nachweisbar sind.

    Das mit der Zahnbuerste war ganz goldig, aber eben doch nur eher ein Gag, muss ich sagen.

    Andererseits habe ich was Tolles entdeckt, das diejenigen erfreuen duerfte, die sich mit Frischhaltefolie und Cremes rumquaelen: Ich habe dieses vergangene Jahr mal die Resthaut tagsueber nach vorne gezogen gehalten, was bei mir ganz gut geht; die bleibt auch vorne. Und ich konnte anhand von Fotos feststellen, dass die Hautoberflaeche der Eichel sich enorm glaettet, wenn man das so macht. Zusaetzlich dazu schmiss ich den ganzen Lotionskram weg (hatte vorher jahrelang mit Vaseline oder Handcremes masturbiert, oder mit Olivenoel), und stattdessen entwedr gar nichts verwendet, oder Speichel. "Gar nichts" geht bei mir, da ich die Eichel im erigierten Zustand mit der Restvorhaut von hinten "anstubsen" kann. Der Effekt ist erstaunlich. Die Eichel glaenzt nun geradezu, wie vor der Beschneidung.

    Ich finde, die Empfindsamkeit ist etwas hoeher als vorher, aber wie gesagt... kann das nicht quantifizieren.

    Also, ich kann ja mal einen "Testbericht" ueber die meinige schreiben: Es ist eben, als haette man eine sehr kurze Vorhaut. Dass die Spitze der Eichel rausschaut, kann nerven, wenn man ohne Unterhose Jeans anhat, aber ansonsten... wie gesagt.

    Also, meine Erfahrungen sind eigentlich nicht besonders negativ. Was mich aergert, sind die haesslichen Narben von den Naehten, aber die sieht man nur, wenn man weiss, dass sie da sind. Parterinnen scheinen die nie bemerkt zu haben. Ansonsten... eigentlich OK. Ich habe das Thema Wiederherstellung der Vorhaut zufaellig gefunden, und finde es total erstaunlich, dass sowas moeglich ist. Das ist ja fast wie nachwachsende Eidechsenschwaenze, haha.

    Ich glaube, ich brauch's eigentlich nicht, denn ich kann einfach die Haut nach vorne rollen, und dann ist wieder zu, wie frueher.

    Zwei Dinge sind nicht so gut: Selbstbefriedigung mit wenig Haut ist nicht dasselbe; und wenn die Haut mal selbstaendig zurueckrollt, ist es nicht so angenehm, den Harnroehrenausgang an Textilien zu haben.

    Also, sollte es keine andere Moeglichkeit geben, kann ich meinen Stil eigentlich durchaus empfehlen.

    Ich bin nicht sicher, wie man den nennen wuerde, aber er aeussert sich so: Frenulum erhalten, und Vorhaut soweit gekuerzt, dass die Eichel noch so etwa 20 bis 30% bedeckt ist. Ich kann die Vorhaut auch ganz einfach nach vorne rollen, so dass die Eichel ganz bedeckt ist, und es bleibt so. Es sei denn, ich bekomme eine Erektion (dann rutscht alles hinter die Eichel, aber das mag von Person zu Person unterschiedlich sein). Es ist wohl einfach wie eine ziemlich kurze Vorhaut.

    Mir wurde damals gesagt, ich solle die Haut lieber hinter der Eichel lassen, aber pff, wieso denn.

    Habe jetzt mal Joeye's links gelesen. Sehr interessant, vielen Dank. Der erste misst die Impulsgeschwindigkeit der Nerven, der zweite ist ein direkter Vergleich der Druckempfindlichkeit von beschnittenen und unbeschnittenen Penissen. Beide sind ueberzeugend. Was mir nur jetzt noch nicht so ganz in den Kopf geht, ist, auf welcher Basis Impulsgeschwindigkeit und Druckempfindlichkeit moeglicherweise was mit Lustempfinden zu tun haben koennten. Klar kann man davon ausgehen, dass Stimulation durch Impulse und Druck aufgebaut wird, aber ist die Stimulation Beschnittener "schlechter", nur weil die Impulse langsamer sind und nicht jeder Druck wahrgenommen wird? Vermutlich erklaert es gut, weshalb die Dauer bis zum Orgasmus bei Beschnittenen laenger ist; aber ist der Orgasmus eines Beschnittenen deshalb schlechter?

    Was die Empfindlichkeit angeht, hatte ich bisher wohl Glück. Meine Eichel hat immer noch (nach 10 Jahren nach der Beschneidung!!!) unangenehm in der Hose gescheuert. Auch direkte Berührungen taten ein wenig weh. Wieso ist meine Eichel einigermaßen empfindlich geblieben, obwohl andere eine komplett Verhornung beschreiben ?

    Ich denke es liegt daran, dass ich beim masturbieren nie meine Eichel angefasst habe, sondern immer die Haut darunter oder das Frenulium. Ich habe gehört, dass einige nur die Eichel gerieben haben. Diese unangenehmen Berührungen waren auch der Grund, warum ich mich vor einem Jahr mit der ganzen Thematik beschäftigt habe. Es konnte doch nicht normal sein, dass ich immer noch Schmerzen beim gehen hatte. So kam ich auch auf die Vorhautwiederherstellung. Ich hatte wirklich Glück, da ich ab diesen Tag wusste, wie ich meine Glans zu schützen habe.

    Deshalb sollten alle Beschnittenen ihre Eichel schützen, wenn nicht sogar eine Wiederherstellung betreiben, damit so ein Zahnbürstentest in Zukunft nicht mehr nötig sein muss.

    Ich frage mich auch schon seit einer Weile, ob das Abstumpfen der Eichel moeglicherweise von Masturbationstechniken besonders vorangetrieben wird. Ich selbst habe keine Probleme, genau so schnell und mit genau so viel Spass "zum Ziel" zu kommen wie vorher; und, wie Du, habe ich nie die Angewohnheit entwickelt, die Eichel direkt zu beruehren. Denn das war mir einfach auch von vorher noch fremd. Alleine die Vorstellung, dass manche da mit ihren grossen, rauhen Haenden jahrelang taeglich auf der Eichel rumrubbeln... verrueckt. Und dann hoert man "seltsam - wieso ist es abgestumpft?" *an den Kopf greif*

    Wie dem auch sei. Noch warte ich auf Hinweise zur quantifizierbaren Empfindlichkeutsmessung. Neugierig bin ich ja schon, ob mir was entgeht.

    Also, ich finde auch, Du hast Glueck im Unglueck gehabt. Diese Ganzwegschneiderei der Vorhaut, so dass die Eichel ganz rausschaut, begreife ich sowieso nicht. Warum soll man denn so viel wegschneiden? Du wirst froh sein, das noch zu haben, glaub mir. Bei mir ist es auch so. Und man kann sich das locker wieder nach vorne ziehen, so dass die Eichel bedeckt ist. Muss man nur mit einem kleinen Trick machen (quasi "Eichel reinstopfen", waehrend man die Vorhaut rauszieht).