Beiträge von maghrebprincessa

    Was ist die Sharia?Und warum gibt es Land zu Land andere Arten der Sharia?
    Dieses Thema würde den Rahmen sprengen,demnach kommt eine Kurzfassung um zu erklären,was die Sharia beinhaltet.
    Es ist eben nicht nur ein Gesetz um strafen durchzusetzen,sondern enthält auch Dinge "um ein zivilisiertes Leben zu gewährleisten (zumindest sollte dies so sein.
    Nicht jede Sharia entspricht den Geboten von Gott,welches im Qu'ran verankert ist,vielmehr gibt es viele Gesetze,die im Widerspruch zum Glauben sind(dank irgendwelcher Diktaturen/Machthabern).

    Wer näheres zum Thema möchte,also die ausführliche Variante,muß dies ergoogeln,weil dieses Thema eigentlich nicht zum Thema Beschneidung passt.

    Shariabeführworter (die Gesetze der Sharia)mag es hierzulande geben.aber die sind in der Minderheit.

    Deinen Einwurf kann ich nachvollziehen und prinzipiell gebe ich dir Recht,ohne jedoch meine Worte zu widerlegen,die eben die islamische Sichtweise und damaligen Argumentation widerspiegelt.
    Ich versuche lediglich aufzuzeigen weshalb bzw.welche Gründe es damals gab,bezüglich der Beschneidung.
    Und vordergründig war die Hygiene Zwecks Krankheitsbekämpfung der Hauptgrund.
    Wenn auxh nicht der einzige Grund,aber dies würde wahrscheinlich vom Thema zu sehr abschweifen,alles mit einzufügen,deswegen beschränkte ixh die Antwort auf den Hauptfaktor (aus islamischer Sichtweise)

    Die Aussage "es stört keineswegs" geht ja noch...aber wenn einer der als Kind beschnitten wurde sagt "ich finde es besser" oder " mir fehlt nichts", dass ist doch schon sichselbstanlügen...

    Selbstlüge?Teilweise,aber dies ist etwas zu einfach gedacht.
    Wie kann jemanden etwas fehlen,was einem nicht fehlt oder was für einen "normal"ist?
    Beschneidung werden im frühen Kindesalter durchgeführt,weit vor der Pubertät.
    Demnach ist es für den Beschnittenen,der so argumentiert,tatsächlich so,daß ihm nichts fehlt.
    Er kennt den Unterschied in der Sexualität nicht,da er vor Entdeckung der Sexualität schon beschnitten war.
    Nochmals zur Selbstlüge:
    Die männlichen Muslime werden überwiegend dazu erzogen,keine Blöße zu zeigen und in jeglicher Situation Stark zu sein.
    Selbst wenn Probleme auftauchen sollten,wird solch ein Mann nicht den Fehler bei der Beschneidung suchen("alle sind beschnitten,dies ist normal,daran kann es nicht liegen"ist die Denkweise vieler),sondern andere Gründe.
    Und selbst wenn man plötzlich hinterfragt,verwirft man dies schnell,denn dann müsste man sich selber eingestehen,daß die Eltern schuld sind an seine Probleme,weil diese die Beschneidung durchführen ließen.
    Außerdem müsste er sich eingestehen,daß eben nicht alles normal verläuft,sondern daß er eine eingeschränkte Sexualität hat.

    So krass wollte ich es nicht ausdrücken. Aber es wäre doch fein, wenn man sich auf eine - glaubwürdige - Version einigen könnte, sonst muss ich ja annehmen, dieses Vorhautabschneiden hat erst im 19. Jahrhundert so richtig exzessiv angefangen.

    wann ist denn dieses Bild entstanden und von wem wurde es gemalt?
    Es könnte doch sein,daß die Beschneidung von Jesus nachgestellt wurde.
    Ein Bild dauert zumindest länger,als die Beschneidung,demnach könnte dies eine Nachstellung der Beschneidung sein.
    Ich kann mir nicht vorstellen,daß während der Beschneidung ein Maler anwesend war ,der innerhalb weniger Minuten das Bild malte.
    Vielleicht sollte man erstmal das Bild und dessen Herkunft/Entstehung im Auge behalten.
    Jesus wurde als Jude geboren und wurde demnach innerhalb einer Woche beschnitten.

    die Reinheitsvorstellungen im Islam,sind eben auch mit den damaligen Lebensumständen verwurzelt.
    Zur damaligen Zeit war man oftmals Wandervölker und die nächste Oase war nicht an der nächsten Ecke,demzufolge kam es zu Erkrankungen,weil man sich nicht täglich waschen konnte(selbst heute leben in der Sahara Menschen,die von Oase zu Oase ziehen).
    Die Beschneidung verhinderte demnach,daß man Krankheiten bekam.
    Heutzutage gibt's es genügend Waschmöglichkeiten,demnach ist aus diesen Gründen (Hygiene)eine Beschneidung nicht mehr Notwendig.
    Im Islam hat der Mann fern zu bleiben,wenn der Körper der Frau sich reinigt.
    Die Begleiterscheinungen beim monatlichen Frauenproblem sind eigentlich Grund genug,mit der Sexualität zu warten,bis die Frau wohlauf ist(Unterleibschmerzen/Rückenschmerzen sollten Grund genug sein,um diese Zeit abzuwarten) .
    Sexualität soll Spaß machen,aber sie soll auch Kinder bescheren,aus diesen Grund ist es verboten den Analverkehr durchzuführen.
    Homosexualität ist etwas,was in allen abrahamischen Religionen verboten ist,ich für meinen Teil denke,jeder soll machen was ihm/ihr Glück beschert,ich kann damit leben,daß es Homosexualität gibt(auch wenn ich diesbezüglich nicht mit den Glauben konform gehe)

    Dies zeigt einmal mehr, dass es »den Islam« nicht gibt, hier gibt es anscheinend noch mehr unterschiedliche »Schulen« und Richtungen als bei den anderen abrahamitischen Religionen. Vor allem gibt es hier offenbar keinen Oberheini, der den Anderen sagt, was sie zu glauben haben.

    Deswegen bin ich trotzdem noch kein Freund irgendwelcher Religionen — um Kindern beizubringen, wie man ein guter Mensch wird, braucht es keine unsichtbaren Freunde ;) Andererseits, wenn jemand sich ethisch verhält und die Kinder zu einer menschlichen Ethik erzieht, ist es mir beinahe wumpe, ob er oder sie das mit einem unsichtbaren Freund (sprich: einer Religion) begründet … Und nur »beinahe«, weil es trotzdem mit irgendwelchen vorgeschriebenen Glaubensregeln zu tun hat. MIR wäre viel wichtiger, man brächte Kindern bei, wie man selbst denkt, dass man Dinge, die einem gesagt werden, bezweifeln und selbst überprüfen darf, etc., etc.

    Eine sehr »schöne« Seite zum Thema Beschneidung, die ich gerne immer wieder teile, OBWOHL sie recht religiös aufgebaut und begründet ist, ist diese:

    http://www.quranicpath.com/misconceptions/intact_sex.html

    (Wer dort liest und bissl herumklickt, kann eine ganze Menge lernen, auch zur Beschneidung gibt’s dort noch mehr Info, nicht nur auf der verlinkten Seite!)

    Es gibt auch nicht "den Islam",zumindest seit Ewigkeiten nicht mehr.
    Es gibt verschiedene Rechtschulen(4 Stück)und dann einige Splittergruppen.
    Je nach Land,nein sogar innerhalb jedes Landes wird der Glauben Islam ausgelebt.Es gibt mittlerweile auch Qu'ranmuslime und Reformer,die immer mehr werden.
    Einer dieser Reformer ist Mouhanad Khorchide,sein Buch "Islam ist Barmherzig "kann ich nur weiterempfehlen,auch ist Herr Khorchide derjenige der den modernen Islam unterrichtet.
    Die zukünftigen Imame erlernen damit den modernen Islam(der wohlbemerkt eigentlich der Ursprungsislam ist,welches leider über Jahre und durch Menschen/Machthabern verändert wurde),aber auch wer nun nicht den Posten Iman anstrebt,kann bei ihm studieren.
    Es ist alles noch in den Anfängen,aber bekommt immer mehr Zulauf,man braucht eben Geduld.
    In jeden Land ist der Glaube eben auch mit Tradition und Kultur vermischt und gerade aus diesen Grund,gibt es verschiedene Interpretationen.
    Oftmals guckt man zu islamischen Ländern und denkt"oh der Islam ist Frauenfeindlich etc.",leider wird oft vergessen,daß dies ein Produkt von Diktaturen/Machthabern ist und ganz wichtig,es herrscht in vielen Ländern noch eine große Rate an Analphabeten.
    Kurzum,viele Menschen leben den Glauben so,wie man IHNEN den Glauben erklärt.Es gibt dann noch Muslime,die nur Teile des Glaubens kennen,was man halt zu Hause vorgelebt bekommen hat und da wird kaum hinterfragt,weil damit würde man die Autorität der Eltern infrage stellen.
    Deshalb ist es auch so wichtig,daß Schulpflicht für jeden in jeden Land Pflicht sein sollte,denn Bildung ist so wichtig und es ist sogar im Sinne des Islamischen Glaubens "sich Wissen anzueignen"(was aber manchen Machthabern weniger gefällt,denn damit könnte jeder selber den Qu'ran lesen und ja jeder könnte selber interpretieren,was mancher Diktator nicht möchte).
    Vielen könnte es vorkommen,daß ich eventuell vom Thema abschweife,aber dies ist andem nicht so,denn wenn man ein Umdenken erreichen möchte (bei Muslimen)muß man auch Hintergrundwissen haben,um überhaupt sich in die Menschen hineinversetzen zu können und damit man seine Wortwahl erst uberdenkt.
    Ed gibt nicht den Islam und auch nicht den typischen Muslim,denn jeder Mensch ist als Individuum zu betrachten.
    Ist dich eigentlich logisch,daß jeder Mensch ein Individuum ist,denn man merkt es schon innerhalb der eigenen Familie,daß da nicht alle gleich sind(wer Kinder hat,wird dies bestätigen können ;) ),trotz selbiger Erziehung und Werte ist jeder Mensch eben ganz anders,eben ein Individuum.
    Ich entschuldige mich für diesen Roman,leider ging es nicht in Kurzfassung :saint:

    Das Buch kann über die ISBN bei jedem Buchhändler bestellt werden. Also nicht nur online übers Internet, sondern auch althergebracht in jedem Buchladen.
    Tut mir leid, dass Du hier solche Schwierigkeiten hast, ich, aber das kriegen wir schon...

    Buchhandlung hatte innerhalb paar Tage das Buch parat,ich wurde sogar angerufen,daß das Buch da ist.

    Der Islam steht für die Unterdrückung von Frauen. Der Islam schreibt Frauen vor ein Kopftuch zu tragen. Oder eine Burka. Der Islam steht für die Zwangsverheiratung von Frauen. Der Islam schreibt Frauen vor kein Auto zu fahren. Der Islam erlaubt es auch Frauen zu schlagen, zu steinigen wenn Sie ungehorsam sind oder Ehebruch begangen haben. Noch Fragen. Diese Religion gehört in meinen Augen abgeschaft. Und manche Gläubige sind so wahnsinnig in den Islam verharrt, dass Sie im Auftrag von Alla oder wie der auch immer heißt Morden und töten. Man hat es im Frankreich gesehen. ;(

    Und wer gegen die Beschneidung ist, der ist auch gegen den Islam. Schlimm finde ich nur dass einige Schüler damals dachten ich sei aus religiösen Gründen beschnitten wurden. :( Dabei will ich nichts mit dieser Religion zu tun haben.

    Du siehst den Islam ganz anders als ich und du verwechselst menschliches Fehlverhalten für den Islam.
    Dies ist eindeutig ein Irrtum.Im Islam darf niemand eine Frau zum Kopftuch tragen zwingen,es zählt als schwere Sünde,selbiges bei der Zwangsheirat,denn auch da ist es im Islam eine schwere Sünde.
    Ich war stets verwundert,daß jegliche Leute dachten,daß Frauen im Islam geschlagen werden dürfen,denn dies stimmt keineswegs,genau genommen liegt es daran,daß die Übersetzungen des Qu'ran einfach fehlerhaft sind und nicht alle Interpretationen berücksichtigt (immerhin gibt es bis zu 4 verschiedene Interpretationen).
    Der Islam schreibt nicht vor,daß Frauen kein Auto fahren dürfen,vielmehr sind es reiche Machthaber,die ihre Gesetze,als Gottes Gesetze verkaufen.
    Es ist Pflicht jeden Muslims,die Armen zu speisen,leider vergessen diese Machthaber zu gern ihre Pflicht.
    Dessen Gesetze haben rein gar nichts mit den Islam zu tun.
    Die Terrormilizen handeln keineswegs im Namen Gottes,sie begehen Blasphemie .
    Ein Muslim darf nicht töten,ein Muslim darf aber Selbstverteidigung (bei Lebensgefahr von Familie und sich selber)anwenden.
    Wenn jemand dein Land angreift,also gegen dein Land Krieg führt,darf man sein Land verteidigen(auch strategische Kriegsführung ist dann erlaubt).
    Aber ein Muslim darf kein Krieg beginnen und hat sogar im Krieg die Pflicht,Maßvoll zu handeln,er darf weder Unschuldige im Krieg töten (also nicht absichtlich,im Krieg lässt sich sowas oftmals nicht verhindern),ein Muslim sollte vermeiden Natur,Gebäude zu zerstören und wenn jemand in friedlicher Absicht kommt,dann steht dieser unter den Schutz von den Muslim.
    Genau dies findet man in den sogenannten Kriegssurah's,es handelt eben darum,was man tun darf,wenn jemand das Land,Leben bekriegt.
    Und dies ist im jeden Land normal,daß man sich Selbstverteidigen darf und man darf sein Land schützen.

    Ich verstehe deine Verbitterung,aber dein Weg(Text)wird niemanden zum Umdenken bewegen,vielmehr erreichst du damit,daß man denkt"Muslime werden gehasst".

    Ja zum Leben, aber Nein zur Vorhaut :thumbdown:

    Alte Traditionen kann man nicht einfach verwerfen,dies braucht Zeit,Aufklärung und vor allem viel Diplomatie.
    Diplomatie und sachliche Argumente bewirken mehr,als Ironie und Angriffe auf Menschen,die durch Fehlinformation eine falsche Wahl getroffen haben.
    Es ist auch nicht einfach,Traditionen zu brechen,denn man kämpft nicht nur gegen Tradition,sondern auch mit der Gesellschaft und auch mit der Familie.
    Wenn man ein Umdenken erreichen möchte,muß man dies behutsam angehen,sonst erreicht man Gegenteiliges und man verschließt sich vor Aufklärung.
    Aufklärung und Umdenken,ist doch Ziel dieser Seite hier.