Soweit ich weiss, sassen die Pressevertreter in einem Nebenraum. Ich frage mich, ob die Rede dahin übertragen wurde, oder ob sie nur eine kurze Inhaltsangebe erhielten (die dann vermutlich von der selben Genauigkeit ist wie die Beschreibung in einem Reisekatalog).
Beiträge von Descant
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Zitat
Das ist korrekt aber Eltern könnten ja auch von der Regierung fordern,
das Misshandeln von Kindern wieder gesetzlich zu erlauben, denn sie
haben ja das natürliche Gesetzt ihre Kinder so zu erziehen, wie sie
glauben, es würde zu ihrem Wohle sein.Nun bin ich wieder bei Dir.

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Zitat
Die Beschneidung eines Jungen erst nach dem vollendeten 14. Lebensjahr vorzunehmen, könnte traumatisch für ihn sein.
Aber Frau Deusel - doch wohl nur,l wenn es gegen seinen Willen ist; wenn er es hingegen selbst will, weil er sich Gott übereignen will, ist das doch wohl ausgeschlossen. Und immerhin, zu Abrahams Zeiten wurde Ismael auf Verlangen Ihres Gottes im Alter von 13 Jahren beschnitten, wenn Gott also schon Traumata in Kauf nimmt, woher nehmen Sie dann die Chuzpe, dagegen zu sein? [Ironie off]
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Dass unserer Regierung und die Medien so auf den Antisemitismusvorwurf reagieren wie sie es derzeit tun, ist meines Erachtens ein Zeichen dafür, dass dieser schändliche Teil unserer Geschichte noch nicht aufgearbeitet worden ist. Und dass er von jüdischer Seite erhoben wird, ist entweder üble Demagogie oder aber ist aus echter Sorge entstanden, die aber schwer einer Antisemitismusphobie zu unterscheiden ist. Und natürlich darf ich als Deutscher, gerade als Deutscher, mich wundern wie Israel mit bestimmten Fragen umgeht, denn grade aufgrund der leidvollen jüdischen Geschichte wären andere Antworten zu erwarten.
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Gut - ich korrigiere,
Hallo Leute - ausser Werner und anderen, die ebenfalls keine Pauschalverurteilung vornehmen - bitte mal richtig lesen: ....
Und ich korriegiere noch eines,
Aphrodite und anderen, die spontan die Verbindung zum Schlagen von Kindern herstellen: Das Schlagen von Kindern ist gesetzlich untersagt. Dieses Pferd bitte nicht mehr besteigen, es ist bereits tot.
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Zitat
Kurz: Ich bin absolut gegen die Beschneidung von Kindern – setze mich
aber trotzdem dafür ein, dass Eltern die Wahlfreiheit haben, solange die
Fachliteratur auf ihrer Seite ist.Hallo Leute - bitte mal richtig lesen: "setze mich trotzdem dafür ein, dass die Eltern die Wahlfreiheit haben, ... Er setzt sich nicht für die Beschneidung ein, sondern für die Freiheit zu wählen. Statt an seinem Geisteszustand zu zweifeln oder ihn gar zu beschimpfen, solltet ihr ihn lieber auf die Fragwürdikeit der sogenannten Fachliteratur hinweisen bzw. - ich vermute mal, einiges wird nicht fragwürdig sein sondern korrekt und nicht widerlegbar - ihn darauf aufmerksam machen, dass einzige Geschäftsgrundlage der Medizin nicht der Utilitarismus sondern die allgemein geltende Ethik ist, auf der letztendlich auch die grundlegenden Gesetze fußen (sollten).
Der Autor möchte zwar das Recht anderer Menschen anerkennen, eine andere Meinung als er zu haben, verkennt aber, dass er damit diesen anderen Menschen das Recht zuspricht, selbst wieder die Rechte anderer Menschen (gemeint ist das Kind bzw. die Kinder) zu verletzen.Aber: ganz ehrlich: Mir persönlich sind Leute lieber, die a) einen Standpunkt haben und b) zumindest die Möglichkeit einräumen, dass jemand anders zu recht anders denkt - als die die a)einen Standpunkt haben und b) nur ihren eigenen anerkennen und alle anderen haben daher automatisch unrecht. Denn was unterscheidet die dann noch von denen, gegen die sie antreten: Bornierheit und Ignoranz machen beide gefährlich und führen letztendlich zu den gleichen Übergriffen. Die Geschichte ist voll von Glaubens- und Wissens- und Gesellschaftskriegen, wobei bei den Wissenschaftskriegen zwar nicht das Schwert sondern nur die Feder geführt wurde, der Verlust der Reputation manchen aber doch die Existenz gekostet hat - und wie sagen wir doch immer , einer ist schon einer zuviel.
Na ja, vielleicht ist dies hier aber auch wieder ein Quarantänethema.
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Die vorab erfolgten schriftlichen Stellungnahmen sind hier downloadbar. - Die Übertragung der Anhörung erfolgt offenbar nirgendwo. Tolles Zeichen unserer Demokratie. Bleibt zu hoffen, dass sie später eingestellt wird.
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Montags Beitrag war natürlich zumindest da unzutreffend, wo er meinte, dann würde man alle Eltern und Ärzte kriminalisieren, die bis dahin ihre Kinder hattten beschneiden lassen. Als Rechtspolitiker hätter er auch ohne Google wissen müssen:
ZitatEine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde = nullum crimen, nulla poena sine lege...
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Auf der o.g. Seite finden sich noch einige andere Links zum Thema Beschneidung, u.a. z.B zu einem Protestsong gegen die Beschneidung auf Youtube. Lust auf mehr? Abteilung music (links).
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Die Information ist noch nicht verbürgt, sie stammt aus einer Presseerklärung der Linken.
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Hickhack: Nimm doch meine Karte , das erinnert sie vielleicht daran, dass ich ihr die als Vorlage für Postkarten und Plakate zur Verfügung gestellt habe.
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Ich könnte mir die ja die ganze Debatte jetzt noch mal anschauen , schreib aber lieber nochmal, was mir direkt in Erinnerung geblieben ist:
Leutheusser-Schnarrenberger - "alle Einwände berücksichtigt" (na ja, wenn schon der Bundesrat Bedenken der eigenen Ausschüsse ignoriert),
Geis und andere - "Grundrechte abgewogen": Ganz schwach, wenn ein Kind "normal" zur Welt kommt, also im Besitz aller Gliedmaßen etc. ist sein ca. 2 Millionen Jahre altes natürliches Recht, in diesem Zustand zu bleiben, doch wohl größer als ein 4 Tausend Jahre altes künstliches Recht jener Religion, in die es zufälligerweise hineingeboren wird,
Thierse - "ein Professor Merkel": meinem Sprachempfinden nach ist diese Bemerkung abfällig gemeint.Leider haben die Debattenbeiträge nicht das Niveau von dem des Herrn Sharma (Die Linke) erreicht. Frau Rupprecht hat sich, nachdem sie gut anfing, leider auf die Zwischenfrage eingelassen, die in meinen Augen nur als Störmanöver und zum Zeitdiebstahl diente, denn wie Kamera zufälligerweise einfing, hörte die Fragestellerin bei der Beantwortung gar nicht mehr hin.
Frau Dörner - die offenbar erst vorhatte ihre Vorrednerin ob deren Rede zu tadeln - verlor dann auch den Faden und fand offenbar auch nicht mehr die Intensität, die sie als Mitantragstellerin eigentlich inne hatte.Aufgefallen noch: Trittin applaudierte bei den Beiträgen der Beschneidungsgegner. Ist da einer besseren Einsicht gekommen? (Achtung: ich schreibe extra "zur bessere Einsicht" und nicht "zur Vernunft", denn natürlich haben beide Seiten vernünftige Gründe, nur dass die Befürworter in unseren Augen Wesentliches übersehen oder falsch werten.
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Ich hab den Artikel-Link gleich mal unserer Leutheusser zum Läutern ins Haus geschickt.
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Ava -
Stichwort Medicaid: Folgendes liest sich etwas anders, nämlich so, als hätten die früher gezahlt, jetzt aber nicht mehr:
ZitatThough the numbers have circumcised boys in the United States has dropped from around 80 percent of newborn boys in 1980 to around 55 to 58 percent in 2010 circumcision is still routinely done for religious and cultural reasons among groups such as Jews and Muslims. The drop is explained by the fact that public insurance programs such as Medicaid often don’t pay for it any more. Eighteen states have stopped paying for circumcision under Medicaid, the US health insurance plan for the poor.
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Zitat
So you’re not actually advocating circumcision?
No, we’re not. Circumcision cuts across cultural, religious, medical and aesthetic lines. We don’t see ourselves as partisan in the battle over circumcision. It might be better to be a vegetarian, or to double-knot your shoelaces, but it’s not for us to tell people what’s in the best interest of their children. The benefits aren’t enough to justify it if it doesn’t fit with the values of a particular family.
Artikel: Fleshing Out Change On Circumcision
Und noch eine Ergänzug, wie die jüdische Seite dies sieht. Artikel: US pediatrics group in favor of circumcision
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R(h)einwein - vielleicht bräuchte man - so wie damals bei der Abtreibungsdebatte - eine STERN-Seite mit einem Gesichtermosaik und dem Titel: Wir wurden beschnitten und klagen an.
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Komikernation? - Auf jeden Fall. Hinterher geht die Mutter mit ihrem Jungen zum Arzt und sagt: "Schaun Sie bitte mal, das sieht so komisch aus ..."
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Wenn ich die Begründungen mancher Beschneidungsbefürworter/innen höre, kommen sie mir noch dürftiger vor, als in der schriftlichen Formulierung. Ganz offensichtliches Problem für all diese Befürworter ihres Gesetzentwurfes: auf der einen Seite verhindern, als ginge es um Religion (da sonst Sonderrecht, das höchstwahrscheinlich vom BVG einkassiert werden würde) - aber alle Begründungen ausschließlich religionsorientiert formulieren.
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