Da würde ich doch gern mal diese Master-Arbeit sehen und schauen, in wieweit Frau Deusel auch berücksichtigt, dass die Zwangsbeschneidung eigentlich seit Urzeiten obsolet ist, da Israel mehr als einmal Bünde mit Gott gebrochen hat (worüber genug Propheten sich ereiferten (z.B. den "Sinaibund", kaum dass die Gesetzestafeln abgestaubt waren) und andrerseits es genug eindeutige Gebote gibt, die auch nicht mehr eingehalten werden: Eine Ehebrecherin sollst du nicht am Leben lassen". Unstrittig auch: GoTT selbst hat als Vorschrift für die Durchführung der Beschneidung ein "Feuersteinmesser" verlangt (obwohl es schon andere Materialien gegeben hätte. Warum wird das nicht mehr genommen?
Eben noch in dem verlinkten Bericht zu Frau Deusel gesehen:
ZitatSeit 1986 arbeitet sie als Ärztin, seit 1988 ist sie im urologischen
Fachgebiet tätig als Oberärztin in der Klinik für Urologie und
Kinder-Urologie; 2000 erwarb sie die Qualifikation als Mohelet in
London,
Wieso das denn, ist bereits langerfahren Urologin und macht dann noch Mohel-Qualifizierung? Also wird die Beschneidung durch den normalen Facharzt nicht für voll genommen. Folgerung: Der soll möglichst außen vorbleiben, daher: Her mit den Säuglingen, solange der Mohel noch darf. Oder irre ich mich in dieser Auslegung?