Mir erschließt sich da kein wesentlicher Unterschied.
Was mich, wie erwähnt, an dem Artikel stört, ist die Mystifizierung weiblicher Stärke. Ich habe nichts gegen starke Frauen und ich habe nichts gegen Gemeinschaften von Frauen. Aber hier wird ein hohes Lied der Powerfrauen gesungen, das mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit dieser Frauen nichts gemein hat.
Zitat"...the power of sisterhood, secrecy, support and most importantly LOVE...they were most powerful beyond any of our imagination....multiplicity and complexity...women exercise power, exchange deep traditional knowledge of child bearing, and institute community support...complicated and dynamic cultural practice....cultural belief far more ingrained and entrenched in the psyches of these women than most of us will ever truly be able to...
Und im Judentum? "Bund mit Gott" - fertig.Schluss.Aus.Amen.
Ich gebe zu, dass der Ausdruck "realistisch" in diesem Zusammenhang ziemlich missverständlich ist. Vielleicht wäre besser: profan (Ist natürlich etwas ironisch gemeint).
Übrigens: woher weiss die Autorin das alles?
Zitat"...listen to stories..."
Hm...
Und: ich gehe davon aus, dass die weibliche Genitalverstümmelung durch und durch patriarchalisch ist. Auf der "Eintrittskarte" in die angeblich so wunderbare Welt der Powerfrauen steht: Ausübung patriarchalischer Gewalt.Dass die "Veranstaltung", zu der nur eine solche Eintrittskarte berechtigt, das reine Paradies darstellt, kann man mir nur schwer weismachen.