Beiträge von werner

    wakankar

    Ich bedanke mich, dass Du diese Sachlage hier so klar vermittelt hast.

    ...durch den theoretischen Zugang über die englische Literatur...

    Exakt! Deshalb sind wir ja für Deine Erfahrungen so dankbar.

    Zitat von Wakankar

    Ich weiss nicht, was sich die Angelsachsen dabei denken.


    Naja, offensichtlich will man die Beschneidung auf Teufel komm raus durchführen und scheut nicht davor zurück, sich in eine medizinischen Grauzone zu begeben. Dass dabei auch finanzielle Interessen der Beschneider eine Rolle spielen, ist ja nicht gerade ein Geheimnis. Und das Herumwedeln mit irgendwelchen "Anästhesien" dürfte die Motivationslage ängstlicher Eltern erheblich in die gewünschte Richtung steigern.

    Ein Peniswurzelblock für die postoperative Schmerztherapie wird erst gelegt, wenn das Kind schläft.


    Mir ist noch keine Studie untergekommen, in der ein Peniswurzelblock oder ein Ringblock (mit Lidocaine oder Bupivacaine) bei der Säuglingsbeschneidung gesetzt wurde, als der Säugling schlief. Auch ist in diesen Untersuchungen m.W. nie die Rede davon, dass das damit "nur" der post- operative Schmerz bekämpft werden soll.

    Übrigens fragt man sich, warum Prof. Graf nicht diese Blöcke anwendet, ja, sie noch nicht mal erwähnt, obwohl im Kommentar zum Beschneidungsgesetz durchaus davon die Rede ist. Aus Amerika hört man ja seit 35 (!) Jahren schon staunenswerte Dinge z.B. vom Peniswurzelblock.

    Zitat

    "Circumcision is the only surgical procedure, excluding cord-clamping and cutting, which is routinely performed on normal, healthy newborn infants, usually during the first two or three days of life. Apparently no analgesic technique has been described nor suggested in association with neonatal circumcision. This is the first description of a technique of penile dorsal nerve block in neonatal circumcision. In 52 instances using 0.5 ml of 1% lidocaine (Xylocaine) and a 1.2 cm number 27 gauge needle PDNB was successfully and safely introduced with consistent elimination of pain, rendering NC a painless surgical procedure.

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/660375

    Offensichtlich sind Ärzte weder bereit noch in der Lage, die Wahrheit über den Ablauf von Krankenhausbeschneidungen nach Aussen dringen zu lassen.

    Demgegenüber gibt es eine umfangreiche Dokumentation von Schilderungen von Krankenschwestern.

    http://allnurses.com/ob-gyn-nursing/do-you-have-152640.html

    http://allnurses.com/general-nursin…ion-845963.html


    Es ist wohl kaum Zufall, dass es Krankenschwestern waren, die eine Organisation gegen Beschneidung gegründet haben.

    http://childrightsnurses.org/

    Auch die "Grande Dame" der Intaktivistenbewegung, Marilyn Milos, war Krankenschwester.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Marilyn_Milos

    Wenn er das richtigerweise nicht verantworten kann, und EMLA wie geprüft eben keine Betäubung herstellt - dann muss er Säuglingsbeschneidungen SOFORT einstellen.

    Nicht nur er müsste sofort einstellen, sondern auch alle Mohelim. Es ist nämlich einwandfrei wissenschaftlich erwiesen, dass die "anästhesierende " Wirkung von Sucrose weit unterhalb von Emla liegt. Und: bei den Untersuchungen über Sucrose wurde immer "Sweet Ease" in entsprechender Dosierung benutzt, also wesentlich mehr als ein "Tropfen süssen Weins".

    Das war eine glatte - wie sagt man noch? - Schutzbehauptung!

    Ich würde gern von einem Rechtsanwalt prüfen lassen, ob man diese Aussage von Prof. Graf als "Lüge" bezeichnen darf. Um sich gegen diese "üble Nachrede" zur Wehr zu setzen, müsste Graf daraufhin konsequenterweise vor Gericht ziehen. Der Richter könnte dann die Studienlage überprüfen...

    Zumindest moralisch-ethisch "strafverschärfend" käme u.U. hinzu, dass Graf diese Aussagen vor einem Gremium der höchsten Volksvertretung und in seiner Eigenschaft als Klinikleiter gemacht hat.

    Nachdem der verbale Eiertanz um die "Anästhesie" bei Säuglingsbeschneidungen ("adäquat", "angemessen", " ausreichend", "möglichst") gründlich in die Hose gegangen ist, wird wieder die Frage, ob nicht die Zeitspanne, in der die Beschneidung durchgeführt wird, zum entscheidenden Kriterium für "ärztliche Kunst" wird, virulent.

    Stellvertretend für alle Mohelim, die auf die rasende Geschwindigkeit ihrer "Ratz-Fatz-Methode" hinweisen, sei hier der "Gentle Mohel" zitiert.

    Zitat

    "In any case, it takes five seconds — I actually count every time: “one-1,000, two-1,000,” etc., up to “five-1,000,” and it is done — for a mohel to circumcise, because a mohel uses a Magen shield, not a clamp, and there is almost no application time for a shield."


    Einerseits wird diese Zeit von Prof. Graf locker geschlagen ("...der Schnitt der Vorhaut selber nur 1 Sekunde."), aber nur, wenn man das ganze drumherum weglässt.

    Zitat

    "Die gesamte OP mit Präparation der Vorhaut dauert ca. 2 Minuten."


    Wenn man nun die - wissenschaftlich bereits bewiesene - anästhesierende emotionale Wirkung der Umgebung während der Beschneidung hinzurechnet, ist die rituelle Beschneidung auch diesbezüglich klar im Vorteil. Im Berliner Jüdischen Krankenhaus sieht sich der Säugling einem für ihn völlig anonymen "Team" konfrontiert, das weitgehend unbeteiligt herumsteht.

    Zitat

    "Die Eingriffe werden immer im sterilen OP durchgeführt unter optimaler personeller Ausstattung mit einem chirurgischen Facharzt, einem Assistenten und einem Anästhesieteam einschließlich eines Anästhesisten, auch wenn nur in Lokalanästhesie operiert wird.

    ( Anmerkung: Wir danken Prof. Graf für den Hinweis, dass zu einem Anästhesieteam ein Anästhesist gehört.)


    Ganz anders bei der rituellen Beschneidung.

    Zitat

    "A mohel circumcises the baby...held lovingly by a family member or other person acting as sondek (godfather).

    Auch ist es ein fundamentaler Unterschied, wie der Säugling liegt. Ob nämlich, wie bei der rituellen Beschneidung, "on a pillow" oder im Circumstraint.

    Zitat

    "The mohel follows this procedure instead of using a “circumstraint” (a tray on which a baby lies naked on his back; the baby is restrained from kicking by strapping his arms and legs down with fabric fastener straps)."


    Last but not least überträgt sich die innere Verfassung des Beschneiders auf den Säugling.

    Zitat

    "And, as the doctors are not used to doing this in front of people, they sometimes begin to sweat and get nervous."


    Die Wirkung der prüfenden Blicke des "Anästhesieteams" auf den Beschneider im Jüdischen Krankenhaus kann man sich lebhaft vorstellen.

    Fazit: das Beschneidungsgesetz sollte umformuliert werden. Statt...

    Zitat

    "In den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes dürfen auch von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehene Personen Beschneidungen gemäß Absatz 1 durchführen, wenn sie dafür besonders ausgebildet und,
    ohne Arzt zu sein, für die Durchführung der Beschneidung vergleichbar befähigt sind.“

    ...sollte es heissen:

    Zitat

    "In den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes dürfen auch Ärzte Beschneidungen gemäß Absatz 1 durchführen, wenn sie dafür besonders ausgebildet und, ohne von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehen zu sein, für die Durchführung der Beschneidung vergleichbar befähigt sind.“


    Diese Befähigung könnten Ärzte durch eine zertifizierte Ausbildung bei einem Mohel erwerben.

    Schon im Rechtsausschuss hatte Prof. Graf getönt:


    Zitat

    "Klinische Daten bzw. Evidenz, dass EMLA keine ausreichende Schmerzlinderung bewirkt, sind bei adäquater Anwendung nicht gegeben.


    Deshalb sei eine "optimale Versorgung der Neugeborenen" gegeben.

    In keiner der Studien über die "Wirkung" von Emla bei Säuglingsbeschneidungen wird die "adäquate Anwendung" thematisiert. Sie ist selbstverständlich vorausgesetzt. Es ist allerdings Dr. Graf, der Emla nicht adäquat anwendet.

    Erinnern wir uns: im Kommentar der Bundesregierung zu ihrem Beschneidungsgesetz wird dreimal auf die Presseerklärung der "Deutschen Schmerzgesellschaft" vom 3.8.2012 hingewiesen. Der entscheidende Satz aus dieser Presseerklärung wird jedoch im Kommentar unterschlagen. Darin wird unter dem Hinweis, dass Säuglinge genausoviel Schmerz empfinden wie Erwachsene, wenn nicht sogar mehr, festgestellt:

    Zitat

    "Nationale und internationale Fachgesellschaften fordern daher Eingriffe an Säuglingen auf das medizinisch unerlässliche Ausmaß zu beschränken und nur unter einer fachgerechten Schmerzbehandlung und Nachsorge durchzuführen, welche mindestens den Standards entsprechen, die für Erwachsene Anwendung finden."

    Immerhin stellt Prof. Graf jetzt klar, dass es nicht verantwortbar ist, überhaupt keine Betäubung zu machen. Es wäre interessant zu erfahren, ob bei ihm "ein Tropfen süssen Weins" unter Betäubung fällt.

    Soeben erschien in der FAS ein weiterer Artikel über den EMLA-Skandal.

    Seinen Ausgangspunkt nimmt der Artikel von der Stellungnahme der "Europäischen Arzneimittelagentur", die kürzlich verkündet hatte, dass die Anwendung von Emla bei Säuglingsbeschneidungen "ethisch inakzeptabel" sei. Zudem sei die Studienlage veraltet.

    Zitat

    "Die Studienlage ist zu dürftig, als dass die Salbe zur Neugeborenenbeschneidung empfohlen werden könne. So existierte nur eine einzige, veraltete, zu kleine, noch dazu vom Hersteller unterstützte Arbeit aus dem Jahr 1995, durchgeführt in einem jüdischen Krankenhaus in Kanada mit 68 Probanden, veröffentlicht in einer Doktorarbeit der Pharmazeutin Anna Taddio an der Universität Toronto im Jahr 1997, die Emla eine positive Wirksamkeit bei der Neugeborenenbeschneidung bescheinigte. Dies sei aber zu wenig, urteilte die EMA, um Emla weiterhin für die Neugeborenenbeschneidung zu empfehlen"


    Des weiteren macht Prof. Graf vom Jüdischen Krankenhaus in Berlin in dem Artikel einen erheblichen Rückzieher. Er kann nun weder die ungenügende Studienlage, noch länger verleugnen, dass Schmerzfreiheit bei Beschneidungen eine Illusion sind. Trotzdem will Graf Emla im Off-Label-Use weiter verwenden.

    Zitat

    "Graf verkündet, Emla-Salbe auch künftig mangels Alternative weiter bei Beschneidungen von Neugeborenen einzusetzen. Er findet die neue Empfehlung, Emla dabei nicht mehr zu verwenden, zwar „nachvollziehbar“, weil die Studienlage „wirklich schlecht“ sei. Trotzdem widerspreche die Empfehlung seinen eigenen guten Erfahrungen mit der Salbe und denen seiner Kollegen. Ein zuverlässiges Schmerzmessverfahren bei Neugeborenen gebe es zudem nicht, beziehungsweise die Methoden seien umstritten. Grafs Fazit: „Wir sind nicht glücklich mit Emla, aber auch nicht total unglücklich. Keinesfalls können wir es verantworten, gar keine Betäubung zu machen.“ Die Eltern müsse man jedoch darüber aufklären, sagt Graf, „dass Schmerzfreiheit nicht garantiert ist“.

    Dass EMLA Schmerzfreiheit grundsätzlich ermögliche (wenn auch nicht immer) geht jedoch aus keiner einzige Studie hervor! Auch der Hinweis, dass die anästhesierende Wirkung der Salbe minimal ist, hätten wir uns von einem Wissenschaftler und Arzt erwartet.

    Die FAS stellt heraus, dass Grafs Aussage vor dem Rechtsausschuss das Abstimmungsergebnis im Bundestag erheblich beeinflusst hat.

    Zitat

    "Grafs Schilderungen, so darf man getrost annehmen, dürften seinerzeit so manchen Unentschlossenen im Bundestag zur Absegnung des umstrittenen Beschneidungsgesetzes bewogen haben: Schließlich schien ja mit Emla eine Methode zu existieren, die den Schmerz bei acht Tage alten Säuglingen ausreichend bekämpfte. Doch diese Vorstellung entpuppt sich heute als Illusion."


    Am Schluss des Artikels bringt die Anästhesistin Dr. Birgit Pabst, die den Emla-Skandal ins Rollen brachte, ihre Überzeugung zur Schmerzbekämpfung bei Säuglingen, unmissverständlich Zum Ausdruck. Sie plädiert vor allem dafür, die Eltern darüber aufzuklären, dass die Säuglinge auch bei der Anwendung von Emla massive Schmerzen erleben.

    Zitat

    "Ausschlaggebend für ihr Engagement sei einzig und allein ihr Beruf, der „darin besteht, Menschen die Schmerzen zu nehmen in Situationen, die für sie unausweichlich sind aufgrund von Krankheit“. Die Neugeborenenbeschneidung zählt für sie nicht dazu. Umso wichtiger sei es, Eltern darüber aufzuklären, was sie ihren Kindern da tatsächlich an Schmerzen zumuten, findet sie.

    Es hat schon bessere Zentralratsvorsitzende gegeben als Dieter Graumann, und nach eigenem Bekunden wollte er das ja auch nie werden, sondern musste wie ein Hund zum Jagen getragen werden. Ebenfalls nach eigenem Bekunden war ihm die Rolle als "moralisches Gewissen der Nation" immer zuwider. Stattdessen wollte er ein "neues, frisches Judentum" präsentieren. Alle diese Schüsse sind nach hinten losgegangen. Das Hervorstossen der immer gleichen Textbausteine und die Reduktion der Aussagen auf das Verschärfen von Frontlinien macht die Unterscheidung des Zentralrats von anderen Lobbygruppen immer schwerer. Frühere Zentralratsvorsitzende haben sich - mit gutem Grund! - um eine differenzierte Sprache bemüht. Diese Eigenschaft geht Dieter Graumann komplett ab. Schade.

    Hier übrigens das komplette Interview.

    http://www.bild.de/politik/inland…57224.bild.html

    Zitat

    Bei Paul Spiegel liest sich das im Jahr 2003 so: "Das Baby wird nicht betäubt, es erhält nicht einmal eine örtliche Narkose, denn den Bund mit Gott muss man sozusagen bei vollem Bewusstsein vollziehen. Natürlich schreit das Baby, natürlich tut ihm der Eingriff weh. Viele Menschen finden diesen Vorgang barbarisch, doch ich kann versichern, man wird durch die Beschneidung weder traumatisiert, noch trägt man irgendwelche anderen Schäden gleich welcher Art davon. Im Ernst, es ist üblich, während der Brit auch einen festlichen Segensspruch, einen Kiddusch, über einem Becher Wein zu machen und dann dem Baby unmittelbar nach dem Eingriff einen Tropfen auf seine Lippen zu geben. Das Baby ist in wenigen Sekunden »sternhagelvoll« und schläft sofort ein. Von dem Wein trinkt schließlich noch der Sandak, und dann wird er der Mutter des Kindes gebracht, die ebenfalls davon trinkt."


    http://www.freitag.de/autoren/borg.ius/@@kommentare

    Zitat

    "This potential pitfall is exemplified by the study by Anna Taddio and colleagues published in the New England Journal of Medicine. (22) In a study funded by drug manufacturer Astra, EMLA was compared to placebo, which resulted in an immediate boost in EMLA usage for this indication. However, subsequent studies found that EMLA is inferior to DPNB and only marginally better than placebo. (23) Despite its inferiority, EMLA is often listed as one of the mainstays of therapy, primarily as the result of publication of this placebo-controlled trial. We believe both the subjects who received placebo and to a lesser extent those receiving EMLA, who underwent an inferior form of pain relief, were exploited by Astra and the investigators by being recruited and enrolled in a study that by deliberate design was not seeking useful medical knowledge but rather the promotion of their own product."


    http://business.highbeam.com/6391/article-1…nki-declaration

    Ich sehe schon, wie bei Sucrose, wird Whisky als Anästhetikum hier nicht ernst genommen. Aber:


    Zitat

    "Intensive Care Nursery House Staff Manual:

    Whiskey nipple: 1/5 dilution of bourbon in D5W; ~3 cc/kg dripped into a cotton filled nipple (as pacifier)."


    http://www.ucsfbenioffchildrens.org/pdf/manuals/50_Pain.pdf


    Zitat

    "McGrath's hospital continues to perform the procedure using only a little rye whiskey for analgesia."


    http://europepmc.org/articles/PMC14…j00219-0052.pdf


    Nicht empfohlen wird dagegen Brandy.

    Zitat

    "Rabbi Gustav Spund circumcised the Block baby and gave him a mixture of brandy, water, and sugar to quiet him. A nurse in the hospital administered a similar dose to the two other children when they became restless. The Block [baby] recovered but the two other infants died the next day."


    http://wisewomanwayofbirth.com/category/newborn-care/

    Zitat

    "This product is for hospital use only."

    http://sweetease.respironics.eu/


    http://prc.coh.org/SucAnal.pdf

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16825

    Zitat

    "Die fleischlose Ernährung, also jene, die auf die Tötung von jeglichen Tieren zum Zweck der Nahrungsaufnahme verzichtet, war eben jene Wunschvorstellung, die G’tt Adam und Eva als Archetypen menschlicher Existenz mit auf den Weg gab. So heißt es im 1. Buch Mose 1,29: »Und G’tt sprach: Siehe, ich gebe euch alles samentragende Kraut, das auf der ganzen Erdoberfläche, und jeglichen Baum, an welchem samentragende Baumfrucht ist, sie seien euer zum Essen.

    Einmal ganz abgesehen davon, dass unter den Rabbinen weitgehende Einigkeit besteht, dass die Formulierung des »Reijach Nichoach« natürlich nicht wörtlich zu verstehen sei.

    Das Judentum ist beseelt von dem Gedanken des Tierschutzes, dem Respekt vor allen Geschöpfen G’ttes, der Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und unserer Umwelt sowie der Bereitschaft, sich durch freie Entscheidungen des Einzelnen den g’ttlich vorgegebenen Idealen zu nähern.

    Ist es tatsächlich zu viel verlangt, darüber wenigstens ab und an nachzudenken?"

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16851


    Wie bitte? Die "Archetypen menschlicher Existenz" sind "natürlich nicht wörtlich zu verstehen"? Es kommt vielmehr auf die "freie Entscheidung des Einzelnen" an? Darüber kann man "nachdenken"?

    Kein gutes Haar lässt die "Jüdische Allgemeine" an der SZ.


    Zitat

    " Was verbindet die Menschen zwischen Kiel und Coburg? Nicht viel – außer vielleicht die Ansicht eines großen Teils der Bevölkerung, dass der Einfluss der Juden auf die Medien zu groß sei. »Von diesem Verdacht wollen wir uns freimachen. Wir müssen stets auf unsere Unabhängigkeit achten«, betont P."


    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16854

    Zitat

    "We reviewed the medical records of NHSV cases who were born between January 2001 and December 2007 in 5 medical centers located in central Israel. Cases were identified using International Classification of Diseases, 9th revision codes. In addition, parents of survivors were interviewed by telephone.

    Ritual circumcision was the source of HSV-1 transmission in 7 infants (31.8% of cases)."


    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23334339