Beiträge von werner

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    "Wie man's macht, man macht es verkehrt!"


    Ganz genau, und deshalb ist es zweck- und sinnlos, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Die Befürworter lachen sich nur ins Fäustchen, dass sie den Kritikern Arbeit und Mühe machen.


    Die "Entkoppelung" von Beschneidung und Religion ist übrigens aus religiöser Sicht eine ganz perfide Form von Antisemitismus. Aber auch das hatten wir schon zur Genüge...

    Auffällig ist, dass die Dame alles in einen Topf wirft. Die Angriffe auf jüdische Einrichtungen kamen vorwiegend aus der muslimischen Community in Malmö, also von ebenfalls Beschnittenen, zu deren Ritualen ebenfalls das Schächten gehört. Davon ist bei der Dame aber nirgendwo die Rede.


    Hier wird der israelisch-palestinensische Konflikt im Ausland ausgetragen. Wen wundert das? Und natürlich wissen wir, dass auch die leiseste Kritik an der Politik Israels umgehend dem Antisemitismusvorwurf anheim fällt. Und natürlich hat niemand davon gesprochen, dass "die" Juden Barbaren sind, sondern davon, dass Juden ein barbarisches Ritual durchführen - wie Muslime übrigens auch.
    Der Bürgermeister von Malmö äusserte die Meinung, dass die jüdische Community in Schweden von Zionisten unterwandert sei, und mahnte Toleranz auf beiden Seiten an. Ganz so verkehrt liegt er damit ja nicht...

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    "Die Uni-Version von “Schlag den Raab” geht in eine neue Runde: Am 26. November gibt es ab 20 Uhr in der Sporthalle der Uni Passau den großen Showdown zwischen Professor und Student. In der dritten Auflage der Veranstaltung unter dem Motto “Student vs. Dozent” steigt erstmals der Strafrechtler Prof. Dr. Holm Putzke in den Ring, sein studentischer Herausforderer wird noch gesucht."


    http://passautagundnacht.wordpress.com/2013/11/19/stu…story-dahinter/

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    "Circumcision was performed by nurse in 54 (84.4%) patients, traditional practitioner in 5 (7.8%) and doctor in 5 (7.8%), at a median age of 9 days (range: 2-21 days). Complications noticed 1 day to 7 years (mean: 7.8 months) after circumcision were glanular adhesion in 27 (42.2%) children, meatal stenosis in 14 (21.9%), urethrocutaneous fistula in 11 (17.2%), trapped penis in 5 (7.8%), implantation dermoid in 4 (6.2%) and glans amputation in 3 (4.7%). After treatment, outcome was good in 59 (92.2%) patients, whereas 5 (7.8%) had residual defect."

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/23598893/

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    "Kira Antinuk discusses events that prompted her to research circumcision and then pursue a nursing career. Antinuk’s essay, “Forced genital cutting in North America: Feminist theory and nursing considerations” was published in the September issue (20: 723-728 ) of Nursing Ethics. She was the winner of the Paul Wainwright Nursing Ethics Student Essay Prize 2013!"


    http://childrightsnurses.org/index.php/news…s-ethics-award/

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    "In short, circumcision is a marketing nightmare; outside of a deep commitment to Judaism, based on a biblical command, there’s no good reason to do it. This point is significant, because the Jewish community is intoxicated with marketing. Federations commission countless surveys to find out what young Jews want. Jewish professionals search for ways to make their programs “hipper.” The almighty “social media” must be deployed in the battle for the hearts of the younger members of the Tribe. Grant money flows liberally to market driven, cutting edge, jargon-laden programs with a social media presence."

    http://www.thejewishweek.com/editorial-opin…ox-rabbi-agrees

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    "Although some Jews oppose infant circumcision, it’s certainly not out of vogue. Most Americans, regardless of religion, circumcise. Only about half of American Jews consider themselves religious. Within this group, circumcision often takes place in a secular fashion; that is, in a hospital without a religious ceremony. Thus what has been “out of vogue” for many Jews isn’t the circumcised penis but the religious motivation."

    http://www.thejewishweek.com/editorial_opin…ve_circumcision

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    "The Haredi overreaction shows both a leadership pandering to the fears of its constituency and 150 years of continued rejection of any change in religious practice, no matter how innocuous or peripheral, treating any challenge as if it were a wholesale assault on all of Judaism.

    Also, to its shame, some segments of the Haredi community disregard any scientific findings that cast doubt on traditional practice."


    http://www.thejewishweek.com/editorial-opin…-more-harm-good

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    "The Israel Ambulatory Pediatric Association is calling for an end to a controversial circumcision-related rite that is also under fire in New York.
    Direct oral-genital suction, known as metzitzah b’peh, should not be performed during Jewish ritual circumcision, the IAPA said. The association is calling on Israel’s Health Ministry to require maternity wards and clinics to advise parents against metzitzah b’peh, Israeli media reported.
    IAPA is recommending that mohels, or ritual circumcisers, use a tube to take the blood from the circumcision wound, preventing direct contact with the infant’s incision.
    The rite is not used in most Jewish circumcision ceremonies, but many in the haredi Orthodox community still adhere to it.
    Rabbi Chaim Moshe Weisberg, a mohel, told Haaretzthat IAPA is not after the child’s best interest and is against circumcision.
    “They want all parents to stop circumcising their sons, as they did in Germany,” Rabbi Weisberg said.”

    http://www.thejewishweek.com/news/news-brie…on-related-rite


    ...dem Betroffenen welcher seelische Probleme bzw. sexuelle Probleme hat bringt dies herzlich wenig.

    Was würde denn aus Deiner Sicht dem Betroffenen mit diesen Problemen helfen und was könnte/sollte das Forum dafür zur Verfügung stellen? Was hat Dir geholfen und worin hat das Forum Deine Erwartungen enttäuscht?

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    "But pick up a copy of London’s Evening Standard newspaper and you could be forgiven for thinking that so-called ‘genital cutting’ was a procedure which only affected women. Why? Because it’s under the feminist guidance of editor Sarah Sands.
    Keen to write for and about women, she is constantly reporting on FGM as part of a personal campaign to make it the next human rights battle for Londoners – specifically, female Londoners. And, while this has many merits, the exclusion of men and boys troubles me. After all, while female circumcision is abhorrent and must be stopped, the same must apply for boys."

    http://www.avoiceformen.com/men/mens-healt…tal-mutilation/

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    "Da die Geschlechtsentwicklung in den soziokulturellen Bewertungen z.T. magisch überhöht, oder tabuisiert ist, findet man wenig medizinisch begründete Empfehlungen zur richtigen Entwicklungsbeurteilung. Hierzulande wird die Empfehlung zur Beschneidung (Zirkumzision) häufig sehr früh abgegeben. Das Argument, die Vorhautoperation aus psychischen Gründen im Vorschulalter vorzunehmen, ist wissenschaftlich nicht begründet. Während in einigen Ländern eine rituelle Beschneidung bereits im Säuglingsalter vorgenommen wird (Islam, Teile der U.S.A., Afrika, etc.), werden in den skandinavischen Ländern notwendige Beschneidungen erst in der Pubertät durchgeführt. Dies hat eine wesentlich geringere Operationshäufigkeit zur Folge. Die seltenen ausgeprägten Phimosen (s.o.) sollten während der üblichen Kinder-Vorsorgen diagnostiziert und rechtzeitig operiert werden. Die Beurteilung einer ausreichend dehnbaren und verschieblichen Vorhaut kann bei jedem Knaben in der Vorpubertät (8. bis 10. Lebensjahr) erfolgen. Leider wird dies selten wahrgenommen. Älteren Jugendlichen fällt aus Scham ein unbefangener Umgang mit medizinischen Fragen zu ihrem Glied und auch der Gang zum Arzt schwer. Doch führt die unbehandelte Vorhautverengung in diesem Alter zu nicht unerheblichen Ängsten und Selbstwertzweifeln.und Ernstfall zur akuten Einklemmungskomplikationen mit großen Schmerzen.

    In den skandinavischen Ländern, in denen eine Operation meist erst im frühen Teenageralter durchgeführt wird (8. - 12. Lebensjahr), ist die Zahl der Operationen um 2/3 niedriger. Schließlich ist die Vorhautverengung ein naturgegebener Zustand bei über 90% der Neugeborenen, bei vierjährigen Jungen noch in über 10%, bei Zehnjährigen in 3% - 5%. Daher gibt es immer wieder Stimmen, die anmahnen, daß hierzulande häufig zu früh und oft auch zu "radikal" operiert werde.

    Zur Behandlung einer Phimose im Wachstumsalter gibt es eine Vielzahl von Therapiemöglichkeiten operativer und nichtoperativer Art. Leider werden die Eltern und betroffenen Kinder hierzulande selten umfassend und sachgerecht vor einer Phimose-Behandlung aufgeklärt."

    http://www.kinderarzt-augsburg.de/ratgeber/phimose/

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    "The average annual number and expense of neonatal circumcisions were significantly decreased after the policy change. There was no significant decrease in nonneonatal procedures and expense. Cost per procedure ranged from $88.34 for neonatal to $486.76 for nonneonatal circumcision. Secondary to the increasing number of more costly nonneonatal procedures, the annual expense was predicted to exceed pre-policy levels by 2015."


    http://www.jurology.com/article/S0022-…0296-6/abstract


    Ok- Jetzt bricht langsam das Eis. Narkose, bedeutet immer Allgemeinanästhesie, das stimmt. Ich habe mich unklar ausgedrückt. Ich wollte Betäubung schreiben, habe ich aber nicht. Doch du hast meinen Satz leider missverstanden, weil ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Ich meine Betäubung, schrieb aber Narkose.

    Diese Begriffsklärung habe ich mit Wakankar auch schon "durchgemacht". ;)

    Manchmal entstehen Missverständnisse dadurch, dass Ärzte verpflichtet sind, auch über das grösstmögliche Unglück aufklären zu müssen, selbst, wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit nur ein paar Prozente sind. Manche Patienten kriegen das dann in den falschen Hals. Aber aus der Ferne kann man natürlich nicht beurteilen, ob es in diesem Fall so gelaufen ist.
    Fraglich ist auch, in welchem Verhältnis die Diagnose zu den Therapien steht. Es gibt heutzutage für Erektionsstörungen vielfältige Behandlungsmöglichkeiten. Sehr wichtig ist ja auch das ganze Umfeld des Patienten. Möglicherweise hat Dein Patient es ja damit besser, als Du vielleicht im Moment denkst. Es soll ja auch ganz tolle Familien geben...

    Wie auch immer - nicht nur, aber ganz besonders für einen 14jährigen sind solche Sachen natürlich hammerartig.

    Manchen können Internetforen helfen, die es ja praktisch zu jedem Problem gibt. Dort werden auch "Tipps&Tricks" für den Alltag ausgetauscht, wie man sich - als ersten Schritt - selbst helfen kann. Man kann da ja auch nur mitlesen, ohne sich beteiligen zu müssen. Wie ich schon schrieb, Depression ist eine Volkskrankheit - man teilt sie mit vielen Anderen. Das muss man sich genauso klar machen wie, dass es heutzutage eine ganze Reihe von recht erfolgreichen Hilfsmöglichkeiten gibt, um da rauszukommen. Darüber kann man in diesen Foren nachlesen.

    Ja, vielen Männern fällt es schwer, über Gefühle zu reden, besondern natürlich, wenn es um ihr "bestes Stück" geht. Aber auch hier kann das Internet hilfreich sein, sich darüber auszutauschen. Immerhin hat man ja schon einen Riesenschritt gemacht, wenn man den Grund für die eigene Depression (in diesem Fall: die Beschneidung) kennt. Vielleicht ist das schon die halbe Miete. ^^