Ein Bekannter von mir stellte einmal die These auf, dass es bei den Beschneidungsaktionen in Afrika nur vordergründig um die Verhinderung von Ansteckung geht, sondern in Wahrheit um die Senkung der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs durch verminderte Sensibilität, wodurch dann quasi indirekt wiederum die Ansteckungsrate gesenkt wird.
Ich halte diese These allerdings für etwas gewagt.
Beiträge von werner
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Ich nehmen hiermit meine Formulierung mit den höchstem Bedauern zurück und bitte um Entschuldigung.
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Zitat
"Richter haben allerdings die Rechtslage nach den Gesetzen zu klären, unabhängig von Personen und deren Einstellung und haben in dem Urteil die Unverletzlichkeit der Menschen über die Religionsfreiheit gestellt (Güterabwägung). Nach allen Umständen ist auch in diesem Fall daran nicht zu rütteln, die Judikative ist eine der drei Machtsäulen der Demokratie und des Rechtsstaates und somit unabhängig. Die Beschneidung wurde bislang ja auch nur geduldet, stand aber in der juristischen Diskussion, ob da nicht doch eine schwere Körperverletzung vorläge. Eine antitheologische oder sogar antisemitische Haltung einzunehmen, ist den Richtern beim besten Willen nicht vorzuwerfen."
Aha, endlich kommen auch die Katholischen aus den Löchern, und erklären ihren Glaubensbrüdern, wo die Grenzen der Religionsfreiheit liegen. Wo ist der Schulterschluss aus dem Ethikrat geblieben?:)
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Der Author ist am 27. September diesen Jahres für immer von uns gegangen...
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Grosse Klasse, der Mann: statt Handlesen kommt jetzt Schwanzlesen
Aber: was ist mit den Frauen? -
Ich bräuchte trotzdem mal eine Erklärung, warum dieses " Ankommen im 21. Jahrhundert" so selektiv ausfällt.
Bezüglich "gesundheitlicher Vorteile" durch die Beschneidung leuchtet mir die Begründung ein, dass dieses Gebot vorausschauend ist. Solange dafür keine wissenschaftliche Begründung durch die AAP ( 21. Jahrhundert!) vorlag, musste die "Gesundheit" des Penis durch ein Tabu quasi " erzwungen" werden ( siehe auch: Verbot von Schweinefleisch in warmen Ländern). Dass man für die Begründung der Beschneidung kein Tabu mehr braucht, weil man sie auch wissenschaftlich begründen kann, haben die Amerikaner schon lange erkannt (Kellogg). Die AAP bringt das alle paar Jahre auf den neuesten Stand. Deshalb können Eltern nach dem neuen Gesetz eben auch den Fortschritt der Wissenschaft anführen, wenn sie ihrer Fürsorgepflicht (!) zum Wohle des Kindes (!) nachkommen wollen. (Auf der gleichen Ebene liegt die Erkenntnis, dass Homosexualität nicht "Sünde", sondern "Krankheit" ist. Auch ein Ergebnis des Aufklärung). Ein weiterer Forschritt der Aufklärung besteht darin, dass weder Unbeschnittene noch Homosexuelle mehr umgebracht werden ( in manchen Ländern gilt dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Homosexuellen deutsche Aussenminister, Bürgermeister einer Grossstadt oder parlamentarische Geschäftsführer der Grünen sind ).
Also: warum so selektiv?
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Die evangelischen Pastoren machen ja schon seit einiger Zeit gegen die Beschneidung mobil. Von den katholischen habe ich dagegen noch nie was in dieser Richtung gehört.
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@ Pizarro73
Es gibt m.E. bei den Grünen viele Politiker, die ich absolut ernst nehme. Es gibt - andererseits - bei den anderen Parteien auch viele Spassvögel.
Politikverdrossenheit lösen bei mir andere Politiker aus. Das hiesse, Volker Beck zu überschätzen...:)
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Das Kölner Gericht hat ein "klares und strenges Urteil über die Folgen seelischer und körperlicher Gewalt gegen Kinder" gesprochen. Frau Schwarzer, nehmen Sie dies endlich zur Kenntnis!
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Mich wundert nicht, dass Beschnittene GEGEN Beschneidung eintreten - mich wundert, dass Beschnittene FÜR Beschneidung eintreten.
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Ich bin gegen seinen Rücktritt! Wir haben nicht so viele Politiker, die uns soviel Spass machen

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@ Ava
WOW! Du kennst Dich echt aus!
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Dass die Aussöhnung nicht funktioniert, daran sind die "68er" schuld. Insofern sind sich Springer und Herr Kamman durchaus einig. Auf der anderen Seite muss Bild ja auch auf die Quote schielen...
P.S. Wer sind eigentlich diese "68er"?
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In der soeben zu Ende gegangenen Sendung "Anne Will" erzählte Volker Beck (Die Grünen), dass er den Salafisten klargemacht hätte, dass die Religionsfreiheit nicht dazu berechtigen würde, die körperliche Unversehrheit anderer zu verletzen (in diesem Fall: auf einen Polizisten mit dem Messer einzustechen).
Das Gerücht, dass Volker Beck meint, dass die Religionsfreiheit dazu berechtigen würde, "auf die Geschlechtsteile von Säuglingen einzustechen", entbehrt jeder Grundlage! Dieses Recht steht ausschliesslich den Eltern zu!
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"Ausgerechnet die Deutschen wollen der Welt, insbesondere den Juden, etwas über Moral beibringen. Dieselben Deutschen, die die Atomanlagen in den Iran geliefert haben, und Vorschriften machen wollen, wer in Jerusalem Häuser bauen darf. Ihre israelfeindliche Einstellung versuchen sie durch die Lieferung von U-Booten zu verdecken. Juden, verlasst Deutschland!"
Das ist das zusammengefasste Fazit dieses "Berichts". Immerhin mit einem Statement von Ali Utlu...:)
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Eine sehr gute und klar gegliederte Argumentationskette. Sehr hilfreich, wenn man in die Vielzahl der Argumente mal Ordnung reinbringen will.
Unsere Oberen hatten sich allerdings bereits entschieden, BEVOR sie die Argumente hatten.
Ich bin gespannt, ob einer antwortet! -
http://www.circumcisionharm.org/report_GSCH%202012%2009%2021.pdf
An dieser weltweiten Internet-Umfrage nahmen 1008 beschnittene Männer teil. Die Umfrage wurde am 21.09.2012 beendet und dann ausgewertet. Die meisten Antworten kamen aus den USA.
Die Umfrage ist sicherlich nicht repräsentativ, die Ergebnisse sind mit Vorsicht zu geniessen Trotzdem finde ich die Aktion als solche interessant. -
Neonatal Circumcision in Zimbabwe geplant
allAfrica.com: Zimbabwe: Neonatal Circumcision
Ich weise auf den ersten Kommentar unter dem Artikel hin.