Es geht auch keine Gefahr mehr davon aus, sich sexuell mehr als unbedingt nötig zu betätigen ![]()
Beiträge von werner
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Wenn das so gut läuft, sollte man die folgenden Angebote mal abklappern und nach ritueller Beschneidung abfragen und dann verlinken.
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Dieser ellenlange Thread, der seit 2004 existiert, und in dem Mütter über ihre nachträgliche Bestürzung über ihre frühere Zustimmung zur Beschneidung ( meistens aufgrund von ärztlichen Falschinformationen) berichten, hat mich schon sehr betroffen gemacht. Ich habe den Link ganz bewusst in die Rubrik " Komplikationen" eingestellt. Dieser Thread findet sich übrigens nicht auf einer "Anti-Circ" Seite, sondern auf einer ganz normalen Mütter-Seite.
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Ja, es heisst ja auch: "Liebe geht durch den Magen"

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@ Descant
Gut, dass wir das geklärt haben

Ich stimme Dir bezüglich Deiner sprachlichen und Deiner geschichtlichen Analyse voll zu.
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Zitat
"Immerhin wird deutlich auf Gefühlsverlust hingewiesen."
Das spricht eigentlich GEGEN " Hall of Shame"...
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Der Spiegel-Artikel ist von 2007. Es gibt vor dieser Zeit eine ähnliche Rechtsprechung. Danach hat sich jedoch einiges getan, z.B. bezüglich der Verurteilung von "Ehrenmorden".
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Was Guy meinte, war, dass wir uns hier auf ein ganz bestimmtes Thema beschränken. Spekulationen, ob das Beschneidungsgesetz quasi ein "Dammbruch" in Richtung "Gottesstaat" darstellt, können leicht in Richtung genereller Religionskritik " ausarten". Ich kann wie Descant hier keinen "Dammbruch" erkennen, und würde mich an entsprechenden Spekulationen nicht beteiligen. Das wäre uferlos. Ausserdem bin ich kein Prophet:)
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Da darf natürlich dieses Video nicht fehlen:
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Die Vorhaut ist " verabscheuungswürdig", weil 40 Prozent der Lust darin sitzt. Das wird dann mit einem grossen Fest gefeiert. Der Beschnittene gehört jetzt dazu, ist Mensch, ist Mitglied, ist Mann geworden. Und wenn er nicht will? Niemals kann er Mensch, Mitglied, Mann werden. Er bleibt ein Nichts.
Die repressive Intoleranz, die in dieser Sichtweise liegt, macht einen immer wieder schaudern... -
Ich glaube, man darf nicht übersehen, welche Art von "schleichendem" Antisemitismus es in Deutschland gibt. Mehr oder weniger direkte Anfeindungen im Alltagsleben, die nicht in der Zeitung stehen, aber erlebt, und natürlich weitererzählt werden, und dazu führen, sich der eigenen Gruppenzugehörigkeit zu versichern, sich "anders" und getrennt zu fühlen, eben nicht als Deutsche, sondern als " Juden in Deutschland". Dieser alltägliche Antisemitismus ist ja keine Einbildung der Juden, und ich würde es nicht richtig finden, ihnen die Schuld daran in die Schuhe zu schieben.
Andererseits frage ich mich natürlich auch, welche Juden der ZdJ eigentlich vertritt. Vielleicht ein Drittel aller hier lebenden? Was ist mit den liberalen Juden? Was ist mit denjenigen Juden, die in interreligiösen Ehen leben? Was ist mit denjenigen Juden, die mit der Religion nichts am Hut haben? Bekannt ist, dass es innerhalb den jüdischen Gemeinden grosse Konflikte gibt. Dass es dabei u.a. auch um die Verteilung der Gelder geht, die der Staat qua "Kirchensteuer" von Juden einnimmt usw.usf.
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Assimilation und Multikulturalismus schliessen sich doch nicht gegenseitig aus, sondern existieren gleichzeitig und neben- bzw. miteinander. Dass die Frage des Diskurses nicht bloss abstrakt, sondern ganz konkret verhandelt wird, zeigt die Diskussion und das Gesetzgebungsverfahren bezüglich Beschneidung.
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@ Descant
Halt! Mit nachbeten habe ich selbstverständlich nicht DICH gemeint, sondern die zitierten Links beten einer bestimmten Interpretation des NZZ Artikels nach, die ja nicht ursprünglich von Dir stammt, sondern der Du Dich anschliesst.
Übrigens: wenn ich ehrlich bin, bin ich wie Habermas der Ansicht, dass der Islam und das Judentum ein Teil Deutschlands sind. Bin ich damit automatisch Pro Beschneidung?
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Schönes Fundstück!
Die Behauptung, die Beschneidung hätte "diätetische Vorteile" wird genausowenig belegt, wie heute:) immerhin wurde auch schon damals ein Arzt für die Durchführung der Beschneidung gefordert...
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Danke für die Darlegung der Rechtslage. Aber warum hält sich keiner dran?
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Damit ist ja schon eine ganz wesentliche Bestimmung des neuen Gesetzes erfüllt: Sterilisierung der Instrumente! Steht da auch was von Händewaschen?:)
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@ Descant
Nun aber: nur weil es andere nachbeten, wird es doch nicht wahrer, oder? Ich wiederhole: eingedenk des Lebenswerkes von Habermas ist es absurd, sein Statement als Beschneidungspro zu werten.
Habermas hat natürlich gesagt, dass Religionen insofern nicht " Privatsache" sind, als dass sie sich an der öffentlichen Duskussion beteiligen sollen/müssen. Darauf, dass dabei die laizistischen Regeln zu beachten sind, hat Habermas immer wieder hingwiesen! -
Immerhin spricht er eine " Wahrheit" über den Zweck der Beschneidung aus, die andere mit "Hygiene" verschleiern...:)
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Die Unterscheidung zwischen " Juden" und "Deutschen" macht nicht nur diese Rabbinerin, sondern (fast) alle Juden. Aber auch " die Deutschen" verfahren in der Mehrheit so.
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Und wie erklärst Du dann, dass im christlichen unbeschnittenen Europa noch bis vor zwei Jahrhunderten praktisch alle Ehen "arangiert" waren?