Theresa ist ja offensichtlich etwas ratlos, wie man einen Mann zur "Erleuchtung" bringen kann. Ob es ihr wohl helfen kann, wenn die betroffenen Männer erzählen, wie sie selbst zur " Erleuchtung" gekommen sind?
TayfunAksoy spricht z.B. davon, dass seine Partnerin nicht mehr "aus Mitleid" mit ihm schlafen wollte. Ich frage mich, warum er die nicht umgehend niedergemacht hat...:)
Beiträge von werner
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Das o.g. Zitat wird im Kommentar zum Gesetz wie folgt angesprochen:
"Im Rahmen des geltenden § 1666 BGB versteht die Rechtsprechung unter einer Gefähr-
dung des Kindeswohls „eine gegenwärtige, in einem solchen Maße vorhandene Gefahr,
dass sich bei der weiteren Entwicklung eine erhebliche Schädigung mit ziemlicher Sicherheit voraussehen lässt“ (ständige Rechtsprechung des BGH seit NJW 1956, 1434 – zuletzt NJW 2012, 151). Ob eine solche Gefahr begründet ist, ist aufgrund der Umstände des jeweiligen Einzelfalls zu beurteilen. "
Woher will man denn wissen, das im Einzelfall (!) später " mit ziemlich Sicherheit" eine " erhebliche Schädigung" eintreten wird, selbst wenn es entsprechende Studien geben wird. Der Satz ist eine einzige Augenwischerei, um irgendwie das "Kindeswohl", um das sich der ganze 1666 ja dreht, in das Gesetz zu pressen. Darauf hat ja auch Herzberg hingewiesen, wenn er sagt, dass bei der anderen im 1666 u.a. angesprochenen Grundrechtseinschränkung (Freiheitsberaubung durch Heimeinweisung) es eine der dort genannten Alternativen geben muss, die das Kindeswohl ausdrücklich befördert (!). Abgesehen von der Frage, ob ein Heim dazu geeignet ist oder nicht, besteht diese Forderung nun mal. Und auch wenn die Religionsgemeinschaften diese Beförderung behaupten: in der Formulierung des neuen Gesetzes ist davon nicht die Rede. Herzberg nennt das "kindeswohlneutral".
Deshalb sind mit dem Zitat wohl nur Vorerkrankungen wie z.B. Blutgerinnungsstörungen gemeint. -
Reinhard Bingener (Beschnitten im Geist)
"Studium der Evangelischen Theologie unter anderem in Halle-Wittenberg, Chicago und München. Nach dem Examen wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschergruppe „Anfänge (in) der Moderne“ an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Eintritt in die politische Redaktion im April 2008. Das Interesse an der gegenwärtigen Lage des Protestantismus wurde so von einer Neigung zur angenehmen Pflicht."
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Katrin Göring-Eckardt:
"geboren am 3. Mai 1966 in Friedrichroda (Thüringen); evangelisch; verheiratet, zwei Söhne; Abitur, Theologiestudium"
"seit 2007:Präsidentin des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentags 2011 in Dresden
seit 2009: Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)"
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[admin ed.] Ich finde zwar, dass in dem Artikel das " Phimose-Menetekel" allzu drastisch an die Wand gemalt wird, und deshalb quasi als medizinische Legitimierung missbraucht werden kann, aber es wird ja auch auf die Seltenheit der Phimose und die Möglichkeit händischer Reinigung hingewiesen.
Was mir an diesem Artikel "gefällt" ist der Satz:"
Wahrscheinlich macht sich hier auch der stilbildende Einfluss der Pornoindustrie bemerkbar". D.h. wer sich als Erwachsener aus ästhetischen Gründen beschneiden lässt, ist ein (armes) Opfer der Pornoindustrie. So ähnlich wie magersüchtige Mädchen u.a. ein Opfer der Modeindustrie geworden sind.
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R(h)einwein formuliert die entscheidende Frage: "Warum habt Ihr mir das angetan?" Bis dahin kann aber noch ein langer Weg sein. Kannst Du Dir denn in der " Zwischenzeit" Hilfe holen? Deine Facebook-Freundin, Deine Schwägerin, professionelle Hilfe?
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Descant
Für mich ist an diesem Gesetzentwurf das Entscheidende, dass er überhaupt existiert, und in den Bundestag eingebracht wird, u.a. von Mitgliedern des Kinderausschusses. Es wird jetzt nicht mehr so leicht sein, die "Holocaust-Keule" zu schwingen, und alles auf das "Bundespogrom" im Internet zu schieben. Ausser, man bezeichnet soundsoviele mit Klarnamen bekannte Abgeordnete des Antisemitismus. (Heribert Prantl hat jetzt ja auch seine "eingehegte Diskussion", wenn auch vielleicht nicht mit dem von ihm gewünschten Ergebnis:)Dieser Gesetzentwurf wird selbstverständlich nicht durchkommen. Dafür werden die Regierungsparteien und Teile der SPD schon sorgen:(
Bezüglich der Altersfrage bin ich "Fundamentalist": weder die Rücksicht auf Zentralräte noch die Rücksicht auf polittaktische "Spielchen" dürfen auf der Vorhaut von Minderjährigen ausgetragen werden. Was in aller Welt haben die damit zu schaffen? Man könnte auch sagen: dieser Gesetzesentwurf ist ein rechtspolitischer "Coitus interruptus": kurz vor dem Ziel ( Volljährigkeit) wird der Wagen umgeschmissen

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Wobei man auch bedenken sollte, dass im nächsten Jahr viele Wahlkämpfe anstehen, und dann müssen sich die Abgeordneten " vor Ort" legitimieren. Vielleicht hat Frau Merkel auch deshalb so schnell reagiert in der Hoffnung, bis dahin sei alles vergessen. Wir können ja dafür sorgen, dass dem nicht so ist

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Tut mir leid: mir klingen noch die Stimmen derjenigen im Ohr, die ihre Eltern dafür verfluchen, dass diese ihnen als Jugendliche das Tätowieren erlaubt haben.
Mit der Koppelung der Beschneidung an die Religionsmündigkeit kriegen wir ja ausserdem nicht aus dem Schuh, dass es sich um ein religiöses Sondergesetz handelt. Das wollten wir ja eigentlich vermeiden.
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Ja, genau, ausgewogen: auf der einen Seite der Waage liegt die Religionsfreiheit und auf der anderen Seite liegt eine Tube Betäubungssalbe. [Blockierte Grafik: webkit-fake-url://9B620F16-97A8-4ED7-9445-538BC3EEC2F0/imagepng]
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Ich glaube, man muss immer klar unterscheiden zwischen Männern, die als Erwachsenen beschnitten wurden (vorher/nachher Erfahrung) und denen, die als Kinder/Säuglinge beschnitten wurden. (Wahrscheinlich auch nochmal zwischen diesen).
Wie auch die bekannte dänische Studie bezieht sich Dr. Pfau wohl vor allem auf Erstere. Es gibt medizinisch indizierte Penisoperationen, nach denen sind zwei Drittel aller Operierten danach zunächst für Monate/Jahre impotent (ED), obwohl durch die OP körperlich alles ok ist.
JEDE OP am "guten Stück" ist ein "Trauma", das nicht alle " wegstecken" können. -
Mit "klappt" meinte ich, dass man/frau herausfindet, was der andere mag, und man mitteilt, was man selber mag. Das muss nicht mit Worten sein, man kann es auch erspüren bzw. erspüren lassen.
"Bei mir hat sich noch nie eine beschwert"
Sag' ich ja: weil viele Frauen sich selbst die Schuld geben und nicht wagen, sich zu " beschweren". Und was die Paschas hören wollen, wissen sie ja. Könnte ja sein, dass sonst alles in sich "zusammenfällt".
Eine Bekannte von mir hatte einmal die Schlagfertigkeit, an einem Exhibitionisten, der vor ihr seinen Mantel öffnete, langsam herunterzusehen und zu sagen:"Da habe ich aber auch schon Besseres gesehen!" Schwupps war der Mantel zu...
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Endlich wurd der Vorhaut der Platz eingeräumt, der ihr gebührt.
Am besten gefällt mir jedoch folgendes:
"Die Ausübung des alleinigen Entscheidungsrechts der Eltern ist hingegen richtigerweise zu verneinen, für solche Riten, die das Kind dauerhaft physisch schädigen oder kennzeichnen, was bei irreversiblen Eingriffen in die körperliche Integrität der Fall ist (so Dettmeyer/Laux/Friedl/Zedler/Bratzke/Parzeller, ArchKrim 227 <2011>, 85 <93>).
Auch das Argument eines möglichen sozialen Nutzens der rituellen Beschneidung kann in der Abwägung zum eigenständigen Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit nicht überzeugen.
Hierfür spricht neben dem Vorrang des Grundrechts auch Art. 24 Abs. 3 der UN-Kinderrechtskonvention, nach der „alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen“ sind."
Kritisch sehe ich immer noch die Altersvorgabe. Es geht m.E. ja nicht nur um die religiöse "Mündigkeit", sondern um die Einwilligung in die irreversible Vorhautbeschneidung. Ich kann (will?) mir nicht vorstellen, dass ein kurz vor bzw. heutzutage schon in der Pubertät stehender 14jähriger, der u.U. auch schon Erfahrung mit seiner Vorhaut hat, sich wirklich (!) freiwillig (!) beschneiden lässt.
P.S. Dass es soviele "Atheisten" und "Antisemiten" im Bundestag gibt, hätte ich nicht gedacht. Womöglich kommen noch welche dazu:) -
"Wieder gab ich mir die Schuld, ich kam nicht auf die Idee, dass es vielleicht daran liegen konnte, dass er auch beschnitten war."
Viel zu viele Frauen neigen dazu, sich selbst die Schuld zu geben.:(
Ja, Offenheit wäre schön - übrigens auch gegenüber unbeschnittenen Partnern
Ob das bei letzteren immer alles " so nebenher", wage ich mal zu bezweifeln. Ich denke, es ist eher die Ausnahme, dass es von Anfang an gleich alles klappt.P.S. Ich würde gern den Ausdruck "Mutter Theresa der Bettkante" in meinen Wortschatz aufnehmen. Darf ich?:)
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http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/114/1711430.pdf
Gesetzentwurf
der Abgeordneten Marlene Rupprecht, Katja Dörner, Diana Golze, Caren Marks, Rolf Schwanitz, Ingrid Arndt-Brauer, Bärbel Bas, Dirk Becker, Elke Ferner, Petra Hinz, Christel Humme, Angelika Krüger-Leißner, Ute Kumpf, Kirsten Lühmann, Gerold Reichenbach, Annette Sawade, Bernd Scheelen, Dr. Carsten Sieling, Ute Vogt, Andrea Wicklein, Dagmar Ziegler, Katja Keul, Maria Klein-Schmeink, Ulrich Schneider, Memet Kilic, Dr. Harald Terpe, Monika Lazar, Sylvia Kotting-Uhl, Dorothea Steiner, Dr. Valerie Wilms, Friedrich Ostendorff, Bettina Herlitzius, Uwe Kekeritz, Arfst Wagner, Agnes Krumwiede, Agnes Alpers, Matthias W. Birkwald, Dr. Dagmar Enkelmann, Wolfgang Gehrcke, Inge Höger, Andrej Hunko, Ulla Jelpke, Katrin Kunert, Ralph Lenkert, Michael Leutert, Jens Petermann, Raju Sharma, Petra Sitte, Frank Tempel, Halina Wawzyniak, Harald Weinberg, Katrin Werner, Jörn Wunderlich
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Jüdisch ist jeder, der von einer jüdischen Mutter geboren wurde und nicht zu einer anderen Religion konvertiert ist.
Die Möglichkeit, dass letzteres geschehen könnte, ist aber offensichtlich so verpönt, dass man sie gar nicht erwähnen möchte.
Aber genau darüber wird doch in dem besagten Artikel gesprochen! Der Übertriit in eine andere ist in JEDER Religion " verpönt".