Wenn ich richtig gezählt habe, sind das 6 Leute. Alles klingt merkwürdigerweise irgendwie gleich ("Wir machen, was wir wollen"). Der mit den meisten Posts ist ein ziemlich orthodoxer Knabe (siehe sein Facebook- Profil). Dass diese Statements irgendwie repräsentativ für irgendwas sind, will/kann ich nicht glauben. Das ist allerallerunterste Schublade. [Blockierte Grafik: webkit-fake-url://0EBABD92-CBD4-4C12-BB64-317AB14A1FDE/imagepng]
Beiträge von werner
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Ich schliesse mich dem Dank für Euren unermüdlichen Einsatz sehr gerne an! Das habt Ihr wirklich toll gemacht. Ich glaube, man sollte auch noch einmal besonders hervorheben, was Pizarro73 schrieb: durch das Verlesen von Babas Rede wurde das Schweigen gebrochen. Das war enorm wichtig!
Als Aussenstehender (!) macht man sich ein bisschen Sorgen, wenn man sich den Beschluss ansieht, den die ChristInnen formuliert haben: was heisst "gutachterlicher Stellungnahme der Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN" und was ist die "Kommission zum Religionsverfassungsrecht"? Ich habe beruflich an zig Veranstaltungen mit und für Betroffene (in meinem Fall behinderte Kinder und Jugendliche) teilgenommen (und sie mit organisiert). Ich habe nahezu ausschliesslich die Erfahrung gemacht, dass die dort vorgetragenen Berichte null Konsequenzen hatten und in irgendwelchen Gremien versandeten. Ich musste mir sogar ( hinter den Kulissen, versteht sich) den zynischen Spruch anhören: "Wer den Sumpf trocken legen will (gemeint waren Kostensenkungen), darf nicht mit den Fröschen (gemeint waren die Behinderten) reden."
Es macht mir Mut, wenn 38667gs schreibt: " Wir werden trotz allem weiter dran bleiben und für und mit Euch streiten, damit dieses Unrecht ein Ende bekommt". So sei es! [Blockierte Grafik: webkit-fake-url://10B48230-E0C4-44CF-AFCD-95A2345323EC/imagepng]
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Entfernung der Vorhaut keine religiöse Frage sondern eine der elterlichen Vollmacht...)
Sehe ich auch so. Nach dieser öminösen Kommission habe ich auch schon mal gegoogelt, aber ausser dem damaligen Parteitagsbeschluss nichts gefunden. Gibt's die überhaupt? Was man sich unter gutachterlicher Stellungnahme der Fraktion vorzustellen hat, weiss ich natürlich auch nicht. Aber ich war ja in Hannover nicht dabei. Man wollte die Sache vom Tisch haben, egal wie, ist mein Eindruck.
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Herr Dr. Pfau hat mir geantwortet und mir zwei Photos eines Plakats geschickt, auf dem die Studie beschrieben wurde (wahrscheinlich von dem damaligen Kongress). Es sind Autoren und Titel der Studie angegeben. Es handelt sich um eine Online-Umfrage von Männern, die als Erwachsene (!) beschnitten wurden. Es werden mit Bildern diejenigen Stellen des Penis' dargestellt, an denen ein Gefühlsverlust nach der Beschneidung empfunden wurde. Aus den Bildern gehen jedoch keine Angaben über Stärke bzw. Häufigkeit des jeweiligen Gefühlsverlustes hervor. Durch die Studie werde nach eigenen Angabendie Bedeutung der Vorhaut für die sexuelle Zufriedenheit erwiesen.
Ich habe nach der Studie gegoogelt, aber nichts gefunden. Es dürfte sich um eine ähnliche Studie handeln wie diese:http://www.circumcisionharm.org/report_GSCH%202012%2009%2021.pdf
Die bekannte dänische Umfrage von Morten Frisch et.al. hat ja auch schon sexuelle Probleme nach Beschneidung festgestellt.
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Oder noch viel besser Dr. G. Pfau, der auch Sexualmediziner ist, um Auskunft bitten. Ihm kann man eine E-Mail schreiben.
Ich mach' das mal.
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Gehört zwar nur indirekt zum Thema, dieser Artikel hat jedoch erhebliches internationales Aufsehen erregt.
"It's 9.30am on a Sunday, and the mood inside the school building in Bandung, Indonesia, is festive. Mothers in headscarves and bright lipstick chat and eat coconut cakes. Javanese music thumps from an assembly hall. There are 400 people crammed into the primary school's ground floor. It's hot, noisy and chaotic, and almost everyone is smiling."
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"UNICEF Deutschland, der Deutsche Kinderschutzbund, das Deutsche Kinderhilfswerk und die Deutsche Liga für das Kind wollen die Rechte der Kinder in einem neuen Artikel 2a in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufnehmen. Darin sollen die Rechte auf Förderung, Schutz und Beteiligung sowie der Vorrang des Kindeswohls bei allem staatlichen Handeln festgeschrieben werden. Das Aktionsbündnis Kinderrechte möchte so klarstellen, dass Kinder als Grundrechtsträger anerkannt und mit besonderen Rechten ausgestattet sind. Grundlage dafür ist die UN-Kinderrechtskonvention, die in Deutschland seit mehr als 20 Jahren gilt."
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"“How can Western public health officials, global health institutions and feminist organizations maintain a straight face in condemning African female genital surgeries as FGM and yet turn a blind eye, even issue guidelines for the performance of very similar and sometimes more invasive female genital surgeries on Western women under the guise of cosmetic surgery?”
"Meanwhile, at her closing statement Dr. Ahmad challenged public health researchers or practitioners to disseminate information based on evidence and accuracy “that reflect real risks and benefits; and, for heaven’s sake, we need to stop judging, demonizing and criminalizing African women for upholding their culture while rewarding Western predominantly male doctors who appropriate, rebrand and gain financially from African women’s ancestral traditions and at the expense of Western women’s own sexual insecurities.”
Die Diskussion über FGM ist noch lange nicht zuende. Afrikaner wehren sich gegen die Einmischung von westlicher Seite mit dem Argument, dass sie selbst weibliche Beschneidung aus kosmetischen Gründen durchführen, die manchmal invasiver sind als in Afrika.
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@Connylue: oh menno. Um 22.50 Uhr beginnt die Debatte zum Thema Beschneidung. #bdk12
@guntherschenk: Jerzy: Eltern bestimmen das Kindeswohl, nicht der Staat. Ich finde,hier nicht, Körperverletzung bleibt Körperverletzung #beschneidung #bdk12
@guntherschenk: @Berak42 Irmgard betonte, dass es verschiedene Typen weiblicher Beschneidung gibt, & MANCHE davon mit männl. #Beschneidung vergleichbar sind
@by_uschi: #bdk12 Sehr einfühlsamer Beitrag, es wurde ein Betroffenenbericht vorgelesen, der sich gegen die Beschneidung ausspricht
@guntherschenk: Ulf liest Betroffenenbericht vor: Betroffene wurden bislang in der Debatte völlig ignoriert. Stimmt. #beschneidung #bdk12
@svenlehmann: Sehr starke Rede von @katjadoerner: Position pro körperliche Unversehrtheit des Kindes, aber Respekt vor anderer Güterabwägung. #BDK12
@Sabine_Niels: Jetzt reichts! Cem in die Moschee, also müssen wir "Ja" zu #Beschneidung sagen! An Trivialität nicht zu überbieten, äh zu unterbieten #bdk12
@Blutstropfen: Der Ulf Dunkel ist gut! #bdk12
@guntherschenk: Ulf: Gesetzentwurf führt Entwicklung der Kinderrechte der letzten 100 Jahre ad absurdum. #beschneidung #bdk12
@guntherschenk: Claudia: eindeutiger Beschluss würde Grüne spalten. #beschneidung #bdk12
@guntherschenk: Claudia gibt sich erst als Mittlerin, kritisiert aber nur Beschneidungsgegner, das aber heftigst. #beschneidung #bdk12
@Sabine_Niels: Die Claudia sollte unbedingt Irmingards Rede noch einmal hören UND lesen! Böse Unterstellungen sind böse und schreien hilft nicht. #bdk12
@SebDerGruene: Eine gausgiebige #Beschneidung-Debatte wär schön gewesen, aber Alleingang aus der Bundes-Fraktion hat da Zugzwang reingebracht.. #BDK12
@guntherschenk: Bin echt enttäuscht. Claudia griff Irmgard sachlich falsch und in inakzeptablem Ton ab. #beschneidung #bdk12
@jan_wienken: Am Ende gut, dass wir keinen Beschluss gefasst haben, Frage, ob eine Partei eine mehrheitliche Positionierung dazu braucht #bdk12
"Kurz vor Mitternacht hat der Grünen-Parteitag in Hannover am Samstag eine kontroverse Debatte über die religiös motivierte Beschneidung von Jungen geführt. Auf eine Abstimmung wurde allerdings nach einer Intervention der NRW-Landesvorsitzenden Sylvia Löhrmann per mehrheitlichem Beschluss der Delegierten verzichtet. "Wir wollen, dass sich Jungen frei entscheiden können für oder gegen eine Beschneidung", dies dürfe nicht Sache der Eltern sein, argumentierte die Grünen-Politikerin und Vorsitzende der Organisation Terres des Femmes, Irmingard Schewe-Gerigk"
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Jusos Odenwald äußern sich positiv zum Verbot der religiösen Beschneidung.
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In Amerika wird die Kostenfrage für medizinischen Behandlungen viel unverblümter und ethisch rabiater diskutiert als (noch) bei uns. Insgesamt gesehen handelt es sich ja auch nicht um eine Kostenersparnis, sondern um eine Kostenumleitung. Würde Beschneidung verboten, würde der finanzielle Verdienst nicht mehr bei den Urologen, sondern - wenn man der betreffenden Logik folgt - bei den Krebschirurgen landen.
Ich bin immer noch verblüfft, welchen Stellenwert die Empfehlungen der AAP in Nordamerika haben. Dagegen erscheinen die Erklärungen des Vatikan ("Ex catedra") oder eine Fatwa wie ein laues Lüftchen. -
Verbesserte medizinische Indikation?!
Der Satz offenbart, daß hier fundiertes Nichtwissen zuhause ist!Doch, gibt es: Prophylaxe - wie Vorsorgeimpfung. Ausserdem wird vermieden, dass Frauen durch das Einatmen ekelerregender Penisgerüche traumatisiert werden.
Und last but not least: dem Defizit an niedergelassenen Urologinnen wird durch die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen entgegengewirkt. -
In den 1990er Jahren wurden in Kanada die skandalösen Bedigungen in den sog. "Residential Schools" aufgedeckt. Ähnlich wie in Australien wurden in diesen Schulen Kinder von Ureinwohnern (Metis und Innuit) "umerzogen". Die Schulen wurden von christlichen Gemeinschaften geleitet.
Im Jahre 2006 finanzierte das kanadische Gesundheitssystem erstmalig einem ehemaligen Schüler dieser Schulen eine Vorhauterneuerung.
"Dr. Tinari, an engineer, considers himself uniquely authorized to discuss the subject of circumcision. "I was uncircumcised until I was eight, then circumcised until I was 48, and am now again uncircumcised, so I really have seen all sides of this issue." Tinari, a Metis, describes being held down and circumcised as a young boy in what he says was "a routine form of punishment" for masturbation at residential schools. He claims that thousands of young native and Metis boys were circumcised during their stays in the residential school system."
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"Since the American medical establishment endorsed circumcision last August, Pollock said he has seen a huge influx of families wanting the procedure for their children."
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Der Einspruch des Täters in o.g. Prozess wurde abgewiesen.
B.C. dad who circumcised son on the kitchen floor loses high court appeal
""This is a case about child abuse," the Crown argued. "This is not a case about the applicant's religious freedom or circumcision generally."
"The trial judge found the kitchen was not a sanitary place for a surgical procedure, that the blade used wasn't as sharp as a surgical instrument and it was inappropriate to use a veterinary product to try and staunch the bleeding from the boy's partly severed foreskin."
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@ Kramer
Sehr guter Hinweis, danke! Fazit: Minderheitenschutz gilt, wenn es Herrn Soeder in den Kram passt. [Blockierte Grafik: webkit-fake-url://4E12FA21-4476-4CE9-9466-A708D5BEF744/imagepng]
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Es ist doch leicht einen intakten Mann dazu zu bringen, sich zu waschen! Wer nicht hören will, muss riechen - ich werde mich wochenlang nicht im Intimbereich waschen, dann wird er merken, was ein ungewaschener Penis für die Frau bedeutet!
Gleiches Recht für alle! Entweder es waschen sich beide Geschlechter im Intimbereich oder niemand.
<Ironie on>Deine Bemühungen in allen Ehren, aber Frau Deusel hat doch klar gemacht (aufgrund ihrer jahrelangen medizinisch - wissenschaftlichen Erkenntnisse als Urologin), dass es gegen das männliche Hygienedefizit keine andere wirksame Massnahme gibt als die Beschneidung. Statt die Hygiene des eigenen Intimbereichs zu vernachlässigen, sollten Frauen ihren Wunsch nach männlicher Sauberkeit besser dadurch Nachdruck verleihen, dass sie ihrem Partner ein Beschneidungsbesteck zu kommen lassen. Das sollte eigentlich genügen, um den Mann zu einer vollständigen Reinigung seines Intimbereichs zu veranlasssen. <Ironie off>
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Erst wird der Popanz aufgebaut, dann wird er abgeballert. Ich glaube, hier handelt es sich um den Inhalt eines Schulungskurses zum Thema "Demagogie für Dummies".
Was ich durch den Artikel "gelernt" habe, ist, dass körperliche Unversehrtheit (d.h. Nicht-Beschneidung) ein "Lebensstil" ist, den man anderen nicht aufdrücken sollte, und dass es einen "ordinären Antisemitismus" gibt. Also gibt es auch einen Antisemitismus, der NICHT ordinär ist, z.B. wenn man nur die Krawatte von Herrn Graumann kritisiert. Was Hitler gemacht hat, war dagegen ein ganz besonders ordinärer Antisemitismus.
Ich fass' es nicht!