Geradezu ungeheuerlich ist in dem Artikel der Satz des Imam of Drancy, Hassen Chalghoumi:
“If we prohibit religious practice, we would give rise to radicalism seen in Egypt."
Das heisst doch, dass aus seiner Sicht das Verbot der Frauenbeschneidung zur Machtübernahme der Muslimbrüderschaft geführt hat.
Da wird sich der Imam aber wundern, wenn er liest:
"Trotz eines gesetzlichen Verbotes nimmt die weibliche Genitalverstümmelung in Ägypten überraschend wieder zu. Die Islamisten wollen die Frauen-Beschneidung sogar wieder legalisieren lassen."
http://www.dw.de/immer-mehr-frauen-werden-verstümmelt/a-16395437
Auf Deutschland/Europa bezogen kann die Aussage des Imams nichts anderes heissen, als aus seiner Sicht die Zulassung der (Frauen)Beschneidung dem Radikalismus ( seitens "atheistischer Antisemiten"?) vorbeugt. In der Wirklichkeit ist es aber so, dass die Zulassung dieser Art von Beschneidung mit der Errichtung eines "Gottesstaates" Hand in Hand geht. Man muss sich - gelinde gesagt - schon sehr wundern, mit welchen Leuten die Rabbinerkonferenz den interreligiösen Schulterschluss sucht. Mit der ( unwidersprochenen!) Vermengung der Frauen- mit der Kinderbeschneidung, haben sich alle Beteiligten aber kräftig ins eigene Bein geschossen.